Kategorie-Archiv: Pädagogisch bewertet

SWR-Kindernetz

Das „Kindernetz“ des Südwestrundfunks ist ein Portal, das die einzelnen TV-Sendungen des SWRs zusammenfasst und Kindern (und Eltern, PädagogInnen etc.) ermöglicht, sich gezielt mit einzelnen Ausstrahlungen auseinanderzusetzen. Im „Infonetz“ – siehe http://www.kindernetz.de/infonetz/ – können sie sich Beiträge online ansehen und die dazugehörigen Texte durchlesen.

Aufbereitete Themenbereiche beschäftigen sich aktuell mit der Ernährung (http://www.kindernetz.de/infonetz/ernaehrung/), mit Film, Kunst und Musik (http://www.kindernetz.de/infonetz/filmkunstundmusik/), mit Länder und Kulturen (http://www.kindernetz.de/infonetz/laenderundkulturen/), Medien (http://www.kindernetz.de/infonetz/medien/), Politik (http://www.kindernetz.de/infonetz/politik/), Sport (http://www.kindernetz.de/infonetz/sport/), Technik und Umwelt (http://www.kindernetz.de/infonetz/technikundumwelt/) und Tiere und Umwelt (http://www.kindernetz.de/infonetz/tiereundnatur/).

Viele Grüße,

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Die Kinderseite der WDR-Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“

Liebe Eltern!

Auf der Webseite von „Tiere suchen ein Zuhause“ finden Sie Fernseh-Tipps für Ihre Kinder:

http://www1.wdr.de/fernsehen/kinder/index.html

Dort finden Sie Links zu den „Türen auf für die Maus“ oder „Die Sendung mit dem Elefanten“, „Abenteuer Wilder Westen“, „Du bist kein Werwolf“ und vieles mehr.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Methodenkoffer für die Soziale Arbeit

Einen sehr empfehlenswerten „Methodenkoffer“ für SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen gibt es hier:

http://www.behaveblog.de/

Dort finden Sie aktuell Materialien zum Casemanagement, zur Fallbesprechung nach Balint oder nach Zimmermann, Impact-Techniken, Materialien zur verschiedenen Techniken der Gesprächsführung (z. B.  zur vorzeitigen Eingrenzung) und vieles mehr.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge (der Fachrichtung Bildungs- und Sozialwesen)

Treffenden Namen für eine Einrichtung finden

Wird z. B. eine (pädagogische) Einrichtung gegründet, ist es wichtig, einen „guten“ Namen zu finden.  Christian Koch, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer der socialnet GmbH und selbständiger Unternehmensberater für Nonprofit-Organisationen (http://www.npoconsult.de/), beschreibt im Socialnet, was man bei der Namensfindung beachten sollte: http://www.socialnet.de/materialien/141.php

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachlese zur „Kevin-Studie“

Die berühmt-berüchtigte „Kevin-Studie“ zeigte auf, dass bestimmte Vornamen offenbar bereits ausreichen, um schulischen Misserfolg zu haben (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index, http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882, http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/ungerechte-grundschullehrer-auch-der-intelligente-kevin-ist-dumm-dran-a-649736.html oder auch: http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882). Auch auf einer soziologischen Webseite werden zu diesem Thema einige Artikel dokumentiert: http://www.soziologie-etc.com/ps/namengebung.html.

Trotz des Umstands, dass der Name „Kevin“ offenbar doch nicht so gravierende Folgen für den schulischen Werdegang haben muss (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index), wie zunächst angenommen, so ist offenbar erneut zur Kenntnis zu nehmen, dass es höchstens hier objektiven Zensuren gibt: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=415023.

Soziologisch interessant ist übrigens auch, dass ostdeutsche Kinder bis zum Ende der DDR eher westliche bzw. amerikanische Namen wie „Mandy“ oder „Robby“ erhielten, während die westdeutschen Eltern skandinavische Namen wie „Jan“ oder „Sören“ für ihren Nachwuchs bevorzugten (siehe: http://www.n-tv.de/wissen/Kevin-ist-nicht-so-schlimm-article7612591.html).

Lesen Sie hier ein aktuelles Interview auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung mit einem Lehrer, der berichtet, dass er eigentlich nur subjektiv benoten kann: http://www.sueddeutsche.de/bildung/zensuren-in-schulzeugnissen-noten-sind-ungerecht-und-subjektiv-1.1286734-2.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Verschiedene Lösungsansätze und Förderempfehlungen für Legastheniker/-innen

Viele Schülerinnen und Schüler leiden unter der Legasthenie. Sie meinen nach einigen Jahren der Frustration nicht selten, dass es daher keinen Zweck habe, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu trainieren. Oft haben solche Schüler bereits resigniert.

Über die Ursachen der Zunahme von Legasthenikerinnen und Legasthenikern ist die Fachwelt noch uneins. So heißt es hier z. B. in einem Artikel:

„Neben genetischer Disposition werden psychologische und vor allem soziale Faktoren genannt: «erhöhter Fernsehkonsum und Sprachverarmung in den Familien».“

Quelle:  http://www.erziehungstrends.de/Legasthenie

Eine Möglichkeit, solche Schüler ggf. dafür zu gewinnen, doch ihre Rechtschreibung oder ihre Lesefähigkeit zu verbessern, besteht darin, ihnen das anzubieten, was sie zuhause auch gerne in Anspruch nehmen. Hier gibt es die Chance, den Schülerinnen und Schülern entsprechende Games bzw. Lernsoftware anzubieten, die ihnen spielerisch helfen, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu verbessern: http://www.legasthenie-software.de/game/game.htm.

Freilich wird auch dieser Ansatz, Legasthenikerinnen und Legastheniker mit Lernsoftware und weiteren Pc-Trainings zu fördern, kritisiert. Alternativ wird eine andere Strategie vorgeschlagen, dass Kinder und Jugendliche den Fernsehkonsum und die Arbeit am Monitor reduzieren bzw. vermeiden, dafür vermehrt primäre Erfahrungen in ihrem Umfeld (Freispiele , Spiele in  der Natur, auf der Straße, in körperlicher Aktivität etc.) sammeln, da die Legasthenie womöglich auch damit zusammenhängt, dass ein Mangel an (räumlicher) Orientierung und ein Defizit an der eigenen, körperlichen Wahrnehmung vorherrscht.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. schlägt nach mehrjähriger Erfahrung eine andere Förderung vor:

„Legastheniker müssen lernen, konsequent ihr Defizit aufzuarbeiten, die Lesekompetenz zu stärken und die Rechtschreibung Schritt um Schritt logisch aufzubauen.“

Quelle: http://bvl-legasthenie.de/foerderung/legasthenie

Daher hat der Bundesverband hier eine informative Broschüre im Pdf-Format zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt, die diese logisch aufgebaute Förderung beschreibt:  Die Auswahl geeigneter Therapieansätze und Förderprogramme in der Behandlung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten: http://bvl-legasthenie.de/sites/default/files/Förderung__auf_was_sollte_man_achten.pdf

Pädagogisch-psychologische Fachinstitute stellen einen eigenen Ratgeber ins Netz und verweisen hier auf ihre Erfahrung, Kinder nicht länger als 15 – 20 Minuten mehrmals wöchentlich üben zu lassen: http://www.legasthenie-therapie.de/download/Ratgeber-LRS.pdf.

Die Thematik macht deutlich, dass es hierzu viele ungeklärte Fragen und daher unterschiedliche Antworten bzw. Förderempfehlungen auf die Legasthenie gibt. Legasthenikerinnen und Legastheniker sollten dennoch nicht resignieren, sondern weiterhin versuchen, mithilfe der vielen, zum Teil unterschiedlichen Empfehlungen eine individuelle Möglichkeit zu finden, die ihnen angemessen hilft, in der Rechtschreibung, in der Syntaxbildung, Interpunktion und Lesekompetenz stetig sicherer und damit besser zu werden.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

PI: Pädagogisch gute Gründe für Lernsoftware und Lernplattformen

Eltern und erziehendes Personal sollten auch medienpädagogische Kompetenzen der Kinder stärken. Das Münchener Pädagogische Institut hat eine Schrift (Stand Oktober 2011) mit dem folgenden Inhalt veröffentlicht:

„6. Lernsoftware und Lernplattformen
6.1 Medien bieten viel für Lernen und Spielen
6.2 Lern- und Spielprogramme mit pädagogischen Mehrwert
6.3 Der Bezug von Spiel- und Lernprogrammen
6.4 Spiel- und Lernangebote im Internet“

Quelle und Download-Link der Pdf-Datei: http://www.muc.kobis.de/fileadmin/muc_kobis_images/01medienpaedagogik/medienkompetenz_kitas/6_Lernsoftware.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Öko-fair: Umweltpädagogisch wertvolles Spielzeug

Öko-fair beschreibt hier, worauf Kundinnen und Kunden, insbesondere Eltern, beim Einkauf von Spielzeug achten sollten, wenn sie nicht „nur“ pädagogisch gutes, sondern auch ökologisch sinnvolles Spielzeug für den Nachwuchs haben wollen: http://www.oeko-fair.de/clever-konsumieren/sport-spiel/kinderspielzeug/haeufige-fragen10/haeufige-fragen39

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

VIS: Gutes Spielzeug kaufen

Stephanie Ertl schrieb für den „VerbraucherService Bayern“ Artikel, der wichtige Einkauftipps für (pädagogisch) gutes Spielzeug enthält:

http://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/praevention/verhalten/spielzeugeinkauf.htm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Lego = Pädagogischer Sprengstoff für Kinder?

Die türkische Kulturgemeinde in Österreich meint,  in einem Lego-Star-Wars-Bausatz (http://starwars.lego.com/de-de/default.aspx)  eine pädagogische Gefahr zu erkennen:

„Bei genauerer Betrachtung sind das fertig zusammengebaute LEGO-Haus und der dazugehörige Turm tatsächlich aber ein 1:1-Abklatsch der Hagia Sophia in Istanbul oder der Moschee Jami al-Kabir in Beirut und eines Minaretts. Die Figur im Turm (Gamorreanische Wache) wäre dann mit einem Vorbeter zu assoziieren (als Krimineller mit Axt und Sturmgewehr!). Im Turm befinden sich mehrere Sturmgewehre.“

Daher überlegt die Türkische Kulturgemeinde, juristisch dagegen vorzugehen:

„Die Türkische Kulturgemeinde Österreich behält sich juristische Schritte vor und überlegt, in Deutschland nach dStGB § 300 Volksverhetzung, in Österreich nach StGB § 283 Verhetzung und in der Türkei Klage bei der jeweiligen Staatsanwaltschaft in Form einer Sachverhaltsdarstellung gegen LEGO einzureichen.“

Quelle: http://www.turkischegemeinde.at/index.php?id=312

Auch verschiedene Medien berichten darüber:

3 Sat:

http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/167371/index.html

DerWesten:

http://www.derwesten.de/panorama/tuerken-halten-star-wars-bausatz-von-lego-fuer-volksverhetzend-id7520521.html 

Focus:

http://www.focus.de/panorama/welt/bausatz-jabbas-palace-tuerkische-gemeinde-wirft-lego-volksverhetzung-vor_aid_904009.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

ZEIT: Texte, Videos und Links für den Unterricht

Die ZEIT bietet in ihrem Weblog nicht nur Karriere-Tipps, sondern auch reichlich Unterrichtsmaterialien für Schulen an: http://blog.zeit.de/schueler/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

LibreOffice – Die demokratisch entwickelte Bürosoftware für jede(n)

Im Gegensatz zu den üblichen Textprogrammen wie z. B. Word gibt es mit LibreOffice eine quasi demokratisch entwickelte, frei erhältliche Software, die weder das Nutzer-verhalten ausspioniert noch auf Gewinn aus ist. LibreOffice gehört zu den Internet-Projekten, die von vielen, unterschiedlichen Menschen ehrenamtlich entwickelt wurde und wird, weswegen ich hier gerne auf die Webseite verweise: http://de.libreoffice.org/home/

LibreOffice beschreibt sich selbst wie folgt:

„LibreOffice ist Freie Open Source Software. Sie ist daher frei zum Herunterladen, frei im Gebrauch und frei in der Verbreitung. Frei meinen wir hier im Sinne von Freiheit.“

Der Vorteil: Es handelt sich hier um eine gute Sache, die zunächst einmal kostenlos ist. Zudem können Sie mit dieser Software alle gängigen Textdokumente bearbeiten und problemlos Dateien ins Pdf-Format abspeichern. Sollten Sie nicht über LibreOffice verfügen, können Sie es sich hier downloaden und installieren: http://de.libreoffice.org/download/installation/

Warum diese Software gerade für den Einsatz an Schulen sehr gut geeignet ist, und weshalb man nicht länger mehr auf das bisherige OpfenOffice setzen sollte, erfahren Sie hier: http://lehrerfortbildung-bw.de/werkstatt/text/open_libre/

LibreOffice bietet den Schulen Arbeitsblätter und Unterrrichtsmaterialien an: http://de.libreoffice.org/anwender/bildung/schulmaterial/

Auch der Einsatz von LibreOffice an den Volkshochschulen wird hier beschrieben: http://de.libreoffice.org/anwender/bildung/schulmaterial-2/

Dass man auf Grundlage von LibreOffice auch noch den Europäischen Computerführerschein ECDL erwerben kann und LibreOffice und Bildung generell gut zusammenpassen, können Sie u. a. hier nachlesen: http://de.libreoffice.org/anwender/bildung/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sozialpädagogische Methoden

Die Webseite „Die Sozialarbeiter“ listet in der folgenden Rubrik diverse Methoden der Sozialarbeit auf: http://www.behaveblog.de/?cat=66

So werden hier z. B. die Impact-Techniken, die Fallbesprechung nach Balint, die Veränderungsbilanzierung, Online-Tools VRAG & SORAG zur Risikoeinschätzung, die Grundlagen der motivierenden Gesprächsführung oder auch aufklärende Comics für Jugendliche mit unterschiedlichsten sozialen Problemlagen beschrieben.

Weitere Informationen gibt es natürlich auch von der Startseite aus: http://www.behaveblog.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Mittelalterliche Erziehung

Allen Paedblogleserinnen und Paedbloglesern ein frohes, neues Jahr 2013!

Heute möchte ich gerne auf eine Webseite verweisen, die anschaulich beschreibt, wie Kinder und Jugendliche im Mittelalter erzogen wurden. Schön zu lesen und nett bebildert. Am Ende erfährt man von einer interessanten These, die davon ausgeht, dass die  Zwergen-Darstellungen z. B. in Legenden und Märchen in Wirklichkeit auf arbeitende Kinder zurückzuführen sind: http://www.deutschland-im-mittelalter.de/kinder.php

Ebenfalls ist hier zu empfehlen der Artikel über den Minnsesang: http://www.deutschland-im-mittelalter.de/minnesang.php

Weitere Paedblog-Artikel zum Thema:

Der Minnesang Teil der ritterlichen Erziehung:

http://www.paedblog.de/2012/12/04/der-minnesang-teil-der-ritterlichen-erziehung/

Märchenpädagogische Materialien:

http://www.paedblog.de/2012/05/23/maerchenpaedagogische-materialien/“

Die pädagogische Bedeutung des Märchens:

http://www.paedblog.de/2012/05/18/die-paedagogische-bedeutung-des-maerchens-des-mythos
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hamburgisches WeltWirtschaftsinstitut (HWWI): Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis

Studierende, Doktoranden, Forschende und sonstige Fachleute sollten in etwa wissen, wie wichtig es ist, wissenschaftlich „sauber“ zu arbeiten. Spätestens seitdem Karl-Theodor Freiherr von und zu Guttenberg wegen  Plagiatsvorwürfen (siehe: http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki) seine politische Karriere zumindest in Deutschland vorerst begraben konnte (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Plagiatsaff%C3%A4re_Guttenberg) und zugleich immer mehr Personen und Persönlichkeiten mit neuen Plagiatsvorwürfen konfrontiert werden (u. a. http://sciencev1.orf.at/science/news/11804, http://www.welt.de/politik/deutschland/article13471324/Politiker-und-ihre-Probleme-mit-dem-Doktortitel.html oder auch: http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Forum:Liste_der_Plagiatoren_und_Plagiats-Verd%C3%A4chtigen), ist klar, dass es sich bei geistigem Diebstahl in einer heutigen Informations- und   auch Wissensgesellschaft um keine Kleinigkeit handelt. Wer einmal beim „Abschreiben“ erwischt wird, kann beruflich häufig mit sehr ernsten Konsequenzen rechnen.

Das Hamburgische WeltWirtschaftsinstitut (HWWI) versichert in einer Erklärung, dass alles dafür getan wird, dass die eigenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die nun folgenden “ Leitlinien guter wissenschaftlicher Praxis“ beachten. Wer Interesse an diesem Dokument hat, kann sich diese Leitlinien in Form einer Pdf-Datei (bislang kostenlos) hier herunterladen:

http://www.hwwi.org/fileadmin/hwwi/Grundsaetze/Grundsaetze-Wissenschaft.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Antworten zu Erziehungsfragen

…finden Sie im bekannten Familienhandbuch, das das Staatsinstitut für Frühpädagogik in der entsprechenden Rubrik https://www.familienhandbuch.de/category/erziehungsfragen veröffentlicht. Weitere Themen rund um Familie, Bildung, Erziehung und Pädagogik werden ebenfalls dort behandelt: https://www.familienhandbuch.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Rassismus in der Bevölkerung: 20 Jahre nach Lichtenhagen

Heute vor 20 Jahren griffen randalierende Rechtsextreme frühere vietnamesische „Vertragsarbeiterinnen“ und „-arbeiter“ an. Während die Rechten mit Molotowcocktails das Wohnheim mit dem schönen Namen „Sonnenblumenhaus“ in Brand steckten, applaudierten ca. 3000 Rostocker Bürgerinnen und Bürger, die zudem die Polizei und die Feuerwehr bei der Arbeit behinderten. Das Haus brannte, der Mob tobte, die Polizei zog sich phasenweise völlig zurück und ließ ca. 100 Vietnamesinnen und Vietnamesen schutzlos zurück. Nur durch Zufall kam niemand zu Tode, ebenso zufällig filmte dies ein ZDF-Kamerateam, die Bilder dieses Progroms wirken noch heute nach (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_von_Rostock-Lichtenhagen).

Seitdem entstanden viele Vereine, die sich engagiert gegen den alltäglichen Rassismus zur Wehr setzen. Auch in der Pädagogik gab und gibt es viele Projekte und Materialien, die Kinder und Jugendliche versuchen aufzuklären und stark zu machen gegen den Rechtsextremismus, gegen rechte Gewalt. Daher verweise ich heute gerne auf entsprechende Webseiten gegen Rechts:

Informative Webseite mit Linktipps und Downloads für Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen und Lehrerinnen und Lehrer:

http://www.nibis.de/nli1/rechtsx/internetgegenrechts/links/n_paedagogik.htm

Opfer rechter Gewalt seit 1990: Materialien

http://www.opfer-rechter-gewalt.de/padagogische-begleitung/

„Was Schule und Erziehung gegen Rechts leisten kann“:

http://egora.uni-muenster.de/pbnetz/toleranz/bindata/baustein8.pdf

„Lernen aus der Geschichte“:

http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/Filter/Rechtsextremismus/460

Eine soziologische Seminarbeit (Erstsemester) zum Thema: „Jugendkultur und soziale Bewegung von rechts“

http://www.lobbi-mv.de/downloads/ha.pdf

Lehrer-Online-Unterrichtsmaterialien gegen Rechts:

http://www.lehrer-online.de/suche.php?sid=75434391654099623334583618362140

Wikipedia-Liste von Initiativen gegen Rechtsextremismus:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Initiativen_gegen_Rechtsextremismus_in_Deutschland

Deutscher Bildungsserver – Suchergebnis bei Eingabe des Stichworts „Rechtsextremismus“: http://www.bildungsserver.de/metasuche/metasuche_gesamt.html?lucene_test=1&mtz=20&feldinhalt1=Rechtsextremismus&gruppen[]=Deutscher+Bildungsserver&fisOnline=y&sucheMitBoost=y&fieldLenNorm=n&bool1=AND&DBS=1&art=einfach

Verein gegen Rechts: „Aktion Courage e.V. wurde 1992 von Bürgerinitiativen, Menschenrechtsgruppen, Vereinen und Einzelpersonen aus allen gesellschaftlichen Bereichen und politischen Lagern als eine Antwort auf den gewalttätigen Rassismus in Mölln, Solingen, Hoyerswerda und Rostock gegründet.“  Quelle / Zitiert aus:

http://www.aktioncourage.org/

Jugendinfo gegen Rechts – Die Seite für Demokratie, Gerechtigkeit und Freiheit:

http://jugendinfo-gegen-rechts.de/

Zeitzeugen-Webseite mit Materialien und Arbeitsblättern gegen Rechts:

http://www.zeitzeugen-dialog.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Auf zur Datenparty

Jugendliche und Kinder veröffentlichen via Facebook und Co. bereits viele Details aus ihrem Privatleben. Häufig posten sie  über ihre Gefühle oder stellen eigene Bilder und Handyfotos ins Netz, laden Diebe ein, in ihr Haus oder in ihre Wohnung einzusteigen oder ärgern sich über ihre Lehrer oder Ausbilder. Sie stellen auch häufig Bilder und Namen von anderen Mitmenschen ungefragt ins Netz,  Daten, die selbst nach nachträglicher Löschung oft quasi nie mehr aus dem Internet zu entfernen sind. Und zudem glauben sie oft, dass die Daten gut bei den sozialen Netzwerken aufgehoben sind. Gleichzeitig meinen sie, dass es das Normalste der Welt sei, täglich online zu sein. Dass manche Facebook-Nutzer/-innen bereits teuer für eine  unbedachte Party-Einladungen bezahlen mussten, hat sich aber auch unter jungen Leuten bereits herumgesprochen, weswegen ich an dieser Stelle gerne auf eine ganz besondere Datenparty verweisen möchte, die voll und ganz der Generation 3.0 (vgl. http://www.direktzu.de/unternehmen/blog/posts/kind-der-web3.0-generation) (und ihren „Analog-Eltern“) gewidmet ist:

http://www.datenparty.de/

Medienpädagogisch und datenschutzpädagogisch unbedingt wertvoll!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wegen Facebook-Verweigerung der Klasse verwiesen

Weil Eltern von einigen Grundschulkindern der Wurmbergschule in Braunlage („Wir sind eine Verlässliche Grundschule.“ zitiert aus: http://www.wurmbergschule.de/index.html) offenbar nicht wollten, dass ihr Nachwuchs fotografiert und die Fotos bei Facebook hochgeladen werden, mussten die betreffenden Schüler aus einer Schulstunde entfernt werden (siehe http://www.rechtambild.de/2012/06/keine-geschichten-fur-kinder-die-nicht-bei-facebook-zu-sehen-sein-wollen/ und http://www.goslarsche.de/Home/startseite/harzticker_arid,276205.html).

Inzwischen scheint die Außendarstellung einer Schule wichtiger zu sein als das Recht des Kindes auf Bildung, nicht gerade „pädagogisch wertvoll“.

Weitere Berichte und Fakten über das Recht am eigenen Bild gibt es hier:

http://www.rechtambild.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Medienpädagogische Studien über Kindheit & Jugend: JIM-, KIM- & FIM-Studien

Studierende der Medienpädagogik, der Sozialen Arbeit bzw. der Erziehungswissenschaft sollten sich einen Überblick über die verschiedenen Kinder- und Jugend-Studien verschaffen, die den Umgang mit Medien thematisieren . Auf der folgenden Webseite des „Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest“ können Sie sich die verschiedenen Studien (JIM-Studien, KIM-Studien und FIM-Studien) kostenlos herunterladen:

JIM-Studie [Jugend, Information, (Multi-) Media]:

http://www.mpfs.de/index.php?id=11

KIM – Studie (Kinder und Fernsehen):

http://www.mpfs.de/index.php?id=10

FIM-Studie (Familie, Interaktion & Medien):

http://www.mpfs.de/index.php?id=26

Zudem verweise ich in diesem Kontext gerne auf die (kostenlose) Broschüre, die gerade auch für Eltern nützliche Hinweise enthält, wie sie ihren Nachwuchs medienpädagogisch sinnvoll erziehen können:

„Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt: Internet – 10 Antworten. „: http://www.mpfs.de/fileadmin/Infoset/mpfs_flyer_internet_101215_einzelseiten_screen.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge