Archiv für den Monat: April 2010

Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit

Eine wichtige Einrichtung im Bereich der Sozialen Arbeit stellt die

Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit dar:

http://www.klinische-sozialarbeit.de/

Dort heißt es u. a.:

‚Klinische Sozialarbeit ist eine gesundheitsspezifische Fachsozialarbeit

(„klinisch“ bedeutet „behandelnd“). Ihr generelles Ziel ist die Einbeziehung der sozialen und psycho-sozialen Aspekte in die Beratung, (sozio-) therapeutische Behandlung und psycho-pädagogische Unterstützung von gesundheitlich gefährdeten, erkrankten und (vorübergehend oder dauerhaft) behinderten Menschen.“

Quelle:

http://www.klinische-sozialarbeit.de/hintergund.htm

Unter der Rubrik:

Schriftenreihe zur psychosozialen Gesundheit können Sie sich derzeit eine 50-seitige Pdf-Datei herunterladen mit dem Titel: Ethische Grundlagen Klinischer Sozialarbeit – Anton Schlittmaier (2004).

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Linktipp: Ein Erklärungsmodell zur „Festhaltetherapie“ nach Jirina Prekop

Auf der folgenden Webseite der Universität Würzburg können Sie sich eine Seminararbeit von Monika Krenner (1999 / Grundstudium / Seminar: Eine Einführung in die Geistigbehindertenpädagogik) durchlesen. Es handelt sich dabei um Ein Erklärungsmodell zur ‚Festhaltetherapie
nach Jirina Prekop‘
, das mit einem schaurigen Märchen (=“Das eigensinnige Kind“) der Gebrüder Grimm endet.

Wenn Sie selbst mit autistischen Kindern arbeiten und sich ein wenig über die sogenannte Festhaltetherapie informieren möchten, tun Sie
das doch einfach hier:

http://www.sonderpaedagogik-g.uni-wuerzburg.de/mixed/work/mkrenner1.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

„Lehrer-Blogs haben keine Zukunft“

Der bloggende Lehrer, die bloggende Lehrerin…

Man sollte meinen, dass Leute in Schulen viel zu erzählen haben und obendrein auch noch viel Publikum finden.

Warum aber ausgerechnet Lehrer-Weblogs keine Zukunft haben sollen, das versucht Ihnen Rick Noack Artikel in einem Spiegel-Online-Artikel zu erklären: http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,575038,00.html

 

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Höchste Vorsicht auf dem Nachhilfe-Markt!

Leider kein Aprilscherz:

Auf der Seite

http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=114&Itemid=1

wird eindrücklich davor gewarnt, Kinder bedenkenlos in Nachhilfeinstitute zu schicken.

Generell sollten Eltern folgende Punkte (sachlich) kritisch prüfen:

.

.

“Kriterien zur Beurteilung von Nachhilfe-Anbietern:

  • Ziele und Methoden

Überprüfen Sie die Ziele und die Methoden, die in dem Nachhilfeinstitut angewendet werden. Versichern Sie sich, dass die vom Institut vorgestellten Unterrichtsziele auch realistisch sind. Auffällig ist vor allem, wenn im Institut hohe Erfolgsaussichten auf Grundlage einer neuen, einzigartigen Methode in Aussicht gestellt werden.

  • Ihr Eindruck von der Nachhilfeschule

Schauen Sie sich die Nachhilfeschule genau an. Fällt Ihnen in der Einrichtung oder im Sprachgebrauch der Mitarbeiter Ungewöhnliches auf? Stoßen Sie auf Ihnen völlig unbekannte Begriffe, die Sie nicht einordnen können? Fallen Begriffe, die in den weltanschaulichen Bereich gehören, oder religiöse Motive im Wortschatz auf? Oder gibt es vertragliche Klauseln, die Ihnen bedenklich vorkommen? So wäre z.B. die Verpflichtung zur Teilnahme an Seminaren, die kaum etwas mit dem Thema Lernen zu tun haben, ein Warnsignal. Generell gilt: In einer Nachhilfeschule sollten nur Aktionen stattfinden, die etwas mit Lernen oder mit den Schülern zu tun haben.

  • Der Unterricht

Wie ist der Unterricht? Lassen Sie sich genau über die Unterrichtsinhalte und Methoden aufklären. Achten Sie darauf, wie die Gruppen zusammengestellt sind und ob Materialien verwendet werden, die dem aktuellen Unterrichtsstoff entsprechen.
Achten Sie auf die Unterrichtsfächer, die angeboten werden. Wenn Fragen der Ethik oder Weltanschauung im Nachhilfeunterricht erörtert werden, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass neben der Nachhilfe noch andere Inhalte transportiert werden sollen.

  • Die Lehrkräfte

Wie ist der Background, der weltanschauliche Hintergrund der Lehrkräfte? Ist sichergestellt, dass Fachkräfte, die nachweislich nicht Mitglied einer Sekte sind, die Schüler unterrichten? Achten Sie auch darauf, ob die Nachhilfeschule gewährleistet, dass beim Lehrpersonal keine Vorstrafen zu Buche stehen.

  • Der gute Ruf

Vertrauen entsteht immer dann, wenn die Schule einen guten Ruf in ihrer Umgebung hat. Hören Sie sich um, wie andere Eltern über die Nachhilfeschule reden, wie deren Erfahrungen sind und ob diese den Unterricht empfehlen.”

Quelle:

http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=114&Itemid=1

Nicht jede Nachhilfe ist echte Hilfe, doch prüfen Sie selbst!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge