Strövers pädagogische Weblog:http://www.paedblog.de schon seit dem 01.11.2006

Strövers sozialpädagogische Weblog für Bewerberinnen & Bewerber: http://www.berufe.paedblog.de

Strövers naturpädagogische Weblog: http://natur.paedblog.de seit dem 01.07.2008

Strövers Paedblog » Erwachsenenbildung

Archiv für die Kategorie ‘Erwachsenenbildung’

Musteranschreiben für BewerberInnen

Freitag, 14. März 2014

Damit Bewerberinnen und Bewerber eine Vorlage für ihr Anschreiben haben, hat die Bundesagentur für Arbeit zwei verschiedene Dateien dazu veröffentlicht. Lesen Sie im Berufepaedblog mehr darüber:

http://berufe.paedblog.de/2014/03/14/bundesagentur-fuer-arbeit-musteranschreiben-fuer-bewerberinnen/

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Gefährliche Apps

Freitag, 14. März 2014

Heute nutzen viele Konsumenten ein Smartphone. Diese sind wiederum mit sogenannten Apps ausgestattet. Zudem kann man sich viele, zusätzliche Apps einfach herunterladen und neu installieren. Wie unsicher solch kleine Programme für das Smartphone sein können, zeigt die Verbraucherzentrale in diesem Video:

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Webseite der Verbraucherzentrale: http://www.vzbv.de/13000.htm
Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Mertens Konzept der Schlüsselkompetenzen

Montag, 10. März 2014

In meinem Berufepaedblog thematisiere ich Mertens Konzept über Schlüsselkompetenzen. Dieser verfasste 1974 einen Artikel und forderte, dass es in einer sich rasch ändernden Gesellschaft absolut entscheidend sei, über diese Kompetenzen zu verfügen, Fähigkeiten, die weder zu konkret noch zu allgemein beschrieben werden dürften: http://berufe.paedblog.de/2014/03/10/dieter-mertens-schluesselqualifikationen-und-bildung-1974/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

GEW: Gesundheit von PädagogInnen schützen

Sonntag, 09. März 2014

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat hier eine Pdf-Datei zum kostenlosen Download bereitgestellt mit dem Titel:

“Schaffen wir die Arbeit oder schafft sie uns?
Gesundheit von Pädagoginnen und Pädagogen–
Auswege aus der Überlastung”
Download-Link:
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kinder- und Jugendhilfe

Dienstag, 24. September 2013

Eine Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beinhaltet nicht nur das Achte Sozialgesetzbuch, sondern auch eine Einführung in das Aufgabengebiet der Kinder- und Jugendhilfe für Eltern, interessierte Jugendliche und für alle in der Kinder- und Jugendhilfe engagierten Bürgerinnen und Bürger und Fachleute. Hier können Sie sich kostenlose Exemplare per Post bestellen bzw. sich die Broschüre kostenlos als Pdf-Datei downloaden:  http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/publikationen,did=3578.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Treffenden Namen für eine Einrichtung finden

Donnerstag, 21. Februar 2013

Wird z. B. eine (pädagogische) Einrichtung gegründet, ist es wichtig, einen “guten” Namen zu finden.  Christian Koch, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer der socialnet GmbH und selbständiger Unternehmensberater für Nonprofit-Organisationen (http://www.npoconsult.de/), beschreibt im Socialnet, was man bei der Namensfindung beachten sollte: http://www.socialnet.de/materialien/141.php

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachlese zur “Kevin-Studie”

Mittwoch, 13. Februar 2013

Die berühmt-berüchtigte “Kevin-Studie” zeigte auf, dass bestimmte Vornamen offenbar bereits ausreichen, um schulischen Misserfolg zu haben (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index, http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882, http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/ungerechte-grundschullehrer-auch-der-intelligente-kevin-ist-dumm-dran-a-649736.html oder auch: http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882). Auch auf einer soziologischen Webseite werden zu diesem Thema einige Artikel dokumentiert: http://www.soziologie-etc.com/ps/namengebung.html.

Trotz des Umstands, dass der Name “Kevin” offenbar doch nicht so gravierende Folgen für den schulischen Werdegang haben muss (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index), wie zunächst angenommen, so ist offenbar erneut zur Kenntnis zu nehmen, dass es höchstens hier objektiven Zensuren gibt: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=415023.

Soziologisch interessant ist übrigens auch, dass ostdeutsche Kinder bis zum Ende der DDR eher westliche bzw. amerikanische Namen wie “Mandy” oder “Robby” erhielten, während die westdeutschen Eltern skandinavische Namen wie “Jan” oder “Sören” für ihren Nachwuchs bevorzugten (siehe: http://www.n-tv.de/wissen/Kevin-ist-nicht-so-schlimm-article7612591.html).

Lesen Sie hier ein aktuelles Interview auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung mit einem Lehrer, der berichtet, dass er eigentlich nur subjektiv benoten kann: http://www.sueddeutsche.de/bildung/zensuren-in-schulzeugnissen-noten-sind-ungerecht-und-subjektiv-1.1286734-2.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Bildungsklick.de: Eine Lernmethode, um Gelesenes einzuprägen

Montag, 11. Februar 2013

Oft müssen Texte gelernt werden, doch nicht immer weiß man, wie man sich das Gelesene gut einprägen kann. Bildungsklick.de stellt daher auf der folgenden Webseite einen besonderen  “Lückenfüller”, eine ausgefallene Lerntechnik, vor: http://bildungsklick.de/a/83976/der-besondere-lerntipp-lueckenfueller/

Silvio Ströver

Pro Familia: Familien- und Lebensplanung, Sexualität und Beziehung – Themen für Erwachsene

Samstag, 09. Februar 2013

Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene haben Fragen zur Sexualität, zur Lebens- und Familienplanung und wollen wissen, wie sie ihre Beziehung stärken können. Viele weitere Fragen, so z. B. auch die Frage nach den sexuellen Rechten, können Erwachsene auf der Webseite von Pro Familia nachlesen: http://www.profamilia.de/erwachsene.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gedächtnis unserer Nation: Bürgerinnen und Bürger erinnern sich und erzählen

Freitag, 08. Februar 2013

Das ZDF hat ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Mit http://www.gedaechtnis-der-nation.de/ gibt es bereits jetzt schon die Möglichkeit, sich tausende Videos online anzuschauen, die die deutsche Geschichte, erzählt von Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes, zeigen.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseite des ZDFs http://www.zdf.de bzw. in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis_der_Nation

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

LexiDict – Ein Online-Lexikon mit überwiegend quelloffenen Artikeln

Sonntag, 03. Februar 2013

LexiDict, ein größtenteils mit quelloffenen Artikeln versehenes Online-Lexikon, scheint ein gutes Arbeitsmittel z. B. für den Beruf oder für die Schule zu sein: http://www.lexidict.de/wiki/Hauptseite

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Oberprima: Statt teurer Nachhilfe selbst lernen

Samstag, 02. Februar 2013

Ein wirklich tolles Angebot für Schülerinnen und Schüler – oder auch für ältere Lernende: Auf der Webseite http://oberprima.com/ werden viele Unterrichtsfächer anhand von Videos anschaulich (und kostenlos) erklärt.

Wer beispielsweise Hilfe für eine anstehende Mathematikarbeit benötigt, wird hier gewiss fündig: http://oberprima.com/doku/mathematik/olafs-mathe-uebersichten/.

Physik-Videos gibt es dagegen hier: http://oberprima.com/doku/physik/grosse-physik-uebersicht/.

Hier werden Deutsch-Themen erläutert: http://oberprima.com/deutsch/.

Geschichtliche Videos sind hier veröffentlicht worden: http://oberprima.com/geschichte/.

Für Naturfreunde gibt es hier Biologie-Videos: http://oberprima.com/biologie/.

Auch das Fach Chemie wird hier erklärt: http://oberprima.com/chemie/.

Wer die französische Sprache lernt, kann sich hier entsprechende Filme anschauen: http://oberprima.com/franzoesisch/.

Angehende Informatiker bzw. an Informatik Interessierte können sich hier fortbilden: http://oberprima.com/informatik/.

EDV-Inhalte werden hier erklärt: http://oberprima.com/edv/.

Elektrotechnik wird hier anhand von Videos beschrieben: http://oberprima.com/elektrotechnik/.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Dissertation von Matthias Koch: “KINDER UND MODERNES SPIELZEUG. Die Medialisierung kindlicher Erfahrungen.”

Freitag, 01. Februar 2013

Auf die folgende Dissertation möchte ich aufmerksam machen, da sie mit der Medialisierung kindlicher Erfahrung ein interessantes Thema beschreibt. Auch wird hier u. a. der Einfluss des dänischen Spielzeug-Herstellers LEGO  erläutert, der zuletzt von einer türkischen Kulturgemeinde in Österreich heftig kritisiert wurde:

Bergische Universität Wuppertal
Fachbereich Bildungswissenschaften
Promotionskolleg „Kinder und Kindheit im Spannungsfeldgesellschaftlicher Modernisierungen. Normative Muster und
Lebenslagen, sozialpädagogische und sozialpolitische Interventionen“

KINDER UND MODERNES SPIELZEUG
Die Medialisierung kindlicher Erfahrungen
Dissertation
von
MATTHIAS KOCH

Quelle & zugleich Download-Link zur Dissertation (in Form einer Pdf): http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1130/dg0801.pdf

Justiz Online NRW: Rechtskunde vermitteln

Donnerstag, 31. Januar 2013

Die nordrhein-westfälische Webseite “Justiz Online NRW” gibt wertvolle Tipps rund um die Vermittlung von rechtskundlichen Inhalten.  Hier können sich sowohl Schüler als auch Lehrer über entsprechende Angebote informieren: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/index.php

Ziel ist die pädagogische Vermittlung davon, zu verstehen, was überhaupt Recht ist und welche Rechte man unbedingt kennen (und befolgen) sollte. U. a. gibt es hier Materialien für die Gruppenarbeit bzw. für den Unterricht: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/unterrichtsmaterialien/index.php.

Arbeitsrichterinnen und -richter kommen auch gerne in die Bildungseinrichtung bzw. Schule: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/arbeitsrichter/index.php.

Und hier gibt es nützliche Hinweise, wie man sich gegenüber Rechten verhält: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/strafrechtliche_fragen/index.php.

Diese und weitere Inhalte finden Sie auf der oben genannten Webseite, die auch allen anderen an Rechtsfragen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offensteht.

Silvio Ströver

Ruhrnachrichten.de: So macht Schule Spaß!

Mittwoch, 30. Januar 2013

Die Zeitung Ruhrnachrichten aus dem Ruhrgebiet gibt in ihrer Rubrik  “So macht Schule Spaß”  Tipps für einen gelingenden Schulalltag. Dort können Eltern erfahren, wie fit ihr Kind ist, wie Kinder mit elterlicher Ermutigung möglichst stressfrei lernen, was ein Schulkind während des Schultags in den Pausen essen sollte oder wie schwer der Schulranzen maximal sein darf. Auch erhalten Eltern Informationen darüber, dass private Schulen laut einer Studie nicht immer die bessere Wahl ist und wie stark man dem Nachwuchs bei der Erledigung der Hausaufgaben helfen sollte. Auf einer weiteren Seite werden einige Online-Portale für Schüler beschrieben, die Eltern kennen sollten: http://www.ruhrnachrichten.de/so+macht+schule+spa%DF./Online-lernen-So-machen-Hausaufgaben-Spass;art361,1719726

Diese Tipps, Checklisten und viele weitere Ratschläge rund um den gelingenden Schulalltag gibt es hier: http://www.ruhrnachrichten.de/so+macht+schule+spa%DF./

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

PI: Pädagogisch gute Gründe für Lernsoftware und Lernplattformen

Dienstag, 29. Januar 2013

Eltern und erziehendes Personal sollten auch medienpädagogische Kompetenzen der Kinder stärken. Das Münchener Pädagogische Institut hat eine Schrift (Stand Oktober 2011) mit dem folgenden Inhalt veröffentlicht:

“6. Lernsoftware und Lernplattformen
6.1 Medien bieten viel für Lernen und Spielen
6.2 Lern- und Spielprogramme mit pädagogischen Mehrwert
6.3 Der Bezug von Spiel- und Lernprogrammen
6.4 Spiel- und Lernangebote im Internet”

Quelle und Download-Link der Pdf-Datei: http://www.muc.kobis.de/fileadmin/muc_kobis_images/01medienpaedagogik/medienkompetenz_kitas/6_Lernsoftware.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Öko-fair: Umweltpädagogisch wertvolles Spielzeug

Montag, 28. Januar 2013

Öko-fair beschreibt hier, worauf Kundinnen und Kunden, insbesondere Eltern, beim Einkauf von Spielzeug achten sollten, wenn sie nicht “nur” pädagogisch gutes, sondern auch ökologisch sinnvolles Spielzeug für den Nachwuchs haben wollen: http://www.oeko-fair.de/clever-konsumieren/sport-spiel/kinderspielzeug/haeufige-fragen10/haeufige-fragen39

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

VIS: Gutes Spielzeug kaufen

Sonntag, 27. Januar 2013

Stephanie Ertl schrieb für den “VerbraucherService Bayern” Artikel, der wichtige Einkauftipps für (pädagogisch) gutes Spielzeug enthält:

http://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/praevention/verhalten/spielzeugeinkauf.htm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

VHS Niebüll: Kurs “Freies Sprechen – Kommunikationstraining” – Jetzt anmelden!

Freitag, 18. Januar 2013

Ab dem 25.02.2013 (jeweils montags) biete ich Ihnen an der Volkshochschule Niebüll den Kurs “Freies Sprechen – Kommunikationstraining” an.  Hier können Sie sich ab sofort gerne anmelden:

http://www.vhs-sh.net/index.php?page=programm&vhs=niebuell&kurs=AL%201.07.H1770

Dieser Kurs richtet sich an Teilnehmer, die ihre Fähigkeit, frei zu sprechen, verbessern möchten.
Kursinhalt:
01. Etwas Theorie und erste Tipps zur Gestaltung einer freien Rede anhand einer hilfreichen Checkliste.
02. Inhaltliche Fertigstellung und erste praktische Übung einer freien Rede.
03. Zweite praktische Erprobung eines freien Vortrags mit anschließendem Feedback.
Schulzentrum Niebüll
Kursnummer: H1770    Status: ausreichend freie Plätze       Einzeltermine…
3 Termine, beginnend ab dem 25.02.2013
von 18:30 bis 20:00 UhrKursleitung: Silvio Ströver
Kursort: RgS E 1.01
Kursgebühren: 15,00 Euro (nicht ermäßigbar)

Quelle:  http://www.vhs-sh.net/index.php?page=programm&vhs=niebuell&kurs=AL%201.07.H1770

Wer darüberhinaus Interesse an einem Bewerbungstraining hat, kann sich zusätzlich auch hier bei meinem VHS-Kurs anmelden: http://berufe.paedblog.de/2013/01/18/vhs-niebuell-jetzt-zum-bewerbungstraining-anmelden/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Schulabsentes Verhalten aus psychiatrischer und neurologischer Sicht

Mittwoch, 16. Januar 2013

Psychiater und Neurologen beschäftigen sich ebenfalls mit schulschwänzenden Jugendlichen. Sie vertreten u. a. die Auffassung, dass es sich hierbei um Schüler handelt, die ein gestörtes Sozialverhalten aufweisen.

Abgesehen davon, dass ein erstes Fernbleiben vom Unterricht durchaus andere Motive haben kann, wie z. B. eine gewisse Protesthaltung oder gar eine Art von Abenteuer-Empfindung, so steckt hinter regelmäßigem Schulschwänzen eher eine Vermeidungsstrategie dahinter, einer unangenehmen Schulsituation auszuweichen bzw. diese zu vermeiden. Wer derart den Unterricht verweigert, drückt damit im Kern offenbar aus, dass er die allgemeinen Normen und Werte einer Leistungsgesellschaft nicht akzeptiert.

Besonders Hauptschüler und Förderschüler in den 8. Klassen scheinen anfällig zu sein, gefolgt von Grundschülern. Insgesamt gibt es ca. 1 bis 2 % der Schülerinnen und Schüler, die zum “harten Kern” gezählt werden müssen, insgesamt ist die Quote von Schwänzern jedoch höher.  Während im Norden die Quote mit ca. 10 % relativ hoch ist, beträgt die Schwänzerquote in Süddeutschland eher 6-7 %.

Ursachen gibt es viele: Einerseits führen familiäre Konflikte, elterliche Arbeitslosigkeit,  elterliches Desinteresse am Kind, Verwahrlosungserscheinungen, fehlende (schulische und berufliche) Perspektiven bei den Kindern, Eltern ohne Vorbildfunktion (Kinder ahmen unzuverlässiges Verhalten der Eltern nach), aber auch das Vorhandensein einer nur durchschnittlichen bis eher niedrigen Intelligenz bei den Schülern und vieles mehr begünstigen, dass aus zufälligen Schulschwänzern notorische werden.

Die hier formulierten Angaben sind der folgenden Quelle entnommen: Lesen Sie hier mehr über das Phänomen aus neurologischer und psychiatrischer Sicht: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npincontent/show.php3?id=181&nodeid=28.

In einem weiteren Artikel der genannten Webseite www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de wird herausgestellt, welche Ursachen vorliegen können, die dazu führen, dass Schüler dem Unterricht fernbleiben: “Schulangst, Schulphobie und Schulschwänzen” (Quelle: http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?id=160&nodeid=28).

Hier wird betont, dass Schulverweigerer im Vergleich zu Studierenden ein siebenfach erhöhtes Risiko haben, später arbeitslos und psychisch krank zu werden.  Eltern wird hier http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?w=%281%3D1%29%20&o=priority&og=&cur=7&nodeid=28 geraten,  vom Schulpsychologischen Dienst oder von Erziehungs- und  Beratungsstellen Gebrauch zu machen.  Die Beratung erfolgt kostenlos und Berater unterliegen auch gegenüber der Schule der Schweigepflicht. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich an einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie zu wenden.

In der Regel wird versucht, neben einer Therapie an einem Rückkehrplan zu arbeiten, der es erlaubt, dass alle Beteiligten daran mitwirken, dass der bzw. die Jugendliche wieder den Unterricht besucht. Gestützt wird der Unterrichtsbesuch mittels eines Belohnungssystems (vgl. http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?w=%281%3D1%29%20&o=priority&og=&cur=7&nodeid=28).

Die Webpräsenz beinhaltet weitere Themen, die besonders an Eltern gerichtet ist. Informieren Sie sich hier über entsprechende Problemfelder, die ebenfalls bei Kindern und Jugendlichen vorkommen können und machen Sie sich ein Bild, wie Sie notfalls richtig reagieren können: http://www.npin.de/npin/show.php3?id=25&nodeid=

Paedblog-Link-Tipp:

Paedblog-Artikel vom 23.02.2008: Links zur Schulmüdigkeit und Schulangst:  http://www.paedblog.de/2008/02/23/links-zur-schulmuedigkeit-schulangst/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge