Kategorie-Archiv: Pädagogik der Menschen mit Behinderungen

Informelle Umweltbildung

Mehr über die „informelle Umweltbildung“ erfahren Sie hier im Naturpaedblog:

http://www.natur.paedblog.de/2016/01/07/informelle-umweltbildung/

Gruß

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Kinderseite der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“

Liebe Eltern!

Auf der Webseite von „Tiere suchen ein Zuhause“ finden Sie Fernseh-Tipps für Ihre Kinder:

http://www1.wdr.de/fernsehen/kinder/index.html

Dort finden Sie Links zu den „Türen auf für die Maus“ oder „Die Sendung mit dem Elefanten“, „Abenteuer Wilder Westen“, „Du bist kein Werwolf“ und vieles mehr.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Wasserwelten per GPS

NaturpädagogInnen bedienen sich mit moderner Technik, um dem Nachwuchs zu zeigen, wie wichtig Wasser  für das (Über-) Leben ist: http://www.natur.paedblog.de/2014/03/14/wasser-spannende-umweltbildung-umweltbildung-durch-gps-bildungsrouten/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Schreberplätze und Schrebergärten

Die pädagogische Idee des Schrebergartens kam nicht vom Arzt Moritz Schreber selbst, der bereits zu seinen Lebzeiten die negativen Folgen der Verstädterung bei Kindern und Familien beobachtete und sich Gedanken machte, wie er Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung fördern konnte. Und zudem entstanden auch nicht zuerst die allseits bekannten Schrebergärten, sondern erst einmal Schreberplätze. Was es damit auf sich hatte, erfahren Sie im Naturpaedblog: http://www.natur.paedblog.de/2014/03/09/schreberplatz-schrebergarten/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kinder- und Jugendhilfe

Eine Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beinhaltet nicht nur das Achte Sozialgesetzbuch, sondern auch eine Einführung in das Aufgabengebiet der Kinder- und Jugendhilfe für Eltern, interessierte Jugendliche und für alle in der Kinder- und Jugendhilfe engagierten Bürgerinnen und Bürger und Fachleute. Hier können Sie sich kostenlose Exemplare per Post bestellen bzw. sich die Broschüre kostenlos als Pdf-Datei downloaden:  http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/publikationen,did=3578.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachlese zur „Kevin-Studie“

Die berühmt-berüchtigte „Kevin-Studie“ zeigte auf, dass bestimmte Vornamen offenbar bereits ausreichen, um schulischen Misserfolg zu haben (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index, http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882, http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/ungerechte-grundschullehrer-auch-der-intelligente-kevin-ist-dumm-dran-a-649736.html oder auch: http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882). Auch auf einer soziologischen Webseite werden zu diesem Thema einige Artikel dokumentiert: http://www.soziologie-etc.com/ps/namengebung.html.

Trotz des Umstands, dass der Name „Kevin“ offenbar doch nicht so gravierende Folgen für den schulischen Werdegang haben muss (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index), wie zunächst angenommen, so ist offenbar erneut zur Kenntnis zu nehmen, dass es höchstens hier objektiven Zensuren gibt: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=415023.

Soziologisch interessant ist übrigens auch, dass ostdeutsche Kinder bis zum Ende der DDR eher westliche bzw. amerikanische Namen wie „Mandy“ oder „Robby“ erhielten, während die westdeutschen Eltern skandinavische Namen wie „Jan“ oder „Sören“ für ihren Nachwuchs bevorzugten (siehe: http://www.n-tv.de/wissen/Kevin-ist-nicht-so-schlimm-article7612591.html).

Lesen Sie hier ein aktuelles Interview auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung mit einem Lehrer, der berichtet, dass er eigentlich nur subjektiv benoten kann: http://www.sueddeutsche.de/bildung/zensuren-in-schulzeugnissen-noten-sind-ungerecht-und-subjektiv-1.1286734-2.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Pro Familia: Familien- und Lebensplanung, Sexualität und Beziehung – Themen für Erwachsene

Nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene haben Fragen zur Sexualität, zur Lebens- und Familienplanung und wollen wissen, wie sie ihre Beziehung stärken können. Viele weitere Fragen, so z. B. auch die Frage nach den sexuellen Rechten, können Erwachsene auf der Webseite von Pro Familia nachlesen: http://www.profamilia.de/erwachsene.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gedächtnis unserer Nation: Bürgerinnen und Bürger erinnern sich und erzählen

Das ZDF hat ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Mit http://www.gedaechtnis-der-nation.de/ gibt es bereits jetzt schon die Möglichkeit, sich tausende Videos online anzuschauen, die die deutsche Geschichte, erzählt von Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes, zeigen.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseite des ZDFs http://www.zdf.de bzw. in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis_der_Nation

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Oberprima: Statt teurer Nachhilfe selbst lernen

Ein wirklich tolles Angebot für Schülerinnen und Schüler – oder auch für ältere Lernende: Auf der Webseite http://oberprima.com/ werden viele Unterrichtsfächer anhand von Videos anschaulich (und kostenlos) erklärt.

Wer beispielsweise Hilfe für eine anstehende Mathematikarbeit benötigt, wird hier gewiss fündig: http://oberprima.com/doku/mathematik/olafs-mathe-uebersichten/.

Physik-Videos gibt es dagegen hier: http://oberprima.com/doku/physik/grosse-physik-uebersicht/.

Hier werden Deutsch-Themen erläutert: http://oberprima.com/deutsch/.

Geschichtliche Videos sind hier veröffentlicht worden: http://oberprima.com/geschichte/.

Für Naturfreunde gibt es hier Biologie-Videos: http://oberprima.com/biologie/.

Auch das Fach Chemie wird hier erklärt: http://oberprima.com/chemie/.

Wer die französische Sprache lernt, kann sich hier entsprechende Filme anschauen: http://oberprima.com/franzoesisch/.

Angehende Informatiker bzw. an Informatik Interessierte können sich hier fortbilden: http://oberprima.com/informatik/.

EDV-Inhalte werden hier erklärt: http://oberprima.com/edv/.

Elektrotechnik wird hier anhand von Videos beschrieben: http://oberprima.com/elektrotechnik/.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Dissertation von Matthias Koch: „KINDER UND MODERNES SPIELZEUG. Die Medialisierung kindlicher Erfahrungen.“

Auf die folgende Dissertation möchte ich aufmerksam machen, da sie mit der Medialisierung kindlicher Erfahrung ein interessantes Thema beschreibt. Auch wird hier u. a. der Einfluss des dänischen Spielzeug-Herstellers LEGO  erläutert, der zuletzt von einer türkischen Kulturgemeinde in Österreich heftig kritisiert wurde:

Bergische Universität Wuppertal
Fachbereich Bildungswissenschaften
Promotionskolleg „Kinder und Kindheit im Spannungsfeldgesellschaftlicher Modernisierungen. Normative Muster und
Lebenslagen, sozialpädagogische und sozialpolitische Interventionen“

KINDER UND MODERNES SPIELZEUG
Die Medialisierung kindlicher Erfahrungen
Dissertation
von
MATTHIAS KOCH

Quelle & zugleich Download-Link zur Dissertation (in Form einer Pdf): http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1130/dg0801.pdf

Öko-fair: Umweltpädagogisch wertvolles Spielzeug

Öko-fair beschreibt hier, worauf Kundinnen und Kunden, insbesondere Eltern, beim Einkauf von Spielzeug achten sollten, wenn sie nicht „nur“ pädagogisch gutes, sondern auch ökologisch sinnvolles Spielzeug für den Nachwuchs haben wollen: http://www.oeko-fair.de/clever-konsumieren/sport-spiel/kinderspielzeug/haeufige-fragen10/haeufige-fragen39

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

ZEIT: Texte, Videos und Links für den Unterricht

Die ZEIT bietet in ihrem Weblog nicht nur Karriere-Tipps, sondern auch reichlich Unterrichtsmaterialien für Schulen an: http://blog.zeit.de/schueler/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Aufgabe der Jugendsozialarbeit: Jugendlichen zur selbsterschaffenen Identität verhelfen

Schon der Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson hat in den 1940ern die Jugendphase als spannungsgeladenes Feld gesehen, das die Bildung einer festen Identität zum Ziel hat. Im Ergebnis wird ein Jugendlicher kriminell oder passt sich gesellschaftlich an.  Ziel war in diesem Modell also stets die Bildung einer festen Identität.

Doch inzwischen gilt dieses Ziel aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche (z. B. häufigere Arbeitslosigkeit, allgemeiner Zerfall einst gesellschaftlich bindender Normen und Werte, damit zusammenhängend:  Zwang zur Wahl in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Berufswahl etc.) als veraltet. Daher ist eine „flexible“ Persönlichkeitsentwicklung gefragt. Ziel der Jugendsozialarbeit muss es also sein, Jugendlichen zu helfen, eine Persönlichkeit entwickeln zu können, die flexibel genug ist, sich an gesellschaftliche Änderungen anpassen zu können.

Lesen Sie hier nach, was Anton Schlittmaier vor ca. einem Jahr auf  der Webseite Sozialnet veröffentlicht hat: http://www.socialnet.de/materialien/134.php

Quelle:

Anton Schlittmaier: Jugend im Wandel der Zeiten – alte und neue Probleme der Identität. Veröffentlicht am 30.01.2012 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/134.php, Datum des Zugriffs 12.01.2013.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

LibreOffice – Die demokratisch entwickelte Bürosoftware für jede(n)

Im Gegensatz zu den üblichen Textprogrammen wie z. B. Word gibt es mit LibreOffice eine quasi demokratisch entwickelte, frei erhältliche Software, die weder das Nutzer-verhalten ausspioniert noch auf Gewinn aus ist. LibreOffice gehört zu den Internet-Projekten, die von vielen, unterschiedlichen Menschen ehrenamtlich entwickelt wurde und wird, weswegen ich hier gerne auf die Webseite verweise: http://de.libreoffice.org/home/

LibreOffice beschreibt sich selbst wie folgt:

„LibreOffice ist Freie Open Source Software. Sie ist daher frei zum Herunterladen, frei im Gebrauch und frei in der Verbreitung. Frei meinen wir hier im Sinne von Freiheit.“

Der Vorteil: Es handelt sich hier um eine gute Sache, die zunächst einmal kostenlos ist. Zudem können Sie mit dieser Software alle gängigen Textdokumente bearbeiten und problemlos Dateien ins Pdf-Format abspeichern. Sollten Sie nicht über LibreOffice verfügen, können Sie es sich hier downloaden und installieren: http://de.libreoffice.org/download/installation/

Warum diese Software gerade für den Einsatz an Schulen sehr gut geeignet ist, und weshalb man nicht länger mehr auf das bisherige OpfenOffice setzen sollte, erfahren Sie hier: http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/text/open_libre/

LibreOffice bietet den Schulen Arbeitsblätter und Unterrrichtsmaterialien an: http://de.libreoffice.org/anwender/bildung/schulmaterial/

Auch der Einsatz von LibreOffice an den Volkshochschulen wird hier beschrieben: http://de.libreoffice.org/anwender/bildung/schulmaterial-2/

Dass man auf Grundlage von LibreOffice auch noch den Europäischen Computerführerschein ECDL erwerben kann und LibreOffice und Bildung generell gut zusammenpassen, können Sie u. a. hier nachlesen: http://de.libreoffice.org/anwender/bildung/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Mittelalterliche Erziehung

Allen Paedblogleserinnen und Paedbloglesern ein frohes, neues Jahr 2013!

Heute möchte ich gerne auf eine Webseite verweisen, die anschaulich beschreibt, wie Kinder und Jugendliche im Mittelalter erzogen wurden. Schön zu lesen und nett bebildert. Am Ende erfährt man von einer interessanten These, die davon ausgeht, dass die  Zwergen-Darstellungen z. B. in Legenden und Märchen in Wirklichkeit auf arbeitende Kinder zurückzuführen sind: http://www.deutschland-im-mittelalter.de/kinder.php

Ebenfalls ist hier zu empfehlen der Artikel über den Minnsesang: http://www.deutschland-im-mittelalter.de/minnesang.php

Weitere Paedblog-Artikel zum Thema:

Der Minnesang Teil der ritterlichen Erziehung:

http://www.paedblog.de/2012/12/04/der-minnesang-teil-der-ritterlichen-erziehung/

Märchenpädagogische Materialien:

http://www.paedblog.de/2012/05/23/maerchenpaedagogische-materialien/“

Die pädagogische Bedeutung des Märchens:

http://www.paedblog.de/2012/05/18/die-paedagogische-bedeutung-des-maerchens-des-mythos
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipps im Naturpaedblog zur Friedenspädagogik & Planet Wissen: Wissenswertes über Weihnachten

Eine umfangreiche Link-Liste zur Friedenspädagogik, Gewaltprävention und zum Begriff der Partizipation finden Sie in meinem Artikel im Naturpaedblog: http://www.natur.paedblog.de/2012/12/28/links-zur-friedenspaedagogik-gewaltpraevention-zum-begriff-der-partizipation/

Ansonsten gibt es hier noch einen Wissens-Link für diejenigen, die sich für die geschichtlichen Hintergründe der weihnachtlichen Feiertage und Bräuche  interessieren.  Kurz und anschaulich beschrieben auf der Webseite Planet Wissen: http://www.planet-wissen.de/kultur_medien/brauchtum/weihnachtsbraeuche/index.jsp

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Lärm in Bildungseinrichtungen

Schönwälder, Berndt, Ströver und Tiesler weisen in einer Studie nach, dass Lärm in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen die Bildungsarbeit erheblich erschwert. In einer Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin erschien die Studie  „Lärm in Bildungsstätten – Ursachen und Minderung“ (Dortmund, Berlin und Dresden) bereits 2004. Vermutlich hat sich seitdem die Lärmbelästigung in Bildungseinrichtungen nicht gravierend reduziert, weswegen ich hier gerne auf einen Link der interessanten Studie verweise:

http://www.baua.de/SharedDocs/Downloads/de/Publikationen/Forschungsberichte/2004/Fb1030.pdf?__blob=publicationFile

Neben Schulen werden auch Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Einrichtungen der Berufsausbildung angesprochen.  Das Hauptproblem liegt darin, dass durch eine schlechte Raumakustik und durch einen erhöhten Lärmpegel die Erklärungen und Veranschaulichungen der lehrenden Personen schlecht oder erst gar nicht wahrgenommen werden. Andererseits wird oft versucht, gegen den Lärm „anzureden“, weswegen auch Lehrerinnen und Lehrer häufig eher erschöpft sind, ebenso die Schülerinnen und Schüler, die Mühe haben, sich ständig zu konzentrieren. Unter Vorbehalt kann vermutet werden, dass es auch hinsichtlich der Lärmreduzierung Sinn macht, das Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler  zu trainieren. Manche Schulen mit einem niedrigeren Geräuschpegel hatte das Training des Sozialverhaltens fest im Schulprogramm verankert. Lautere Schulen hatten sich offenbar generell weniger bemüht, das Sozialverhalten der Schulklassen in irgendeiner Weise zu thematisieren und zu steuern. Doch zusätzlich gab es natürlich auch Unterschiede in der baulichen Raumgestaltung.  Eine bauliche Sanierung hatte in der Regel zur Folge, dass sich schlagartig die Sprachverständlichkeit besserte und somit das gesamte Lernumfeld. Doch selbst bei einer ungünstigen Raumakustik gelang es einer Grundschule mit einem regelmäßigen Training zur Verbesserung des Sozialverhaltens, dass der gemessene Geräuschpegel absank.

Somit ist es prinzipiell möglich, allein aus pädagogischen Maßnahmen heraus, ein ruhiges und lernfreundliches Arbeitsklima zu schaffen. So wurde z. B. das Thema „Ohr und Hören“ in den Schulklassen behandelt und gleichzeitig mit einer Ampel gearbeitet, die die Raumakustik in den bekannten Farben grün, gelb und rot anzeigte. Zusätzlich wurde das leise Mitarbeiten der Schülerinnen und Schüler positiv in Form bestimmter Belohnungen verstärkt. Über solch eine „Lärm-Ampel“ berichtete ich bereits in diesem Paedblog am 20.09.2011:  http://www.paedblog.de/2011/09/20/laermampel-regelt-den-geraeuschpegel-in-grundschulen/

Trotz des Erfolgs durch pädagogisch basierte Maßnahmen ist es natürlich unzumutbar, dass hier auf Kosten von Schülern und Lehrern das Geld für Sanierungen nicht bereit gestellt wird. Hier ist es wichtig, sich als Eltern und Schule insgesamt bildungspolitisch immer wieder Gehör zu verschaffen.

Weiterer Link-Tipp:

„Akustische Ergonomie in Bildungsstätten – eine nutzerorientierte Einführung in die Raumakustik“

Rainer Machner, Diplom Ing., Konzeptentwickler für Bildungs- und Erziehungsstätten, Saint-Gobain Ecophon GmbH, Lübeck:

http://www.saarland.de/dokumente/thema_immissionsschutz/Beitrag_Machner.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kulturelle Bildung: Jugend benötigt Mobilitätshilfen

Eine Meinerzhagener Fachtagung  „Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen“ zeigte auf, dass ländliche Regionen verstärkt unter dem demographischen Wandel leiden. Während die einheimische Bevölkerung älter wird, immer weniger Nachwuchs da ist, zieht es die Jugend in die Großstädte. Um dem Trend entgegenzutreten, gibt es jedoch auch gute Handlungsmöglichkeiten. Wichtig ist es, Grundschüler bereits mit dem regionalen Kulturangebot vertraut zu machen. Kulturelle Einrichtungen sollten daher den Weg in die (Grund-) Schule beschreiten. Später wird es dann darauf ankommen, den Jugendlichen „Mobilitätshilfen“ zur Verfügung zu stellen, um diese unkompliziert vom Zuhause abzuholen und zur Kulturveranstaltung zu bringen bzw. wieder nach Hause zu fahren.  Denkbar wäre beispielsweise eine Art „Shuttle-Service“.

Zusammenfassend kann festgehalten werden:

1. Ziel sollte sein, bereits Kinder mit dem regionalen Kulturangebot vertraut zu machen. Somit wird eine kulturelle Identität geschaffen, Kinder fühlen sich „kulturell zuhause“.

2. Da Jugendliche noch nicht über einen Auto-Führerschein verfügen und auf dem Land der öffentliche Nahverkehr häufig nur sehr wenige Möglichkeiten bietet, von A nach B zu kommen, sollten die kulturellen Einrichtungen selbst dafür sorgen, dass die jugendlichen Besucherinnen und Besucher problemlos zu kulturellen Veranstaltungen kommen und wieder nach Hause gebracht werden können.

Quelle:

http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/meinerzhagen/kinder-kultur-geht-das-2312601.html

Diese Erkennntis kann auch in anderen Regionen helfen, dass Jugendliche vor Ort an kultureller Bildung partizipieren können.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jugendforschung.de

Ein wichtiges Portal für Erziehungswissenschaftler, Jugendsozialarbeiter und Pädagogen stellt die Webseite http://www.jugendforschung.de dar. Hier können Sie erfahren, zu welchen Ergebnissen die erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Jugendforschung kommt.

Hier werden u. a. interessante Jugend-Studien in der Rubrik „Studie der Woche“ vorgestellt: http://www.jugendforschung.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=9&Itemid=32

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kinder- und Jugendhilfe – 80 Folien zur Übersicht downloaden

Eine gute Übersicht über die Kinder- und Jugendhilfe erhalten Sie auf einer Webseite mit den Ergebnissen der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.  (IJAB) , die 80 Präsentations-Folien zum kostenlosen Download anbietet.

Diese Informationen sind nicht nur für Studierende, für Erzieherinnen und Erzieher, für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Lehrerinnen und Lehrer etc., sondern auch für Eltern und natürlich Jugendliche interessant:

http://www.kinder-jugendhilfe.info

Weiterer Link-Tipp:

Die eigentliche Webseite der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.  (IJAB)

http://www.ijab.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge