Stellen Sie sich vor, dass anhand Ihrer Internet-Daten jemand genau wüsste, wo Sie sich derzeit aufhalten und was sie gerade tun: Ein spannender Film mit Ihrem Profilfoto von Facebook soll verdeutlichen, welch gruselige Folgen ein achtloser Umgang mit Ihren Sozialdaten für Sie(!) haben könnte. Also, passen Sie auf Ihre Identität auf, sosehr auch Facebook, StudiVZ, SchülerVZ & andere soziale Netzwerke Sie locken mögen:
Das oft sehr angespannte Verhältnis zwischen muslimischen Schülern und zumeist nichtmuslimischen Lehrer/-innen wird in “Islam und Schule”, einer “Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer an Berliner Schulen”, thematisiert. Dabei wird versucht, pragmatische Antworten auf ganz konkrete Fragen zu geben, wie z. B. die Frage, ob man während des Ramadans auf eine Mathematik-Klausur verzichten solle.
Wer auf der Suche nach Literatur ist und etwas aus dem Bereich der Behindertenpädagogik sucht, kann in der “bidok” fündig werden. Hierbei handelt es sich um eine virtuelle Bibliothek zur “integrativen Pädagogik” mit kostenlosen, vollständig veröffentlichten Texten.
Auf der bidok-Startwebseite heißt es:
“Sie befinden sich im Herz von bidok, der digitalen Bibliothek zur Integrativen /inklusiven Pädagogik. In unserer Volltextbibliothek finden Sie Texte zu verschiedenen Themenbereichen, aber auch Zeitschriften und Rezensionen.”
“bidok – behinderung inklusion dokumentation – ist ein Internet-Projekt zum Thema der integrativen/ inklusiven Pädagogik und Disability Studies am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck.”
Wer ein Ziel hat, gibt sich selbst eine Richtung. Vor einem Jahrzehnt haben sich gleich 164 Länder auf dem sogenannten Weltbildungsforum 2000 mehrere Ziele gesteckt, die sie bis 2015 erreicht haben wollen. Die UNESCO hat dieses Programm “Bildung für alle” (Education for all / EFA) konzipiert, um weltweit etwas für die Bildung von Kindern zu tun. Die sechs wichtigsten Bildungsziele lauten:
“Ziel 1: Die frühkindliche Bildung soll ausgebaut und verbessert werden, insbesondere für benachteiligte Kinder.
Ziel 2: Bis 2015 sollen alle Kinder – insbesondere Mädchen, Kinder in schwierigen Lebensumständen und Kinder, die zu ethnischen Minderheiten gehören – Zugang zu unentgeltlicher, obligatorischer und qualitativ hochwertiger Grundschulbildung erhalten und diese auch abschließen.
Ziel 3: Die Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen sollen durch Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen (life skills) abgesichert werden.
Ziel 4: Die Alphabetisierungsrate unter Erwachsenen, besonders unter Frauen, soll bis 2015 um 50 Prozent erhöht werden. Der Zugang von Erwachsenen zu Grund- und Weiterbildung soll gesichert werden.
Ziel 5: Bis 2005 soll das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarbildung überwunden werden. Bis 2015 soll Gleichberechtigung der Geschlechter im gesamten Bildungsbereich erreicht werden, wobei ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Lernchancen für Mädchen liegen muss.
Ziel 6: Die Qualität von Bildung muss verbessert werden.”
Doch leider sind die Ziele offenbar nicht zu erreichen, so jedenfalls steht es im aktuellen Zwischenbericht der UNESCO für 2010: “…Doch insgesamt erfolgen die Fortschritte zu langsam, um das Ziel der Grundschulbildung für alle Kinder bis zum Jahr 2015 erreichen zu können…”
So wird Roland Bernecker auf http://www.kindergarten-heute.de wie folgt zitiert: „Die große Bedeutung der frühkindlichen Bildung wird weltweit nach wie vor unterschätzt. (…) Weltweit nehmen Angebote frühkindlicher Bildung nur langsam zu.”
Auch der Bereich der Ökologie und Umwelterziehung erhält bekanntlich immer wieder neue Impulse aus basisdemokratischen Bewegungen. Vermutlich wird die Einführung des “ökumenischen Schöpfungstags”, der Dank des orthodoxen Einflusses erstmalig hierzulande in diesem Jahr gefeiert werden wird, religionspädagogische und umweltpädagogische Bemühungen noch stärker als bisher miteinander verknüpfen. Über diese spannende Neuerung berichte ich in meinem Naturpaedblog:
‘Klinische Sozialarbeit ist eine gesundheitsspezifische Fachsozialarbeit
(“klinisch” bedeutet “behandelnd”). Ihr generelles Ziel ist die Einbeziehung der sozialen und psycho-sozialen Aspekte in die Beratung, (sozio-) therapeutische Behandlung und psycho-pädagogische Unterstützung von gesundheitlich gefährdeten, erkrankten und (vorübergehend oder dauerhaft) behinderten Menschen.”
Schriftenreihe zur psychosozialen Gesundheit können Sie sich derzeit eine 50-seitige Pdf-Datei herunterladen mit dem Titel: Ethische Grundlagen Klinischer Sozialarbeit – Anton Schlittmaier (2004).
Auf der folgenden Webseite der Universität Würzburg können Sie sich eine Seminararbeit von Monika Krenner (1999 / Grundstudium / Seminar: Eine Einführung in die Geistigbehindertenpädagogik) durchlesen. Es handelt sich dabei um Ein Erklärungsmodell zur ‘Festhaltetherapie
nach Jirina Prekop’, das mit einem schaurigen Märchen (=”Das eigensinnige Kind”) der Gebrüder Grimm endet.
Wenn Sie selbst mit autistischen Kindern arbeiten und sich ein wenig über die sogenannte Festhaltetherapie informieren möchten, tun Sie
das doch einfach hier:
Weil Katholiken einst während der Fastenzeit auch keine Eier essen durften, sammelten sich bis Ostern viele Eier an. Diese wurden allerdings ab Ostern erst mit dem Segen des Priesters gegessen. Damit man noch wusste, welche Eier nun für den Verzehr “freigegeben” waren und welche noch ungesegnet im Körbchen lagen, malte man – erfinderisch, wie man war – gesegnete Eier einfach rot an. Die rote Farbe stellte dabei das Blut Christi dar. Die Evangelischen übernahmen den Brauch, Eier einzufärben und erfanden wohl auch den Osterhasen. Nach und nach wurde es dann immer bunter… Wer sich einmal die geschichtlichen Hintergründe des christlichen Fests durchlesen möchte, sei hier auf die Webseite der Katholischen Kirche hingewiesen: http://katholisch.de/19927.html
Auch auf der Webseite der Evangelischen Kirche finden sich viele Informationen rund um das höchste, christliche Fest: Ostern – Wie der Hase zum Ei kam und die Eier in die Kirche. Kleine Geschichte der Osterbräuche. Von Sabine Damaschke (epd) http://www.ekd.de/glauben/feste/ostern/hase_ei_kirche.html Und schließlich einen Auszug der orthodoxen Kirche, die beschreibt, welche Speisen sie am Ostersonntag segnet:
“Im Volke lebt seit alter Zeit der Brauch, dem Artos entsprechend zum Ostertage ein kugelähnliches Brot, den Kulitsch, zu backen. Außer dem Kulitsch finden wir noch andere österliche Speisen auf den Tischen der Gläubigen, die Pas”cha, eine Speise aus Quark. Ei, Sahne und Zucker bereitet, und rotgefärbte Ostereier. Kulitsch, Pas”cha und die gefärbten Eier, bringt man am Ostersonntag nach der Liturgie oder am ersten Ostertage in die Kirche, und sie werden geweiht durch Besprengung mit heiligem Wasser bei Lesung des Gebetes, welches Quark und Ei segnet.
Für die Laien wird am Ostertage außerdem noch Fleisch in die Kirche zum Weihen gebracht…”
Quelle:http://www.russische-kirche-l.de/kalender/kalender-frame.htm Osterbräuche hin oder her. Wer sich in christlichen Ländern bewegt, sollte über christliche Bräuche auch Bescheid wissen. Entscheidend ist aber sicher, inwieweit man persönlich noch einen Bezug zu diesem Fest herstellen kann. Pädagogisch relevant ist es sicher, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, dass sie an solchen Feierlichkeiten teilhaben können, um sich kulturell heimisch zu fühlen, um eine eigene, kulturelle Identität bilden zu können, was gerade in einer pluralen Welt- und Wertgegemeinschaft wichtig ist.
Regine Bachmaier weist in ihrem Blog blog.medpaed.de auf eine medienpädagogisch interessante Webseite hin, die Jugendliche vor virtuellen Gefahren bewahren und gleichzeitig auf Chancen aufmerksam machen will: http://blog.medpaed.de/2010/03/17/658/ Hier geht es auch direkt hin zu den bereits veröffentlichten Dateien:
Eine interessante Studie zur deutschen Familien-Situation von der Firma Vorwerk. Das bekannte Allensbacher Institut für Demoskopie schreibt dazu: Vorwerk Familienstudie 2009In der fünften Familienstudie für das Wuppertaler Unternehmen VORWERK hat das Allensbacher Institut erneut Fragen rund um das Thema “Familienmanagement” gestellt. Im Vordergrund stehen dabei Fragen zur gesellschaftlichen Anerkennung der Familienarbeit, zur Beteiligung der Partner, der Kinder sowie der Großeltern. Obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass sich in der aktuellen Wirtschaftskrise viele Familien finanziell stark einschränken müssen, sind persönlich nur 7 Prozent ernsthafter von der Krise betroffen.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Europäischen Kommission ist die IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (ehemals: Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V.) “auf den Gebieten der internationalen Jugendpolitik, Jugendarbeit und Jugendinformation tätig. Aufgabe ist die Förderung der internationalen Jugendarbeit und der jugendpolitischen Zusammenarbeit, um das gegenseitige Verständnis junger Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen zu erweitern, ihre Beziehungen zueinander zu festigen und um Vorurteile abzubauen.”
Diese informative Webseite sollten Fachleute, Pädagogen, Eltern und Jugendliche kennen, daher folgt hier der entsprechende Link-Tipp:
Auch Schülerinnen und Schüler brauchen Ferien. Sie sollten die Möglichkeit haben, sich ausreichend zu erholen. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder auch dahingehend unterstützen.
Einen guten, knappen Überblick über die Geschichte der Pädagogik gewinnt man auf der folgenden Webseite von Wissen.de: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/index,page=1216766.html Gerade für Schüler im Pädagogik-Unterricht oder für Pädagogik-Erstsemester sind kurze, einführende und überblicksgebende Informationen wichtig, um schnell die wesentlichen Fakten zu kennen. Der Link-Tipp soll Lust auf mehr Pädagogik machen.
Nachtrag: Alternativ klicken Sie auf die Geschichtsseite und geben dort entsprechende Stichworte ein:
Auch auf Katholisch.de gibt es gute Bildungsangebote für interessierte Surfer: Informationen über den katholischen Religionsunterricht, katholische Internate, Studiengänge, Institute u. s. w. finden Sie beispielsweise hier:
Auch an die Kinder hat man mit der folgenden Seite gedacht: http://katholisch.de/40.html Es gibt zudem ein katholisches Internet-Fernsehen mit der Bezeichnung web-tv.katholisch. Auf katholisch.de erfahren Sie nicht nur eine Menge über den Glauben und über den Aufbau und Struktur der Katholischen Kirche, sondern erhalten auch eine gute Übersicht darüber, wo und wie die Katholiken unsere Gesellschaft verantwortlich mitgestalten. Klicken Sie sich einfach mal durch!
Auf der Webseite der “Kommission” heißt es: ‘Die Kommission ”Pädagogik der frühen Kindheit” (PdfK) in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) versteht sich als Knotenpunkt von Theoriebildung, Forschung und Praxisentwicklung im Bereich der Pädagogik der frühen Kindheit (…)
Die Mitglieder der Kommission PdfK befassen sich in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit Bedingungen und Verläufen frühkindlicher Bildungs- und Lernprozesse, mit Merkmalen und Wirkungen familiärer Umwelten, institutioneller Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungskontexte, pädagogischer Interventionen sowie ihrer vielfältigen Wechselbeziehungen. Die kindliche Lebensphase von 0 bis 8 Jahren wird dabei in den Mittelpunkt gestellt. ‘
Die Wirkung pädagogischen Handelns ist kaum messbar, umso wichtiger ist es, die Kernkompetenzen von PädagogInnen herauszuarbeiten.
Welch professionelle Rolle die Pädagogin bzw. der Pädagoge bei der Förderung von z. B. Jugendlichen einnimmt, können Sie in der nachfolgenden Pdf-Datei (der “Gemeinschaft der Studierenden im Wintersemester 2008/09) gut nachlesen: