Kategorie-Archiv: Konflikte

Nachlese zur „Kevin-Studie“

Die berühmt-berüchtigte „Kevin-Studie“ zeigte auf, dass bestimmte Vornamen offenbar bereits ausreichen, um schulischen Misserfolg zu haben (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index, http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882, http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/ungerechte-grundschullehrer-auch-der-intelligente-kevin-ist-dumm-dran-a-649736.html oder auch: http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882). Auch auf einer soziologischen Webseite werden zu diesem Thema einige Artikel dokumentiert: http://www.soziologie-etc.com/ps/namengebung.html.

Trotz des Umstands, dass der Name „Kevin“ offenbar doch nicht so gravierende Folgen für den schulischen Werdegang haben muss (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index), wie zunächst angenommen, so ist offenbar erneut zur Kenntnis zu nehmen, dass es höchstens hier objektiven Zensuren gibt: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=415023.

Soziologisch interessant ist übrigens auch, dass ostdeutsche Kinder bis zum Ende der DDR eher westliche bzw. amerikanische Namen wie „Mandy“ oder „Robby“ erhielten, während die westdeutschen Eltern skandinavische Namen wie „Jan“ oder „Sören“ für ihren Nachwuchs bevorzugten (siehe: http://www.n-tv.de/wissen/Kevin-ist-nicht-so-schlimm-article7612591.html).

Lesen Sie hier ein aktuelles Interview auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung mit einem Lehrer, der berichtet, dass er eigentlich nur subjektiv benoten kann: http://www.sueddeutsche.de/bildung/zensuren-in-schulzeugnissen-noten-sind-ungerecht-und-subjektiv-1.1286734-2.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Justiz Online NRW: Rechtskunde vermitteln

Die nordrhein-westfälische Webseite „Justiz Online NRW“ gibt wertvolle Tipps rund um die Vermittlung von rechtskundlichen Inhalten.  Hier können sich sowohl Schüler als auch Lehrer über entsprechende Angebote informieren: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/index.php

Ziel ist die pädagogische Vermittlung davon, zu verstehen, was überhaupt Recht ist und welche Rechte man unbedingt kennen (und befolgen) sollte. U. a. gibt es hier Materialien für die Gruppenarbeit bzw. für den Unterricht: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/unterrichtsmaterialien/index.php.

Arbeitsrichterinnen und -richter kommen auch gerne in die Bildungseinrichtung bzw. Schule: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/arbeitsrichter/index.php.

Und hier gibt es nützliche Hinweise, wie man sich gegenüber Rechten verhält: http://www.justiz.nrw.de/JM/justizpolitik/rechtskunde/strafrechtliche_fragen/index.php.

Diese und weitere Inhalte finden Sie auf der oben genannten Webseite, die auch allen anderen an Rechtsfragen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offensteht.

Silvio Ströver

Ruhrnachrichten.de: So macht Schule Spaß!

Die Zeitung Ruhrnachrichten aus dem Ruhrgebiet gibt in ihrer Rubrik  „So macht Schule Spaß“  Tipps für einen gelingenden Schulalltag. Dort können Eltern erfahren, wie fit ihr Kind ist, wie Kinder mit elterlicher Ermutigung möglichst stressfrei lernen, was ein Schulkind während des Schultags in den Pausen essen sollte oder wie schwer der Schulranzen maximal sein darf. Auch erhalten Eltern Informationen darüber, dass private Schulen laut einer Studie nicht immer die bessere Wahl ist und wie stark man dem Nachwuchs bei der Erledigung der Hausaufgaben helfen sollte. Auf einer weiteren Seite werden einige Online-Portale für Schüler beschrieben, die Eltern kennen sollten: http://www.ruhrnachrichten.de/so+macht+schule+spa%DF./Online-lernen-So-machen-Hausaufgaben-Spass;art361,1719726

Diese Tipps, Checklisten und viele weitere Ratschläge rund um den gelingenden Schulalltag gibt es hier: http://www.ruhrnachrichten.de/so+macht+schule+spa%DF./

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Lego = Pädagogischer Sprengstoff für Kinder?

Die türkische Kulturgemeinde in Österreich meint,  in einem Lego-Star-Wars-Bausatz (http://starwars.lego.com/de-de/default.aspx)  eine pädagogische Gefahr zu erkennen:

„Bei genauerer Betrachtung sind das fertig zusammengebaute LEGO-Haus und der dazugehörige Turm tatsächlich aber ein 1:1-Abklatsch der Hagia Sophia in Istanbul oder der Moschee Jami al-Kabir in Beirut und eines Minaretts. Die Figur im Turm (Gamorreanische Wache) wäre dann mit einem Vorbeter zu assoziieren (als Krimineller mit Axt und Sturmgewehr!). Im Turm befinden sich mehrere Sturmgewehre.“

Daher überlegt die Türkische Kulturgemeinde, juristisch dagegen vorzugehen:

„Die Türkische Kulturgemeinde Österreich behält sich juristische Schritte vor und überlegt, in Deutschland nach dStGB § 300 Volksverhetzung, in Österreich nach StGB § 283 Verhetzung und in der Türkei Klage bei der jeweiligen Staatsanwaltschaft in Form einer Sachverhaltsdarstellung gegen LEGO einzureichen.“

Quelle: http://www.turkischegemeinde.at/index.php?id=312

Auch verschiedene Medien berichten darüber:

3 Sat:

http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/news/167371/index.html

DerWesten:

http://www.derwesten.de/panorama/tuerken-halten-star-wars-bausatz-von-lego-fuer-volksverhetzend-id7520521.html 

Focus:

http://www.focus.de/panorama/welt/bausatz-jabbas-palace-tuerkische-gemeinde-wirft-lego-volksverhetzung-vor_aid_904009.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Schulabsentes Verhalten aus psychiatrischer und neurologischer Sicht

Psychiater und Neurologen beschäftigen sich ebenfalls mit schulschwänzenden Jugendlichen. Sie vertreten u. a. die Auffassung, dass es sich hierbei um Schüler handelt, die ein gestörtes Sozialverhalten aufweisen.

Abgesehen davon, dass ein erstes Fernbleiben vom Unterricht durchaus andere Motive haben kann, wie z. B. eine gewisse Protesthaltung oder gar eine Art von Abenteuer-Empfindung, so steckt hinter regelmäßigem Schulschwänzen eher eine Vermeidungsstrategie dahinter, einer unangenehmen Schulsituation auszuweichen bzw. diese zu vermeiden. Wer derart den Unterricht verweigert, drückt damit im Kern offenbar aus, dass er die allgemeinen Normen und Werte einer Leistungsgesellschaft nicht akzeptiert.

Besonders Hauptschüler und Förderschüler in den 8. Klassen scheinen anfällig zu sein, gefolgt von Grundschülern. Insgesamt gibt es ca. 1 bis 2 % der Schülerinnen und Schüler, die zum „harten Kern“ gezählt werden müssen, insgesamt ist die Quote von Schwänzern jedoch höher.  Während im Norden die Quote mit ca. 10 % relativ hoch ist, beträgt die Schwänzerquote in Süddeutschland eher 6-7 %.

Ursachen gibt es viele: Einerseits führen familiäre Konflikte, elterliche Arbeitslosigkeit,  elterliches Desinteresse am Kind, Verwahrlosungserscheinungen, fehlende (schulische und berufliche) Perspektiven bei den Kindern, Eltern ohne Vorbildfunktion (Kinder ahmen unzuverlässiges Verhalten der Eltern nach), aber auch das Vorhandensein einer nur durchschnittlichen bis eher niedrigen Intelligenz bei den Schülern und vieles mehr begünstigen, dass aus zufälligen Schulschwänzern notorische werden.

Die hier formulierten Angaben sind der folgenden Quelle entnommen: Lesen Sie hier mehr über das Phänomen aus neurologischer und psychiatrischer Sicht: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npincontent/show.php3?id=181&nodeid=28.

In einem weiteren Artikel der genannten Webseite www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de wird herausgestellt, welche Ursachen vorliegen können, die dazu führen, dass Schüler dem Unterricht fernbleiben: „Schulangst, Schulphobie und Schulschwänzen“ (Quelle: http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?id=160&nodeid=28).

Hier wird betont, dass Schulverweigerer im Vergleich zu Studierenden ein siebenfach erhöhtes Risiko haben, später arbeitslos und psychisch krank zu werden.  Eltern wird hier http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?w=%281%3D1%29%20&o=priority&og=&cur=7&nodeid=28 geraten,  vom Schulpsychologischen Dienst oder von Erziehungs- und  Beratungsstellen Gebrauch zu machen.  Die Beratung erfolgt kostenlos und Berater unterliegen auch gegenüber der Schule der Schweigepflicht. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich an einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie zu wenden.

In der Regel wird versucht, neben einer Therapie an einem Rückkehrplan zu arbeiten, der es erlaubt, dass alle Beteiligten daran mitwirken, dass der bzw. die Jugendliche wieder den Unterricht besucht. Gestützt wird der Unterrichtsbesuch mittels eines Belohnungssystems (vgl. http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?w=%281%3D1%29%20&o=priority&og=&cur=7&nodeid=28).

Die Webpräsenz beinhaltet weitere Themen, die besonders an Eltern gerichtet ist. Informieren Sie sich hier über entsprechende Problemfelder, die ebenfalls bei Kindern und Jugendlichen vorkommen können und machen Sie sich ein Bild, wie Sie notfalls richtig reagieren können: http://www.npin.de/npin/show.php3?id=25&nodeid=

Paedblog-Link-Tipp:

Paedblog-Artikel vom 23.02.2008: Links zur Schulmüdigkeit und Schulangst:  http://www.paedblog.de/2008/02/23/links-zur-schulmuedigkeit-schulangst/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Aufgabe der Jugendsozialarbeit: Jugendlichen zur selbsterschaffenen Identität verhelfen

Schon der Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson hat in den 1940ern die Jugendphase als spannungsgeladenes Feld gesehen, das die Bildung einer festen Identität zum Ziel hat. Im Ergebnis wird ein Jugendlicher kriminell oder passt sich gesellschaftlich an.  Ziel war in diesem Modell also stets die Bildung einer festen Identität.

Doch inzwischen gilt dieses Ziel aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche (z. B. häufigere Arbeitslosigkeit, allgemeiner Zerfall einst gesellschaftlich bindender Normen und Werte, damit zusammenhängend:  Zwang zur Wahl in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Berufswahl etc.) als veraltet. Daher ist eine „flexible“ Persönlichkeitsentwicklung gefragt. Ziel der Jugendsozialarbeit muss es also sein, Jugendlichen zu helfen, eine Persönlichkeit entwickeln zu können, die flexibel genug ist, sich an gesellschaftliche Änderungen anpassen zu können.

Lesen Sie hier nach, was Anton Schlittmaier vor ca. einem Jahr auf  der Webseite Sozialnet veröffentlicht hat: http://www.socialnet.de/materialien/134.php

Quelle:

Anton Schlittmaier: Jugend im Wandel der Zeiten – alte und neue Probleme der Identität. Veröffentlicht am 30.01.2012 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/134.php, Datum des Zugriffs 12.01.2013.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Soziale Bewegungen wissenschaftlich erforschen

Soziale Bewegungen (wie z. B. Arbeiterbewegungen) bzw. moderne  Sozialgeschichte sind hochspannende Themenfelder, werden doch scheinbar eher zufällig erforscht. Auf der folgenden Webseite des „Arbeitskreises soziale Bewegungen“ werden vereinzelte Forschungsergebnisse zusammengetragen und der Austausch von Fachleuten (Sozialwissenschaftler/-innen, Soziologinnen und Soziologen, Politikwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler etc.)  ermöglicht:

http://sozialebewegungen.wordpress.com/

Auch das „Institut für soziale Bewegungen (ISB)“  im „Haus der Geschichte des Ruhrgebiets“ der Ruhr-Universität Bochum fasst wichtige vergleichende Forschungsergebnisse über soziale Bewegungen zusammen und führt Veranstaltungen zum Thema durch, wobei hier die Sozialgeschichte und Gegenwart des Ruhrgebiets besonders berücksichtigt wird:

www.isb.rub.de/isb/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wegen Facebook-Verweigerung der Klasse verwiesen

Weil Eltern von einigen Grundschulkindern der Wurmbergschule in Braunlage („Wir sind eine Verlässliche Grundschule.“ zitiert aus: http://www.wurmbergschule.de/index.html) offenbar nicht wollten, dass ihr Nachwuchs fotografiert und die Fotos bei Facebook hochgeladen werden, mussten die betreffenden Schüler aus einer Schulstunde entfernt werden (siehe http://www.rechtambild.de/2012/06/keine-geschichten-fur-kinder-die-nicht-bei-facebook-zu-sehen-sein-wollen/ und http://www.goslarsche.de/Home/startseite/harzticker_arid,276205.html).

Inzwischen scheint die Außendarstellung einer Schule wichtiger zu sein als das Recht des Kindes auf Bildung, nicht gerade „pädagogisch wertvoll“.

Weitere Berichte und Fakten über das Recht am eigenen Bild gibt es hier:

http://www.rechtambild.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hilfe gegen sexualisierte Gewalt

„Wenn jemand Dich auf eine Weise berührt oder anspricht, die Dir unangenehm ist, Dich dazu bringt, bei sexuellen Handlungen zuzusehen oder mitzumachen, dann nennt man das sexuelle Gewalt …“ 

Quelle: http://www.zornrot.de/index.php?option=com_content&task=view&id=15&Itemid=32

Diese Definition von sexualisierter Gewalt finden Sie auf der Webseite von Zornrot: http://www.zornrot.de.

Opfer sexualisierter Gewalt erhalten nach telefonischer Anmeldung kostenlose Beratung: http://www.zornrot.de/index.php?option=com_content&task=view&id=17&Itemid=36

Seit 1988 hilft der eingetragene Verein Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die indirekt oder direkt durch sexualisierte Gewalt betroffen sind, mithilfe eines Teams aus Sozialpädagoginnen/-en, Pädagogen/-innen, Therapeuten/-innen und Jugendpsychotherapeuten /-innen.

Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer und viele andere finden in der Rubrik: „Infomaterial und Broschüren“ lesenswerte Flyer, aber auch ganze Fachartikel, wie z. B. die 41-seitige Pdf-Datei mit dem Titel: „Pädosexualität. Arbeitsgrundlage für den Umgang mit dem gesellschaftlichen Phänomen. Möglichkeiten der Prävention.“ – Erstellt im Juni 1998 von Zornrot e.V. – Beratungsstelle bei sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen, Vierlandenstraße 38, 21029 Hamburg Bergedorf: http://www.zornrot.de/images/stories/Broschuere_Paedosexualitaet.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Medienpädagogische Studien über Kindheit & Jugend: JIM-, KIM- & FIM-Studien

Studierende der Medienpädagogik, der Sozialen Arbeit bzw. der Erziehungswissenschaft sollten sich einen Überblick über die verschiedenen Kinder- und Jugend-Studien verschaffen, die den Umgang mit Medien thematisieren . Auf der folgenden Webseite des „Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest“ können Sie sich die verschiedenen Studien (JIM-Studien, KIM-Studien und FIM-Studien) kostenlos herunterladen:

JIM-Studie [Jugend, Information, (Multi-) Media]:

http://www.mpfs.de/index.php?id=11

KIM – Studie (Kinder und Fernsehen):

http://www.mpfs.de/index.php?id=10

FIM-Studie (Familie, Interaktion & Medien):

http://www.mpfs.de/index.php?id=26

Zudem verweise ich in diesem Kontext gerne auf die (kostenlose) Broschüre, die gerade auch für Eltern nützliche Hinweise enthält, wie sie ihren Nachwuchs medienpädagogisch sinnvoll erziehen können:

„Medienkompetenz und Medienpädagogik in einer sich wandelnden Welt: Internet – 10 Antworten. „: http://www.mpfs.de/fileadmin/Infoset/mpfs_flyer_internet_101215_einzelseiten_screen.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Der konstruktive Umgang mit Kritik und mit Konflikten und gewaltfreie, wertschätzende Kommunikation

Eckhard Syltemeier hat eine hilfreiche Pdf-Datei veröffentlicht, die in Form einer Checkliste zusammenfasst, wie eine gewaltfreie und konstruktive Kommunikation klappen kann. Ideal für Pädagogen und Lehrer für die Gruppenarbeit oder für den Unterricht zum kostenlosen Download:

http://www.eckhard-sueltemeyer.de/downloads/konfliktmanagement.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jugendliche sollten Urheberrechte berücksichtigen

Eine gute Zusammenfassung über die wichtigsten Fakten rund um das Urheberrecht hat die ARD auf ihrer Webseite für Jugendliche und Eltern bzw. für Blogger etc. veröffentlicht:

http://www.ard.de/ratgeber/multimedia/urheberrechtiminternet/-/id=13302/nid=13302/did=2383958/nri6s0/index.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hefte zum Download: Präventive Konzepte, praktische Hilfen, Adressen

Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung bietet verschiedene, informative Broschüren und Hefte kostenlos zum Download an, die präventive Ansätze und praktische Hilfen im Umgang mit Gewalt beschreiben:

http://li.hamburg.de/bsg/material/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Internationale Wochen gegen Rassismus

Auf der Webseite http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de können sich Eltern, Jugendliche, Lehrer, Sozialarbeiter und Interessierte über die verschiedenen Projekte und Aktionen gegen Rassismus informieren: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/veranstaltungen/ .

Die letzten Wochen gegen Rassismus endeten am bereits 25.03., doch es werden stetig neue Spender/-innen gesucht, damit das Ganze im nächsten Jahr weiterlaufen kann. Zahlreiche Sponsoren unterstützen diese internationale Wochen: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/unterstuetzung/unterstuetzer/

Für die sozialpädagogische Gruppenarbeit oder für den Unterricht können Sie sich Materialien downloaden oder auch bestellen: http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/materialien/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Priscus-Liste: Eine Liste, die alten Patienten das Leben retten kann

Ältere Patientinnen und Patienten benötigen oft gleichzeitig verschiedene Medikamente. Doch vielen ist nicht bewusst, dass es eine Reihe von Präparaten gibt, die im Alter sehr schlecht bis gar nicht vertragen werden. Offenbar sterben jährlich viele tausend Seniorinnen und Senioren an den Nebenwirkungen ihrer Medizin.

Inzwischen gibt es eine sogenannte Priscus-Liste, die  ältere Patientinnen und Patienten vor der Einnahme bestimmter Medikamente aufgrund der zu erwartenden Nebenwirkungen warnt:

http://priscus.net/download/PRISCUS-Liste_PRISCUS-TP3_2011.pdf

Aufklärung ist hier angesichts des demographischen Wandels erst recht  notwendig.  Lesen Sie zu diesem Thema auch: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/nebenwirkungen-von-medikamenten-ia.html

Ansonsten finden Sie weitere, nützliche Informationen hierzu auf der Webseite: http://www.priscus.net/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

5 Thesen zum Jugendschutz

5 lesenswerte Thesen zum Jugendschutz, der häufig sehr emotional diskutiert wird, wurden im folgenden Weblog veröffentlicht:

http://freiheitsworte.de/2011/02/15/5-thesen-zum-jugendschutz-im-netz

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der mündige Organ- und Gewebespender

…sollte genau wissen, worauf er oder sie sich einlässt. Neben den Organen kann man auch sein Körpergewebe wie Herzklappen, Augenhornhaut, Knochen, Sehnen etc. spenden. Als Spender möchte man auf diese Weise nach dem eigenen Ableben anderen Patienten gerne etwas Gutes tun und nicht den Profit von Firmen vergrößern.

Doch wie auch der Stern feststellt, stimmen viele willige Spender der Gewebeentnahme zu, ohne die Folgen zu erahnen:

„Von der Organspende hat jeder schon gehört. Von der Gewebespende nicht. Falls Sie allerdings die vorgedruckte Standardeinwilligung (…) angekreuzt haben, stimmen Sie ihr dennoch zu. Und damit der kleinteiligen Zerlegung Ihres Körpers, über die nicht gern gesprochen wird.“

Quelle: http://www.stern.de/gesundheit/gewebespende-lukrativer-leichenhandel-642530.html

Dass gar weltweit der Handel mit Körpergewebe offenbar floriert, und man durch eine Gewebespende den Gewinn mancher (auch deutscher) Firmen maximiert, ist einem nicht immer bewusst. So profitiert anscheinend u. a. eine deutsche Firma von der Aufarbeitung von Leichenteilen: http://www.zeit.de/2007/08/Leichenteile

…oder auch: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bayern-firma-aus-bayern:-ekel-geschaefte-mit-leichenteilen.3120aa64-d2d9-4b56-8d99-90ff5bd43eb1.html

bzw. http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/gesundheit/illegaler-handel-mit-leichenteilen/761704.html.

Auch als Patient  möchte man schließlich wissen, ob man z. B. bei einer Operation irgendwelche Leichenteile eingepflanzt bekommt: http://www.zeit.de/kultur/film/2011-12/film-koerpergewebe-handel

Es fehlt offenkundig an Transparenz, wie man hier in einem Fall  nachlesen kann: http://www.abendblatt.de/hamburg/article1437952/Buergerschaft-fordert-Transparenz-bei-Gewebehandel.html

Jedenfalls scheint sich – so auch der Westdeutsche Rundfunk – der Markt an osteuropäischen Leichen zu bedienen, damit in Deutschland verdient werden kann: http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2011/1205/ausgeschlachtet.jsp

Da hat man als aufgeklärter Bürger Zweifel, ob wirklich alles mit rechten Dingen zugeht, wie hier für potenzielle Spender beschrieben wird: http://www.organspende-info.de/information/spende-und-transplantation/gewebespende/

Zudem sollte sich ein Spender mit dem problematischen Begriff  des Hirntodes auseinandergesetzt haben. Denn hirntot bedeutet keinesfalls, dass  der Mensch an sich tot ist. In mindestens 10 Fällen haben „tote Frauen“ Kinder geboren, so führt Sabine Müller  in einem TAZ-Artikel u. a. aus, um zu belegen, wie lebendig die scheinbar Toten noch sind: http://www.taz.de/!60829/.

Ein aufklärendes Video veranschaulicht, wie aktiv Hirntote noch sein können, wie sie sich bewegen und reagieren: http://www.untot.info/210-0-WIE-TOT-IST-HIRNTOT.html

Ein starker Kritiker ist auch der Stuttgarter Kardiologe Paolo Bavastro, der u. a. vorwirft:

„Ich kann aber nicht einen sterbenden Menschen für tot erklären, und ihn noch dazu im Unklaren lassen, in welcher Situation er sich vielleicht dann befinden könnte, nur, um zu mehr Organen zu kommen. Das ist eine zynische Argumentationskette. Die ist ethisch unhaltbar!“

Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1504110/

So fragt auch die Süddeutsche Zeitung in einem kürzlich (03.03.2012) erschienenen Artikel: „Wie tot sind Hirntote?“ (http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/todeszeitpunkt-und-organspende-wie-tot-sind-hirntote-1.1299076)

Wer eine Übersicht haben will, woran man mit Gewissheit den Tod an Menschen feststellt, kann sich diesen zu Lehrzwecken verfasste Pdf-Datei (mit zahlreichen Erklärungen und Abbildungen versehen) anschauen und downloaden: http://gletschertraum.de/Lehrmaterialien/13_Todesermittlungen.pdf

Um sich kritisch über den Hirntod-Konzept zu informieren, empfiehlt es sich auch, die folgende Webseite zu kennen: http://www.initiative-kao.de/kao-themen-hirntod-fakten.html

Weitere Texte, die sich thematisch um Organspende, Hirntod, aber auch um weitere Themen (Stammzellentherapien, Reproduktionsmedizin etc.) bewegen, können im Forum-Grenzfragen (Bioethik) nachgelesen werden: http://www.forum-grenzfragen.de/aktuelles/presse/bioethik.php

Schulmaterialien und kritische Info-Materialien zu dieser Thematik bietet u. a. der Augsburger Verein „Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA) e.V.“ an: http://www.alfa-ev.de/fileadmin/user_upload/material/materialliste_18.pdf  …oder auch der Bremer Verein „Kritische Aufklärung über Organtransplantation KAO e.V. “ : http://www.initiative-kao.de/kao-materialien.html an.

Schließlich empfehle ich u. a. die Webseite http://www.transplantation-information.de/ zu studieren, auf der sich – passend zur Thematik – Positionen von Befürwortern als auch die Standpunkte ihrer Gegner wiederfinden (u. a. Videos, zahlreiche Materialien, Links  etc.).

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Socioweb.org

Das Portal Socioweb http://www.socioweb.org  ist nicht nur für Soziologen und Wirtschaftspsychologen, sondern auch für Pädagogen und Erziehungswissenschaftler interessant. Dieses Selbstlernmedium ist ein Projekt der früheren Fachhochschule Nordostniedersachsen (vgl. http://www.socioweb.org), die 2005 mit der Universität Lüneburg zur  Leuphana Universität Lüneburg fusionierte (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Fachhochschule_Nordostniedersachsen und http://de.wikipedia.org/wiki/Leuphana_Universit%C3%A4t_L%C3%BCneburg).

Dort finden Studentinnen, Studenten und Interessierte ein sozialwissenschaftliches Lexikon (siehe linke Spalte der Webseite), eine Liste von soziologischen und in der Sozialphilosophie relevanten „Vordenkern“:

  • Adorno
  • Aristoteles
  • Atteslander
  • Bloch
  • Comte
  • Dahrendorf
  • Durkheim
  • Hegel
  • Horkheimer
  • Kant
  • Luhmann
  • Marx
  • Merton
  • Rousseau
  • Schulz von Thun
  • Simmel
  • Sombart
  • Spencer
  • Tönnies
  • von Stein
  • Watzlawick
  • Weber
  • …und Texte zu sozialwissenschaftlichen Inhalten und Themen vor: http://www.socioweb.org/texte/index.htm

    Schließlich können Sie Ihr Wissen über sozialwissenschaftliche Theorien online testen:

    http://www.socioweb.org/training/index.htm

    …und sich im Archiv nützliche Übersichten und Materialien (von Studentinnen und Studenten) zur Sozialwissenschaft anschauen bzw. downloaden: http://www.socioweb.org/archiv/index.htm#

    Schließlich verweise ich gerne auf die umfangreiche Link-Sammlung in den verschiedenen Rubriken:

    Allgemein
    Personen
    Psychologie
    Sammlungen
    Sozialwesen
    Soziologie
    Virt. Lernen
    Nachschlagen

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

    Psychoanalyse-aktuell.de – Überlegungen zum Phänomen Amoklauf an Schulen (School Shootings) aus psychoanalytischer Sicht

    Einen lesenswerten Artikel mit dem Titel „Überlegungen zum Phänomen Amoklauf an Schulen (School Shootings) aus psychoanalytischer Sicht“ hat Matthias Elzer verfasst und auf den Webseiten von Psychoanalyse-aktuell.de veröffentlicht:

    http://www.psychoanalyse-aktuell.de/kinder/amoklauf.html

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

    Links zur Psychoanalyse

    Wer sich über aktuelle Forschungsergebnisse und Beiträge aus der Psychoanalyse informieren möchte, sollte die folgenden Links beachten, die hier ungeordnet aufgelistet sind:

    http://www.psychoanalyse-aktuell.de

    www.cgjung.de

    http://www.jung-journal.de/

    http://www.dachverband-beratung.de/

    http://www.medizin-im-text.de/blog/

    http://www.vakjp.de/

    http://www.dpv-psa.de/

    http://www.dgpt.de/

    http://www.dkpm.de/

    http://www.psyche.de/

    http://www.dgip.de/intro/aktuelles/

    http://www.kinderanalyse.de/

    http://www.klett-cotta.de/zeitschrift/PSYCHE/7820

    http://www.v-r.de/de/buecher/psychologie/

    http://www.jahrbuch-psychoanalyse.de/

    http://www.bdp-verband.org/

    http://www.weyerstrass.net/

    http://www.brandes-apsel-verlag.de/cgibib/germinal_shop.exe/topliste?caller=brap&matchcode=pski&page=brap_topliste.html&verlag=83

    http://www.ipa.org.uk/

    http://www.ifp-s.org/

    http://www.epf-eu.org/pub/bulletinv04/home_de.html

    http://www.annafreudcentre.org/

    http://www.melanie-klein-trust.org.uk/

    http://www.freud.org.uk/

    http://www.freud-museum.at/

    http://apsa.org/

    http://www.psychotherapie.org/

    http://www.psy-log.com/

    http://www.psy-log.de/

    http://www.opus-magnum.de/

    http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/germlst/index.html

    http://www.parfen-laszig.de/

    http://www.vl-site.org/psychology/freud.html

    http://www.psychomedia.it/

    http://www.ifps-online.com/deutsch.html

    http://www.padd.at/

    SilvioStröver, Diplom-Pädagoge