Kategorie-Archiv: Zirkuspädagogik

Kulturelle Bildung: Jugend benötigt Mobilitätshilfen

Eine Meinerzhagener Fachtagung  „Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen“ zeigte auf, dass ländliche Regionen verstärkt unter dem demographischen Wandel leiden. Während die einheimische Bevölkerung älter wird, immer weniger Nachwuchs da ist, zieht es die Jugend in die Großstädte. Um dem Trend entgegenzutreten, gibt es jedoch auch gute Handlungsmöglichkeiten. Wichtig ist es, Grundschüler bereits mit dem regionalen Kulturangebot vertraut zu machen. Kulturelle Einrichtungen sollten daher den Weg in die (Grund-) Schule beschreiten. Später wird es dann darauf ankommen, den Jugendlichen „Mobilitätshilfen“ zur Verfügung zu stellen, um diese unkompliziert vom Zuhause abzuholen und zur Kulturveranstaltung zu bringen bzw. wieder nach Hause zu fahren.  Denkbar wäre beispielsweise eine Art „Shuttle-Service“.

Zusammenfassend kann festgehalten werden:

1. Ziel sollte sein, bereits Kinder mit dem regionalen Kulturangebot vertraut zu machen. Somit wird eine kulturelle Identität geschaffen, Kinder fühlen sich „kulturell zuhause“.

2. Da Jugendliche noch nicht über einen Auto-Führerschein verfügen und auf dem Land der öffentliche Nahverkehr häufig nur sehr wenige Möglichkeiten bietet, von A nach B zu kommen, sollten die kulturellen Einrichtungen selbst dafür sorgen, dass die jugendlichen Besucherinnen und Besucher problemlos zu kulturellen Veranstaltungen kommen und wieder nach Hause gebracht werden können.

Quelle:

http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/meinerzhagen/kinder-kultur-geht-das-2312601.html

Diese Erkennntis kann auch in anderen Regionen helfen, dass Jugendliche vor Ort an kultureller Bildung partizipieren können.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pädagogisches Portal

Ein pädagogisches Portal http://www.paedagogik-klick.de bietet für Studierende, für PädagogInnen etc. die Möglichkeit, sich online auszutauschen. Dieses Onlinepräsenz versteht sich als Fachportal:

„Paedagogik-Klick ist ein Fachportal für ErzieherInnen, KinderpflegerInnen, Pädagogen/-innen, LehrerInnen, Studierende (Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Pädagogik, ..), Tagespflegepersonen, Eltern und alle pädagogisch Interessierte.“

Quelle: http://www.paedagogik-klick.de/forum/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gruppenstunden & Freizeitspiele

Freizeitpädagogische (und kostenlose) Spieleangebote gibt es auf der folgenden Webseite: http://www.gruppenstunden-freizeit-programme.de/index.html

Weitere Spiele für Kinder und Jugendliche finden Sie auch in meinem Naturpaedblog:

http://www.natur.paedblog.de/2012/04/18/spielesammlung-fuer-das-gelaende/

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Education Resources Information Center (ERIC)

Erziehungswissenschaftler und Pädagogen können mithilfe dieser amerikanischen Datenbank Education Resources Information Center (ERIC) pädagogisch relevante Artikel und Werke recherchieren.  Die  Webseite der Freien Universität Berlin beschreibt diese Datenbank unter  http://web.fu-berlin.de/ewifis/datenbanken.htm wie folgt:

Die Datenbank ist die Grundlage für die gedruckten Dienste CIJE und RIE Fachbibliographien. Sie enthält Literaturhinweise aus mehr als 700 vorwiegend amerikanischen pädagogischen Fachzeitschriften und Nachweise von Forschungsreports ab 1966 bis heute.

Hier geht es zur ERIC-Datenbank: http://www.eric.ed.gov

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Zirkuspädagogik, Zauberpädagogik, Klinikpädagogik & Clownpädagogik

Wer sich über die Zirkuspädagogik, Zauberpädagogik und Clownpädagogik informieren möchte, kann dies z. B. im Berufepaedblog tun:

http://berufe.paedblog.de/2012/01/19/so-ein-zirkus/

Dort habe ich für Sie einige Links bereitgestellt, die auf entsprechende Webseiten führen. Darüberhinaus habe ich hier für Sie noch einen weiteren Link zur Zauberpädagogik, es handelt sich hierbei um eine österreichische Schul-Plattform:

http://www.schule.at/index.php?url=kategorien&kthid=12388

Ein Fachartikel beschreibt, warum eine ernstzunehmende Clownpädagogik  besonders in den Kliniken (Klinikpädagogik) vonnöten ist: http://www.medien-buehne-film.de/theater/internetquellen/titel/?id=17607  bzw. http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set_e.html?FId=889599

Und zum Schluss noch ein Literatur-Tipp:

„Lebenskandidaten. „Wir lassen uns nicht begraben, ehe wir tot sind.“ Grenzerfahrungen und Alltägliches von jungen Menschen mit Krankheit und Behinderung.“

Quelle: http://www.medizin.uni-tuebingen.de/kinder/de/betreuung-und-beratung/klinikschule/Lebenskandidaten.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wirkung in der Pädagogik

Die Wirkung pädagogischen Handelns ist kaum messbar, umso wichtiger ist es, die Kernkompetenzen von PädagogInnen herauszuarbeiten.

Welch professionelle Rolle die Pädagogin bzw. der Pädagoge bei der Förderung von z. B. Jugendlichen einnimmt, können Sie in der nachfolgenden Pdf-Datei (der „Gemeinschaft der Studierenden im Wintersemester 2008/09) gut nachlesen:

http://www.puwendt.de/files/2009-07-13_Def_Wirkung.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ambiguitätstoleranz

Ein wichtiger Terminus in der Pädagogik ist der Begriff der Ambiguitätstoleranz. Angehende Pädagoginnen und Pädagogen sollten sich mit diesem Begriff befassen und können sich z. B. hier entsprechende Definitionen durchlesen:

Verschiedene Definitionen auf der Webseite „Beats Biblionetz Begriffe“ (mit entsprechenden Quellenangaben, so z. B. aus Karl G. Zenkes „Wörterbuch Pädagogik“, Horst Sieberts Buch „Didaktisches Handeln in der Erwachsehenbildung“ oder aus Steffen-Peter Ballstaedts Text „Kognition und Warnehmung in der Informations- und Wissensgesellschaft“:

http://beat.doebe.li/bibliothek/w01649.html

Koob, Dirk: Mit negativen Emotionen professionell umgehen. Frustrations- und Ambiguitätstoleranz als Kernkompetenz von Weiterbildnern. In: DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung: http://www.diezeitschrift.de/32008/emotionskompetenz_koob_08.htm

Auf der Webseite von Peter Löcher, Deutsch- und Pädagogik-Lehrer der Hermann-Runge-Gesamtschule in Moers, finden Sie ein Referat der  Schülerinnen Regina, Doro, Franziska, Hülya, die Beispiele für die Ambiguitätstoleranz beschreiben: http://www.ploecher.de/2008/13-PA-L1-08/Krappmann-Heitmeyer-Regina-Doro-Franziska-H%FClya-Text.pdf

Mörtl-Hafizovic, Dzenana (2007) Chancen situierten Lernens in der Lehrerbildung – Theoretische Analyse und empirische Überprüfung -. Dissertation, Universität Regensburg: http://epub.uni-regensburg.de/10588/

Mickler, Charlotte: Selbstbezogene Weisheit.
Ein Instrument zur Messung von Persönlichkeitsreife; Entwicklung, Validierung und Alterseffekte.  Bremen, Internat. Univ., Diss., 2004. http://www.jacobs-university.de/phd/files/1118317993.pdf

Recherche-Ergebnisse des Fachportals Pädagogik: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/fis_list.html?ckd=no&mtz=100&facets=y&maxg=6&suche=erweitert&ohneSynonyme=y&feldname1=Freitext&feldinhalt1=Ambiguit%E4tstoleranz&bool1=and&feldname2=MedientypFac&feldinhalt2=online&BoolSelect_2=AND&bool2=and

Rechercheergebnisse des Deutschen Bildungsservers: http://www.bildungsserver.de/metasuche/metasuche_gesamt.html?lucene_test=1&mtz=20&feldinhalt1=Ambiguit%E4tstoleranz&gruppen%5B%5D=Deutscher+Bildungsserver&fisOnline=y&sucheMitBoost=y&fieldLenNorm=n&bool1=AND&DBS=1&art=einfach

Wikipedia-Artikel zur Ambiguitätstoleranz: http://de.wikipedia.org/wiki/Ambiguit%C3%A4tstoleranz

Enzyklo-Artikel zur Ambiguitätstoleranz: http://www.enzyklo.de/Begriff/Ambiguit%C3%A4tstoleranz

Artikel zur Ambiguitätstoleranz im Transkulturelles-Portal: http://www.transkulturelles-portal.com/index.php/9/93

Psychologie48.com – Das Psychologie-Lexikon:  http://www.psychology48.com/deu/d/ambiguitaetstoleranz/ambiguitaetstoleranz.htm

Wissen.de-Artikel zur Ambiguitätstoleranz: http://www.wissen.de/lexikon/ambiguitaetstoleranz

Köck, Janina: Identitätstheorien: Identitätstheorie nach Lothar Krappmann. http://www.gehoerlosigkeit-identitaet.de/info/identitaetstheorie-krappmann.php

Wirtschaftslexikon24.com-Artikel zur Ambiguitätstoleranz: http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/ambiguitaetstoleranz/ambiguitaetstoleranz.htm

Radant, Matthias; Dalbert, Claudia:Zur Dimensionalität der Ambiguitätstoleranz. AB Pädagogische Psychologie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg:  http://www.erzwiss.uni-halle.de/gliederung/paed/ppsych/radant/DPPD_2003_Radant.pdf

Lexikon der Psychologie: Ambiguitätstoleranz. http://www.wissenschaft-online.de/abo/lexikon/psycho/743

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Arbeitslosigkeit unter Diplom-PädagogInnen

Wie ich jetzt in einem alten Artikel (Quelle leider unbekannt), der sich auf Zahlen bis 1999 stützte, las, gab es in den letzten Jahren eine Anzahl von ca. 3300 bis 3600 arbeitslose Diplom-Pädagoginnen und Pädagogen pro Kalenderjahr.

Ein Großteil der Stellen wurde bisher durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen finanziert. Der Artikel weist darauf hin, dass bei zunehmenden Engpässen der öffentlichen Kassen mit einem Ansteigen der Arbeitslosenquote bei Dipl.-PädagogInnen gerechnet werden müsse. Daher sei es  für päd. BewerberInnen wichtig, verstärkt private Unternehmen und wirtschaftliche Betriebe zu kontaktieren bzw.  sich dort zu bewerben. Zusatzqualifikationen seien ebenfalls ein Pluspunkt, die Arbeitslosigkeit zu überwinden.

Neuere Zahlen habe ich nun in einer Pdf-Datei gefunden. Diese Broschüre wurde von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft//app/Arbeitsmarkt_Kompakt_2006.pdf (darin: Seite 11).

Die Zahl der arbeitslosen Pädagogen steigt demnach aktuell an. Verträge sind oftmals befristet bzw.  projektgebunden, oft wird sogar erwartet, dass eine unentgeltliche Vorarbeit von (sozial-) pädagogischen Bewerbern geleistet wird.  Das sind keine guten Voraussetzungen für professionelle, pädagogische Arbeit.

Linktipp für arbeitssuchende Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen:

http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?t=8289

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge