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Strövers Paedblog » Allgemeine Pädagogik

Archiv für die Kategorie ‘Allgemeine Pädagogik’

Das deutsche Staatsoberhaupt: Der Bundespräsident

Sonntag, 18. März 2012

Aus aktuellem Anlass verweise ich heute gerne auf einige Seiten, die sich thematisch um die Geschichte und Wahl des Bundespräsidenten drehen:

Offizielle Webseite des Bundespräsidialamts:

http://www.bundespraesident.de/DE/Home/home_node.html

Bundeszentrale für politische Bildung:

http://www.bpb.de/wissen/05904241918045221923749717999280

ARD-Wissensrubrik:

http://www.tagesschau.de/inland/bundesversammlung168.html

Planet Schule

http://www.planet-schule.de/wissenspool/staat-klar/inhalt/sendungen/der-bundespraesident.html

Wikipedia-Artikel “Bundespräsident (Deutschland)”:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_%28Deutschland%29

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Alkohol – Spaß- oder Miesmacher?

Mittwoch, 14. März 2012

Diese Frage versucht die DAK Jugendlichen auf Ihrer Webseite verschiedentlich zu beantworten: http://www.dak.de/content/aktionglasklar/downloads_jugend_ag_2012.html

Mitmachen und gewinnen!

Auch für Eltern, Erzieher, Lehrer und Pädagogen interessant!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der schwierige Umgang mit Legasthenikern

Dienstag, 13. März 2012

In der Regel werden Legastheniker in Schulen entsprechend berücksichtigt, erhalten eine spezielle Förderung und werden in der Zensurengebung nicht benachteiligt. Dass es jedoch offenbar auch anders vorkommen kann, ist hier in einem Posting von 2008 nachzulesen: http://blog.bildungsserver.de/infoboerse/?p=336

Auf der Webseite http://paedagogik-news.stangl.eu/142/psychologie-news-beitraege-wordpress wird auf den Terminus der “Fehlerfreundlichkeit” hingewiesen, der wiederum aus einem Artikel  von Dr. Nicole Robering “Der Legastheniebegriff und die Folgen einer einseitig medizinischen Sichtweise” zitiert wurde: http://www.teachersnews.net/artikel/rubriken/lernstoerungen/005687.php

Bedenklich erscheint die Annahme, dass eine Pathologisierung der Legasthenie eine sich selbsterfüllende Prophezeiung mit sich bringen kann:  Wird dem Kind mitgeteilt, dass es Legastheniker ist,  akzeptiert es ohnmächtig, dass es diesen “Defekt” nicht mehr los wird. Die Folge: Legastheniker nehmen diese “Diagnose” schicksalsergeben hin, das Unheil nimmt seinen Lauf…  Einige Forscher sehen gar eine Pathologisierung auf ganzer Linie:

“Übergreifend spricht etwa Bühler-Niederberger (1991) von einer Pathologisierung der Kindheit und Felkendorff (2003) von einer Ausweitung der Behindertenzone. Auf diesem Hintergrund stellen sich folgende F(r)agen: Ist es wünschenswert, dass immer mehr Verhaltensweisen, Zustände, Merkmale, Schwierigkeiten oder soziale Probleme als „Krankheit“ oder ‘Behinderung’ definiert werden?”

Quelle: http://www.teachersnews.net/artikel/rubriken/lernstoerungen/005687.php

Es lohnt sich, den eigenen Umgang mit Legasthenikern zu überdenken und ggf. zu korrigieren.

An dieser Stelle mache ich gerne auf eine heitere Webseite für junge Legastheniker und Eltern aufmerksam:

http://www.legakids.net/

Der folgende Link ermöglicht es Ihnen, sich einen kompletten Ratgeber in Buchform (Pdf) kostenlos von Astrid Kopp-Duller “Legasthenie und LRS – Der praktische Ratgeber für Eltern” (Herder Spektrum) herunterzuladen:

http://news.legasthenietrainer.com/L_LRS.pdf

Und wer einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand, weitere, empfehlenswerte Broschüren, Texte, Links, Online Portale zum Thema, Ratgeber oder nützliche Medien und Materialien zur Legastheniepädagogik sucht, wird im Fachportal Pädagogik sicher fündig:

http://www.fachportal-paedagogik.de/themenkatalog/themen.html?seite=8794

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sachgeschichten der Maus

Mittwoch, 29. Februar 2012

Wunderbare Sachgeschichten gibt es u. a. in der Tv-”Sendung mit der Maus“, und das schon über 40 Jahre lang! Auf der Webseite der berühmten Maus werden viele Sachgeschichten, die die Geheimnisse des Alltags anschaulich und damit kind- und erwachsenengerecht erklären, präsentiert. Auf http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten  können sich junge und ältere Maus-Freundinnen und -Freunde zahlreiche Sachgeschichten-Videos, die alphabetisch sortiert sind, anschauen und unterhaltsam Neues lernen.

Diese Webseite ist jedoch nicht nur für Kinder und Maus-Fans zu empfehlen, sondern für all diejenigen, die den Mut haben, auch scheinbar Banales zu hinterfragen:

http://www.wdrmaus.de/sachgeschichten/sachgeschichten/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildung ist überall möglich, auch in Weblogs

Dienstag, 28. Februar 2012

Ein sympathischer Blogger und Astronom, Florian Freistetter, beschreibt, wie man im Alltag Wissenschaft(en) entdecken kann.  In seinem Blogartikel “Wissenschaft ist überall – auch im Flugzeug!” schreibt er u.a.:

“Wir müssen nur die Augen aufmachen, beobachten und vor allem denken! Die Welt ist voll mit faszinierenden Phänomenen! Auch so etwas simples und unoriginelles wie eine Wolke oder ein Berg kann als Ausgangspunkt für eine gedankliche Reise dienen, die uns schnell dazu bringt, uns über fundamentale Fragen Gedanken zu machen.”

Quelle:

http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/02/wissenschaft-ist-uberall-auch-im-flugzeug.php

Auch der Artikel über die weißen Blutkörperchen, die er beim Betrachten der Planeten im eigenen Auge wahrgenommen hat, löste bei einigen Leser/-innen lauter “Aha-Effekte” aus.

Schön, so macht Bildung Spaß!

Lesen Sie mehr in seinem astronomischen Wissenschafts-Weblog  http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/

Weitere  Wissenschafts-Blogs gibt es hier:

http://www.scienceblogs.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kinder- und Jugendschutz-Online-Handbuch

Montag, 20. Februar 2012

Wer Termini nachschlagen will, die sich auf den Kinder- und Jugendschutz beziehen, gerade aber kein sozialpädagogisches Nachschlagewerk zur Hand hat, kann einfach im folgenden Online-Handbuch recherchieren:

http://www.handbuch-jugendschutz.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Alkohol-Einheitenrechner

Montag, 13. Februar 2012

Möchtest Du wissen, welche Auswirkungen Dein Alkoholkonsum auf Dich hat? So klicke einfach auf den Alkohol-Einheiten-Rechner und gib Dein Getränk und Dein Alter ein:

https://www.kenn-dein-limit.info/index.php?id=41

Auch für nicht mehr ganz so jugendliche Leute gewiss informativ.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

E-Learning für Schüler und Jugendliche

Sonntag, 12. Februar 2012

Hier ersetzt der Pc bereits den Lehrer:

http://www.abfrager.de

und

http://www.ich-will-lernen.de

Einfach kostenlos anmelden, verschiedene Unterrichtsfächer üben und prima dazulernen! Auch für Eltern ein guter Hinweis, die für ihren Nachwuchs eine gute Übungsmöglichkeit suchen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Punkt, Punkt, Komma, Strich…

Samstag, 11. Februar 2012

…fertig ist das Bildungs-Videoportal der Leuphana Universität noch lange nicht. Auf der folgenden Webseite werden wissenschaftlich fundierte Comic-Filme von Berufsanfängern und Studenten für Bildungsinteressierte und Schüler  präsentiert, die gesellschaftliche, komplexe  Themen, wie z. B.  Themen zur Außenpolitik,  zu Europathemen, zur Weltwirtschaft etc. auf einfache Weise darstellen:

http://www.youtube.com/explainity

Weitere Informationen zu diesem Bildungsprojekt auch unter:

Auswege. Perspektiven für den Erziehungsalltag:
http://www.magazin-auswege.de/2012/02/erklaerfilme-fuer-den-unterricht/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hilfe für gemobbte Schülerinnen und Schüler

Montag, 23. Januar 2012

Wirst Du an Deiner Schule gemobbt?

Posten andere über Dich in Facebook & Co?

Lässt man Dich nicht in Ruhe?

In diesem Flyer stehen wichtige Adressen, um sich schnell und kompetent beraten zu lassen:

http://www.dortmund.de/media/downloads/pdf/news_pdf/opfer_schlampe_hurensohn.pdf

Weitere Informationen auch auf der Webseite:

http://www.handysektor.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

BZgA: Eltern sein – Die erste Zeit zu dritt

Sonntag, 22. Januar 2012

An dieser Stelle möchte ich auf eine weitere Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verweisen, die an Eltern gerichtet ist, die u. a.  ermutigt werden sollen, ihr Kind auf ihre individuelle Weise zu erziehen:

“Eltern sein – Die erste Zeit zu dritt.”

Hier geht es zur Zusammenfassung: http://www.bzga.de/infomaterialien/familienplanung/eltern-sein-die-erste-zeit-zu-dritt/

…und hier direkt zum Download der Broschüre: www.bzga.de/pdf.php?id=de0a1214543ed6d78bbb2b81dcdd9345

Schließlich mache ich auf folgende elternpädagogische Links aufmerksam:

Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG JAW): “Junge Mütter und junge Väter in der Jugendberufshilfe” (Themenheft 3 2010): http://nord.jugendsozialarbeit.de/fileadmin/Bilder/Themenhefte/Themenheft_3_Junge_Muetter__junge_Vaeter_01.pdf

http://www.familienplanung.de/ ist eine Webseite, die sehr umfassend und (erziehungs-) wissenschaftlich über diverse Themen in Bezug auf die Familienplanung publiziert. Hier eine kurze Selbstbeschreibung:

“Familienplanung.de ist ein Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu allen wichtigen Themen der Familienplanung. Das Onlineportal richtet sich an Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebenssituationen. Je nach Interesse finden sie ihre Themen in vier verschiedenen Themenkanälen: “Schwangerschaft/ Geburt”, “Kinderwunsch”, “Verhütung” und “Beratung”. Der fünfte Kanal “Schwanger unter 20″ richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene.

Quelle:  http://www.familienplanung.de/service/wir-ueber-uns/

Weitere Info-Materialien: http://www.bzga.de/infomaterialien/familienplanung/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

BZgA – Broschüre zur Schwangerschaft und Geburt

Sonntag, 22. Januar 2012

Eine kostenlose Broschüre zur Schwangerschaft und Geburt können Sie sich hier bestellen oder downloaden:

www.bzga.de/pdf.php?id=bb61bb48021fb00c5a76b7d64546da95

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

BZgA-Broschüre über das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom – Pro & Contra

Samstag, 21. Januar 2012

Eine Broschüre klärt kurz und übersichtlich über “ADHS” auf. “ADHS” steht für das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Inzwischen scheinen immer mehr Kinder darunter zu leiden. Um diese Störung besser zu verstehen und Frühzeichen in Gruppen bzw. Schulklassen schneller zu erkennen, hilft es, diese Broschüre zu lesen. Sie können diese kostenlos auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) downloaden (oder bestellen):  http://www.bzga.de/infomaterialien/kinder-und-jugendgesundheit/hyperaktivitaetssyndrom-was-bedeutet-das/

Natürlich – darauf wird auch auf der BZgA-Webseite klar hingewiesen – leidet nicht jedes bewegungsfreudige und unaufmerksame Kind an dem ADHS-Syndrom.

Doch so informativ diese Broschüre auch sein mag, verweise ich auch auf auf eine völlig konträre Sichtweise auf diese Problematik. Nicht wenige Fachleute sehen in der ADHS lediglich die wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie bedient. Störende Kinder werden demnach mithilfe von Psychopharmaka quasi ruhiggestellt. Wer sich mit ADHS beruflich auseinanderzusetzen hat, sollte auch die Gegenpositionen kennen.

Auf einer ADHS-Kritik-Webseite finden Sie Fachartikel und sonstige Publikationen (unter: http://www.adhs-kritik.de/aufsaetze/Aufsaetze.html) , die aufzeigen, dass viele Experten die Existenz der ADHS  bezweifeln:

“ADHS ist eine erfundene Krankheit, deren bloße Existenz in der Wissenschaft umstritten ist. Dennoch werden auf der Grundlage von fragwürdigen Diagnosekriterien psychiatrische Drogen verabreicht, die in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Lebensprobleme von Kindern werden zur psychiatrischen Krankheit umfunktioniert und ermöglichen so Teilen der Pharmaindustrie enorme Gewinne.”

Quelle: http://www.adhs-kritik.de/

Zusätzlicher Link-Tipp: Wikipedia-Artikel zur ADHS: http://de.wikipedia.org/wiki/ADHS

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Das “A-B-C der guten Schule”

Mittwoch, 18. Januar 2012

Eine pädagogisch nette Idee ist das “A-B-C der guten Schule” von Otto Herz:

http://www.otto-herz.de/?page_id=266

Des Weiteren gibt es hier eine Top-10-Liste vom selben Autoren über Kinder-Wünsche: “Was wollen Kinde? Zehn An-Gebote”:

http://www.magazin-auswege.de/data/2012/01/Herz_Was_wollen_Kinder_Plakat.pdf

Link-Tipp:

Wikipedia-Eintrag über den deutschen Reformpädagogen Otto Herz:

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Herz

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Zeitlose Pädagogik?

Dienstag, 17. Januar 2012

Das Buch “Zeitlose Probleme der Pädagogik – Pädagogik als zeitloses Problem?” von Thomas Mikhail (2011) behandelt grundlegende pädagogische Probleme.

Stichworte sind u. a. das Theorie-Praxis-Problem, der Widerspruch zwischen Freiheit und Determination, die Diskussion zwischen Erziehung und Sozialisation, Bildung als Verteilungsgut und Menschheitspflicht, das Lehrer-Schüler-Verhältnis und weitere Themen.

Das Fachbuch können sich Pädagoginnen und Pädagogen bzw. an pädagogischer Fachliteratur Interessierte hier kostenlos komplett herunterladen:

http://uvka.ubka.uni-karlsruhe.de/shop/download/1000024489

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Abläufe im Strafprozess kennen

Dienstag, 29. November 2011

Manchmal haben bereits Neuntklässler erste Knasterfahrungen hinter sich. Sie prahlen gerne auf dem Schulhof mit ihren Taten und genießen es, unheimlich auf andere zu wirken bzw. über ein spezielles Wissen zu verfügen, das andere aufgrund einer bürgerfreundlicheren Sozialisation nicht haben können.  Umso verständlicher ist es , auch ihnen zu vermitteln, welche typischen Abläufe es im Strafprozess  gibt. Auf einer Polizei-Webseite http://www.polizei-beratung.de/ werden diese Informationen zum Ablauf des Strafverfahrens gut beschrieben, weswegen hier darauf verweisen möchte:

http://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/

diebstahleinbruch/ablauf-des-strafverfahrens.html

So erfahren nicht nur die Oper, sondern auch Interessierte, was die Phasen kennzeichnet, die zwischen einer kriminellen Tat bis zum verkündeten Urteil liegen.

Des Weiteren gibt es wertvolle Tipps und Hinweise zu den folgenden Stichworten:

Zudem gibt es hier noch eine spannende Webseite zum Stichwort Polizeipädagogik. Hören Sie sich 7 Beiträge des Prof. Dr. Freerk Huisken an, der “über unerwünschte Wirkungen erwünschter Schul-, Sozial- und Ausländerpolitik in Rütli- und anderen Restschulen” referiert :

http://chris.moong.de/2011/06/

freerk-huisken-wo-das-schulvolk-unregierbar-wird/

Ein weiterer Linktipp zu einem polizeipädagogischen Klassiker aus dem Jahr 1975: -Probleme einer Polizeipädagogik-
Zugleich Einführung in die Berufsdidaktik

http://www.peterlang.com/download/datasheet/

5161/datasheet_01751.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Paedblog-Linktipp:

Notfallseelsorge, Feuerwehrseelsorge & Polizeiseelsorge: http://www.paedblog.de/2011/08/25/

notfallseelsorge-feuerwehrseelsorge-polizeiseelsorge/

Vom Kanon der Weltliteratur zum Bildungskanon

Sonntag, 27. November 2011

Welche Bücher sollte man gelesen haben? Welche Bücher sind kulturell so bedeutsam, dass es sich lohnt, in der raren Freizeit sie zu lesen? Müssen es diese Werke sein, die im vorherigen Paedblogeintrag (vgl. http://www.paedblog.de/2011/11/26/klassiker-der-weltliteratur/) zitiert wurden?

Die Meinungen darüber gehen freilich auseinander. Während die einen oft eine Beliebigkeit bei der Auswahl der empfohlenen Titel kritisieren, verweisen die anderen darauf, dass eine solche Auswahl an Werken nicht als absolut gültig zu betrachten sei, dass es hierbei lediglich um eine grobe Orientierungshilfe ginge, Texte (schneller) zu finden, “die die im Laufe der Jahrhunderte eine herausragende literaturhistorische Bedeutung gewonnen haben, sei es, daß sie paradigmatisch für eine bestimmte literarische Epoche stehen, sei es, daß sie ganze literarische Traditionen begründet haben.” (Zitiert aus: http://www.ruhr-uni-bochum.de/komparatistik/studium/paradigmen.html)
Die Zeit listet z. B. 50 Titel auf, die Schüler/-innen gelesen haben sollten. Hier wird aber auch für sie (und andere) vorgelesen, wie z. B. in diesem Zeit-Videobeitrag:

Quelle: http://www.zeit.de/2002/42/200242_sbib_liste_xml
Auf der bereits oben genannten Webseite des Bochumer Lehrstuhls für Komparatistik werden dagegen umfassendere Werke aufgelistet:
“Teil I der Auflistung beginnt in der Antike mit der Bibel, mit klassischen Autoren wie Homer und Hesiod und endet an der Schwelle zum 20. Jahrhundert bei Autoren wie Anton Tschechow, Henrik Ibsen und Gerhart Hauptmann.
Der zweite Teil ist eine Leseliste zur Literatur des 20. Jahrhunderts mit ausgewählten Werken von 1902 bis 1991.”

Quelle: http://www.ruhr-uni-bochum.de/komparatistik/studium/paradigmen.html

In dem folgenden Weblog wird eine ZDF-Umfrage genutzt, um sich durch den Bücherdschungel zu kämpfen: http://buchjunkie.wordpress.com/2010/07/29/100-bucher-die-man-angeblich-gelesen-haben-sollte/
Auch hier zeigen die Kommentare, dass die Ansichten darüber sehr konträr sind.

Dieter Wunderlichs Liste ist da eine Alternative: http://www.dieterwunderlich.de/top_100_buchtipps.htm Jedoch zeigt das dortige (zitierte Spiegel-) Zitat eines Marcel Reich-Ranicki, dass selbst die Eingrenzung auf einen Kanon deutscher Literatur offenbar auf großen Widerstand stößt:

“Ein Kanon ist nicht etwa ein Gesetzbuch”, führte Marcel Reich-Ranicki aus, “sondern eine Liste empfehlenswerter, wichtiger, exemplarischer und, wenn es um die Schule geht, für den Unterricht besonders geeigneter Werke. Er löste damit eine heftige Diskussion aus. Das Argument, ein solcher Kanon sei überflüssig, nahm er bereits in dem “Spiegel”-Gespräch vorweg und meinte dazu: “Die Frage, ob wir einen solchen Katalog benötigen, ist mir unverständlich, denn der Verzicht auf einen Kanon würde den Rückfall in die Barbarei bedeuten.”
Quelle: http://www.dieterwunderlich.de/Reich_Ranicki_kanon.htm

Manch einer übersieht, dass selbst manche im Kanon der Weltliteratur aufgeführten Bücher selbst ein Ergebnis einer Kanonisierung sind. Die Bibel ist dafür ein gutes Beispiel. Die Deutsche Bibelgesellschaft erläutert in diesem Kontext die Kanonisierung der biblischen Schriften, doch lesen Sie selbst: http://www.die-bibel.de/wissen/entstehung-der-bibel/kanonbildung/

Der Begriff “Kanon” stammt selbst aus dem Hebräischen und bedeutet soviel wie “Waagebalken” oder auch “Maaßstaab”, so http://www.bildungsxperten.net/wissen/was-ist-der-bildungskanon/

Der Kanon sollte sicherstellen, dass besonders die Texte in Erinnerung gehalten werden, die für die hebräische Kultur förderlich sind.  Ein solcher Kanon hatte demnach u. a. die Funktion, die kulturelle Einheit eines Volkes zu erhalten und zu fördern.

Laut Wikipedia gab es bereits 1670 den ersten modernen Kanon der Weltliteratur”: http://de.wikipedia.org/wiki/Kanon_der_Literatur

All das  zeigt u. a., dass eine Kanonbildung nicht nur vom subjektiven Befinden abhängt, sondern auch von geschichtlichen, kulturellen Prozessen. Unter diesen Geschichtspunkten wird klar, dass die ebenfalls stattfindende Debatte um einen Bildungskanon ähnlich umstritten ist.

Lesen Sie hier einführend einen Wikipedia-Eintrag zum Bildungskanon: http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungskanon

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Viele kostenlose Unterrichtsmaterialien

Mittwoch, 23. November 2011

…können Sie sich hier herunterladen:

http://www.jugend-und-bildung.de/unterrichtsmaterial

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Webseite Europas

Dienstag, 22. November 2011

Suchen Sie sich die gewünschte Sprache aus, schon haben Sie die Möglichkeit, sich auf der offiziellen Webseite der Europäischen Union umzuschauen:

http://europa.eu/

Dort erhalten z. B. Schülerinnen und Schüler  interessante Fakten rund um Europa: http://europa.eu/about-eu/index_de.htm – Informationen, die Schüler gut u. a. für das Referat oder für Hausaufgaben nutzen können.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp im Berufepaedblog zum Cybermobbing

Montag, 21. November 2011

Cybermobbing ist scheinbar allgegenwärtig. Hörte früher das Mobbing spätestens nach Verlassen des Schulhofes oder zum Feierabend hin auf, erreicht das Mobbing im virtuellen Raum ungeahnte Dimensionen, denn Mobbing-Inhalte verschwinden nicht nach Belieben. Mitunter bleiben üble Nachreden im Netz über Jahre hin für jeden sichtbar. Die Folgen können für den Einzelnen ganz schrecklich sein. Daher ist es heute leider eine pädagogische Notwendigkeit, Kinder und Jugendliche für dieses Thema sensibel zu machen, ebenfalls die Eltern und Erziehungsberechtigten darüber zu informieren.

Welche Überlegungen Medienschaffende in diesem Zusammenhang selbst anstellen, erfahren Sie im Berufepaedblog, wenn Sie dort auf den Link klicken: http://berufe.paedblog.de/2011/11/21/isarrunde-de-cybermobbing/

Weitere Paedblogbeiträge zum selben Thema finden Sie auch in der Suchfunktion: http://www.paedblog.de/?s=mobbing

http://www.paedblog.de/?s=mobbing