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Strövers Paedblog » Konflikte

Archiv für die Kategorie ‘Konflikte’

Link-Tipp im Berufepaedblog zum Cybermobbing

Montag, 21. November 2011

Cybermobbing ist scheinbar allgegenwärtig. Hörte früher das Mobbing spätestens nach Verlassen des Schulhofes oder zum Feierabend hin auf, erreicht das Mobbing im virtuellen Raum ungeahnte Dimensionen, denn Mobbing-Inhalte verschwinden nicht nach Belieben. Mitunter bleiben üble Nachreden im Netz über Jahre hin für jeden sichtbar. Die Folgen können für den Einzelnen ganz schrecklich sein. Daher ist es heute leider eine pädagogische Notwendigkeit, Kinder und Jugendliche für dieses Thema sensibel zu machen, ebenfalls die Eltern und Erziehungsberechtigten darüber zu informieren.

Welche Überlegungen Medienschaffende in diesem Zusammenhang selbst anstellen, erfahren Sie im Berufepaedblog, wenn Sie dort auf den Link klicken: http://berufe.paedblog.de/2011/11/21/isarrunde-de-cybermobbing/

Weitere Paedblogbeiträge zum selben Thema finden Sie auch in der Suchfunktion: http://www.paedblog.de/?s=mobbing

http://www.paedblog.de/?s=mobbing

Bildungsvideos auf Bildungsklick.de

Dienstag, 15. November 2011

Zahlreiche Videos zur Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Schule, Kindergarten etc. gibt es auf Bildungsklick.de:


Viele, weitere Bildungsvideos sehen Sie hier:
http://bildungsklick.de/topic/videos
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was tun gegen unentschuldigtes Fehlen in der Schule?

Montag, 14. November 2011

Eine gute Antwort gibt u. a. die Seite des Bundeslandes Niedersachsen: http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1925&article_id=5980&_psmand=8

Die niedersächsische Regierung hat bereits zwischen 2002 – 2004 ein Projekt gegen das Schulschwänzen („ProgeSs“) durchgeführt. Die dazugehörige Projekt-Webseite stellt sämtliche Dokumente (Studie, Evaluation, Dokumente für Polizei, Schule, Faltblätter für Eltern etc.) zum kostenlosen Download bereit.

Ziel ist es, das unentschuldige Fernbleiben von Schülerinnen und Schülern durch ein einheitliches Vorgehen und durch eine gute Kommunikation zwischen Eltern, Schule und Behörden (Polizei, Jugendamt etc.) zu reduzieren bzw. möglichst sofort zu unterbinden.

Das Phänomen Schulabsentismus zeigt offenbar auf, dass es

- eine hohe Verbreitung von Schulabsentismus gibt,

- viele massiv schuleschwänzende Schülerinnen und Schüler stark mehrfach belastet sind,

- es offenbar zu wenig Kontrollinstanzen für diese Schüler/-innen  gibt, ebensowenig zu wenige (z. B. schulsozialarbeiterische) Maßnahmen für diese Schulschwänzer/-innen auf schulischer Seite,

- Schulabsentismus und Deliquenz oft in einem Kontext stehen.

Quelle:  http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539

Eltern und schuleschwänzende Schülerinnen und Schüler sollten sich deswegen darauf einstellen, dass sich Schule, Jugendbehörde und Polizeistelle rechtzeitig austauschen, um zeitnahe Maßnahmen gegen den Schulabsentismus und für den betreffenden schuleschwänzenden Schüler zu ergreifen.

In einem hier veröffentlichten Fach-Aufsatz heißt es: 

“…darf das System Schule nicht mehr nur bloßer Bildungsvermittler bleiben.  Schule muss ein stabiles System aus Vertrauen, Verlässlichkeit, Hilfen und Wissensvermittlung bieten. (…) Im Schulabsentismus wird meist erst erkennbar, wie dringend ein Sich-Kümmern um die Betroffenen notwendig ist. (…) Darum gilt es sowohl die Kommunikationsstrukturen zwischen Elternhaus und Schule, als auch das Beratungs- und Hilfesystem in den Schulen auszuweiten, zu spezifizieren und zu verbessern.”

Schließlich wird geschlussfolgert:

“Bei massiven Verstößen gegen die Schulpflicht sind in der Regel zusätzliche Hilfen notwendig. In Zusammenarbeit mit kommunalen Stellen, freien Trägern der Jugendhilfe sowie mit der Polizei ist ein gezielt arbeitende Ansprechpartnersystem für alle Beteiligten zu entwickeln. Kinder und Jugendliche können in bestimmten Fällen durch aufsuchende Formen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit angesprochen und durch abgestimmte Aktivitäten mit der Schule in deren Bezüge integriert werden. “

Quelle: www.mk.niedersachsen.de/download/4206

Eine wissenschaftliche Studie listet auf, was die Schule bzw. die beteiligten Behörden überhaupt unternehmen können, um den Schulabsentismus zu verhindern:

Kurzfristige Prävention:

-Reduzierung von Gelegenheitsstrukturen
-Vermeidung der Etablierung delinquenter Subkulturen
-Erlernen von Normgeltung und Normrelevanz
-Vermeidung negativer Etikettierungsprozesse in der Schule
-Identifikation von Problem- und Risikokindern, gezielte Hilfen für Kinder und deren Familien

Längerfristige Prävention:

-Vermeidung von negativen Bildungskarrieren
-Erhöhung sozialer und beruflicher Partizipationschancen

Quelle:  http://www.mk.niedersachsen.de/download/4219

In der Evaluationsstudie stellt sich heraus, dass es immer häufiger vorkam, dass Bußgelder in Niedersachsen (Hannover, Friesland,  Delmenhorst, Osnabrück) verhängt wurden.  Zudem zeigte sich, dass die Rate der Schuleschwänzer schulformabhängig ist: Je niedriger der Schulabschluss ausfällt, desto höher die Quote.

Interessant ist vor allen Dingen, dass in Schulen mit vielen Schulschwänzern offenbar ein mangelnder, lehrerinterner Austausch existierte. Nur selten informierten sich Lehrer gegenseitig über das Fehlen einer Schülerin bzw eines Schülers.  Entsprechend gab es eine nur sehr schwache Rückmeldung an die betreffenden Eltern. Auch stimmten die Selbstberichte der Schuleschwänzer/-innen seltener mit den Angaben der Lehrer/-innen in diesem Falle überein (vgl. http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539 S. 31-32).
Relativ schnell wurde in diesem Projekt erreicht, dass schulabsente Schüler/-innen wieder verstärkt am Unterricht teilnahmen, jedoch bringt  dieser Erfolg (logischerweise) eine neue, schulsozialpädagogische Anforderung mit sich:
Die verbesserte schulische Anbindung von “schwierigen”, “problembelasteten”  Schülern kann  danach mit dem Preis verbunden sein, dass die Belastung der Lehrkräfte durch eine etwas größere Anzahl gewalttätiger  oder aggressiver Schüler steigt.
“Im  Zuge  der Durchführung solcher Modellmaßnahmen wie ProgeSs können somit die Anforderungen an Konfliktschlichtung und Gewaltprävention in der Schule zunehmen.  Daher  sollte  bei künftigen Maßnahmeimplementationen in Rechnung gestellt werden, dass Erfolge bei der Prävention des Schulschwänzens einen Preis  haben können: steigende Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer. Hier ist ein höherer Bedarf an Konfliktschlichtung  und Gewaltprävention in Rechnung zu stellen. “
Quelle: http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539,  S. 40.

Die zunehmenden, jedoch noch zaghafte Kooperationen der Schulen mit Schulsozialarbeitern scheint sehr gut zu funktionieren:

“Interessant ist, dass die wenigen Lehrer, die über eine tatsächliche Kooperation mit einem Helferteam berichten, eine besonders gute Bewertung der Qualität dieser Kooperation abgeben (die Bewertung erfolgte mit Schulnoten). Ebenfalls sehr  positiv  wurden Schulsozialarbeiter bewertet. Gute Bewertungen erhielt auch die Polizei. Demgegenüber fiel  die Bewertung der Qualität der Kooperation  mit Jugendamt/KSD, im Einklang mit den kritischen Stimmen aus den Intensivinterviews, deutlich schlechter aus.
Quelle: http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539,  S. 44.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Datenschutz Adieu: Grusel-Video “Take this Lollipop”

Freitag, 11. November 2011

Stellen Sie sich vor, dass anhand Ihrer Internet-Daten jemand genau wüsste, wo Sie sich derzeit aufhalten und was sie gerade tun: Ein spannender Film mit Ihrem Profilfoto von Facebook soll verdeutlichen, welch gruselige Folgen ein achtloser Umgang mit Ihren Sozialdaten für Sie(!) haben könnte. Also, passen Sie auf Ihre Identität auf, sosehr auch Facebook, StudiVZ, SchülerVZ & andere soziale Netzwerke Sie locken mögen:

http://www.takethislollipop.com/

Lesen Sie zusätzlich einen Blogartikel von Jürgen Vielmeier zum Thema: Horrorfilm mit dir als Opfer: Social Movie “Take this Lollipop” http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/19/horrorfilm-mit-dir-als-opfer-social-movie-take-this-lollipop/

Ein thematisch ähnlich gelagerter Artikel über leichtsinnige Bewerberinnen und Bewerber finden Sie hier: Bewerberfalle Facebook (http://berufe.paedblog.de/2011/11/11/bewerberfalle-facebook/)

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Anonyme Hilfe & Beratung für gestresste Jugendliche: Youth-life-line.de

Donnerstag, 10. November 2011

Wer Stress und Kummer in der Schule oder in der Familie hat, kann hier schnell seinen Frust loswerden oder diesen zumindest etwas reduzieren. Einfach online, anonym, pädagogisch kompetent und dennoch gratis:

http://www.youth-life-line.de/

Laut der Webseite ist  Youth-Life-Line (…) die Online Jugendberatung des Arbeitskreis Leben e.V. (AKL)  Reutlingen / Tübingen (vgl. http://www.youth-life-line.de).

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Überblick über (fast alle) pädagogischen und nicht-pädagogischen Tätigkeitsfelder

Sonntag, 30. Oktober 2011

Stefanie Kretschmer hat 2008 einen “Überblick über (fast alle) pädagogischen und nicht-pädagogischen Tätigkeitsfelder” auf der Webseite der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) veröffentlicht:

http://www.reha.ovgu.de/service_fuer_studierende/inhalt/

paegagogische_taetigkeitsfelder.html

Diese Publikation gibt es auch als Pdf-Datei zum Download:

http://www.reha.ovgu.de/reha_media/Microsoft+Word+_+

%C3%9Cberblick+p%C3%A4dagogische+T%C3%A4tigkeitsfelder.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wikipedia-Portal zur Pädagogik

Samstag, 29. Oktober 2011

Ein Wikipedia-Portal zur Pädagogik vereinigt anschaulich die wichtigsten Pädagogik-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:P%C3%A4dagogik

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildung im Stresstest

Donnerstag, 20. Oktober 2011

In einem interessanten “16 vor”-Interview äußert Juliane Hellhammer sich über gestresste Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten. Ein womöglich wichtiger Faktor scheint zu sein, dass man heute mehr über Stress weiß und daher eher darüber spricht und Stress auch stärker wahrnimmt, andererseits, dass in Einzelkinder immer mehr an Erwartungen und Wünschen elterlicherseits hineinprojiziert wird. Es stellt sich die Frage, ob Kinder bzw. junge Menschen heute im deutschen Bildungswesen überfordert werden

Lesen Sie hier das vollständige Interview: http://www.16vor.de/index.php/2011/08/09/viele-eltern-uberfordern-ihr-kind/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Heute: Spannender ARD-Film über Cyber-Mobbing: “Homevideo”

Mittwoch, 19. Oktober 2011

Ein kurzfristiger Film-Tipp für Jugendliche, Eltern, Erziehungsberechtigte, Erzieher, Sozialarbeiter/-pädagogen und Lehrer: Heute (20:15 Uhr) sendet die ARD einen spannenden Film, der das Cyber-Mobbing thematisiert: Der Inhalt ist brisant. Ein Jugendlicher (gespielt von Jonas Nay) filmt, wie er onaniert. Ein Mitschüler gerät an dieses Video und stellt es schnell ins Internet. Die Folgen für den Jugendlichen sind dramatisch.

Mehr Informationen auf der Webseite der ARD:

http://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV/homevideo/

eid_281066918207009?monat=&jahr=&datum=2011-10-19&start_

time=20&stop_time=&list=themenschwerpunkt&start=20

Zudem gibt es hier – extra vor Ausstrahlung des Films erstellte – nützliche Webseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

www.bmfsfj.de/cybermobbing

Im Anschluss an den Film könnten Betroffene oder Eltern mit Experten chatten, sich Rat und Hilfe holen:

www.daserste.de/homevideo

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachtrag:

Anne Will: http://programm.ard.de/TV/daserste/anne-will/eid_281066918207050#top

Wer kontrolliert das Internet?

Freitag, 14. Oktober 2011

Falls Sie sich das schon immer gefragt haben, auf der Webseite der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesanstalten gibt es die Antwort:

http://www.kjm-online.de/de/pub/themen/fragen_und_antworten.cfm?zgn=11389

Weitere Fragen werden ebenfalls dort beantwortet, wie z. B. die Frage nach der staatlichen Kontrolle der ausgestrahlten Rundfunk- oder Telemedien-Sendungen, oder auch, wo sich Eltern oder Konsumenten über einzelne Programme beschweren können.

http://www.kjm-online.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sozialpädagogische Gruppenarbeit: Buch kostenlos downloaden “Achtsamkeit und Anerkennung – Klassen 5-9″

Freitag, 07. Oktober 2011

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet Sozialpädagogen und Lehrern viele Medien an, die im Unterricht oder in der Gruppenarbeit benutzt werden können, oftmals gibt es diese Medien auch kostenfrei. So können sich Lehrer – leider keine Sozialpädagogen (warum eigentlich nicht?) – sich kostenfrei ein Buch für den Unterricht bestellen. Allen anderen bleibt wenigstens die Möglichkeit, sich kostenlos die Pdf-Datei mit dem gesamten Buchinhalt herunterzuladen. Wenigstens etwas:

http://www.bzga.de/infomaterialien/unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien/achtsamkeit-und-anerkennung-klassen-5-9/

In diesem Buch geht es um die Begriffe “Anerkennung” und “Achtsamkeit”: Hier sollen Kinder und Jugendliche dahingehend geschult werden, miteinander respektvoll und angemessen umzugehen (einige Schlagworte lauten hier: soziales Lernen, Teamfähigkeit, Toleranz, Mobbing etc.).

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pro & Contra trainieren

Freitag, 30. September 2011

…das geht z. B. anhand der (kostenlosen) Aufgabenblätter von Klaus Zeugner, der aus pädagogischer Sichtweise Material erstellt bzw. zusammengetragen hat, um z. B. Schüler zu fördern. U. a. hat er diese Pdf-Dokumente zur Verfügung gestellt, die man im Unterricht oder in der Gruppenarbeit zum Training der Argumentation gut einsetzen kann:

http://www.zeugner.at/?page=vake

Weitere, pädagogische Dokumente gibt es auch in den folgenden Rubriken:

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Öffentlich geförderte Forschung für die Öffentlichkeit transparent gestalten!

Samstag, 19. Dezember 2009

Wenn Sie etwas bezahlen, haben Sie normalerweise auch einen Anspruch darauf. Leider ist das nicht überall der Fall: Tatsächlich ist es (noch) so, dass Steuerzahler viele Forschungsprojekte finanzieren, aber leider keinen Anspruch darauf haben, Einblick in die Forschungsergebnisse zu bekommen. Und damit sich dieser Missstand ändert, haben Sie bis zum 22.12.2009 die Möglichkeit, eine Petition zu unterschreiben.

Hier ein Auszug aus dem Text der Petition:

“Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.”

Quelle: Siehe Link oben! Sorgen Sie bitte mit dafür, dass öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse auch für jeden Bürger frei zugänglich gemacht werden! Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wirkung in der Pädagogik

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Die Wirkung pädagogischen Handelns ist kaum messbar, umso wichtiger ist es, die Kernkompetenzen von PädagogInnen herauszuarbeiten.

Welch professionelle Rolle die Pädagogin bzw. der Pädagoge bei der Förderung von z. B. Jugendlichen einnimmt, können Sie in der nachfolgenden Pdf-Datei (der “Gemeinschaft der Studierenden im Wintersemester 2008/09) gut nachlesen:

http://www.puwendt.de/files/2009-07-13_Def_Wirkung.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Machen Killerspiele gewalttätig?

Dienstag, 05. Dezember 2006

Auf die Frage, ob sogenannte “Killerspiele” tatsächlich gewalttätig machen, kann man keine klare Antwort geben.

Wie in einem medienpädagogischen Weblog zu erfahren, hat Anja Habermehl Folgendes festgestellt:

“Allgemein muss man sagen, dass es keine einheitlichen Ergebnisse zum Zusammenhang von Mediengewalt und realer Gewalt gibt. Es ist nicht klar, ob Mediengewalt aggressives Verhalten generell auslöst, oder Personen mit aggressiven Tendenzen sich zu gewalthaltigen Medien herangezogen fühlen. Vielleicht besteht auch kein direkter auslösender Zusammenhang.”

Quelle:

http://ww1.medienrauschen.de/archiv/medien-und-gewalt/

Weitere medienpädagogischen Beiträge u. a. zum Stichwort “Killerspiele” finden Sie auch hier: http://ww1.medienrauschen.de/?s=Killerspiele

Des Weiteren betreibt  Dipl.-Päd. Manfred Schreiber einen “Medienkiosk”, der sich aus medienpädagogischer Sicht u. a. auch mit dem Zusammenhang von Gewalt und Medien beschäftigt:

http://www.koblenz-media.de/index.php/suche.html?keywords=Gewalt

oder auch:

http://writers-desk.de/wordpress/medienpadagogik/

bzw.

http://www.koblenz-media.de/index.php/medienkiosk.2.htmll

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge