Archiv für den Monat: Februar 2013

Treffenden Namen für eine Einrichtung finden

Wird z. B. eine (pädagogische) Einrichtung gegründet, ist es wichtig, einen „guten“ Namen zu finden.  Christian Koch, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer der socialnet GmbH und selbständiger Unternehmensberater für Nonprofit-Organisationen (http://www.npoconsult.de/), beschreibt im Socialnet, was man bei der Namensfindung beachten sollte: http://www.socialnet.de/materialien/141.php

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachlese zur „Kevin-Studie“

Die berühmt-berüchtigte „Kevin-Studie“ zeigte auf, dass bestimmte Vornamen offenbar bereits ausreichen, um schulischen Misserfolg zu haben (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index, http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882, http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/ungerechte-grundschullehrer-auch-der-intelligente-kevin-ist-dumm-dran-a-649736.html oder auch: http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882). Auch auf einer soziologischen Webseite werden zu diesem Thema einige Artikel dokumentiert: http://www.soziologie-etc.com/ps/namengebung.html.

Trotz des Umstands, dass der Name „Kevin“ offenbar doch nicht so gravierende Folgen für den schulischen Werdegang haben muss (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index), wie zunächst angenommen, so ist offenbar erneut zur Kenntnis zu nehmen, dass es höchstens hier objektiven Zensuren gibt: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=415023.

Soziologisch interessant ist übrigens auch, dass ostdeutsche Kinder bis zum Ende der DDR eher westliche bzw. amerikanische Namen wie „Mandy“ oder „Robby“ erhielten, während die westdeutschen Eltern skandinavische Namen wie „Jan“ oder „Sören“ für ihren Nachwuchs bevorzugten (siehe: http://www.n-tv.de/wissen/Kevin-ist-nicht-so-schlimm-article7612591.html).

Lesen Sie hier ein aktuelles Interview auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung mit einem Lehrer, der berichtet, dass er eigentlich nur subjektiv benoten kann: http://www.sueddeutsche.de/bildung/zensuren-in-schulzeugnissen-noten-sind-ungerecht-und-subjektiv-1.1286734-2.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Bildungsklick.de: Eine Lernmethode, um Gelesenes einzuprägen

Oft müssen Texte gelernt werden, doch nicht immer weiß man, wie man sich das Gelesene gut einprägen kann. Bildungsklick.de stellt daher auf der folgenden Webseite einen besonderen  „Lückenfüller“, eine ausgefallene Lerntechnik, vor: http://bildungsklick.de/a/83976/der-besondere-lerntipp-lueckenfueller/

Silvio Ströver

Pro Familia: Familien- und Lebensplanung, Sexualität und Beziehung – Themen für Erwachsene

Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene haben Fragen zur Sexualität, zur Lebens- und Familienplanung und wollen wissen, wie sie ihre Beziehung stärken können. Viele weitere Fragen, so z. B. auch die Frage nach den sexuellen Rechten, können Erwachsene auf der Webseite von Pro Familia nachlesen: http://www.profamilia.de/erwachsene.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gedächtnis unserer Nation: Bürgerinnen und Bürger erinnern sich und erzählen

Das ZDF hat ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Mit http://www.gedaechtnis-der-nation.de/ gibt es bereits jetzt schon die Möglichkeit, sich tausende Videos online anzuschauen, die die deutsche Geschichte, erzählt von Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes, zeigen.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseite des ZDFs http://www.zdf.de bzw. in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis_der_Nation

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Finanzen im Griff haben

Nach dem letzten Schuldneratlas, den die Creditreform jährlich veröffentlicht (siehe: http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Creditreform_Analysen/SchuldnerAtlas/index.jsp), ist die Verschuldung von Bürgerinnen und Bürgern wieder angestiegen. So waren demnach ca. 6,6 Millionen Privatpersonen in Deutschland überschuldet.

Oft beginnt die Verschuldung im Jugendalter, weswegen es wichtig ist, hier bereits in der Schule oder im Ausbildungsbetrieb präventiv zu arbeiten bzw. schnell zu helfen.

Erzieher/-innen, Schulsozialarbeiter/-innen, Ausbilder/-innen oder Lehrer/-innen können hier mit Jugendlichen mithilfe eines informativen Arbeitsbogens den angemessenen Umgang mit Geld thematisieren und ihnen anhand eines Einnahmen- und Ausgabeplans zeigen, wie sie ihr Geld so einteilen können, dass sie sich nicht verschulden. Eine kostenlose Pdf-Datei des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) können Sie sich hier (kostenlos) herunterladen: http://www.jugend-und-finanzen.de/fb.nsf/890E882ED7E4A785C1257A9C004919FB/$FILE/Arbeitsblatt_PlusstattMinus_10-12_final.pdf

Weitere, kostenlose Materialien (Universität Mannheim)  zum Thema erhalten Sie auch auf der Webseite der „Start frei!“-Kampagne, ein Präventionsprogramm gegen Jugendüberschuldung: http://www.frei-starten.de/?q=node/142. Sehen Sie hierzu ein Video, das ins Thema einleitet: http://www.rnf.de/video-portal/sendung/videos/show/zur-sache-jugendliche-in-der-schuldenfalle.html?no_cache=1&cHash=64378e9175e653c2d4d5be56bffe12fd.

Hier gibt es auch einen Selbsttest für die Gruppenarbeit, den Jugendliche selbst ausfüllen können: http://www.frei-starten.de/?q=taxonomy/term/63.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Verschiedene Lösungsansätze und Förderempfehlungen für Legastheniker/-innen

Viele Schülerinnen und Schüler leiden unter der Legasthenie. Sie meinen nach einigen Jahren der Frustration nicht selten, dass es daher keinen Zweck habe, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu trainieren. Oft haben solche Schüler bereits resigniert.

Über die Ursachen der Zunahme von Legasthenikerinnen und Legasthenikern ist die Fachwelt noch uneins. So heißt es hier z. B. in einem Artikel:

„Neben genetischer Disposition werden psychologische und vor allem soziale Faktoren genannt: «erhöhter Fernsehkonsum und Sprachverarmung in den Familien».“

Quelle:  http://www.erziehungstrends.de/Legasthenie

Eine Möglichkeit, solche Schüler ggf. dafür zu gewinnen, doch ihre Rechtschreibung oder ihre Lesefähigkeit zu verbessern, besteht darin, ihnen das anzubieten, was sie zuhause auch gerne in Anspruch nehmen. Hier gibt es die Chance, den Schülerinnen und Schülern entsprechende Games bzw. Lernsoftware anzubieten, die ihnen spielerisch helfen, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu verbessern: http://www.legasthenie-software.de/game/game.htm.

Freilich wird auch dieser Ansatz, Legasthenikerinnen und Legastheniker mit Lernsoftware und weiteren Pc-Trainings zu fördern, kritisiert. Alternativ wird eine andere Strategie vorgeschlagen, dass Kinder und Jugendliche den Fernsehkonsum und die Arbeit am Monitor reduzieren bzw. vermeiden, dafür vermehrt primäre Erfahrungen in ihrem Umfeld (Freispiele , Spiele in  der Natur, auf der Straße, in körperlicher Aktivität etc.) sammeln, da die Legasthenie womöglich auch damit zusammenhängt, dass ein Mangel an (räumlicher) Orientierung und ein Defizit an der eigenen, körperlichen Wahrnehmung vorherrscht.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. schlägt nach mehrjähriger Erfahrung eine andere Förderung vor:

„Legastheniker müssen lernen, konsequent ihr Defizit aufzuarbeiten, die Lesekompetenz zu stärken und die Rechtschreibung Schritt um Schritt logisch aufzubauen.“

Quelle: http://bvl-legasthenie.de/foerderung/legasthenie

Daher hat der Bundesverband hier eine informative Broschüre im Pdf-Format zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt, die diese logisch aufgebaute Förderung beschreibt:  Die Auswahl geeigneter Therapieansätze und Förderprogramme in der Behandlung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten: http://bvl-legasthenie.de/sites/default/files/Förderung__auf_was_sollte_man_achten.pdf

Pädagogisch-psychologische Fachinstitute stellen einen eigenen Ratgeber ins Netz und verweisen hier auf ihre Erfahrung, Kinder nicht länger als 15 – 20 Minuten mehrmals wöchentlich üben zu lassen: http://www.legasthenie-therapie.de/download/Ratgeber-LRS.pdf.

Die Thematik macht deutlich, dass es hierzu viele ungeklärte Fragen und daher unterschiedliche Antworten bzw. Förderempfehlungen auf die Legasthenie gibt. Legasthenikerinnen und Legastheniker sollten dennoch nicht resignieren, sondern weiterhin versuchen, mithilfe der vielen, zum Teil unterschiedlichen Empfehlungen eine individuelle Möglichkeit zu finden, die ihnen angemessen hilft, in der Rechtschreibung, in der Syntaxbildung, Interpunktion und Lesekompetenz stetig sicherer und damit besser zu werden.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

LexiDict – Ein Online-Lexikon mit überwiegend quelloffenen Artikeln

LexiDict, ein größtenteils mit quelloffenen Artikeln versehenes Online-Lexikon, scheint ein gutes Arbeitsmittel z. B. für den Beruf oder für die Schule zu sein: http://www.lexidict.de/wiki/Hauptseite

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Oberprima: Statt teurer Nachhilfe selbst lernen

Ein wirklich tolles Angebot für Schülerinnen und Schüler – oder auch für ältere Lernende: Auf der Webseite http://oberprima.com/ werden viele Unterrichtsfächer anhand von Videos anschaulich (und kostenlos) erklärt.

Wer beispielsweise Hilfe für eine anstehende Mathematikarbeit benötigt, wird hier gewiss fündig: http://oberprima.com/doku/mathematik/olafs-mathe-uebersichten/.

Physik-Videos gibt es dagegen hier: http://oberprima.com/doku/physik/grosse-physik-uebersicht/.

Hier werden Deutsch-Themen erläutert: http://oberprima.com/deutsch/.

Geschichtliche Videos sind hier veröffentlicht worden: http://oberprima.com/geschichte/.

Für Naturfreunde gibt es hier Biologie-Videos: http://oberprima.com/biologie/.

Auch das Fach Chemie wird hier erklärt: http://oberprima.com/chemie/.

Wer die französische Sprache lernt, kann sich hier entsprechende Filme anschauen: http://oberprima.com/franzoesisch/.

Angehende Informatiker bzw. an Informatik Interessierte können sich hier fortbilden: http://oberprima.com/informatik/.

EDV-Inhalte werden hier erklärt: http://oberprima.com/edv/.

Elektrotechnik wird hier anhand von Videos beschrieben: http://oberprima.com/elektrotechnik/.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Dissertation von Matthias Koch: „KINDER UND MODERNES SPIELZEUG. Die Medialisierung kindlicher Erfahrungen.“

Auf die folgende Dissertation möchte ich aufmerksam machen, da sie mit der Medialisierung kindlicher Erfahrung ein interessantes Thema beschreibt. Auch wird hier u. a. der Einfluss des dänischen Spielzeug-Herstellers LEGO  erläutert, der zuletzt von einer türkischen Kulturgemeinde in Österreich heftig kritisiert wurde:

Bergische Universität Wuppertal
Fachbereich Bildungswissenschaften
Promotionskolleg „Kinder und Kindheit im Spannungsfeldgesellschaftlicher Modernisierungen. Normative Muster und
Lebenslagen, sozialpädagogische und sozialpolitische Interventionen“

KINDER UND MODERNES SPIELZEUG
Die Medialisierung kindlicher Erfahrungen
Dissertation
von
MATTHIAS KOCH

Quelle & zugleich Download-Link zur Dissertation (in Form einer Pdf): http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1130/dg0801.pdf