Kategorie-Archiv: 09 Reformpädagogik

Wikipedia:
Dem Begriff Reformpädagogik werden verschiedene Ansätze zur Reform von Schule, Unterricht und allgemeiner Erziehung zugerechnet, die – oft zurückgehend auf Comenius, Rousseau und Pestalozzi – eine Pädagogik vom Kinde her vertreten. Eine zusammenfassende Definition des Begriffs ist damit nicht gegeben.
(…)
Intensivzeit der Reformpädagogik von1890 bis 1919…

Schreberplätze und Schrebergärten

Die pädagogische Idee des Schrebergartens kam nicht vom Arzt Moritz Schreber selbst, der bereits zu seinen Lebzeiten die negativen Folgen der Verstädterung bei Kindern und Familien beobachtete und sich Gedanken machte, wie er Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung fördern konnte. Und zudem entstanden auch nicht zuerst die allseits bekannten Schrebergärten, sondern erst einmal Schreberplätze. Was es damit auf sich hatte, erfahren Sie im Naturpaedblog: http://www.natur.paedblog.de/2014/03/09/schreberplatz-schrebergarten/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gedächtnis unserer Nation: Bürgerinnen und Bürger erinnern sich und erzählen

Das ZDF hat ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Mit http://www.gedaechtnis-der-nation.de/ gibt es bereits jetzt schon die Möglichkeit, sich tausende Videos online anzuschauen, die die deutsche Geschichte, erzählt von Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes, zeigen.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseite des ZDFs http://www.zdf.de bzw. in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis_der_Nation

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Peter Menck: „Was ist Erziehung?“

Damals noch gekauft, ist das Buch von Peter Menck heute als Pdf-Datei frei verfügbar:

Peter Menck
Was ist Erziehung?
Eine Einführung in die Erziehungswissenschaft.
Neubearbeitung
Siegen 2012

http://dokumentix.ub.uni-siegen.de/opus/volltexte/2012/637/pdf/Menck_Was_ist_Erziehung.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Soziale Bewegungen wissenschaftlich erforschen

Soziale Bewegungen (wie z. B. Arbeiterbewegungen) bzw. moderne  Sozialgeschichte sind hochspannende Themenfelder, werden doch scheinbar eher zufällig erforscht. Auf der folgenden Webseite des „Arbeitskreises soziale Bewegungen“ werden vereinzelte Forschungsergebnisse zusammengetragen und der Austausch von Fachleuten (Sozialwissenschaftler/-innen, Soziologinnen und Soziologen, Politikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler etc.)  ermöglicht:

http://sozialebewegungen.wordpress.com/

Auch das „Institut für soziale Bewegungen (ISB)“  im „Haus der Geschichte des Ruhrgebiets“ der Ruhr-Universität Bochum fasst wichtige vergleichende Forschungsergebnisse über soziale Bewegungen zusammen und führt Veranstaltungen zum Thema durch, wobei hier die Sozialgeschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets besonders berücksichtigt wird:

www.isb.rub.de/isb/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Vom Kanon der Weltliteratur zum Bildungskanon

Welche Bücher sollte man gelesen haben? Welche Bücher sind kulturell so bedeutsam, dass es sich lohnt, in der raren Freizeit sie zu lesen? Müssen es diese Werke sein, die im vorherigen Paedblogeintrag (vgl. http://www.paedblog.de/2011/11/26/klassiker-der-weltliteratur/) zitiert wurden?

Die Meinungen darüber gehen freilich auseinander. Während die einen oft eine Beliebigkeit bei der Auswahl der empfohlenen Titel kritisieren, verweisen die anderen darauf, dass eine solche Auswahl an Werken nicht als absolut gültig zu betrachten sei, dass es hierbei lediglich um eine grobe Orientierungshilfe ginge, Texte (schneller) zu finden, „die die im Laufe der Jahrhunderte eine herausragende literaturhistorische Bedeutung gewonnen haben, sei es, daß sie paradigmatisch für eine bestimmte literarische Epoche stehen, sei es, daß sie ganze literarische Traditionen begründet haben.“ (Zitiert aus: http://www.ruhr-uni-bochum.de/komparatistik/studium/paradigmen.html)
Die Zeit listet z. B. 50 Titel auf, die Schüler/-innen gelesen haben sollten (Siehe:  http://www.zeit.de/2002/42/200242_sbib_liste_xml). Auf einer weiteren ZEIT-Seite werden Ihnen (per Video) Werke vorgelesen, hören Sie mal rein: http://www.zeit.de/video/index.

Auf der bereits oben genannten Webseite des Bochumer Lehrstuhls für Komparatistik werden dagegen umfassendere Werke aufgelistet:
„Teil I der Auflistung beginnt in der Antike mit der Bibel, mit klassischen Autoren wie Homer und Hesiod und endet an der Schwelle zum 20. Jahrhundert bei Autoren wie Anton Tschechow, Henrik Ibsen und Gerhart Hauptmann.
Der zweite Teil ist eine Leseliste zur Literatur des 20. Jahrhunderts mit ausgewählten Werken von 1902 bis 1991.“

Quelle: http://www.ruhr-uni-bochum.de/komparatistik/studium/paradigmen.html

In dem folgenden Weblog wird eine ZDF-Umfrage genutzt, um sich durch den Bücherdschungel zu kämpfen: http://buchjunkie.wordpress.com/2010/07/29/100-bucher-die-man-angeblich-gelesen-haben-sollte/
Auch hier zeigen die Kommentare, dass die Ansichten darüber sehr konträr sind.

Dieter Wunderlichs Liste ist da eine Alternative: http://www.dieterwunderlich.de/top_100_buchtipps.htm Jedoch zeigt das dortige (zitierte Spiegel-) Zitat eines Marcel Reich-Ranicki, dass selbst die Eingrenzung auf einen Kanon deutscher Literatur offenbar auf großen Widerstand stößt:

„Ein Kanon ist nicht etwa ein Gesetzbuch“, führte Marcel Reich-Ranicki aus, „sondern eine Liste empfehlenswerter, wichtiger, exemplarischer und, wenn es um die Schule geht, für den Unterricht besonders geeigneter Werke. Er löste damit eine heftige Diskussion aus. Das Argument, ein solcher Kanon sei überflüssig, nahm er bereits in dem „Spiegel“-Gespräch vorweg und meinte dazu: „Die Frage, ob wir einen solchen Katalog benötigen, ist mir unverständlich, denn der Verzicht auf einen Kanon würde den Rückfall in die Barbarei bedeuten.“
Quelle: http://www.dieterwunderlich.de/Reich_Ranicki_kanon.htm

Manch einer übersieht, dass selbst manche im Kanon der Weltliteratur aufgeführten Bücher selbst ein Ergebnis einer Kanonisierung sind. Die Bibel ist dafür ein gutes Beispiel. Die Deutsche Bibelgesellschaft erläutert in diesem Kontext die Kanonisierung der biblischen Schriften, doch lesen Sie selbst: http://www.die-bibel.de/wissen/entstehung-der-bibel/kanonbildung/

Der Begriff „Kanon“ stammt selbst aus dem Hebräischen und bedeutet soviel wie „Waagebalken“ oder auch „Maaßstaab“, so http://www.bildungsxperten.net/wissen/was-ist-der-bildungskanon/

Der Kanon sollte sicherstellen, dass besonders die Texte in Erinnerung gehalten werden, die für die hebräische Kultur förderlich sind.  Ein solcher Kanon hatte demnach u. a. die Funktion, die kulturelle Einheit eines Volkes zu erhalten und zu fördern.

Laut Wikipedia gab es bereits 1670 den ersten modernen Kanon der Weltliteratur“: http://de.wikipedia.org/wiki/Kanon_der_Literatur

All das  zeigt u. a., dass eine Kanonbildung nicht nur vom subjektiven Befinden abhängt, sondern auch von geschichtlichen, kulturellen Prozessen. Unter diesen Geschichtspunkten wird klar, dass die ebenfalls stattfindende Debatte um einen Bildungskanon ähnlich umstritten ist.

Lesen Sie hier einführend einen Wikipedia-Eintrag zum Bildungskanon: http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungskanon

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Klassiker der Weltliteratur

Folgende Klassiker der Weltliteratur finden Sie hier

Die Göttliche Komödie
Decamerone
Canterbury Tales
Gargantua und Pantagruel
Romeo und Julia
Ein Sommernachtstraum
Was ihr wollt
Hamlet
Don Quijote
Das Leben ein Traum
Paradise Lost
Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch
Der eingebildete Kranke

Robinson Crusoe
Gullivers Reisen
Tom Jones
Candide oder Der Optimismus
La nouvelle Heloïse
Tristram Shandy
Emilia Galotti
Die Leiden des Jungen Werther
Die Räuber
Hesperus oder 45 Hundsposttage
Wilhelm Tell
Der zerbrochne Krug
Das Käthchen von Heilbronn
Wahlverwandschaften
Prinz Friedrich von Homburg
Ivanhoe
Der letzte Mohikaner
Der Glöckner von Notre-Dame
Faust
Jahrmarkt der Eitelkeit
David Copperfield
Krieg und Frieden

Dante Aligheri
Giovanni Boccaccio
Geoffrey Chaucer
François Rabelais
William Shakespeare
Miguel de Cervantes
Calderón de la Barca
John Milton
Hans J. C. von Grimmelshausen
Jean-Baptiste Molière
Daniel Defoe
Jonathan Swift
Henry Fielding
Voltaire
Jean Jacques Rousseau
Laurence Sterne
Gotthold Ephraim Lessing
Johann Wolfgang von Goethe
Friedrich Schiller
Heinrich von Kleist
Jean Paul
Sir Walter Scott
James F. Cooper
Victor Hugo
William M. Thackeray
Charles Dickens
Leo Tolstoi

Zitat / Quelle: http://www.klassiker-der-weltliteratur.de/

Sie finden auf dieser Webseite Beschreibungen zu den jeweiligen Inhalten und nützliche, weiterführende Links. Diese Webseite ist nicht nur für den Deutschunterricht interessant, sondern auch für sonstige Bücherwürmer! :-)

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Reformpädagogische Webseiten

…gibt es in Hülle und Fülle u. a. hier:

http://www.geschichte-erforschen.de/unterricht/reformpaedagogik/ (Begriffsbestimmung)

http://lexikon.stangl.eu/2299/reformpaedagogik/ (Definition auf Werner Stangls Arbeitsblättern)

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rpg10000.htm (Reformpädagogische Karte)

http://www.blikk.it/blikk/angebote/reformpaedagogik/rp10031a.htm (Die Bedeutung der Reformpädagogik heute)

http://archiv.ub.uni-marburg.de/sonst/1996/0010.html (Elisabeth Rotten)

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10109.htm (Paul Geheeb)

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10118.htm (Anton S. Makarenko)

http://martin-wagenschein.de/Archiv/Lebenslf.htm (Martin Wagenschein)

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10108.htm (Hugo Gaudig)

http://www.janusz-korczak.de/korczak_wer_war.html

http://coforum.de/?769 (Rebeca Wild)

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10110.htm (Otto Glöckel)

http://paed.com/froebel

http://coforum.de/?322 (Heinrich Jacoby)

http://www.montessori-deutschland.de/

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10116.htm (Lane Homer)

http://freinet.paed.com/freinet/start.php

http://coforum.de/?984 (Moshe Feldenkrais)

http://ellen-key.paed.com/

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10126.htm (Wassili Suchomlinski)

http://coforum.de/?2977 (John Dewey)

http://paed.com/ph/uebers2.php

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10100.htm (Siegfried Bernfeld)

http://coforum.de/?1239 (Heinrich Kupffer)

http://paed.com/hahn/ (Kurt Martin Hahn)

http://www.jenaplan.de/

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10123.htm (Reddie Cecil)

http://www.reformpaedagogik.de/

http://summerhill.paed.com/phshill/i-shill.htm

http://coforum.de/?1402 (Mike Weimann)

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10129.htm Gustav Adolf Wyneken)

http://coforum.de/?3408 (Fritz Müller)

http://www.waldorfschule.info/

http://coforum.de/?3376 (Carl R. Rogers)

http://coforum.de/?1330 (Die Reformpädagogische Bewegung)

http://www.freire.de/

http://coforum.de/?5763 (Jiddu Krishnamurti)

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10114.htm (Kilpatrick William Heard)

http://coforum.de/?1127 (Jesper Juul)

http://www.blikk.it/angebote/reformpaedagogik/rp10121.htm (Helen Parkhurst)

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildungsvideos auf Bildungsklick.de

Zahlreiche Videos zur Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Schule, Kindergarten etc. gibt es auf Bildungsklick.de:


Viele, weitere Bildungsvideos sehen Sie hier:
http://bildungsklick.de/topic/videos
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pädagogisches Arbeitsfeld: Allrounder mit Profil

Einerseits haben Pädagogen viele Möglichkeiten, beruflich tätig zu sein. Andererseits wird u. a. empfohlen, sich als Pädagoge/-in ein „aussagekräftiges Profil“ zuzulegen (vgl. uni 2/2007, S. 33:  www.uni-heidelberg.de/imperia/md/content/jrc/1406/special.pdf), so Dr. Monika Kill, Vorsitzende des Berufsverbandes der Erziehungswissenschaftlerinnen und Erziehungswissenschaftler e.V. (BV-Päd.). Die Universität Heidelberg hat bereits 2007 ein „Spezial“ (im Pdf-Format) herausgegeben, das die Vielfalt und auch Vor- und Nachteile des pädagogischen Arbeitsfelds beschreibt:
www.uni-heidelberg.de/imperia/md/content/jrc/1406/special.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wikipedia-Portal zur Pädagogik

Ein Wikipedia-Portal zur Pädagogik vereinigt anschaulich die wichtigsten Pädagogik-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:P%C3%A4dagogik

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wikipedias Liste der bedeutendsten Pädagoginnen und Pädagogen

Pädagogik-Studentinnen und -Studenten können sich in der Wikipedia kostenlos und bequem über Klassiker der Pädagogik, über – für die Erziehungswissenschaft zentrale – Pädagoginnen und Pädagogen informieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bedeutender_P%C3%A4dagogen

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wozu die pädagogische Geschichte kennen?

Dr. Choroschewa N. W. [Lehrstuhl für die Fremdsprachen an der WGPU (Wolgograd)] wird Ihnen diese Frage selbst beantworten, und zwar in einem 26-seitigem Pdf-Dokument. Ein Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Pädagogik mit einem Aufgabenteil:

“Geschichte der Pädagogik von der Antike bis Gegenwart

Lehrmittel in der deutschen Sprache”

Um den Text zu lesen, klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

http://vspu.ru/kafedra-inostrannyh-yazykov/dopolnitelnje%20materialj

/nemeckii-yazyk/uchebno-metodicheskie-posobiya/geschichte-

der-paedagogik-istoriya-pedagogiki-sbornik-tekstov-na-nemeckom-

yazyke-sostavitel-horosheva-n.v

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Geschichte der Pädagogik in aller Kürze auf Wissen.de

Einen guten, knappen Überblick über die Geschichte der Pädagogik gewinnt man auf der folgenden Webseite von Wissen.de: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/index,page=1216766.html Gerade für Schüler im Pädagogik-Unterricht oder für Pädagogik-Erstsemester sind kurze, einführende und überblicksgebende Informationen wichtig, um schnell die wesentlichen Fakten zu kennen. Der Link-Tipp soll Lust auf mehr Pädagogik machen.

Nachtrag: Alternativ klicken Sie auf die Geschichtsseite und geben dort entsprechende Stichworte ein:

http://www.wissen.de/geschichte

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge