Kategorie-Archiv: Pädagogische Medien

SWR-Kindernetz

Das „Kindernetz“ des Südwestrundfunks ist ein Portal, das die einzelnen TV-Sendungen des SWRs zusammenfasst und Kindern (und Eltern, PädagogInnen etc.) ermöglicht, sich gezielt mit einzelnen Ausstrahlungen auseinanderzusetzen. Im „Infonetz“ – siehe http://www.kindernetz.de/infonetz/ – können sie sich Beiträge online ansehen und die dazugehörigen Texte durchlesen.

Aufbereitete Themenbereiche beschäftigen sich aktuell mit der Ernährung (http://www.kindernetz.de/infonetz/ernaehrung/), mit Film, Kunst und Musik (http://www.kindernetz.de/infonetz/filmkunstundmusik/), mit Länder und Kulturen (http://www.kindernetz.de/infonetz/laenderundkulturen/), Medien (http://www.kindernetz.de/infonetz/medien/), Politik (http://www.kindernetz.de/infonetz/politik/), Sport (http://www.kindernetz.de/infonetz/sport/), Technik und Umwelt (http://www.kindernetz.de/infonetz/technikundumwelt/) und Tiere und Umwelt (http://www.kindernetz.de/infonetz/tiereundnatur/).

Viele Grüße,

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Vogelzähler gesucht

Wer sich gerne als Forscher betätigen will, kann dies gerne praktisch an diesem Wochenende tun, indem man einfach für eine Zeit lang die Vögel zuhause (im Garten oder Park…) zählt und diese Ergebnisse an entsprechende Stelle weiterleitet. Mehr erfahren Sie im Naturpaedblog:

http://www.natur.paedblog.de/2016/01/08/vogelzaehler/

Viele Grüße

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Berufscheck & Berufswahl

Wo junge Leute sich beruflich (online) orientieren können, erfahren Sie im Berufepaedblog:

http://berufe.paedblog.de/2016/01/08/den-berufscheck-starten/

Viele Grüße

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Mediathek der Technischen Universität Dortmund

Auf der Seite der Technischen Universität Dortmund https://www.nrwision.de/programm/sendungen/themen/wissen.html können  Sie in der Mediathek des TV-Lernsenders für NRW verschiedene Beiträge der Wissens-Rubrik sehen.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche, interessante, weitere Beiträge (Lokales, Reiseberichte, „Städte von A-Z“, Talk, Interviews, Sport, Video-Charts…) im Programm:

https://www.nrwision.de/programm/sendungen.html

Gruß

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Materialien zur Umweltbildung auf der Webseite von Greenpeace

Im Naturpaedblog erhalten Sie Tipps, um an umweltbildnerische Materialien von Greenpeace zu gelangen:

http://www.natur.paedblog.de/2016/01/02/greenpeace-bildungsmaterialien-zur-umweltbildung/

 

Gruß

Silvio Ströver

Angebote des Goethe-Instituts für Flüchtlinge und Ehrenamtliche

Das bekannte Goethe-Institut stellt Konzepte für Deutschkurse (für Kinder, Jugendliche und erwachsene Flüchtlinge), Lehrmaterialien und auch zum Teil kostenlose Downloads zur Verfügung: https://www.goethe.de/de/spr/unt/kum.html

Gruß

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

GEW-Materialien unabhängig vom Aufenthaltstatus

Tipps für Ehrenamtliche, wie man sich für Flüchtlinge engagieren kann, Film-Empfehlungen, Handreichungen, Handbücher oder Lernmaterialien für Flüchtlinge werden auf der Webseite der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in einer Auflistung angeboten:

http://www.gew.de/migration/flucht-und-asyl/material-fuer-die-praxis/

Gruß

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Deutsch lernen mithilfe der „Deutschen Welle“

Die „Deutsche Welle“ bietet eine Fülle an Informationen für Ehrenamtliche, Flüchtlinge und für Interessierte: Wenn Flüchtlinge Deutsch lernen wollen, können sie hier u. a. ihr Hörverstehen trainieren z. B. anhand von langsam vorgetragener Nachrichten (herunterzuladen im mp3-Format) und mittels eines „Deutschtrainers“. Auch werden z. B. „Deutschlehrer der Woche“ vorgestellt und die typisch deutschen Eigenarten plastisch beschrieben:

http://www.dw.com/de/deutsch-lernen/s-2055

Gruß

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Kinderseite der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“

Liebe Eltern!

Auf der Webseite von „Tiere suchen ein Zuhause“ finden Sie Fernseh-Tipps für Ihre Kinder:

http://www1.wdr.de/fernsehen/kinder/index.html

Dort finden Sie Links zu den „Türen auf für die Maus“ oder „Die Sendung mit dem Elefanten“, „Abenteuer Wilder Westen“, „Du bist kein Werwolf“ und vieles mehr.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

LehrerInnengesundheit schützen

Auf der folgenden schweizer Webseite der Pädagogischen Hochschule  Luzern (Zentrum Gesundheitsförderung) erhalten Sie kostenlose Präsentationen und Anregungen, die sich um die Gesundheit(sförderung) von LehrerInnen drehen:

http://www.schulklima-instrumente.com/5-vernetzung-unterlagen/

Und hier finden Sie auf derselben Webseite weitere Erklärungen und Konzeptionen zur Gesundheitsförderung: http://www.schulklima-instrumente.com/praxishandbuch-gesunde-schule/

SchulsozialarbeiterInnen und (Dipl.) PädagogInnen sollten sich ebenfalls um diese Thematik bemühen, sofern sie z. B. in der Schulsozialarbeit eingesetzt sind und mit LehrerInnen zusammenarbeiten. Denn erfahrungsgemäß kommen sie in einem großen Lehrerkollegium immer wieder mit einzelnen LehrerInnen in Kontakt, die selbst mit psychischen Problemen zu kämpfen haben und einen Ansprechpartner suchen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Johann Amos Comenius (1592 – 1670): Der erste neuzeitliche Pädagoge

Johann Amos Comenius (geboren am 28.03.1592 – gestorben am 15.11.1670) kann zurecht als der erste Pädagoge bezeichnet werden, der neuzeitlich dachte und handelte (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 29).

Er wollte als Christ die Welt durch Erziehung und Bildung in Form von Schulen für „die gesamte Jugend beiderlei Geschlechts ohne jede Ausnahme“ (zitiert nach KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 30) verbessern. Denn  durch einen verbesserten Unterricht sollte zugleich die Christenheit besser auf die nahende Wiederkunft des Herrn vorbereitet werden.  Da er als gläubiger Christ annahm, dass sich Gott der Schwächsten bedient, um an ihnen seine Größe und Herrlichkeit zu zeigen, war Comenius wichtig, besonders die Kinder und Jugendlichen der Landbevölkerung zu beschulen. Zudem wollte er Mädchen und auch besonders arme Jugendliche unterrichten.

Comenius wuchs im Mährischen in der Nähe von Prerov (Prerau) auf, wo er verschiedene Kulturen kennenlernte, und zwar die tschechische, die slowakische, polnische, ungarische, deutsche und österreichische Kultur. Er selbst hat tschechische Wurzeln (daher lautet sein nicht latinisierter Name auch Komensky). Der Vater war Müller und erzogen wurde Comenius gemäß einer protestantischen Gemeinschaft, die sich die „Böhmischen Brüder“ nannte.  Sie versuchten, dem Urchristlichen in ihrer Lebensart sehr nahe zu kommen. Früh verstarben Comenius‘ Eltern und zwei Geschwister. Erst mit 16 Jahren wurde trat er in eine Lateinschule in Prerau ein und siedelte später über in den Westen des damaligen Deutschen Reiches (Herborn / Nassau, dann nach Heidelberg).  Comenius machte früh Karriere und leitete bereits mit 22 Jahren die Prerauer Lateinschule. Sein Leben wurde jedoch stark durch den Dreißigjährigen Krieg (1618 – 2648) beeinflusst. Seine Frau und Kinder starben durch Seuchen, seine mühsam aufgebaute Bibliothek wurde stark beschädigt und  1627 wurde er als Protestant als „böhmischer Exulant“ ausgewiesen. In polnischen Exil Leszno (Lissa) stabilisierte sich sein Leben ein wenig, sodass er erneut heiratete und in seiner böhmischen Gemeinschaft eine bedeutende Rolle einnahm. Zudem wurde er dort Lehrer und als respektierter pädagogischer Schriftsteller tätig.  Inzwischen wurde er international beachtet und eingeladen. Am Stockholmer Hof wurde er fest beschäftigt und arbeitete weiter an seinen pädagogischen Schriften. Nachdem 1648 der sogenannte Friede von Münster und Osnabrück geschlossen wurde, wusste Comenius, dass er als evangelischer Christ weiterin im Exil bleiben musste. Daher zog er zurück nach Lissa, wo er Bischof wurde. Doch auch seine zweite Frau verstarb. Als er als Bischof in Ungarn und Siebenbürgen unterwegs war, setzte er als Pädagoge Schulpläne um.  Er heiratete erneut und arbeitete weiter an pädagogischen Reformen. 1656 wurde jedoch Lissa durch den polnisch-schwedischen Krieg stark getroffen, auch seine Bücherei erlitt dabei großen Schaden. So verbrachte er die letzten 14 Jahren in Holland, wo er noch eine didaktische Gesamtausgabe herausgeben konnte (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 30 – 31).

Interessant ist der Umstand, dass Comenius in einem zerrissenem Europa als Teil einer kleinen christlichen Gemeinschaft stets um Frieden geworben und für eine universaler Schule, Gemeinschaft, Sprache etc. eingetreten ist. Gleichwohl wollte er nicht, wie die Kriege und Schlachten bewiesen, auf Revolution und Gewalt, sondern auf Aufklärung und Erziehung setzen (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 32).

Comenius‘ didaktische Ziel war es, den Lehrern Arbeit zu ersparen und gleichzeitig die Effektivität von Unterricht zu erhöhen durch einen fortschrittlich gestalteten Unterricht.  Dabei geht Comenius im biblischen Sinne davon aus, dass die jungen Menschen lernfähig und auch lernbedürftig sind.  Er plädiert dafür, Jugendliche nicht durch Prügel und Strafe, sondern durch Vernunft zu erziehen. Denn Menschen seien als Ebenbild Gottes mit Vernunft ausgestattet, daher sei z. B. eine Prügelstrafe gleichzeitig mit einer Kränkung Gottes gleichzuetzen (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 32 – 33).

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzte Literatur:

KNOOP, Karl; SCHWAB, Martin: Einführung in die Geschichte der Pädagogik. Pädagogen-Porträts aus vier Jahrhunderten. Wiebelsheim: Quelle und Meyer Verlag, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, 1999, S. 29 – 41.

Tipp: Paedblog-Artikel:

Johann Amos Comenius – Ein bodenständiger Christ und Pädagoge: http://www.paedblog.de/2010/11/25/johann-amos-comenius-ein-bodenstandiger-christ-und-padagoge/

Link: Сапрыкина Татьяна Евгеньевна

http://www.kemrsl.ru/predmet/19/2024

Methodenkoffer für die Soziale Arbeit

Einen sehr empfehlenswerten „Methodenkoffer“ für SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen gibt es hier:

http://www.behaveblog.de/

Dort finden Sie aktuell Materialien zum Casemanagement, zur Fallbesprechung nach Balint oder nach Zimmermann, Impact-Techniken, Materialien zur verschiedenen Techniken der Gesprächsführung (z. B.  zur vorzeitigen Eingrenzung) und vieles mehr.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge (der Fachrichtung Bildungs- und Sozialwesen)

Musteranschreiben für BewerberInnen

Damit Bewerberinnen und Bewerber eine Vorlage für ihr Anschreiben haben, hat die Bundesagentur für Arbeit zwei verschiedene Dateien dazu veröffentlicht. Lesen Sie im Berufepaedblog mehr darüber:

http://berufe.paedblog.de/2014/03/14/bundesagentur-fuer-arbeit-musteranschreiben-fuer-bewerberinnen/

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Kinder- und Jugendhilfe

Eine Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beinhaltet nicht nur das Achte Sozialgesetzbuch, sondern auch eine Einführung in das Aufgabengebiet der Kinder- und Jugendhilfe für Eltern, interessierte Jugendliche und für alle in der Kinder- und Jugendhilfe engagierten Bürgerinnen und Bürger und Fachleute. Hier können Sie sich kostenlose Exemplare per Post bestellen bzw. sich die Broschüre kostenlos als Pdf-Datei downloaden:  http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/publikationen,did=3578.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pro Familia: Familien- und Lebensplanung, Sexualität und Beziehung – Themen für Erwachsene

Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene haben Fragen zur Sexualität, zur Lebens- und Familienplanung und wollen wissen, wie sie ihre Beziehung stärken können. Viele weitere Fragen, so z. B. auch die Frage nach den sexuellen Rechten, können Erwachsene auf der Webseite von Pro Familia nachlesen: http://www.profamilia.de/erwachsene.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gedächtnis unserer Nation: Bürgerinnen und Bürger erinnern sich und erzählen

Das ZDF hat ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Mit http://www.gedaechtnis-der-nation.de/ gibt es bereits jetzt schon die Möglichkeit, sich tausende Videos online anzuschauen, die die deutsche Geschichte, erzählt von Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes, zeigen.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseite des ZDFs http://www.zdf.de bzw. in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis_der_Nation

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Finanzen im Griff haben

Nach dem letzten Schuldneratlas, den die Creditreform jährlich veröffentlicht (siehe: http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Creditreform_Analysen/SchuldnerAtlas/index.jsp), ist die Verschuldung von Bürgerinnen und Bürgern wieder angestiegen. So waren demnach ca. 6,6 Millionen Privatpersonen in Deutschland überschuldet.

Oft beginnt die Verschuldung im Jugendalter, weswegen es wichtig ist, hier bereits in der Schule oder im Ausbildungsbetrieb präventiv zu arbeiten bzw. schnell zu helfen.

Erzieher/-innen, Schulsozialarbeiter/-innen, Ausbilder/-innen oder Lehrer/-innen können hier mit Jugendlichen mithilfe eines informativen Arbeitsbogens den angemessenen Umgang mit Geld thematisieren und ihnen anhand eines Einnahmen- und Ausgabeplans zeigen, wie sie ihr Geld so einteilen können, dass sie sich nicht verschulden. Eine kostenlose Pdf-Datei des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) können Sie sich hier (kostenlos) herunterladen: http://www.jugend-und-finanzen.de/fb.nsf/890E882ED7E4A785C1257A9C004919FB/$FILE/Arbeitsblatt_PlusstattMinus_10-12_final.pdf

Weitere, kostenlose Materialien (Universität Mannheim)  zum Thema erhalten Sie auch auf der Webseite der „Start frei!“-Kampagne, ein Präventionsprogramm gegen Jugendüberschuldung: http://www.frei-starten.de/?q=node/142. Sehen Sie hierzu ein Video, das ins Thema einleitet: http://www.rnf.de/video-portal/sendung/videos/show/zur-sache-jugendliche-in-der-schuldenfalle.html?no_cache=1&cHash=64378e9175e653c2d4d5be56bffe12fd.

Hier gibt es auch einen Selbsttest für die Gruppenarbeit, den Jugendliche selbst ausfüllen können: http://www.frei-starten.de/?q=taxonomy/term/63.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Verschiedene Lösungsansätze und Förderempfehlungen für Legastheniker/-innen

Viele Schülerinnen und Schüler leiden unter der Legasthenie. Sie meinen nach einigen Jahren der Frustration nicht selten, dass es daher keinen Zweck habe, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu trainieren. Oft haben solche Schüler bereits resigniert.

Über die Ursachen der Zunahme von Legasthenikerinnen und Legasthenikern ist die Fachwelt noch uneins. So heißt es hier z. B. in einem Artikel:

„Neben genetischer Disposition werden psychologische und vor allem soziale Faktoren genannt: «erhöhter Fernsehkonsum und Sprachverarmung in den Familien».“

Quelle:  http://www.erziehungstrends.de/Legasthenie

Eine Möglichkeit, solche Schüler ggf. dafür zu gewinnen, doch ihre Rechtschreibung oder ihre Lesefähigkeit zu verbessern, besteht darin, ihnen das anzubieten, was sie zuhause auch gerne in Anspruch nehmen. Hier gibt es die Chance, den Schülerinnen und Schülern entsprechende Games bzw. Lernsoftware anzubieten, die ihnen spielerisch helfen, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu verbessern: http://www.legasthenie-software.de/game/game.htm.

Freilich wird auch dieser Ansatz, Legasthenikerinnen und Legastheniker mit Lernsoftware und weiteren Pc-Trainings zu fördern, kritisiert. Alternativ wird eine andere Strategie vorgeschlagen, dass Kinder und Jugendliche den Fernsehkonsum und die Arbeit am Monitor reduzieren bzw. vermeiden, dafür vermehrt primäre Erfahrungen in ihrem Umfeld (Freispiele , Spiele in  der Natur, auf der Straße, in körperlicher Aktivität etc.) sammeln, da die Legasthenie womöglich auch damit zusammenhängt, dass ein Mangel an (räumlicher) Orientierung und ein Defizit an der eigenen, körperlichen Wahrnehmung vorherrscht.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. schlägt nach mehrjähriger Erfahrung eine andere Förderung vor:

„Legastheniker müssen lernen, konsequent ihr Defizit aufzuarbeiten, die Lesekompetenz zu stärken und die Rechtschreibung Schritt um Schritt logisch aufzubauen.“

Quelle: http://bvl-legasthenie.de/foerderung/legasthenie

Daher hat der Bundesverband hier eine informative Broschüre im Pdf-Format zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt, die diese logisch aufgebaute Förderung beschreibt:  Die Auswahl geeigneter Therapieansätze und Förderprogramme in der Behandlung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten: http://bvl-legasthenie.de/sites/default/files/Förderung__auf_was_sollte_man_achten.pdf

Pädagogisch-psychologische Fachinstitute stellen einen eigenen Ratgeber ins Netz und verweisen hier auf ihre Erfahrung, Kinder nicht länger als 15 – 20 Minuten mehrmals wöchentlich üben zu lassen: http://www.legasthenie-therapie.de/download/Ratgeber-LRS.pdf.

Die Thematik macht deutlich, dass es hierzu viele ungeklärte Fragen und daher unterschiedliche Antworten bzw. Förderempfehlungen auf die Legasthenie gibt. Legasthenikerinnen und Legastheniker sollten dennoch nicht resignieren, sondern weiterhin versuchen, mithilfe der vielen, zum Teil unterschiedlichen Empfehlungen eine individuelle Möglichkeit zu finden, die ihnen angemessen hilft, in der Rechtschreibung, in der Syntaxbildung, Interpunktion und Lesekompetenz stetig sicherer und damit besser zu werden.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

LexiDict – Ein Online-Lexikon mit überwiegend quelloffenen Artikeln

LexiDict, ein größtenteils mit quelloffenen Artikeln versehenes Online-Lexikon, scheint ein gutes Arbeitsmittel z. B. für den Beruf oder für die Schule zu sein: http://www.lexidict.de/wiki/Hauptseite

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge