Kategorie-Archiv: Kinderkrippe

Öko-fair: Umweltpädagogisch wertvolles Spielzeug

Öko-fair beschreibt hier, worauf Kundinnen und Kunden, insbesondere Eltern, beim Einkauf von Spielzeug achten sollten, wenn sie nicht „nur“ pädagogisch gutes, sondern auch ökologisch sinnvolles Spielzeug für den Nachwuchs haben wollen: http://www.oeko-fair.de/clever-konsumieren/sport-spiel/kinderspielzeug/haeufige-fragen10/haeufige-fragen39

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

VIS: Gutes Spielzeug kaufen

Stephanie Ertl schrieb für den „VerbraucherService Bayern“ Artikel, der wichtige Einkauftipps für (pädagogisch) gutes Spielzeug enthält:

http://www.vis.bayern.de/produktsicherheit/praevention/verhalten/spielzeugeinkauf.htm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Österreichische Datenbank für Pflegepädagoginnen und Pflegepädagogen

Auch Profis müssen sich regelmäßig fortbilden. Eine gute Fort-/Bildungsmöglichkeit bietet das  österreichische Pflegenetz für Pflegende bzw. Pflegekräfte und PflegepädagogInnen an:

http://www.pflegenetz.at/ (Dort die Rubrik „Wissen“ anklicken.)

Wikipedia-Link-Tipp: Pflegepädagogik: http://de.wikipedia.org/wiki/Pflegep%C3%A4dagogik

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Fonds Heimerziehung

Interessierte und durch Heimerziehung geschädigte Bürger/-innen  können sich auf der folgenden Webseite über Beratungsstellen, weitere Hilfemöglichkeiten, aber auch über Hintergründe und über aktuelle Ereignisse etc. informieren:

http://www.fonds-heimerziehung.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildungsvideos auf Bildungsklick.de

Zahlreiche Videos zur Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Schule, Kindergarten etc. gibt es auf Bildungsklick.de:


Viele, weitere Bildungsvideos sehen Sie hier:
http://bildungsklick.de/topic/videos
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wikipedia: International Standard Classification of Education

Ein von der UNSECO entwickelter Standard „International Standard Classification of Education“ (ISCED) wurde zur Klassifizierung und Charakterisierung von Schultypen und Schulsystemen entwickelt (vgl: http://de.wikipedia.org/wiki/ISCED).

So versteht man, weshalb in manchen Schul- und Bildungsphasen vom Primar-, Sekundar– oder vom Tertiärbereich gesprochen wird:

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/ISCED

Hier können Sie sich eine Bilddatei kostenlos aus der Wikipedia herunterladen, die das deutsche Bildungssystem im Überblick darstellt:

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Deutsches_Bildungssystem-quer.

svg&filetimestamp=20100717114028

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wikipedia-Portal zur Pädagogik

Ein Wikipedia-Portal zur Pädagogik vereinigt anschaulich die wichtigsten Pädagogik-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:P%C3%A4dagogik

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Geschichte des Nationalsozialismus‘

Auf der folgenden Webseite können Sie geschichtliche Angaben über die Zeit des Nationalsozialismus‚ vorfinden. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, sich Tondokumente anzuhören und Videos anzuschauen. Recherchieren Sie auf dieser Webseite. Diese Webseite ist gerade für diejenigen interessant, die sich intensiv mit der dunklen, deutschen Geschichte befassen wollen:

http://www.nationalsozialismus.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sprachprävention

Wer auf der Suche nach Forschungsergebnissen ist, die mit Sprachförderung und Spracherwerbsstörungen zu tun haben, kann auf der folgenden Link-Liste fündig werden:

http://www.sprachpraevention.ch/content-n28-sD.html

Paedblog-Link-Tipp:

http://www.paedblog.de/2005_stroever_onlineversion.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Von der Extinktion zur Inklusion

Hier habe ich einige pädagogisch relevante Links recherchiert, die auf Webseiten und Weblogs verweisen, die sich thematisch um die folgenden Begriffe drehen:

Extinktion (Recht auf Leben wird verwehrt, Tötung von Behinderten und „Andersartigen“, Euthanasie),

Exklusion (Recht auf Leben wird gewährt, jedoch die gesellschaftliche Teilhabe ausgeschlossen, kein Recht auf Bildung, Verstecken von Behinderten),

Sepparation & Segregation (behinderte Menschen werden beschult, jedoch in eigenen Schulen, getrennt von nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen),

Integration (Behinderte werden aus den Sonder- und Förderschulen herausgenommen und als „nicht normale“ Schüler/-innen passiv in die „normale“ Schule aufgenommen, die sich (scheinbar) aktiv und einseitig um die optimale Förderung der Behinderten bemüht) bis hin zur

Inklusion (Grundgedanke: Vielfalt ist normal, alle Menschen werden gemeinsam beschult, je nach Begabung und Fähigkeiten, unabhängig vom Behindertenstatus):

Link-Sammlung zur Inklusionspädagogik:

AKTION-MENSCH.DE: Ein großer Schritt nach vorn. http://www.aktion-mensch.de/media/UN-Konvention.pdf bzw. Inklusion. http://www.aktion-mensch.de/aktion/inklusion/un-konvention.php

BEAUFTRAGTER DER BUNDESREGIERUNG FÜR BELANGE BEHINDERTER MENSCHEN: Suchergebnisse für „Inklusion“: http://www.behindertenbeauftragter.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Servicesuche_Formular.html

BILDUNGSKLICK.DE: Inklusion. Eine Verpflichtung zum Systemwechsel. http://bildungsklick.de/a/67548/inklusion-eine-verpflichtung-zum-systemwechsel

BILDUNGSSERVER: Braucht Deutschland eine Pädagogik der Inklusion? http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=458

BILDUNGSSERVER: Suchergebnisse für „Inklusion“ (Weitere wissenschaftliche Texte zur Inklusionspädagogik bei Eingabe des Begriffs „Inklusion“): http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/metasuche/qsuche.html

BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES: Suchergebnisse für „Inklusion“: http://www.bmas.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?resourceId=5266&input_=5244&pageLocale=de&csrftoken=EDF06ECA9EA628E7D1E8DCD88E6DA540&templateQueryString=Inklusion&themen=Teilhabe-behinderter-Menschen&themen.GROUP=1&docType=Basepage&docType=Law&docType=PBBook&docType=Publication%2CPBHandout&docType=Video&docType.GROUP=1&dateafter=tt.mm.jjjj&datebefore=tt.mm.jjjj&sortString=-score_&sortString.GROUP=1&searchArchive=0&searchArchive.HASH=9ed12692a6140ae8d6e4&searchIssued=0&searchIssued.HASH=80da22c7a6140ebdd0e4&submit=Senden#suchanker

LANDSCHAFTSVERBAND WESTFALEN-LIPPE (LWL): UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Inklusive Schule – http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Schulen/UN_Konvention_fuer_die_Rechte_von_Menschen_mit_Behinderungen_Inklusion

STUGA: StugA – Inklusive Pädagogik (Universität Bremen): Was bedeutet eigentlich Inklusion? …und wie unterscheidet sie sich von der Integration? (02.12.2009) http://inklusive-paedagogik.blogspot.com/2009/12/was-bedeutet-eigentlich-inklusion.html bzw. http://inklusive-paedagogik.blogspot.com/

UNITED NATIONS ENABLE:  http://www.un.org/disabilities

WERNSTEDT, Rolf; JOHN-OHNESORG, Marei (Hrsg.): Inklusive Bildung. Die UN-Konvention und ihre Folgen. Schriftenreihe des Netzwerk Bildung. Friedrich Ebert Stiftung, Berlin, 2010: http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/07621.pdf

WIKIPEDIA: Inklusion (Soziologie). http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_%28Soziologie%29

WIKIPEDIA: Sonderpädagogik http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderp%C3%A4dagogik

WIKIPEDIA: Stufen schulischer Integration: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stufen_Schulischer_Integration.svg&filetimestamp=20110604122759

WOCKEN, Hans: Vortrag zur Entwicklung der Qualitätsstufen der Behindertenpolitik und- pädagogik von Prof. Dr. Hans Wocken (Universität Hamburg):http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/501909-Wocken.pdf

ZEITSCHRIFT FÜR INKLUSION: http://www.inklusion-online.net/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachtrag:

Weitere Links zur Inklusion:

GEMEINSAM LEBEN – gemeinsam lernen Olpe plus e.V.: Für Inklusion in der Region. http://www.inklusion-olpe.de bzw. http://www.inklusion-olpe.de/inklusion.php

MONTAG-Stiftung: Kommunaler Index für Inklusion – Vielfalt erkennen, wertschätzen und nutzen. http://www.montag-stiftungen.de/jugend-und-gesellschaft/jugend-gesellschaft-projekte/kommunaler-index-fuer-inklusion/kommunenundinklusion-konzept.html

DEFINITIVINKLUSIV: http://www.definitiv-inklusiv.org/

UNSESCO:Inklusive Bildung. http://www.unesco.de/inklusive_bildung.html bzw. MItglieder des Expertenkreises http://www.unesco.de/4842.html

Wieviel ist soziale Arbeit wert?

Diese Frage stellt sich unter anderem diese Webseite:

http://www.chancen-foerdern.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Beobachtungsbogen für Erzieherinnen und Erzieher empfohlen

Auf der sehr empfehlenswerten Webseite der Bertelsmann-Stiftung http://www.keck-atlas.de/kompik/ können sich Kindergärten, Schulen, Heime und ähnliche Einrichtungen einen Beobachtungsbogen herunterladen, der helfen soll, Kinder nach wissenschatlich abgesicherten Methoden unter Berücksichtigung wesentlicher Kriterien einzuschätzen.

Hierbei werden die Bereiche Motorik, Sprache, Emotionen, Selbstbehauptung, Kooperation, Sozialkompetenz, Empathiefähigkeit, Motivationale Kompetenz, die mathematische, naturwissenschaftliche, künstlerische und musikalische Kompetenz und die auf Gesundheit und Körperhygiene bezogene Kompetenzen berücksichtigt.

In der professionellen Arbeit mit Kindern ist es wichtig, Beobachtungen nach erziehungswissenschaftlich abgesicherten Erkenntnissen und regelmäßig (anlassbezogen und z. B. einmal jährlich) durchzuführen, zu dokumentieren und  natürlich entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp:

Bibernetz.de: Individuelle Förderung: Neues Beoachtungsinstrument für KITAS: http://www.bibernetz.de/wws/fragebogen-entwicklung.php

Kinderrechte in der Gesetzgebung, Verwaltung und in Bildungseinrichtungen berücksichtigen

Wo fängt es an, dass man Kinderrechte ernst nimmt?

Offenbar ist es dringend notwendig, dass der Gesetzgeber, die Verwaltung, die Hochschulen und Fachhochschulen neue Impulse benötigen, um die Menschenrechte von Kindern neu wahrzunehmen bzw. entsprechend zu berücksichtigen.

Das „Forum Menschenrechte“ hat daher in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission eine 80-seitige Broschüre (Pdf-Broschüre hier zum Download: http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Bibliothek/FMR_fruehkindliche_Bildung_2011.pdf) mit wichtigen Empfehlungen herausgegeben.

Zu bestellen ist diese Broschüre hier:

http://www.unesco.de/5759.html?L=0

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp:

Wissensstest zu den Kinderrechten auf der folgenden Paedblogseite zu finden:

http://www.paedblog.de/2011/05/13/wissenstests-fuer-maedchen-jungen-auf-geolinod/

Bibernetz für die Kleinen (und Großen)

Eine interessante Webseite zur pädagogischen Frühförderung / Pädagogik der Frühen Kindheit bringt viel Wissenswertes zutage:

Hier können Sie direkt auf die einzelnen Seiten von Bibernetz klicken und sich über folgende Themen… Informieren

Aktuell

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Blickpunkt

Infothek

Film ab!

Praxis

Medienkompetenz

Beruf im Wandel

BIBER – das Projekt

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Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Definition der Frühen Hilfen

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe “Begriffsbestimmung Frühe Hilfen“ im Wissenschaftlichen Beirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen definieren den Terminus „Frühe Hilfen“ u. a. wie folgt:

Frühe Hilfen bilden (…) Unterstützungssysteme mit (…) Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen (vgl. http://www.fruehehilfen.de/index.php?id=4010). “

Ziel ist es, nicht nur die Entwicklung der Kinder, sondern auch die Erziehungskompetenzen der Eltern zu verbessern. Dabei ist das Angebot der Frühen Hilfen sehr breit gefächert: Diese Hilfe hat präventiven und ergänzenden Charakter. Bereits werdende Eltern können vorsorglich Frühe Hilfen in Anspruch nehmen, erst recht Familien mit ihren jeweiligen, konkreten Problemen. Letzten Endes dienen diese Maßnahmen dem Kindeswohl.  Frühe Hilfen werden praktisch durch verschiedene Experten, aber auch durch verantwortliche Bürger ermöglicht. Es gilt, soziale Netzwerke zu stärken, die sich für Kinder und Familien einsetzen. Konkret ist eine „enge Vernetzung und Kooperation von Institutionen und Angeboten aus den Bereichen der Schwangerschaftsberatung, des Gesundheitswesens, der interdisziplinären Frühförderung, der Kinder- und Jugendhilfe und weiterer sozialer Dienste“ (vgl. http://www.fruehehilfen.de/index.php?id=4010) nötig.

Neben der quantitativen Ausweitung der Frühen Hilfen wird auch an deren qualitativen Verbesserung gearbeitet.

Weitere Informationen auch auf der Hauptseite: http://www.fruehehilfen.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kommission: Pädagogik der frühen Kindheit

Ein Link-Tipp für Pädagoginnen & Pädagogen, die sich wissenschaftlich mit Kollegen der Pädagogik der frühen Kindheit austauschen wollen:

http://www.pdfk.de

Auf der Webseite der „Kommission“ heißt es: ‚Die Kommission “Pädagogik der frühen Kindheit“ (PdfK) in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) versteht sich als Knotenpunkt von Theoriebildung, Forschung und Praxisentwicklung im Bereich der Pädagogik der frühen Kindheit (…)

Die Mitglieder der Kommission PdfK befassen sich in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit Bedingungen und Verläufen frühkindlicher Bildungs- und Lernprozesse, mit Merkmalen und Wirkungen familiärer Umwelten, institutioneller Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungskontexte, pädagogischer Interventionen sowie ihrer vielfältigen Wechselbeziehungen. Die kindliche Lebensphase von 0 bis 8 Jahren wird dabei in den Mittelpunkt gestellt.

Quelle: http://www.pdfk.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wirkung in der Pädagogik

Die Wirkung pädagogischen Handelns ist kaum messbar, umso wichtiger ist es, die Kernkompetenzen von PädagogInnen herauszuarbeiten.

Welch professionelle Rolle die Pädagogin bzw. der Pädagoge bei der Förderung von z. B. Jugendlichen einnimmt, können Sie in der nachfolgenden Pdf-Datei (der „Gemeinschaft der Studierenden im Wintersemester 2008/09) gut nachlesen:

http://www.puwendt.de/files/2009-07-13_Def_Wirkung.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pädagogisch wertvolle Links

Und wieder habe ich einige pädagogisch relevante Links gesammelt, die ich gerne an meine Paedblog-Besucher/-innen weitergebe.

Erziehung – Elternpädagogik(*):

Oft suchen (gerade junge) Eltern nach interessanten Zeitschriften, die die Erziehung von Kindern (http://vorschul.paedagoge.net/links_fuer_eltern.html) thematisieren. Besonders ergiebig dürfte das große Forum „Eltern ans Netz“ sein, ein entsprechender Link dazu findet sich ebenfalls in einer meiner frühpädagogischen Link-Rubrik.

Erziehung – christliche Erziehung / Religionapädagogik / Interkulturelle Pädagogik(**):

Religiöse Erziehung ist ein bisweilen schwieriges Erziehungsfeld. Momentan scheinen sich viele Eltern gegen eine  religiöse Erziehung auszusprechen. Daher verweise ich gerne auf religionspädagogische Links, die die pädagogische Bedeutung von religiöser Erziehung beschreiben. Diese Linksammlung finden Sie auf meiner religionspädagogischen Webseite http://religions.paedagoge.net/links_religioese_erziehung.html.

Schließlich noch etwas Persönliches. Ich lade Sie herzlich ein, meine Adventspredigt (***) zu lesen, die ich am 17.12.2006 in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Dortmund-Asseln gehalten habe:http://religions.paedagoge.net/predigten_2006_12_17_kommet_doch_all.html.

Ich wünsche allen Paedblog-Leserinnen und Paedblog-Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Nachtrag:

Der Eltern-Link(*) befindet sich inzwischen hier: http://www.eltern-ans-netz.de. Meine einstige frühpädagogische Webseite ist ins Paedblog integriert worden.

Hier finden Sie des Weiteren die religionspädagogischen  Links (**), die ich 2006 noch  auf meiner religionspädagogischen Webseite in Form einer Liste angegeben hatte:

Religiöse Erziehung als Lebenshilfe (http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Erziehungsbereiche/s_79.html)Bernhard Grom – Das Online-Familienhandbuch – Religiöse Erziehung kann prosoziales Verhalten fördern.

Onlineressourcen: Ethische und religiöse Erziehung und Bildung (http://www.bildungsserver.de/db/fachlist.html?fach=4966&current=5&second=1)Deutscher Bildungsserver – Wissenschaftlich recherchiert & verlässlich dokumentiert.

Religiöse Erziehung – ein Auslaufmodell? ( http://www.eltern.de/forfamily/schule_erziehung/erziehung/religion_pro.html) Eltern.de-Redakteur Peter Frick hat ein Plädoyer für eine christliche Erziehung geschrieben.

Was meinen Sie: Soll man Kinder religiös erziehen? UMFRAGE DES MONATS – Chrismon.de (Dieser Link scheint inzwischen nicht mehr zu funktionieren).

Warum bin ich geboren? (http://www.christ-in-der-gegenwart.de/aktuell/artikel_angebote_detail?k_beitrag=883643) Religion im Kindergarten – eine Chance für Kinder, Erzieherinnen, Familien und Gemeinden.

Die frühere religionspädagogische Webseite mit meiner Predigtrubrik (***) gibt es inzwischen auch nicht mehr, da die pädagogischen Beiträge ins Paedblog übertragen wurden. Die Adventspredigt können Sie jedoch hier gerne als Pdf-Datei downloaden:

http://paedblog.de/2006_12_17_s._stroever_kommet_doch_all_.pdf

Wer sich zudem über meine Ev. Freikirche (Dortmund-Asseln) informieren möchte, kann dies inzwischen auch auf der Webseite tun: http://asselner.gemeinde-inter.net

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Erziehung und Bildung in der DDR

In letzter Zeit kam mir der Gedanke, dass es vielleicht auch heute noch so etwas wie eine pädagogische Ostalgie gibt, die unser pädagogisches Denken und Handeln (un-) bewusst leitet. Wenn man sich in den Medien umschaut, kann dieser Eindruck einer Ostalgie sicherlich bestätigt werden. Unter Ostalgie verstehe ich in erster Linie eine Romantisierung der ostdeutschen Vergangenheit. Wenn ich als Pädagoge über dieses Phänomen spreche, dann versuche ich, diese Ostalgie, wie ich sie nenne, unter pädagogischen Aspekten zu sehen. Gibt es so etwas, wie eine westdeutsche Siegermentalität, auch in pädagogischen Kreisen? Sicher mag das durchaus vorkommen, aber das wäre genauso unangebracht, wie eine Glorifizierung des kommunistischen Regiments, also eine Verklärung der DDR.

In einer Diskussion, an der ich teilnahm, wurde sinngemäß angedeutet, das heutige Bildungs-Deutschland würde gewisse Strukturen einführen, wie es in den Zeiten der sozialistischen Erziehung gängig und scheinbar auch ganz in Ordnung war, und zwar eine stärkere Verknüpfung von Unterricht und Betriebspraxis.

In der DDR war es bis zum Ende im November 1989 eine Tatsache, dass das Bildungswesen der SED unterstand (vgl. BASKE in ROTH: 1994, S. 566). Der Ministerrat war in diesem Kontext (Bildungwesen) dieser sozialistischen Einheitspartei untergeordnet und verfügte über drei Ministerien (M. für Volksbildung, M. für Hoch- und Fachschulwesen und das Staatssekretariat für Berufsbildung). SED-Beschlüsse waren auch im Bildungswesen bestimmend, die mithilfe parteilicher Instanzen und den Abteilungen für Volks- und Berufsbildung in Form einer Schulinspektion durchgesetzt und umgesetzt wurden. In (Hoch-) Schulen gab es keine Selbstverwaltung, sondern eine aus mindestens drei SED-Personen bestehende Leitung, die vorrangig bestrebt waren, SED-Politik vor Ort umzusetzen. Vertreter von Jugendorgansiationen hatten ein begrenztes Mitspracherecht, wenn es um Beratung ging.

Im Prinzip wird klar, dass die zentralistische SED-Struktur auch die Bildung komplett prägte: Ziel der DDR-Erziehung war die Bildung einer kommunistischen und sozialistischen Persönlichkeit, was besonders durch ideologische Lehre versucht wurde, die die marxistisch-leninistische Führung der Arbeiterklasse betonte.

Aufgrund staatlicher Programme erfolgte die pädagogische Arbeit schon im Krippen- und Kidnergartenwesen. DDR-Mütter wurden so auch entlastet und standen so der ostdeutschen Wirtschaft als Arbeitskraft zur Verfügung. Die vorschulische Betreuung war selbstverständlich kostenlos, nur das Essen musste bezahlt werden (vgl. BASKE in ROTH: 1994, S. 567 – 568).

Die zehnklassige “allgemeinbildende polytechnische Oberschule”, die “erweiterte a. p. O.”, die Sonderschulen und auch die Spezialschulen für Begabte standen für die sozialistische Schulbildung. Neben der sozialistischen Allgemeinbildung war die Anbindung an den Beruf ein zentrales Element der DDR-Bildung, sodass am Ende ein bewusst sozialistisch denkender und handelnder Mensch herauskommen sollte, der es versteht, sich an der kommunistischen Gesellschaft zu engagieren und diese mitzugestalten.

Die Berufsbildung (Volkshochschule, Betriebsakademie) sah vor, dass POS-Absolventen in zwei Jahren, ein kleiner Teil der Achtklässler in drei Jahren zum Facharbeiter ausgebildet wurden. Wer gar das Abitur in drei Jahren schaffte, erhielt gleich eine Doppelqualifikation, und zwar den Facharbeiterbrief und das Zeugnis mit der Hochschulreife. Neben einer verbindlichen, individuellen fachlichen Ausrichtung gab es auch gemeinsame Fächer, wie z. B. Staatsbürgerkunde, Sport etc.. Auch ungelernte und angelernte Kräfte wurden in der Berufsbildung zum Facharbeiter ausgebildet, sie holten also ihren Abschluss nach, “Werktätige” konnten ihre Schulbildung auffrischen und Facharbeiter einen Meister machen (vgl. BASKE in ROTH: 1994, S. 568 – 570).
Das Fachschulwesen vertiefte in 254 Fachrichtungen die vorhandene Berufsausbildung. Wer sich im technischen oder ökonomischen Bereich beruflich (höher) ausbilden lassen wollte, musste im Vergleich zu z. B. pädagogischen Berufsfeldern, in denen die POS ausreichte, auch über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. 25-köpfige Seminargruppen lernten in 32 bis 36 Wochen-Stunden im stark verschulten Direktstudium, dass trotz der Verschulung das freie und eigene wissenschaftliche Denken und Forschen ermöglichen sollte.

Das Hochschulwesen sah zunächst vor, die Studentenzahl unter Arbeiter- und Bauernkindern zu erhöhen, in einer zweiten Reform (1951) wurde das marxistisch-leninistische Grundlagenstudium und das zehn-Monate-Studienjahr eingeführt. 1967 erfolgte schließlich die “‘Meisterung der wissenschaftlich-technischen Revolution’” (vgl. BASKE in ROTH: 1994, S. 570).
Ein besonderes Merkmal war die enge Verzahnung von Hochschule, Industrie, Landwirtschaft und Gesundheitswesen. Besonders Begabte wurden entsprechend individuell gefördert. Noch 1983 war man bemüht, die Hochschulbildung effizienter zu gestalten.

Man erkennt also unschwer, dass das gesamte Bildungswesen der sozialistischen und einheitlichen Erziehung unterstellt war. Wesentliche Inhalte und Formen gab die SED vor. Bildung war also ein Ergebnis ostdeutscher Politik und kommunistischer Ideologie.

Wenn man sich vergegenwärtigt, dass das DDR-System ganz und gar totalitär war, kann man sich vorstellen, dass Bildung unter diesen Voraussetzungen eine andere Qualität und Richtung aufweisen musste, als Bildung, die in einem Staat gestaltet wird, der eben nicht totalitär ausgerichtet und organisiert ist.
Bernhard Marquardt, gebürtig 1950 in Ostdeutschland, studierte Soziologie und Wirtschaftswissenschaften in der DDR. Als er in einer US-Botschaft 1982 um politisches Asyl bat, war seine berufliche Laufbahn in der DDR beendet, er kam 1983 nach Westdeutschland und schrieb u. a.: “DDR – Totalitär oder autorität?”

Als Kenner des DDR-Systems kommt er zur Auffassung, dass die DDR ein totalitäres Gebilde bzw. eine Diktatur sei, da mehr als “nur” autoritäre Züge vorlägen.
Er fasst sieben Punkte zusammen, die er in seinem Buch weiter ausgeführt hat:
1. Unter der Führung der SED wird die politische Willensbildung in monopolistischer und “pseudodemokratischer” (vgl. MARKQUARDT: 1986, S. 64) Art wesentlich bestimmt und geformt.
2. Die offizielle Ideologie wird mit einem Absolutheitsanspruch formuliert (der “neue Mensch”).
3. Es gibt eine Massenbewegung, die zentralistisch und hierarchisch organisiert ist.
4. Mithilfe von Leitung und Planung werden ganze Lebensbereiche bestimmt (”Verfügungsanspruch”).
5. Herrschaft wird über staatliche Sicherheitsorgane erhalten.
6. Das staatliche Nachrichtenmonopol diktiert.
7. Soziale Beziehungen und der ganze Bereich der Ökonomie werden stark kontrolliert (”Beherrschung des Alltags”)
(vgl. MARKQUARDT: 1986, S. 64 – 65).

Was auch immer die russische Besatzungsmacht mit Ostdeutschland vorhatte, als sie am 07.10.1949 die DDR konstituierte (Verkündung des Grundgesetztes der BRD: 23.05.1948), dieses totalitäre System sollte nach seinem 40. Geburtstag zusammenbrechen. Mit der Maueröffnung am 09.11.1989 kam es praktisch zur Auflösung der DDR. Am 23.08.1990 beschloss die DDR-Volkskammer mit einer Zweidrittel-Mehrheit den Beitritt zur BRD zum 03.10.1990. Mit dem Ende der SED endete dann natürlich auch die gesamte DDR-Erziehung, auch wenn gewisse Strukturen, wie z. B. ein besser entwickeltes Krippenwesen, noch heute vorhanden sind (vgl. DEUTSCHER BUNDESTAG: 1991).
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hier benutzte Literatur:

BASKE, Siegfried: Pädagogik und Bildungswesen in der ehemaligen DDR. In: ROTH, Leo (Hrsg.): Pädagogik. Studienausgabe. München: Ehrenwirth Verlag, 1994, S. 563 – 571.

Deutscher Bundestag, Referat Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.): Fragen an die deutsche Geschichte. Historische Ausstellung im Reichstagsgebäude in Berlin, Katalog, Bonn: 1991, 17. Auflage. S. 367 – 371; S. 432 – 454.

MARQUARDT, Bernhard: DDR – Totalitär oder autoritär? (Tatsache und Meinungen, Bd. 55) Schweizerisches Ost-Institut, Bern: Verlag SOI, 1986.