Archiv für den Monat: Juni 2011

Unesco: Perspektiven der Welterbepädagogik

Neue Weiterbildungskonzepte werden mithilfe eines Arbeitskreises (zusammengesetzt aus dem Fachbereich Geografie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Fachbereich Kunst der Universität Paderborn & der Deutschen UNESCO-Kommission) im Rahmen der Welterbepädagogik entwickelt.

Ziel ist es u. a., dass die vielen verschiedenen Weltkulturstätten, egal ob es sich um russische Sakralbauten, digitale Spiele oder um die Kunst rund um die Nordsee geht, miteinander virtuell (besser) vernetzt werden und längerfristig eine stärkere Rolle in der Wertevermittlung und in der Kulturbildung spielen sollen (vgl. http://www.unesco.de/uho_0611_welterbebildung.html).

Erste interessante Publikationen („World Heritage and Arts Education“ -Internetzeitschrift) können Sie sich hier bereits herunterladen:

http://groups.uni-paderborn.de/stroeter-bender/WHAE/index.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nasa: Weltall-Bilder

Wer sich für den Kosmos interessiert, findet auf der NASA-Webseite sicher viele schöne Bilder, die unsere Erde zeigen. Zudem gibt es Planeten-Darstellungen, Sternenfotos und sonstige kosmologische Naturphänomene, die in Grafiken oder ähnlichen Bildern festgehalten sind:

http://nasaimages.org

Ein Klick dorthin lohnt sich, nicht nur für Astrophysiker oder Astronomen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Viele Pädagogik-Bücher gratis downloaden

Einfach ein Stichwort, z. B. „Pädagogik“ eingeben und eine Auswahl treffen und die gewünschten Bücher entweder online lesen oder z. B. im Pdf-Format kostenlos downloaden:

http://www.archive.org/search.php?query=P%C3%A4dagogik

Weitere eingescannte Bücher gibt es in diesem Online-Archiv:

http://www.archive.org/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Täglich geöffnet: Open Library

Wer auf der Suche nach einem guten Buch ist, wird sicher schnell in der offenen Bibliothek (open library) fündig.  Denn immerhin gibt es dort bereits mehr als eine Million Titel. Dort können Sie Bücher bequem online lesen:

http://openlibrary.org/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipps zur Berufwahl & zum Atomausstieg

Einen neuen Link empfehle ich in meinem Berufepaedblog für Schülerinnen und Schüler, die Ausbildungsberufe kennenlernen wollen. Wichtig, sich mindestens ein Jahr (!) vor Schulende darüber im Klaren zu sein, welchen Beruf man ergreifen möchte, um sich rechtzeitig zu bewerben:

http://berufe.paedblog.de/2011/06/26/br-online-berufsbilder-mithilfe-von-videos-und-uebersichtlichen-beschreibungen-kennenlernen/

Einen naturpädagogischen Link habe ich im Naturpaedblog angegeben: Thematisch geht es um die erneuerbaren Energien. Wer mehr über Unterrichtsmaterialien für 9.-Klässler erfahren will, klicke hierhin: http://natur.paedblog.de/2011/06/26/greenpeace-bietet-unterrichtsmaterialien-an/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Warum Schulsozialarbeit notwendig ist

In einem Artikel fragt Martin Hafen, selbst Sozialarbeiter und Soziologe, ob die Soziale Arbeit die Probleme der Schule lösen kann.  Er kommt (2003) zum Fazit:

Angesichts der oben beschriebenen hoch komplexen Problemkonstellationen, denen sich die moderne Schule ausgesetzt sieht, ist es vermessen zu hoffen, dass die Soziale Arbeit die Probleme der Schule lösen könnte. Andererseits gibt es durchaus gute Gründe für die Annahme, dass die Soziale Arbeit die Schule bei der Bewältigung ihrer vielen Aufgaben unterstützen kann – insbesondere in jenem Bereich der Erziehung, der nicht mit dem Wissenserwerb, sondern mit dem Erwerb von sozialer Kompetenz verbunden ist. Wenn die gesellschaftliche Funktion der Schule auch in diesem Bereich liegt und nicht nur in der Bildung und in der sozialen Selektion, dann muss die Schule bei der Erfüllung der entsprechenden Aufgaben unterstützt werden.

Den Aufsatz, der von seiner schulpolitischen Aktualität nichts eingebüßt hat, können Sie auf der folgenden Webseite in vollständiger Länge lesen, hier die Quellenangabe zum Zitat:

http://www.fen.ch/texte/mh_schule.htm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kölner Stadtanzeiger: Wenn Kinder ihre Eltern verlieren

Wenn ca. 1000 Kinder in Deutschland jährlich ihre Eltern durch Suizid, Unfall oder Krankheit verlieren, muss ein Gericht erst mal entscheiden, wie die weitere Betreuung aussehen wird. Denn Verwandte haben kein automatisches Recht auf die Pflege der verwaisten Kinder, es sei denn, ein Testament sollte zufällig vorliegen. Wichtig ist es also für Eltern, bereits frühzeitig die Betreuung ihrer Kinder per Testament zu regeln – für den schlimmen Fall der Fälle.

Dieses ernste Thema hat der Kölner Stadtanzeiger in dem Artikel „Wenn Kinder ihre Eltern verlieren“ (datiert mit dem 10.06.2011) aufgegriffen:

http://www.ksta.de/html/artikel/1307180048381.shtml

…oder auch:

http://leonie-wichmann.blogspot.com/2011/06/wenn-kinder-ihre-eltern-verlieren.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Beobachtungsbogen für Erzieherinnen und Erzieher empfohlen

Auf der sehr empfehlenswerten Webseite der Bertelsmann-Stiftung http://www.keck-atlas.de/kompik/ können sich Kindergärten, Schulen, Heime und ähnliche Einrichtungen einen Beobachtungsbogen herunterladen, der helfen soll, Kinder nach wissenschatlich abgesicherten Methoden unter Berücksichtigung wesentlicher Kriterien einzuschätzen.

Hierbei werden die Bereiche Motorik, Sprache, Emotionen, Selbstbehauptung, Kooperation, Sozialkompetenz, Empathiefähigkeit, Motivationale Kompetenz, die mathematische, naturwissenschaftliche, künstlerische und musikalische Kompetenz und die auf Gesundheit und Körperhygiene bezogene Kompetenzen berücksichtigt.

In der professionellen Arbeit mit Kindern ist es wichtig, Beobachtungen nach erziehungswissenschaftlich abgesicherten Erkenntnissen und regelmäßig (anlassbezogen und z. B. einmal jährlich) durchzuführen, zu dokumentieren und  natürlich entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp:

Bibernetz.de: Individuelle Förderung: Neues Beoachtungsinstrument für KITAS: http://www.bibernetz.de/wws/fragebogen-entwicklung.php

Kinderrechte in der Gesetzgebung, Verwaltung und in Bildungseinrichtungen berücksichtigen

Wo fängt es an, dass man Kinderrechte ernst nimmt?

Offenbar ist es dringend notwendig, dass der Gesetzgeber, die Verwaltung, die Hochschulen und Fachhochschulen neue Impulse benötigen, um die Menschenrechte von Kindern neu wahrzunehmen bzw. entsprechend zu berücksichtigen.

Das „Forum Menschenrechte“ hat daher in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission eine 80-seitige Broschüre (Pdf-Broschüre hier zum Download: http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Bibliothek/FMR_fruehkindliche_Bildung_2011.pdf) mit wichtigen Empfehlungen herausgegeben.

Zu bestellen ist diese Broschüre hier:

http://www.unesco.de/5759.html?L=0

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp:

Wissensstest zu den Kinderrechten auf der folgenden Paedblogseite zu finden:

http://www.paedblog.de/2011/05/13/wissenstests-fuer-maedchen-jungen-auf-geolinod/

Beliebiger Medienpass NRW?

Eine gewisse Beliebigkeit beklagt der Bochumer Stefan Laurin in seinem Blog Ruhrbarone.de  http://www.ruhrbarone.de/nrw-diskutierten-uber-den-medienpass/ bei der Diskussion um den  „Medienpass“ (vgl. https://medienpass.nrw.de/). Er begründet dies mit dem Fehlen von kontroversen Texten.

Aus der Berufspraxis heraus finde ich einige Fragen durchaus interessant, die dort an die Leserschaft gerichtet sind, wie z. B. „Brockhaus oder Wikipedia – mit welchen Informationsquellen müssen Kinder heute umgehen können?“ oder auch: „Wie und durch wen könnten Lehrerinnen und Lehrer bei der Vermittlung von Medienkompetenz in weiterführenden Schulen am besten unterstützt werden?“ bzw.: „Die Berufswelt erfordert von Auszubildenden häufig fundierte Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogrammen. Inwieweit ist Schule in der Pflicht, solche Kenntnisse zu vermitteln?“

Generell befürworte ich es, dass Schulen sich um die Medienerziehung kümmern und dieses Feld nicht allein den oft desinteressierten oder hilflosen Eltern überlassen. Und schließlich sollte es auch selbstverständlich sein, dass Kinder und Jugendliche lerrnen, mit Büchern etc. sinnvoll umzugehen. Manchmal meine ich aber, dass Schüler sich heute weder mit den „neuen“ Medien noch mit den „traditionellen“ Medien besonders gut auskennen.  Anders kann ich mir nicht erklären, warum viele Jugendliche z. B. keine Email mit Anhang versenden können oder – Stichwort Plagiat (zu Guttenberg & Koch-Mehrin lassen grüßen) – „übersehen“, dass Internet-Texte nicht einfach Kopiervorlagen für die eigene Ausarbeitung sind, dass auch Quellen genannt werden müssen.  Die Kompetenzen sind doch sehr partiell und nach dem Spaßfaktor (Chatten = „Chatt-Kompetenz“?) ausgerichtet entwickelt, weniger in der Hinsicht, sich auch in der Breite ein wenig besser mit Medien auseinandersetzen zu können.

Mein Eindruck ist insgesamt jedoch der, dass am Ende ein irgendwie gearteter Ordner entsteht, der dem Schüler /der Schülerin – in welcher Form auch immer – in die Hand gedrückt wird, damit diese/dieser immer mehr zum Sammler/zur Sammlerin vermeintlich wertvoller Zertifikate wird , die belegen sollen, welche Fähigkeit wann und wie, wo und warum erworben wurde. Das Leben wird weiter in Phasen zerlegt, die dokumentiert und belegt sein wollen. Es stellt sich die Frage, welche Lebensbereiche noch in der Weise erfasst werden können und, ob diejenigen, die den Wert des Rechners nicht so hoch einschätzen, zukünftig (gesellschaftlich, beruflich etc.) noch dieselben Chancen haben (sofern man dies überhaupt so sagen kann), wie alle anderen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipps:

Chaos Computer Club:

http://www.ccc.de/

Downloads – JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

http://www.jff.de/?RUB_ID=9&NAV_ID=13

Test zur Internet-Sucht (Palverlag):

http://www.palverlag.de/Internetsucht.php

Jugendquiz zur Internetsicherheit in mehreren Sprachen:

https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/presse/pressemitteilungen/jugend-quiz-zur-internetsicherheit-in-mehreren-sprachen.html

Schöne neue Computerwelt.

(Schöne Erinnerungen aus früheren Zeiten finden Sie hier:)

http://seventies.twoday.net/stories/computer/

Praktische Lerntipps von Schüler zu Schüler

…gibt es auf dieser Webseite:

http://schule.lerntipp.at

Eine gut gemachte Lernhilfe-Liste!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Neuropädagogik

Die Neuropädagogik versucht u. a., pädagogische Mythen anhand empirischer Forschung zu widerlegen. Ob die Neuropädagogik die einzig wahre Grundlagenwissenschaft sein kann, beurteilen Sie am besten selbst:

http://www.neuropaedagogik.de bzw.

http://neuropaedagogik.blogspot.com

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Vorteile der demokratischen Erziehung

Die Vorteile einer demokratischen Erziehung beschreibt Henry Kasulke auf der folgenden Webseite: http://www.hallofamilie.de/familienleben/erziehung/artikel/1/862-die-vorzuege-einer-demokratischen-erziehung.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Praktische Lerntipps und Arbeitsblätter

Praktische Lerntipps (leider mit Reklame) können sich Schüler und Eltern auf einer Lernbegleiter-Webseite downloaden: http://www.die-lernbegleiter.de/lerntipps.htm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp:

Das „Geschäft“ mit vermeintlichen Wundertechniken des Lernens:

http://neuropaedagogik.blogspot.com/2009/09/das-geschaft-mit-vermeintlichen.html

Spielbar.de: Praxiswissen Computerspiele

Aus der Praxis für die Praxis: Wer wissen will, welchen pädagogischen Nutzen, welche Gefahren und welche Begriffe es rund um Computerspiele gibt, sollte unbedingt einen virtuellen Blick auf die Spielbar (http://www.spielbar.de) werfen: Dort erhalten Eltern und Interessierte interessante Fakten und Tipps, die helfen, Computerspiele besser zuzuordnen und diese pädagogisch sinnvoll einzusetzen:

Hier gibt es beispielsweise das „1×1 der Computerspiele“ (http://www.spielbar.de/neu/?page_id=866) oder eine Rubrik mit Jugendschutzinhalten  (http://www.spielbar.de/neu/?page_id=872), eine Seite für die Familie (http://www.spielbar.de/neu/?page_id=874), es werden auch Einsatzmöglichkeiten für die pädagogische Bildungsarbeit (http://www.spielbar.de/neu/?page_id=892) beschrieben und ein Lexikon (http://www.spielbar.de/neu/?page_id=895) abgebildet.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge