Kategorie-Archiv: Pädagogische Bibliotheken

Online-Wörterbücher von Langenscheidt

Für die Bildungsarbeit mit Flüchtlingen ist diese Webseite u. a. zu empfehlen:

http://de.langenscheidt.com/

Gruß

Silvio Ströver

Kinder- und Jugendhilfe

Eine Broschüre des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beinhaltet nicht nur das Achte Sozialgesetzbuch, sondern auch eine Einführung in das Aufgabengebiet der Kinder- und Jugendhilfe für Eltern, interessierte Jugendliche und für alle in der Kinder- und Jugendhilfe engagierten Bürgerinnen und Bürger und Fachleute. Hier können Sie sich kostenlose Exemplare per Post bestellen bzw. sich die Broschüre kostenlos als Pdf-Datei downloaden:  http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/publikationen,did=3578.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gedächtnis unserer Nation: Bürgerinnen und Bürger erinnern sich und erzählen

Das ZDF hat ein einzigartiges Projekt ins Leben gerufen: Mit http://www.gedaechtnis-der-nation.de/ gibt es bereits jetzt schon die Möglichkeit, sich tausende Videos online anzuschauen, die die deutsche Geschichte, erzählt von Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes, zeigen.

Weitere Informationen gibt es auf den Webseite des ZDFs http://www.zdf.de bzw. in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Ged%C3%A4chtnis_der_Nation

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

LexiDict – Ein Online-Lexikon mit überwiegend quelloffenen Artikeln

LexiDict, ein größtenteils mit quelloffenen Artikeln versehenes Online-Lexikon, scheint ein gutes Arbeitsmittel z. B. für den Beruf oder für die Schule zu sein: http://www.lexidict.de/wiki/Hauptseite

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wissenschaftsblogs

Forscher, Wissenschaftler und Studierende bloggen gerne und oft. Nutzen Sie die Möglichkeit,  interessante wissenschaftliche Weblogs kennenzulernen, die im Wissenschafts-Cafè („Die Wissenschaft der Blogosphäre“) beschrieben werden: http://www.wissenschafts-cafe.net/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Peter Menck: „Was ist Erziehung?“

Damals noch gekauft, ist das Buch von Peter Menck heute als Pdf-Datei frei verfügbar:

Peter Menck
Was ist Erziehung?
Eine Einführung in die Erziehungswissenschaft.
Neubearbeitung
Siegen 2012

http://dokumentix.ub.uni-siegen.de/opus/volltexte/2012/637/pdf/Menck_Was_ist_Erziehung.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Soziale Bewegungen wissenschaftlich erforschen

Soziale Bewegungen (wie z. B. Arbeiterbewegungen) bzw. moderne  Sozialgeschichte sind hochspannende Themenfelder, werden doch scheinbar eher zufällig erforscht. Auf der folgenden Webseite des „Arbeitskreises soziale Bewegungen“ werden vereinzelte Forschungsergebnisse zusammengetragen und der Austausch von Fachleuten (Sozialwissenschaftler/-innen, Soziologinnen und Soziologen, Politikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler etc.)  ermöglicht:

http://sozialebewegungen.wordpress.com/

Auch das „Institut für soziale Bewegungen (ISB)“  im „Haus der Geschichte des Ruhrgebiets“ der Ruhr-Universität Bochum fasst wichtige vergleichende Forschungsergebnisse über soziale Bewegungen zusammen und führt Veranstaltungen zum Thema durch, wobei hier die Sozialgeschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets besonders berücksichtigt wird:

www.isb.rub.de/isb/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der Minnesang Teil der ritterlichen Erziehung

Einen interessanten Überblick über die historische Entwicklung des Minnesangs erhalten Sie auf einer Webseite für Freundinnen und Freunde des Mittelalters:

http://www.mittelaltermusik.de/minnesang.html

Dort erfahren Sie u. a., dass in der Frühphase (1150 – 1170 n. Chr.) des Minnesangs Themen wie „Werbung, Sehnsucht, Scheiden, Fremdsein und Verzicht“ eine zentrale Rolle spielten. Mit der Zeit veränderte sich jedoch der Begriff der Minne, bis er schließlich durch den Liebesbegriff abgelöst wurde.

Aber, um beim Minne-Terminus zu bleiben, hierbei wurden drei Ebenen unterschieden: Zum einen gab es die sogenannte hohe Minne, die – sehr umstritten – ebene Minne und schließlich die niedere Minne.

Mit der hohen Minne wird im Gesang der Umstand beschrieben, dass der männliche Werbenden um eine adlige, unnahbare Frau wirbt, die ihn jedoch ignoriert. Jedoch steht sie hier für das Tugendhafte und Vernünftige.  Daher wirbt dieser Mann, der gesellschaftlich unter der Frau steht, immer wieder um diese tugendhafte und doch für ihn unerreichbare Frau und wird dadurch in seiner gesellschaftlichen Position im Kontext der feudalen Gesellschaft nur bestärkt. Der Mann darf sich sicher sein, allein, dass er sie besingen, ehren und ihr huldvoll dienen darf, auf besondere Weise geehrt und moralisch vervollkommnet zu werden.

Die niedere Minne bezeichnet hier jedoch eher Gegenteiliges. So wird hier der Umstand beschrieben, dass ein Mann – z. B. ein Ritter –  eine im gesellschaftlichen Stand niedriger stehende Frau, beispielsweise eine Magd, begehrt und eine sexuelle Beziehung zu ihr hat. Hier ist nichts mehr von einem Streben nach einer tugendhaften und unnahbaren Frau, die möglicherweise der Adelsschicht gehört, zu spüren. Ganz im Gegenteil, scheint hier der Mann ein einfaches Spiel zu haben, da er die Frau quasi wie Wild „erbeuten“ kann. Hier ist nichts Edles, nichts Vernünftiges, sondern nur noch Banales zu sehen.

In der ebenen Minne besingt der Minnesänger eine Situation, in der die nicht-höfische Frau höfische Eigenschaften aufweist und sich tugendhaft verhält, indem sie „treu“, „beständig“ und eine „innere Güte“ besitzt. Beide sind auch hinsichtlich einer sexuellen Beziehung zueinander gleichberechtigt. Daher wird dieser Begriff der ebenen Minne zum Teil abgelehnt, da dies nicht der mittelalterlichen Lebenswirklichkeit entsprach. Denn die Gesellschaft des Mittelalters war durch und durch hierarchisch strukturiert. Daher konnte es kein gleichberechtiges Neben- oder Miteinander geben.

Jedoch besteht Zweifel, ob auch die hohe Minne eine Beschreibung der mittelalterlichen Lebenswelt entspricht, da auch hier davon auszugehen ist, dass es sich hierbei um eine literarische Spielerei handelte.

Zur Vertiefung des Minnebegriffs können Sie auch gerne in der Wikipedia nachschauen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Minne

http://de.wikipedia.org/wiki/Hohe_Minne

http://de.wikipedia.org/wiki/Niedere_Minne#Wortgeschichte

http://de.wikipedia.org/wiki/Ebene_Minne

Die erzieherische Bedeutung des Minnesangs im Mittelalter beschreibt die Webseite http://www.pohlw.de/literatur/epochen/ma.htm#Minnesang wie folgt ganz treffend damit, dass die Minnedichtung und der Minnedienst Teil des ritterlichen Tugend- und Erziehungssystems darstellte.

Ein zentrales Element des Ritterideals bestand im Verzicht bzw. in der Selbstüberwindung. Eine Kriegerkaste sollte sich enthalten, um für einen Kampf gewappnet zu sein.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Blick in die Gesangspädagogik. In einem informativen Wikipedia-Artikel finden Sie eine kurze Einführung in die Gesangspädagogik und mit dieser knappen Darstellung können Sie die historische Entwicklung des Minnesangs insgesamt besser nachvollziehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Gesangsp%C3%A4dagogik.

Wenn Sie sozialpädagogische Gruppenarbeit oder Geschichtsunterricht zum  Minnesang durchführen, können Sie zudem auf der nächstgenannten Webseite Unterrichtsmaterialien und Arbeitsbögen downloaden: http://www.4teachers.de/?action=show&id=5959

Zudem erhalten Sie hier eine gute Zusammenfassung, die die Erziehung und  Unterricht im ausgehenden Mittelalters kurz beschreibt: www.unet.univie.ac.at/~a0501290/Erziehung_und_Unterricht_am_Ausgang_des_Mittelalters.doc

Finden Sie zudem im Fachportal Pädagogik FIS (= Fachinformationssystem Bildung)  pädagogische Literatur zum Stichwort „Minnesang“: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/fis_list.html?feldname1=Schlagw%F6rter&feldinhalt1=Minnesang&ckd=yes&mtz=200

Der Minnesang war also ein wesentlicher Bestandteil der ritterlichen Erziehung. Noch vor dieser Phase der ritterlichen Erziehung gab es die klerikale, geistliche Erziehung im Frühmittelalter. Nach der ritterlichen Erziehung im Hochmittelalter folgte die bürgerlich-geprägte Erziehung im Spätmittelalter, woraufhin schließlich der Humanismus, die Renaissance bzw. das Zeitalter der Reformation anknüpfte und damit den Weg der Aufklärung bereitete.

Bevor man das sehr spezielle Thema des Minnesangs in der Schule oder im Geschichtskurs vermitteln will, sollte man also stets den Gesamtzusammenhang verdeutlichen, indem man z. B. in groben Zügen die einzelnen Phasen des Mittelalters skizziert und darüber hinaus auch die Zeiträume in etwa angibt. Denn viele Schüler wissen nicht, dass das gesamte Mittelalter ca. 1000 Jahre währte und von 500 n. Chr. bis ca. 1500 n. Chr. andauerte.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildungsserver Wiki: „Jugendsozialarbeit“

Einen informativen Artikel über den Begriff der Jugendsozialarbeit können Sie auf der Webseite des Bildungsservers nachlesen:

http://wiki.bildungsserver.de/index.php/Jugendsozialarbeit

U. a. wird dort auch die heute unverzichtbare Schulsozialarbeit beschrieben.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Antworten zu Erziehungsfragen

…finden Sie im bekannten Familienhandbuch, das das Staatsinstitut für Frühpädagogik in der entsprechenden Rubrik https://www.familienhandbuch.de/category/erziehungsfragen veröffentlicht. Weitere Themen rund um Familie, Bildung, Erziehung und Pädagogik werden ebenfalls dort behandelt: https://www.familienhandbuch.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Österreichische Datenbank für Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen

Auch Profis müssen sich regelmäßig fortbilden. Eine gute Fort-/Bildungsmöglichkeit bietet das  österreichische Pflegenetz für Pflegende bzw. Pflegekräfte und PflegepädagogInnen an:

http://www.pflegenetz.at/ (Dort die Rubrik „Wissen“ anklicken.)

Wikipedia-Link-Tipp: Pflegepädagogik: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegep%C3%A4dagogik

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Komplettes Mathematik-Buch für Schüler und Studenten

Lernende müssen hier kein Geld ausgeben. Hier können sich angehende Mathematikerinnen und Mathematiker ein komplettes Wiki-Buch (kostenlos) downloaden:

http://de.wikibooks.org/wiki/Mathematik:_Inhalts%C3%BCbersicht

Weitere Wiki-Bücher habe ich Ihnen auch hier empfohlen:

http://www.paedblog.de/2012/05/30/kostenlose-fachbuecher-fuer-bildungshungrige/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kostenlose Fachbücher für Bildungshungrige

…können Sie sich hier kostenlos downloaden:

http://de.wikibooks.org/wiki/Wikibooks:PDF-Katalog

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Thomas Mayer: I-Learning statt E-Learning

I-Learning statt E-Learning
Ein integratives und universelles Modell für Lernsysteme
jenseits von Schulbank und Seminarraum, Multimedia und
Internet
Inaugural-Dissertation
in der Philosophischen Fakultät I
(Psychologie)
der Friedrich-Alexander Universität
Erlangen-Nürnberg
vorgelegt von
Thomas Mayer
aus Erlangen

Quelle: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2004/13/pdf/DISSERTATION_THOMAS_MAYER_3.PDF

Eine Disseration (im Pdf-Format), die auch gut die klassischen Lernmöglichkeiten auflistet und beschreibt, um ein neues Modell gegenüberzustellen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jugendforschung.de – Studien über Jugendliche

Auf der Webseite von Jugendforschung.de können Sie sich kostenlose Publikationen downloaden:

http://www.jugendforschung.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=5&Itemid=10

Die letzte Veröffentlichung im PDf-Format trägt den Titel: 

Jugend. Engagement. Politische Sozialisation.

Andere Titel lauten:

Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2010,

Lernstandserhebungen in Europa – ein Überblick,

DJI – Jugendverbandserhebung 2009,

Bildung und freiwilliges Engagement im Jugendalter

u. s. w. – Sie finden auch ein Lexikon vor: http://www.jugendforschung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=84&Itemid=23

…und erfahren hier wöchentlich, welche neuen Studien in der Jugendforschung publiziert wurden: http://www.jugendforschung.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=9&Itemid=32

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Education Resources Information Center (ERIC)

Erziehungswissenschaftler und Pädagogen können mithilfe dieser amerikanischen Datenbank Education Resources Information Center (ERIC) pädagogisch relevante Artikel und Werke recherchieren.  Die  Webseite der Freien Universität Berlin beschreibt diese Datenbank unter  http://web.fu-berlin.de/ewifis/datenbanken.htm wie folgt:

Die Datenbank ist die Grundlage für die gedruckten Dienste CIJE und RIE Fachbibliographien. Sie enthält Literaturhinweise aus mehr als 700 vorwiegend amerikanischen pädagogischen Fachzeitschriften und Nachweise von Forschungsreports ab 1966 bis heute.

Hier geht es zur ERIC-Datenbank: http://www.eric.ed.gov

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kommunikationspädagogik

Die Kommunikationspädagogik wird auf der folgenden Webseite in ihren Grundlagen beschrieben: http://www.kommunikationspaedagogik.de

Die Methoden der Kommunikationspädagogik können Sie hier online nachlesen: http://bidok.uibk.ac.at/library/hofferer-kommunikation.html

In der Wikipedia wird diese Pädagogik unter „Sprecherziehung“ dargestellt: http://de.wikipedia.org/wiki/Sprecherziehung

Im bekannten Online-Familienbuch gibt es einen interessanten kommunikationspädagogischen Artikel, der das  zunehmende „Störverhalten“ von Kindergartenkindern thematisiert. Hier werden die Ergebnisse einer kleinen Studie beschrieben und diskutiert, die das Institut für Kommunikationspädagogik  bereits 1999 durchgeführt hat:  http://www.kindergartenpaedagogik.de/109.html

Weitere (aktuelle und ältere) pädagogische Artikel und Link-Tipps zur Kommunikation finden Sie auch hier:

Kindergartenpädagogik:  http://www.kindergartenpaedagogik.de/suchergebnisse.html?cx=partner-pub-4500859168947507%3A4760505464&cof=FORID%3A10&ie=ISO-8859-1&q=Kommunikation&sa=Suche

Deutscher Bildungsserver: http://www.bildungsserver.de/metasuche/metasuche_gesamt.html?lucene_test=1&mtz=20&feldinhalt1=Kommunikation&finden=finden&gruppen[]=Deutscher+Bildungsserver&fisOnline=y&sucheMitBoost=y&fieldLenNorm=n&bool1=AND&DBS=1&art=einfach

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Paedblog-Link-Tipp:

Schulz von Thun: Kommunikationsmodelle:

http://www.paedblog.de/2012/03/20/schulz-von-thun-kommunikationsmodelle/

Socioweb.org

Das Portal Socioweb http://www.socioweb.org  ist nicht nur für Soziologen und Wirtschaftspsychologen, sondern auch für Pädagogen und Erziehungswissenschaftler interessant. Dieses Selbstlernmedium ist ein Projekt der früheren Fachhochschule Nordostniedersachsen (vgl. http://www.socioweb.org), die 2005 mit der Universität Lüneburg zur  Leuphana Universität Lüneburg fusionierte (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Fachhochschule_Nordostniedersachsen und http://de.wikipedia.org/wiki/Leuphana_Universit%C3%A4t_L%C3%BCneburg).

Dort finden Studentinnen, Studenten und Interessierte ein sozialwissenschaftliches Lexikon (siehe linke Spalte der Webseite), eine Liste von soziologischen und in der Sozialphilosophie relevanten „Vordenkern“:

  • Adorno
  • Aristoteles
  • Atteslander
  • Bloch
  • Comte
  • Dahrendorf
  • Durkheim
  • Hegel
  • Horkheimer
  • Kant
  • Luhmann
  • Marx
  • Merton
  • Rousseau
  • Schulz von Thun
  • Simmel
  • Sombart
  • Spencer
  • Tönnies
  • von Stein
  • Watzlawick
  • Weber
  • …und Texte zu sozialwissenschaftlichen Inhalten und Themen vor: http://www.socioweb.org/texte/index.htm

    Schließlich können Sie Ihr Wissen über sozialwissenschaftliche Theorien online testen:

    http://www.socioweb.org/training/index.htm

    …und sich im Archiv nützliche Übersichten und Materialien (von Studentinnen und Studenten) zur Sozialwissenschaft anschauen bzw. downloaden: http://www.socioweb.org/archiv/index.htm#

    Schließlich verweise ich gerne auf die umfangreiche Link-Sammlung in den verschiedenen Rubriken:

    Allgemein
    Personen
    Psychologie
    Sammlungen
    Sozialwesen
    Soziologie
    Virt. Lernen
    Nachschlagen

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

    Das deutsche Staatsoberhaupt: Der Bundespräsident

    Aus aktuellem Anlass verweise ich heute gerne auf einige Seiten, die sich thematisch um die Geschichte und Wahl des Bundespräsidenten drehen:

    Offizielle Webseite des Bundespräsidialamts:

    http://www.bundespraesident.de/DE/Home/home_node.html

    Bundeszentrale für politische Bildung:

    http://www.bpb.de/wissen/05904241918045221923749717999280

    ARD-Wissensrubrik:

    http://www.tagesschau.de/inland/bundesversammlung168.html

    Planet Schule

    http://www.planet-schule.de/wissenspool/staat-klar/inhalt/sendungen/der-bundespraesident.html

    Wikipedia-Artikel „Bundespräsident (Deutschland)“:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Bundespr%C3%A4sident_%28Deutschland%29

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

     

    Der schwierige Umgang mit Legasthenikern

    In der Regel werden Legastheniker in Schulen entsprechend berücksichtigt, erhalten eine spezielle Förderung und werden in der Zensurengebung nicht benachteiligt. Dass es jedoch offenbar auch anders vorkommen kann, ist hier in einem Posting von 2008 nachzulesen: http://blog.bildungsserver.de/infoboerse/?p=336

    Auf der Webseite http://paedagogik-news.stangl.eu/142/psychologie-news-beitraege-wordpress wird auf den Terminus der „Fehlerfreundlichkeit“ hingewiesen, der wiederum aus einem Artikel  von Dr. Nicole Robering „Der Legastheniebegriff und die Folgen einer einseitig medizinischen Sichtweise“ zitiert wurde: http://www.teachersnews.net/artikel/rubriken/lernstoerungen/005687.php

    Bedenklich erscheint die Annahme, dass eine Pathologisierung der Legasthenie eine sich selbsterfüllende Prophezeiung mit sich bringen kann:  Wird dem Kind mitgeteilt, dass es Legastheniker ist,  akzeptiert es ohnmächtig, dass es diesen „Defekt“ nicht mehr los wird. Die Folge: Legastheniker nehmen diese „Diagnose“ schicksalsergeben hin, das Unheil nimmt seinen Lauf…  Einige Forscher sehen gar eine Pathologisierung auf ganzer Linie:

    „Übergreifend spricht etwa Bühler-Niederberger (1991) von einer Pathologisierung der Kindheit und Felkendorff (2003) von einer Ausweitung der Behindertenzone. Auf diesem Hintergrund stellen sich folgende F(r)agen: Ist es wünschenswert, dass immer mehr Verhaltensweisen, Zustände, Merkmale, Schwierigkeiten oder soziale Probleme als „Krankheit“ oder ‚Behinderung‘ definiert werden?“

    Quelle: http://www.teachersnews.net/artikel/rubriken/lernstoerungen/005687.php

    Es lohnt sich, den eigenen Umgang mit Legasthenikern zu überdenken und ggf. zu korrigieren.

    An dieser Stelle mache ich gerne auf eine heitere Webseite für junge Legastheniker und Eltern aufmerksam:

    http://www.legakids.net/

    Der folgende Link ermöglicht es Ihnen, sich einen kompletten Ratgeber in Buchform (Pdf) kostenlos von Astrid Kopp-Duller „Legasthenie und LRS – Der praktische Ratgeber für Eltern“ (Herder Spektrum) herunterzuladen:

    http://news.legasthenietrainer.com/L_LRS.pdf

    Und wer einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand, weitere, empfehlenswerte Broschüren, Texte, Links, Online Portale zum Thema, Ratgeber oder nützliche Medien und Materialien zur Legastheniepädagogik sucht, wird im Fachportal Pädagogik sicher fündig:

    http://www.fachportal-paedagogik.de/themenkatalog/themen.html?seite=8794

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge