Archiv für den Monat: März 2010

„Der evangelische Osterhase bringt allen Kindern Ostereier!“

Weil Katholiken einst während der Fastenzeit auch keine Eier essen durften, sammelten sich bis Ostern viele Eier an. Diese wurden allerdings ab Ostern erst mit dem Segen des Priesters gegessen. Damit man noch wusste, welche Eier nun für den Verzehr „freigegeben“ waren und welche noch ungesegnet im Körbchen lagen, malte man – erfinderisch, wie man war – gesegnete Eier einfach rot an. Die rote Farbe stellte dabei das Blut Christi dar.  Die Evangelischen übernahmen den Brauch, Eier einzufärben und erfanden wohl auch den Osterhasen. Nach und nach wurde es dann immer bunter… Wer sich einmal die geschichtlichen Hintergründe des christlichen Fests durchlesen möchte, sei hier auf die Webseite der Katholischen Kirche hingewiesen: http://katholisch.de/19927.html

Auch auf der Webseite der Evangelischen Kirche finden sich viele Informationen rund um das höchste, christliche Fest: Ostern – Wie der Hase zum Ei kam und die Eier in die Kirche.  Kleine Geschichte der Osterbräuche. Von Sabine Damaschke (epd) http://www.ekd.de/glauben/feste/ostern/hase_ei_kirche.html Und schließlich einen Auszug der orthodoxen Kirche, die beschreibt, welche Speisen sie am Ostersonntag segnet:

„Im Volke lebt seit alter Zeit der Brauch, dem Artos entsprechend zum Ostertage ein kugelähnliches Brot, den Kulitsch, zu backen. Außer dem Kulitsch finden wir noch andere österliche Speisen auf den Tischen der Gläubigen, die Pas“cha, eine Speise aus Quark. Ei, Sahne und Zucker bereitet, und rotgefärbte Ostereier. Kulitsch, Pas“cha und die gefärbten Eier, bringt man am Ostersonntag nach der Liturgie oder am ersten Ostertage in die Kirche, und sie werden geweiht durch Besprengung mit heiligem Wasser bei Lesung des Gebetes, welches Quark und Ei segnet.

Für die Laien wird am Ostertage außerdem noch Fleisch in die Kirche zum Weihen gebracht…“

Quelle: http://www.russische-kirche-l.de/kalender/kalender-frame.htm Osterbräuche hin oder her. Wer sich in christlichen Ländern bewegt, sollte über christliche Bräuche auch Bescheid wissen. Entscheidend ist aber sicher, inwieweit man persönlich noch einen Bezug zu diesem Fest herstellen kann. Pädagogisch relevant ist es sicher, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, dass sie an solchen Feierlichkeiten teilhaben können, um sich kulturell heimisch zu fühlen, um eine eigene, kulturelle Identität bilden zu können, was gerade in einer pluralen Welt- und Wertgegemeinschaft wichtig ist.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Multimediale Bildgestaltung pädagogisch sinnvoll

Der pädagogische Sinn von Bildern lässt sich mithilfe des angeführten Comics ganz gut nachvollziehen, wenn man auf die folgende, lustige Webseite klickt:

http://www-user.tu-chemnitz.de/~storl/index.html

😀

Zusätzlicher Linktipp (Nachtrag: NOvember 2010):

 Pädagogische Bildwelten und Bilder von Pädagogik

Prof. Dr. Andreas Gruschka

Dr. Sieglinde Jornitz

http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/forschung/bild.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sicher(er) im Netz unterwegs

Regine Bachmaier weist in ihrem Blog blog.medpaed.de auf eine medienpädagogisch interessante Webseite hin, die Jugendliche vor virtuellen Gefahren bewahren und gleichzeitig auf Chancen aufmerksam machen will: http://blog.medpaed.de/2010/03/17/658/ Hier geht es auch direkt hin zu den bereits veröffentlichten Dateien:

Medienliste zu „Web 2.0 – Chancen und Gefahren“ Medienliste_Web_Chancen_Gefahren.pdf, Größe:54 kB
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Aus der Geschichte lernen…

“‘Lernen aus der Geschichte’ bietet der historisch-politischen Bildungsarbeit zur Geschichte des 20. Jahrhunderts eine Plattform. Thematischer Schwerpunkt ist die Zeit des Nationalsozialismus.’‘

Weiter heißt es:

“‘Lernen & Lehren’ bietet einen kostenlosen Fundus von Unterrichtsmaterialien und Methodenvorschlägen für Lehrer/innen und Pädagog/innen.”

Die Vereinsadresse lautet;

Lernen aus der Geschichte e.V.
c/o Institut für Gesellschaftswissenschaften und historisch-politische Bildung
FR 3-7

Technische Universität Berlin

Franklinstraße 28/29
D-10587 Berlin

Quelle: http://lernen-aus-der-geschichte.de

Wer sich also für Geschichte interessiert, insbesondere für die Zeit des Zweiten Weltkriegs, kann sich auf dieser Webseite jede Menge an Informationen und Materialien besorgen,

viel Erfolg dabei, den geschichtlichen Wissensdurst zu stillen:

http://lernen-aus-der-geschichte.de

Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bibernetz für die Kleinen (und Großen)

Eine interessante Webseite zur pädagogischen Frühförderung / Pädagogik der Frühen Kindheit bringt viel Wissenswertes zutage:

Hier können Sie direkt auf die einzelnen Seiten von Bibernetz klicken und sich über folgende Themen… Informieren

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Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge