Kategorie-Archiv: Kirchliche Einrichtungen

Mittelalterliche Bildung

Die mittelalterliche Bildung war im Wesentlichen eine nach Ständen geordnete Angelegenheit. Erziehung und Bildung im Mittelalter war 1000 Jahre lang Einübung in das stets Bekannte. Denn das, was an Wissen vermittelt werden konnte, war immer schon das, was die Alten gelehrt hatten. So lernten junge Menschen im Großen und Ganzen, den Traditionen zu folgen und diese an ihre Nachkommen weiterzugeben. Das mittelalterliche Denken drehte sich im Kreis, was sich u. a. dadurch zeigte, dass manche Lehrbücher hunderte Jahre,  die ars minor des Donatus sogar fast 1000 Jahre lang, unverändert genutzt wurden.

Die schriftliche Form der mittelalterlichen Bildung beruhte (tragischerweise) auf einem Übersetzungsfehler des Ausdrucks septem arte liberales, denn diese Form der Bildung sollte sich eigentlich nach den sieben freien Künsten (sieben freien Disziplinen) richten, und nicht, wie fälschlicherweise übersetzt, sich nach sieben Buchwissenschaften.

Bereits die Griechen hatten zwischen dem 8. und 2. Jahrhundert vor Christus mit ihren vorsokratischen Denkern und Gelehrten, danach mithilfe der Sophisten und anschließend mit Sokrates, Platon und Aristoteles das kulturelle Fundament für Europa gelegt. Die Griechen zeichneten sich im Vergleich zu anderen Völkern durch einen enormen Bildungshunger aus:  Dabei entwickelten sie die Idee, der Mensch müsse zunächst seinen Körper stählen. Des Weiteren betonten sie, dass das Empfinden und das Gemüt verfeinert werden müsse. Sokrates entwickelte diese traditionelle Paideia (= Bildung) weiter, indem er die Schulung des Denkens einforderte. Doch trotz der kulturellen Leistungen der Griechen, die das europäische Denken entscheidend prägten, verlor Griechenland im Laufe seiner Geschichte an politischen Einfluss. Die Griechen lebten nicht in einem gemeinsamen Staat, sondern in einem Staatsverband: Mehrere griechische Stadtstaaten (= Polis) existierten nebeneinander, wobei es mal mehr oder weniger ein Mit- oder Gegeneinander war.

Die griechischen Staaten konnten sich zwar erfolgreich gegen das Perserreich behaupten, jedoch bekämpften sie sich in unterschiedlichen Konstellationen untereinander. Im Kampf gegen das nächste Großreich, und zwar gegen den Makedonenkönig Alexander des Großen (Regierungsantritt: 336 v. Chr.), verloren die griechischen Stadtstaaten erneut an Macht, da Alexander die aufständischen  Polis unterwarf. Doch durch seinen Vorstoß bis nach Indien ermöglichte Alexander es, dass die griechische Kultur bis nach Indien reichte.  Nach dem Tod des Makedonenkönigs bildeten sich hellenistische Großreiche, die nicht viel von den ursprünglichen griechischen Stadtstaaten gemeinsam hatten, denn die unterschiedlichen hellenistischen Großreiche umfassten riesige Gebiete von Unteritalien bis nach Indien und vom Schwarzen Meer bis nach Ägypten, sie umschlossen sogar Teile des heutigen Afghanistans. Die neuen Herrscher waren vorerst die Generäle (= Diadochen) des verstorbenen Makedonenkönigs, die sich das Großreich Alexanders aufgeteilt hatten und nun begannen, sich untereinander zu bekämpfen. Nach insgesamt sechs Diadochenkriegen stabilisierte sich die politische Lage, drei hellenistische Großreiche existierten nebeneinander, bis die Römer nach und nach ab 200 v. Chr. begannen, in die hellenistische Welt einzudringen und militärisch die Oberhand zu gewinnen.

Die griechische Antike endete mit dem Erstarken der hellenistischen Großreiche, wenngleich in der Zeit des Hellenismus der orientalische Kulturkreis viel von den hellenistischen Traditionen übernahm und umgekehrt der Orient einen starken Einfluss auf die hellenistische Kultur hatte.

Insgesamt überstand die hellinistische Kultur den politischen Zusammenbruch der hellenistischen Großreiche, sodass das antike Erbe der Griechen schließlich im Römischen Reich  und später nach der Teilung des Römischen Reichs (395 n. Christus) auch im Byzantinischen Reich (= oströmischer Teil) fortlebte. Teile Griechenlands wurden 146 v. Christus zur römischen Provinz. Erst 1830 wurde Griechenland wieder ein selbständiger Staat.

Ungeachtet dessen lebte die Kultur Griechenlands wie oben bereits erwähnt weiter.  Selbst, als die Araber die oströmischen Provinzen (Byzanz) 636 n. Chr. unterwarfen, übernahmen sie Teile der  hellenistischen Kultur. So gelangten hellenistische Traditionen über Umwege durch die Araber nach Sizilien und dann nach Spanien wieder ins Abendland. Nachdem nun im 5. Jahrhundert n. Chr. Hunnen und Germanen ins Römische Reich einfielen, und weitere Stämme Italien und die Stadt Rom plünderten, kam es allmählich zum Zerfall des römischen Weltreiches, das  380 n. Chr.  unter Konstantinopel das Christentum zur Staatsreligion erklärt hatte.

Das Christentum breitete sich daher in Europa durch Missionierung stark aus, wobei besonders im Byzantinischen Reich  griechische Traditionen wesentlich die nächsten Jahrhunderte prägte.  Das Byzantinische Reich wurde beschrieben als eine Mischung aus römischem Statswesen, aus kulturellen Einflüssen Griechenlands und aus dem Christentum. Die Byzantiner sahen sich selbst als Nachfolger des Römischen Reiches, jedoch war byzantinisches Denken und auch die Sprache griechisch. Nachdem das Byzantinische Reich nach dem Fall Konstantinopels 1453 zusammenbrach, brachten viele Flüchtlinge ihr Wissen und Einflüsse der griechischen Kultur in west- und osteuropäische Städte.

Da sich der christliche Kaiser Nikephoros (= Basileus) aus Byzanz als auch der fränkische König Karl der Große als Nachfolger des römischen Kaisers sahen, gab es zwischen beiden diplomatische Auseinandersetzungen, als Karl der Große sich am 25. 12.800 in Rom zum Kaiser krönen ließ.   Doch nachdem Nikephoros einige Jahre später fiel, kam es dazu, dass der Schwiegersohn den Kaisertitel Karls des Großens anerkannte, da er in ihm einen Verbündeten sah. Karl der Große begann in den nächsten Jahren mit der Neuordnung seines großen Frankenreiches. So wollte er u. a. die Voraussetzungen dafür schaffen, dass das riesige Gebiet besser verwaltet werden konnte. Daher stand zunächst eine Bildungsreform am Anfang dieser Neugestaltung an.

Äbte und Bischöfe gründeten in seinem Auftrag Schulen und Gelehrte aus ganze Europa wurden am Hofe zusammgengezogen, damit diese mit neuen Positionen ausgestattet wurden.  Karl I. schaffte einen neuen Dienstadel an und übertrug ihnen und den Hofgeistlichen wichtige Verwaltungsaufgaben.  Hieraus zeigt sich, dass schriftliche Bildung nur für Kleriker und Gelehrte vorgesehen war.  Kirchliche Einrichtungen bildeten im Mittelalter die Klöster-, Dom- und Stiftsschulen. Wie eingangs beschrieben, galt es im Mittelalter, sich nach den sieben Buchwissenschaften auszurichten, anstatt sich auf die sieben freien Künste zu beziehen, wie es ursprünglich von den Griechen gedacht war. Denn diese freien Künste sollten sich von den unfreien Künsten abheben, die sich lediglich auf die Sicherung der Existenz bezogen.  In der Antike mussten die Sklaven die Existenz der freien Bürger durch harte, körperliche Arbeit bestreiten. Nur, wer nicht gezwungen war, dem Broterwerb nachzugehen, der war wirklich frei, die sieben (eben freien) Künste auszuüben. Diese bestanden aus den sprachlich und logisch-argumentativ und aus den mathematisch ausgerichteten Fächern.  Im Mittelalter meinte man, aufgrund der falschen Übersetzung in die sieben Buchwissenschaften, dass sich das gesamte Bildungsgeschehen aus der Bibel ableiten ließe, obwohl eigentlich antike bzw. heidnische Ursprünge hinter dieser Art von Bildungskonzept steckten. Zudem kam es auch noch zu einer Verschiebung zugunsten der sprachlichen Fächer. Ca. 80 % des gesamten Bildungsgangs bestand aus der Vermittlung von Grammatik, Rhetorik und Dialektik und 20 % aus den vier mathematischen Disziplinen Arithmetik, Geometrie, Musik und Astronomie.  Entscheidend war, dass die Abfolge dieser „Module“ nacheinander zu erlernen war. Das Lernen basierte hier auf einem abgeschlossenem System, das starr und unbeweglich war.  Dabei galt es, als Schüler die lateinische Sprache sehr gut zu erlernen, die keine Fremdsprache, sondern Weltsprache und zudem  fester Bestandteil des religiösen Alltags war. Und da alle weiterführenden Disziplinen nur auf Lateinisch unterrichtet wurden, erklärte sich, dass die lateinische Grammatik erst vollständig abgeschlossen werden musste, bevor das nächste Bildungs“modul“ an die Reihe kommen konnte. Ab Mitte des 14. Jahrhunderts wurde dieses Bildungskonzept folgerichtig weiter entwickelt: Nachdem die ersten Universitäten gegründet wurden, stand fest, dass die Studierenden zuerst eine Durchgangsfakultät (= Artistenfakultät) durchlaufen mussten, bevor sie danach ein theologisches, juristisches oder medizinisches Studium absolvieren durften.

Für den weltlichen Stand der Ritter, die das Lesen und Schreiben größtenteils nicht wertschätzten, war die Bildung eine nicht-schriftliche Angelegenheit: Im Gegensatz zu den administrativen Aufgaben, die der Klerus zu erfüllen hatte, standen bei den Rittern eher körperliche Ertüchtigungen und die Herausbildung einer musisch-ästhetischen Geschmacksbildung im Vordergrund. Dabei sollten bestimmte, ritterliche Tugenden, religiös umrahmt, eine zentrale Rolle bei der standesgemäßen Bildung spielen. Auch hier galt das Prinzip der sieben Fächer, die das Reiten, Schwimmen, den Pfeilschuss, das Fechten, Jagen, das Schachspiel, die Verskunst und zum Teil noch weitere „Künste“ vorsahen.

Im Handwerk galt ebenfalls die nicht-schriftliche Bildung. Nicht der Konkurrenzkampf untereinander, sondern die Zusammengehörigkeit zur Zunft bestimmte das Verhalten der Handwerker untereinander. Die Vermittlung von technischen Inhalten kann als Nachahmung von bereits bestehenden Techniken beschrieben werden.

Kaufleute nahmen eine im Vergleich zu den Handwerkern etwas abgehobene Stellung ein. Jedoch galt auch hier das Demonstrieren, Vorzeigen, das Vormachen und die übende Nachahmung als wesentliche Methode, um den Nachwuchs auf das kaufmännische Leben vorzubereiten. Jedoch kamen die Kaufleute durch ihre Reisen immer mehr dahin, die Schrift zu erlernen. So entstanden aus den ersten kaufmännischen Schulen, die zunächst noch zugleich kirchliche Schulen in lateinischer Sprache waren, die ersten deutschen und zugleich privaten Schreib-, Lese- und Rechenschulen.

Schließlich blieb für die Mehrheit der Landbevölkerung im Mittelalter nur noch eine Form der Bildung übrig:  Die meisten Kinder wuchsen in den landwirtschaftlichen Kleinbetrieb hinein und nahmen ohne die Möglichkeit zur Reflektion den Platz ein, der seit Geburt für sie feststand.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Benutzte Literatur:

Blankertz, Herwig: „Die Geschichte der Pädagogik. Von der Aufklärung bis zur Gegenwart.“ Wetzlar:  Büchse der Pandora, 1992.

Friedrich März: Personengeschichte der Pädagogik. Bad Heilbrunn / Obb.: Verlag Julius Klinkhardt, 1998.

Theodor Thesing: Leitideen und Konzepte bedeutender Pädagogen. Freiburg im Breisgau: Lambertus Verlag, 1999.

Wikipedia-Artikel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Freie_K%C3%BCnste

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_Gro%C3%9Fe

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_der_Gro%C3%9Fe

https://de.wikipedia.org/wiki/Hellenismus

https://de.wikipedia.org/wiki/Diadochenkriege

https://de.wikipedia.org/wiki/Antikes_Griechenland

https://de.wikipedia.org/wiki/Heiliges_R%C3%B6misches_Reich

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsteilung_von_395

https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Wende

https://de.wikipedia.org/wiki/Adel

Tipp: Weiterer Paedblog-Artikel zum Thema:

Der Minnesang Teil der ritterlichen Erziehung

http://www.paedblog.de/2012/12/04/der-minnesang-teil-der-ritterlichen-erziehung/

EKD: Wissenswertes über den Advent

1. Advent

1. Advent

Die Evangelische Kirche in Deutschland beschreibt auf ihrer Webseite einige Fakten rund um den Advent. Oder wussten Sie, dass der erste Adventskranz mehr als 20 Kerzen hatte (vgl. http://www.ekd.de/aktuell/85545.html)?

Lernen Sie hier den Advent neu kennen:

http://www.ekd.de/advent_dezember/brauchbar/advent.html

bzw.

http://www.ekd.de/advent_dezember/startseite.html

Weiterer Link-Tipp zum Advent:

Hintergründe zum beliebten Lied „Macht hoch die Tür…“

http://www.ekd.de/advent_dezember/musik/macht_hoch_die_tuer.html

Weitere Informationen über Lieder zum Advent können Sie hier nachlesen: http://www.ekd.de/advent_dezember/lieder.html

Ihnen eine besinnliche Adventszeit!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kulturelle Bildung: Jugend benötigt Mobilitätshilfen

Eine Meinerzhagener Fachtagung  „Kulturelle Bildung in ländlichen Räumen“ zeigte auf, dass ländliche Regionen verstärkt unter dem demographischen Wandel leiden. Während die einheimische Bevölkerung älter wird, immer weniger Nachwuchs da ist, zieht es die Jugend in die Großstädte. Um dem Trend entgegenzutreten, gibt es jedoch auch gute Handlungsmöglichkeiten. Wichtig ist es, Grundschüler bereits mit dem regionalen Kulturangebot vertraut zu machen. Kulturelle Einrichtungen sollten daher den Weg in die (Grund-) Schule beschreiten. Später wird es dann darauf ankommen, den Jugendlichen „Mobilitätshilfen“ zur Verfügung zu stellen, um diese unkompliziert vom Zuhause abzuholen und zur Kulturveranstaltung zu bringen bzw. wieder nach Hause zu fahren.  Denkbar wäre beispielsweise eine Art „Shuttle-Service“.

Zusammenfassend kann festgehalten werden:

1. Ziel sollte sein, bereits Kinder mit dem regionalen Kulturangebot vertraut zu machen. Somit wird eine kulturelle Identität geschaffen, Kinder fühlen sich „kulturell zuhause“.

2. Da Jugendliche noch nicht über einen Auto-Führerschein verfügen und auf dem Land der öffentliche Nahverkehr häufig nur sehr wenige Möglichkeiten bietet, von A nach B zu kommen, sollten die kulturellen Einrichtungen selbst dafür sorgen, dass die jugendlichen Besucherinnen und Besucher problemlos zu kulturellen Veranstaltungen kommen und wieder nach Hause gebracht werden können.

Quelle:

http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/meinerzhagen/kinder-kultur-geht-das-2312601.html

Diese Erkennntis kann auch in anderen Regionen helfen, dass Jugendliche vor Ort an kultureller Bildung partizipieren können.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildungsvideos auf Bildungsklick.de

Zahlreiche Videos zur Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Schule, Kindergarten etc. gibt es auf Bildungsklick.de:


Viele, weitere Bildungsvideos sehen Sie hier:
http://bildungsklick.de/topic/videos
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sozialraum.de: Subjektives Kartographieren

Egbert Daum beschreibt, wie man es schaffen kann, anhand des Zeichnens und Malens bei Kindern und Jugendlichen z. B. in der Gruppenarbeit oder im Unterricht ein Gefühl des Dazugehörens zu schaffen:

http://www.sozialraum.de/subjektives-kartographieren.php

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Evangelische Obdachlosenhilfe: Faltblätter zum Download

Die bekannten „Faltblätter“ der Evangelischen Obdachlosenhilfe können Sie auf der Webseite http://www.evangelische-obdachlosenhilfe.de/faltblaetter.html kostenpflichtig bestellen bzw. auch kostenlos als Pdf-Broschüre downloaden:

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Quelle / Zitiert aus:
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Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Video: Meinungen zur Sexualpädagogik an Schulen

Wikipedia-Portal zur Pädagogik

Ein Wikipedia-Portal zur Pädagogik vereinigt anschaulich die wichtigsten Pädagogik-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:P%C3%A4dagogik

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Geschichte des Nationalsozialismus‘

Auf der folgenden Webseite können Sie geschichtliche Angaben über die Zeit des Nationalsozialismus‚ vorfinden. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, sich Tondokumente anzuhören und Videos anzuschauen. Recherchieren Sie auf dieser Webseite. Diese Webseite ist gerade für diejenigen interessant, die sich intensiv mit der dunklen, deutschen Geschichte befassen wollen:

http://www.nationalsozialismus.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte

Künstlerinnen und Künstler, Kunstlehrerinnen und Kunstlehrer aufgepasst: Um die deutsche Kunstgeschichte – in Ergänzung zum Paedblogartikel http://www.paedblog.de/2011/10/22/gdk-research-deutsche-kunst-aus-dem-dritten-reich/ – nachzuvollziehen, können Sie sich durch das gut aufgemachte „Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte“ klicken:

http://rdk.zikg.net/gsdl/cgi-bin/library.exe

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kult-Internet-Lexikon „Netplanet“

Besuchen Sie einmal das Internet-Lexikon, das sage und schreibe schon seit 1998 existiert! Sie gelangen auf diese Webseite, indem Sie auf den folgenden Link klicken:

http://www.netplanet.org/

Dieses Lexikon mit dem Namen „Netplanet“ ist für all diejenigen interessant, die auch die Entstehungsgeschichte des Internets erfahren und einen Blick hinter das „www“ werfen wollen:

http://www.netplanet.org/www/

Auch für Eltern, Pädagogen und Lehrer ist dieses Lexikon hilfreich, um die Medienkompetenz von Jugendlichen zu fördern. Erfahren Sie, dass es ganzjährige Aprilscherze im Internet gibt, die man mit Hoaxes bezeichnet: http://www.netplanet.org/email/hoax.shtml – oder lernen Sie, warum es in Ihrem eigenen Interese sein kann, Emails zu verschlüsseln: http://www.netplanet.org/kryptografie/

Diese Webseite lässt sich sehr gut in der Gruppenarbeit oder im Unterricht (Informatik, Medienkunde etc.) einsetzen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sprachprävention

Wer auf der Suche nach Forschungsergebnissen ist, die mit Sprachförderung und Spracherwerbsstörungen zu tun haben, kann auf der folgenden Link-Liste fündig werden:

http://www.sprachpraevention.ch/content-n28-sD.html

Paedblog-Link-Tipp:

http://www.paedblog.de/2005_stroever_onlineversion.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kennenlern-Spiele für die sozialpädagogische Gruppenarbeit & Unterricht

Prima Kennenlernspiele, z. B. zu Beginn eines Ferien-Camps oder eines Seminars mit Kindern oder Jugendlichen, bietet die folgende Webseite:

http://www.praxis-jugendarbeit.de/spielesammlung/spiele-zum-kennenlernen.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Mobbing pädagogisch verhindern

Mobbing ist ein ernstes Thema, das jede/-n betreffen kann und z. B. in diesem Forum (Mobbing an der Schule) intensiv diskutiert wird: http://forum.mobbing.net/forumdisplay.php/14-Mobbing-in-der-Schule-brutale-%DCbergriffe-und-kriminelle-Handlungen-Sch%FClermobbing:

Mobbing wird u. a. wie folgt definiert:

  • Mobbing sind Handlungen negativer Art, die vorsätzlich durch einen oder mehrere Personen gegen eine Mitschülerin oder einen Mitschüler gerichtet sind.
  • Mobbing kommt über einen längeren Zeitraum vor.
  • Mobbing  erfordert, dass zwischen dem Opfer und dem Täter (oder der Gruppe von Tätern) ein Ungleichgewicht der Kräfte herrscht, das sich auf körperliche oder psychische Stärke beziehen kann.
  • Es handelt sich nicht um Mobbing, wenn zwei gleich starke Schüler miteinander streiten

Quelle: http://mobbing-in-schulen.de/pages/mobbing.php

U. a. wird in der folgenden Pdf-Datei von pädagogischer Seite aus beschrieben, wie Schule präventiv für ein mobbingfreies Lernen eintreten kann: Schule hat mit dafür zu sorgen, dass Gemobbte, sich nicht sozial isolieren bzw. fest im Klassenverband integriert sind, dabei eine feste Beszugsperson haben, und Schule hat mit dafür zu sorgen, dass die gemobbte Schülerin bzw. der gemobbte Schüler sich selbst in schwierigen Situation als kontrolliert handelnde Person erleben und gleichzeitig spüren kann, selbst etwas (Positives) ausrichten bzw. bewirken zu können (keine Ohnmachtsgefühle zu entwickeln). Quelle: http://www.wellenbrecher.de/pdf/MobbingDoku.pdf

Auf einer friedenspädagogischen Webseite finden Erzieher, Sozialarbeiter und Lehrer etc. für die sozialpädagogische Gruppenarbeit bzw. für den Unterricht ein Aufgabenheft zum Download mit Arbeitsblättern und Informationen für Jugendliche: http://www.friedenspaedagogik.de/content/download/5619/30886/file/Themenbl%C3%A4tter%20im%20Unterricht_Mobbing.pdf

Zur Vertiefung gibt es außerdem noch gratis ein ganzes Buchkapitel aus dem Buch: Günther Gugel, Handbuch Gewaltprävention II. Für die Sekundarstufen und die Arbeit mit Jugendlichen. Grundlagen – Lernfelder – Handlungsmöglichkeiten. Kapitel: 4.3 Mobbing: http://www.friedenspaedagogik.de/themen/gewaltpraevention_in_den_sekundarstufen/kapitel_4_3_mobbing Entsprechend gibt es auch – vom selben Autor – das Kapitel für die Grundschulpädagogik: http://www.friedenspaedagogik.de/themen/gewaltpraevention_in_der_grundschule/kapitel_4_3_3_mobbing Weitere Informationen und Texte gibt es zu dem Thema auch auf der Seite http://www.friedenspaedagogik.de/themen/mobbing.

Zahlreiche, weitere hilfreiche pädagogisch relevante Links finden Sie hier: http://www.autenrieths.de/links/linkpsy.htm#mobbing

Obligatorisch ist zudem noch der Link-Tipp zur Wikipedia, die einen Artikel über den Begriff des Mobbings beinhaltet: http://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing_in_der_Schule

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Portal zur Medienbildung: Medienpädagogische Texte und Unterrichtsmodule downloaden

Viele nützliche Informationen (http://www.lmz-bw.de/startseite.html), Unterrichtsmodule (z. B. hier über den Handyeinsatz, über Volumenberechnungen, religionspädagogische Themen etc.:  http://unterrichtsmodule-bw.de/index.php?id=54)

…und wissenschaftliche medienpädagogische Aufsätze und Artikel (z. B. über Elternarbeit, Geschichte der Medienpädagogik, medienpädagogischer Schuleinsatz, über den Terminus Medienkompetenz, über Seniorinnen und Senioren im Umgang mit Computer und Internet, über Migrantinnen und Migranten, über geschlechtsspezifische Medienpädagogik etc.)

…finden Sie auf der Webseite des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg:

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Von der Extinktion zur Inklusion

Hier habe ich einige pädagogisch relevante Links recherchiert, die auf Webseiten und Weblogs verweisen, die sich thematisch um die folgenden Begriffe drehen:

Extinktion (Recht auf Leben wird verwehrt, Tötung von Behinderten und „Andersartigen“, Euthanasie),

Exklusion (Recht auf Leben wird gewährt, jedoch die gesellschaftliche Teilhabe ausgeschlossen, kein Recht auf Bildung, Verstecken von Behinderten),

Sepparation & Segregation (behinderte Menschen werden beschult, jedoch in eigenen Schulen, getrennt von nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen),

Integration (Behinderte werden aus den Sonder- und Förderschulen herausgenommen und als „nicht normale“ Schüler/-innen passiv in die „normale“ Schule aufgenommen, die sich (scheinbar) aktiv und einseitig um die optimale Förderung der Behinderten bemüht) bis hin zur

Inklusion (Grundgedanke: Vielfalt ist normal, alle Menschen werden gemeinsam beschult, je nach Begabung und Fähigkeiten, unabhängig vom Behindertenstatus):

Link-Sammlung zur Inklusionspädagogik:

AKTION-MENSCH.DE: Ein großer Schritt nach vorn. http://www.aktion-mensch.de/media/UN-Konvention.pdf bzw. Inklusion. http://www.aktion-mensch.de/aktion/inklusion/un-konvention.php

BEAUFTRAGTER DER BUNDESREGIERUNG FÜR BELANGE BEHINDERTER MENSCHEN: Suchergebnisse für „Inklusion“: http://www.behindertenbeauftragter.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Servicesuche_Formular.html

BILDUNGSKLICK.DE: Inklusion. Eine Verpflichtung zum Systemwechsel. http://bildungsklick.de/a/67548/inklusion-eine-verpflichtung-zum-systemwechsel

BILDUNGSSERVER: Braucht Deutschland eine Pädagogik der Inklusion? http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=458

BILDUNGSSERVER: Suchergebnisse für „Inklusion“ (Weitere wissenschaftliche Texte zur Inklusionspädagogik bei Eingabe des Begriffs „Inklusion“): http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/metasuche/qsuche.html

BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES: Suchergebnisse für „Inklusion“: http://www.bmas.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?resourceId=5266&input_=5244&pageLocale=de&csrftoken=EDF06ECA9EA628E7D1E8DCD88E6DA540&templateQueryString=Inklusion&themen=Teilhabe-behinderter-Menschen&themen.GROUP=1&docType=Basepage&docType=Law&docType=PBBook&docType=Publication%2CPBHandout&docType=Video&docType.GROUP=1&dateafter=tt.mm.jjjj&datebefore=tt.mm.jjjj&sortString=-score_&sortString.GROUP=1&searchArchive=0&searchArchive.HASH=9ed12692a6140ae8d6e4&searchIssued=0&searchIssued.HASH=80da22c7a6140ebdd0e4&submit=Senden#suchanker

LANDSCHAFTSVERBAND WESTFALEN-LIPPE (LWL): UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Inklusive Schule – http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Schulen/UN_Konvention_fuer_die_Rechte_von_Menschen_mit_Behinderungen_Inklusion

STUGA: StugA – Inklusive Pädagogik (Universität Bremen): Was bedeutet eigentlich Inklusion? …und wie unterscheidet sie sich von der Integration? (02.12.2009) http://inklusive-paedagogik.blogspot.com/2009/12/was-bedeutet-eigentlich-inklusion.html bzw. http://inklusive-paedagogik.blogspot.com/

UNITED NATIONS ENABLE:  http://www.un.org/disabilities

WERNSTEDT, Rolf; JOHN-OHNESORG, Marei (Hrsg.): Inklusive Bildung. Die UN-Konvention und ihre Folgen. Schriftenreihe des Netzwerk Bildung. Friedrich Ebert Stiftung, Berlin, 2010: http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/07621.pdf

WIKIPEDIA: Inklusion (Soziologie). http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_%28Soziologie%29

WIKIPEDIA: Sonderpädagogik http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderp%C3%A4dagogik

WIKIPEDIA: Stufen schulischer Integration: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stufen_Schulischer_Integration.svg&filetimestamp=20110604122759

WOCKEN, Hans: Vortrag zur Entwicklung der Qualitätsstufen der Behindertenpolitik und- pädagogik von Prof. Dr. Hans Wocken (Universität Hamburg):http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/501909-Wocken.pdf

ZEITSCHRIFT FÜR INKLUSION: http://www.inklusion-online.net/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachtrag:

Weitere Links zur Inklusion:

GEMEINSAM LEBEN – gemeinsam lernen Olpe plus e.V.: Für Inklusion in der Region. http://www.inklusion-olpe.de bzw. http://www.inklusion-olpe.de/inklusion.php

MONTAG-Stiftung: Kommunaler Index für Inklusion – Vielfalt erkennen, wertschätzen und nutzen. http://www.montag-stiftungen.de/jugend-und-gesellschaft/jugend-gesellschaft-projekte/kommunaler-index-fuer-inklusion/kommunenundinklusion-konzept.html

DEFINITIVINKLUSIV: http://www.definitiv-inklusiv.org/

UNSESCO:Inklusive Bildung. http://www.unesco.de/inklusive_bildung.html bzw. MItglieder des Expertenkreises http://www.unesco.de/4842.html

Pädagogischer Buchtipp gegen Gewalt an Schulen

Der No Blame Approach führt zu 87% der Schulgewalt-Fälle zu einer nachhaltigen Konfliktlösung, so heißt es u. a. in dem neu erschienenem Buch “Konzepte zur Gewaltprävention in Schulen“ aus dem in der Schulpädagogik bekannten Cornlesen Verlag.

Weitere Informationen zu diesen Titel finden Pädagogen und Interessierte unter: http://www.absolutfamilie.de/?p=15082

Zu diesem erfolgreichen Ansatz gibt es auch eine eigene Webpräsenz:

http://www.no-blame-approach.de/noblameapproach.html

Dort heißt es u. a.:

„Der „No Blame Approach“ (wörtlich „Ohne Schuld Ansatz“) ist eine lösungsorientierte Vorgehensweise in der Tradition systemischer und kurzzeittherapeutischer Ansätze von Steve de Shazer und Insoo Berg.

Er gibt Schulen ein einfaches Instrument an die Hand, bei Mobbing zum Wohl und Schutz der Mobbing-Betroffenen zu handeln mit dem Ziel, Mobbing nachhaltig zu stoppen.

Quelle: http://www.no-blame-approach.de/noblameapproach1.html?noblame.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wieviel ist soziale Arbeit wert?

Diese Frage stellt sich unter anderem diese Webseite:

http://www.chancen-foerdern.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Notfallseelsorge, Feuerwehrseelsorge & Polizeiseelsorge

Ergänzend zum vorherigen Blogbeitrag möchte ich an dieser Stelle auf die Webseite der Notfallseelsorge

http://www.notfallseelsorge.de

(Material zum Download: http://www.notfallseelsorge.de/mateinsatz.htm)

…auf die Feuerwehrseelsorge

http://www.feuerwehrseelsorge.de

…und auf die Polizeiseelsorge hinweisen:

http://www.polizeiseelsorge.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge & ausgeb. Notfallseelsorger

Fachliteratur zur Notfallpädagogik

Eine für die Notfallpädagogik sehr wesentliche Webseite stellt die folgende dar:  http://www.notfallpaedagogik.de

Kostenlos erhältliche Fachliteratur zur Notfallpädagogik können Sie sich hier downloaden:

http://www.notfallpaedagogik.de/index.php?article_id=48

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge