Kategorie-Archiv: Theorien

Friedrich Kümmel Zur Bestimmung der Formel: Pädagogik als „Theorie einer Praxis“

Ein lesenswerter Artikel von:

Friedrich Kümmel

Zur Bestimmung der Formel: Pädagogik als „Theorie einer Praxis“

http://www.friedrich-kuemmel.de/doc/PThEinerPr.pdf

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Johann Amos Comenius (1592 – 1670): Der erste neuzeitliche Pädagoge

Johann Amos Comenius (geboren am 28.03.1592 – gestorben am 15.11.1670) kann zurecht als der erste Pädagoge bezeichnet werden, der neuzeitlich dachte und handelte (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 29).

Er wollte als Christ die Welt durch Erziehung und Bildung in Form von Schulen für „die gesamte Jugend beiderlei Geschlechts ohne jede Ausnahme“ (zitiert nach KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 30) verbessern. Denn  durch einen verbesserten Unterricht sollte zugleich die Christenheit besser auf die nahende Wiederkunft des Herrn vorbereitet werden.  Da er als gläubiger Christ annahm, dass sich Gott der Schwächsten bedient, um an ihnen seine Größe und Herrlichkeit zu zeigen, war Comenius wichtig, besonders die Kinder und Jugendlichen der Landbevölkerung zu beschulen. Zudem wollte er Mädchen und auch besonders arme Jugendliche unterrichten.

Comenius wuchs im Mährischen in der Nähe von Prerov (Prerau) auf, wo er verschiedene Kulturen kennenlernte, und zwar die tschechische, die slowakische, polnische, ungarische, deutsche und österreichische Kultur. Er selbst hat tschechische Wurzeln (daher lautet sein nicht latinisierter Name auch Komensky). Der Vater war Müller und erzogen wurde Comenius gemäß einer protestantischen Gemeinschaft, die sich die „Böhmischen Brüder“ nannte.  Sie versuchten, dem Urchristlichen in ihrer Lebensart sehr nahe zu kommen. Früh verstarben Comenius‘ Eltern und zwei Geschwister. Erst mit 16 Jahren wurde trat er in eine Lateinschule in Prerau ein und siedelte später über in den Westen des damaligen Deutschen Reiches (Herborn / Nassau, dann nach Heidelberg).  Comenius machte früh Karriere und leitete bereits mit 22 Jahren die Prerauer Lateinschule. Sein Leben wurde jedoch stark durch den Dreißigjährigen Krieg (1618 – 2648) beeinflusst. Seine Frau und Kinder starben durch Seuchen, seine mühsam aufgebaute Bibliothek wurde stark beschädigt und  1627 wurde er als Protestant als „böhmischer Exulant“ ausgewiesen. In polnischen Exil Leszno (Lissa) stabilisierte sich sein Leben ein wenig, sodass er erneut heiratete und in seiner böhmischen Gemeinschaft eine bedeutende Rolle einnahm. Zudem wurde er dort Lehrer und als respektierter pädagogischer Schriftsteller tätig.  Inzwischen wurde er international beachtet und eingeladen. Am Stockholmer Hof wurde er fest beschäftigt und arbeitete weiter an seinen pädagogischen Schriften. Nachdem 1648 der sogenannte Friede von Münster und Osnabrück geschlossen wurde, wusste Comenius, dass er als evangelischer Christ weiterin im Exil bleiben musste. Daher zog er zurück nach Lissa, wo er Bischof wurde. Doch auch seine zweite Frau verstarb. Als er als Bischof in Ungarn und Siebenbürgen unterwegs war, setzte er als Pädagoge Schulpläne um.  Er heiratete erneut und arbeitete weiter an pädagogischen Reformen. 1656 wurde jedoch Lissa durch den polnisch-schwedischen Krieg stark getroffen, auch seine Bücherei erlitt dabei großen Schaden. So verbrachte er die letzten 14 Jahren in Holland, wo er noch eine didaktische Gesamtausgabe herausgeben konnte (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 30 – 31).

Interessant ist der Umstand, dass Comenius in einem zerrissenem Europa als Teil einer kleinen christlichen Gemeinschaft stets um Frieden geworben und für eine universaler Schule, Gemeinschaft, Sprache etc. eingetreten ist. Gleichwohl wollte er nicht, wie die Kriege und Schlachten bewiesen, auf Revolution und Gewalt, sondern auf Aufklärung und Erziehung setzen (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 32).

Comenius‘ didaktische Ziel war es, den Lehrern Arbeit zu ersparen und gleichzeitig die Effektivität von Unterricht zu erhöhen durch einen fortschrittlich gestalteten Unterricht.  Dabei geht Comenius im biblischen Sinne davon aus, dass die jungen Menschen lernfähig und auch lernbedürftig sind.  Er plädiert dafür, Jugendliche nicht durch Prügel und Strafe, sondern durch Vernunft zu erziehen. Denn Menschen seien als Ebenbild Gottes mit Vernunft ausgestattet, daher sei z. B. eine Prügelstrafe gleichzeitig mit einer Kränkung Gottes gleichzuetzen (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 32 – 33).

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzte Literatur:

KNOOP, Karl; SCHWAB, Martin: Einführung in die Geschichte der Pädagogik. Pädagogen-Porträts aus vier Jahrhunderten. Wiebelsheim: Quelle und Meyer Verlag, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, 1999, S. 29 – 41.

Tipp: Paedblog-Artikel:

Johann Amos Comenius – Ein bodenständiger Christ und Pädagoge: http://www.paedblog.de/2010/11/25/johann-amos-comenius-ein-bodenstandiger-christ-und-padagoge/

SchülerInnen richtig motivieren

Nach einer Vodafone-Studie zu urteilen, bedarf es drei Dinge (aus der „Trickkiste“ der Verhaltensforschung),  um SchülerInnen zum Lernen zu motivieren:

Man sollte das Selbstbild der SchülerInnen dahingehend thematisieren, dass sie begreifen, dass es nicht starr, sondern veränderbar und trainierbar ist.

Zudem sei es wichtig, die innere Einstellung immer wieder zu reflektieren, um Vorurteile und eingefahrene Denkschienen zu erkennen und zugunsten neuer Denkweisen zu verändern.

Als Drittes spielt das Umfeld eine entscheidende Rolle. Selbst die Gestaltung des Schulgebäudes und des Schulhofes kann dazu beitragen, dass sich SchülerInnen wohler fühlen und effektiver lernen.

Eine Zusammenfassung mit praktischen Tipps für Pädagogen und Schulleitern und Lehrern gibt es hier:

http://cms.partner-fuer-schule.nrw.de/stiftung/news-und-termine/news/nachrichtendetails/schueler-richtig-motivieren.html

….oder hier in Form einer Pdf-Datei:

www.lehrerdialog.net/meta_downloads/63811/studie_schueler_richtig_motivieren.pdf

Zum Weiterlesen:

Lexikoneintrag zur Verhaltensforschung: http://lexikon.stangl.eu/5719/ethologie-verhaltensforschung/

Recherche-Tipp zur Verhaltensforschung / Ethologie:  Ergebnisse der Stichwortsuche im Fachportal Pädagogik: „Verhaltensforschung“

http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/fis_list.html?feldname1=Schlagw%F6rter&feldinhalt1=Verhaltensforschung&ckd=yes&mtz=200

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Schreberplätze und Schrebergärten

Die pädagogische Idee des Schrebergartens kam nicht vom Arzt Moritz Schreber selbst, der bereits zu seinen Lebzeiten die negativen Folgen der Verstädterung bei Kindern und Familien beobachtete und sich Gedanken machte, wie er Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung fördern konnte. Und zudem entstanden auch nicht zuerst die allseits bekannten Schrebergärten, sondern erst einmal Schreberplätze. Was es damit auf sich hatte, erfahren Sie im Naturpaedblog: http://www.natur.paedblog.de/2014/03/09/schreberplatz-schrebergarten/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Mertens Konzept der Schlüsselkompetenzen

In meinem Berufepaedblog thematisiere ich Mertens Konzept über Schlüsselkompetenzen. Dieser verfasste 1974 einen Artikel und forderte, dass es in einer sich rasch ändernden Gesellschaft absolut entscheidend sei, über diese Kompetenzen zu verfügen, Fähigkeiten, die weder zu konkret noch zu allgemein beschrieben werden dürften: http://berufe.paedblog.de/2014/03/10/dieter-mertens-schluesselqualifikationen-und-bildung-1974/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Peter Menck: „Was ist Erziehung?“

Damals noch gekauft, ist das Buch von Peter Menck heute als Pdf-Datei frei verfügbar:

Peter Menck
Was ist Erziehung?
Eine Einführung in die Erziehungswissenschaft.
Neubearbeitung
Siegen 2012

http://dokumentix.ub.uni-siegen.de/opus/volltexte/2012/637/pdf/Menck_Was_ist_Erziehung.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jugendliche & Eltern

Lesen Sie hier in einer Zusammenfassung (Stand 1996 / Werner Stangl / Johannes Kepler Universität Linz / „Seminar aus Erziehungswissenschaft: Entwicklung im Jugendalter“ / Oberbichler & Spindler), was die Entwicklungspsychologie und Erziehungswissenschaft über das Verhältnis von Eltern und ihrem Nachwuchs zu berichten wissen:

http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at:4711/JUGENDPSYCH/JUGENDPSYCHREFERATE96/Thema7.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jugendforschung.de

Ein wichtiges Portal für Erziehungswissenschaftler, Jugendsozialarbeiter und Pädagogen stellt die Webseite http://www.jugendforschung.de dar. Hier können Sie erfahren, zu welchen Ergebnissen die erziehungswissenschaftliche, psychologische und soziologische Jugendforschung kommt.

Hier werden u. a. interessante Jugend-Studien in der Rubrik „Studie der Woche“ vorgestellt: http://www.jugendforschung.de/index.php?option=com_content&view=section&layout=blog&id=9&Itemid=32

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Antworten zu Erziehungsfragen

…finden Sie im bekannten Familienhandbuch, das das Staatsinstitut für Frühpädagogik in der entsprechenden Rubrik https://www.familienhandbuch.de/category/erziehungsfragen veröffentlicht. Weitere Themen rund um Familie, Bildung, Erziehung und Pädagogik werden ebenfalls dort behandelt: https://www.familienhandbuch.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pädagogisches Portal

Ein pädagogisches Portal http://www.paedagogik-klick.de bietet für Studierende, für PädagogInnen etc. die Möglichkeit, sich online auszutauschen. Dieses Onlinepräsenz versteht sich als Fachportal:

„Paedagogik-Klick ist ein Fachportal für ErzieherInnen, KinderpflegerInnen, Pädagogen/-innen, LehrerInnen, Studierende (Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Pädagogik, ..), Tagespflegepersonen, Eltern und alle pädagogisch Interessierte.“

Quelle: http://www.paedagogik-klick.de/forum/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Online-Lehrangebot der Universität-Tübingen

Hier können sich angehende Pädagogen bzw. Pädagoginnen kostenlose Online-Vorlesungen – z. B. Einführungen in die Erziehungswissenschaft – anschauen:

http://timms.uni-tuebingen.de/List/List01.aspx?rpattern=UT_200[34]_____00[12]_erziehwiss_000_

Weitere  sozialwissenschaftliche Seminare finden Sie auch hier:

http://timms.uni-tuebingen.de/Themen/Themen.aspx#Sozialwissenschaften

Selbstverständlich können sich auch Studierende der folgenden Disziplinen Vorlesungen herunterladen bzw. anschauen:

Jura

Biologie

Chemie

Geowissenschaften

Informatik

Mathematik

Pharmazie und Biochemie

Physik

Medizin

Asien-Orient-Wissenschaften

Geschichtswissenschaften

Neuphilologie

Wirtschaftswissenschaft

Kultur

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Systemische Beratung – Ein fauler Trend?

Ein Beitrag aus dem Jahr 2004 beschäftigt sich kritisch mit der systemischen Beratung. Offenbar scheinen systemische Ansätze mehr zu versprechen, als sie  praktisch wirklich hergeben. Doch lesen Sie selbst:

http://www.naturalspartnerin.at/uploads/media/Systemisch-einTrend.pdf

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Der konstruktive Umgang mit Kritik und mit Konflikten und gewaltfreie, wertschätzende Kommunikation

Eckhard Syltemeier hat eine hilfreiche Pdf-Datei veröffentlicht, die in Form einer Checkliste zusammenfasst, wie eine gewaltfreie und konstruktive Kommunikation klappen kann. Ideal für Pädagogen und Lehrer für die Gruppenarbeit oder für den Unterricht zum kostenlosen Download:

http://www.eckhard-sueltemeyer.de/downloads/konfliktmanagement.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Education Resources Information Center (ERIC)

Erziehungswissenschaftler und Pädagogen können mithilfe dieser amerikanischen Datenbank Education Resources Information Center (ERIC) pädagogisch relevante Artikel und Werke recherchieren.  Die  Webseite der Freien Universität Berlin beschreibt diese Datenbank unter  http://web.fu-berlin.de/ewifis/datenbanken.htm wie folgt:

Die Datenbank ist die Grundlage für die gedruckten Dienste CIJE und RIE Fachbibliographien. Sie enthält Literaturhinweise aus mehr als 700 vorwiegend amerikanischen pädagogischen Fachzeitschriften und Nachweise von Forschungsreports ab 1966 bis heute.

Hier geht es zur ERIC-Datenbank: http://www.eric.ed.gov

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kommunikationspädagogik

Die Kommunikationspädagogik wird auf der folgenden Webseite in ihren Grundlagen beschrieben: http://www.kommunikationspaedagogik.de

Die Methoden der Kommunikationspädagogik können Sie hier online nachlesen: http://bidok.uibk.ac.at/library/hofferer-kommunikation.html

In der Wikipedia wird diese Pädagogik unter „Sprecherziehung“ dargestellt: http://de.wikipedia.org/wiki/Sprecherziehung

Im bekannten Online-Familienbuch gibt es einen interessanten kommunikationspädagogischen Artikel, der das  zunehmende „Störverhalten“ von Kindergartenkindern thematisiert. Hier werden die Ergebnisse einer kleinen Studie beschrieben und diskutiert, die das Institut für Kommunikationspädagogik  bereits 1999 durchgeführt hat:  http://www.kindergartenpaedagogik.de/109.html

Weitere (aktuelle und ältere) pädagogische Artikel und Link-Tipps zur Kommunikation finden Sie auch hier:

Kindergartenpädagogik:  http://www.kindergartenpaedagogik.de/suchergebnisse.html?cx=partner-pub-4500859168947507%3A4760505464&cof=FORID%3A10&ie=ISO-8859-1&q=Kommunikation&sa=Suche

Deutscher Bildungsserver: http://www.bildungsserver.de/metasuche/metasuche_gesamt.html?lucene_test=1&mtz=20&feldinhalt1=Kommunikation&finden=finden&gruppen[]=Deutscher+Bildungsserver&fisOnline=y&sucheMitBoost=y&fieldLenNorm=n&bool1=AND&DBS=1&art=einfach

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Paedblog-Link-Tipp:

Schulz von Thun: Kommunikationsmodelle:

http://www.paedblog.de/2012/03/20/schulz-von-thun-kommunikationsmodelle/

Schulz von Thun: Kommunikationsmodelle

Schulz von Thun hat u. a. die in der Pädagogik bekannten Bücher „Miteinander reden“ veröffentlicht. Auf der Webseite des Instituts für Kommunikation stellt er verschiedene Kommunikationsmodelle dar, so wird das „Kommunikations-Quadrat“, das „Innere Team“, das Modell von Riemann und Thomann, das „Entwicklungsquadrat“, das „Teufelskreis-Modell“ und schließlich das „Situationsmodell“ beschrieben:

http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=4

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Socioweb.org

Das Portal Socioweb http://www.socioweb.org  ist nicht nur für Soziologen und Wirtschaftspsychologen, sondern auch für Pädagogen und Erziehungswissenschaftler interessant. Dieses Selbstlernmedium ist ein Projekt der früheren Fachhochschule Nordostniedersachsen (vgl. http://www.socioweb.org), die 2005 mit der Universität Lüneburg zur  Leuphana Universität Lüneburg fusionierte (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Fachhochschule_Nordostniedersachsen und http://de.wikipedia.org/wiki/Leuphana_Universit%C3%A4t_L%C3%BCneburg).

Dort finden Studentinnen, Studenten und Interessierte ein sozialwissenschaftliches Lexikon (siehe linke Spalte der Webseite), eine Liste von soziologischen und in der Sozialphilosophie relevanten „Vordenkern“:

  • Adorno
  • Aristoteles
  • Atteslander
  • Bloch
  • Comte
  • Dahrendorf
  • Durkheim
  • Hegel
  • Horkheimer
  • Kant
  • Luhmann
  • Marx
  • Merton
  • Rousseau
  • Schulz von Thun
  • Simmel
  • Sombart
  • Spencer
  • Tönnies
  • von Stein
  • Watzlawick
  • Weber
  • …und Texte zu sozialwissenschaftlichen Inhalten und Themen vor: http://www.socioweb.org/texte/index.htm

    Schließlich können Sie Ihr Wissen über sozialwissenschaftliche Theorien online testen:

    http://www.socioweb.org/training/index.htm

    …und sich im Archiv nützliche Übersichten und Materialien (von Studentinnen und Studenten) zur Sozialwissenschaft anschauen bzw. downloaden: http://www.socioweb.org/archiv/index.htm#

    Schließlich verweise ich gerne auf die umfangreiche Link-Sammlung in den verschiedenen Rubriken:

    Allgemein
    Personen
    Psychologie
    Sammlungen
    Sozialwesen
    Soziologie
    Virt. Lernen
    Nachschlagen

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

    Der schwierige Umgang mit Legasthenikern

    In der Regel werden Legastheniker in Schulen entsprechend berücksichtigt, erhalten eine spezielle Förderung und werden in der Zensurengebung nicht benachteiligt. Dass es jedoch offenbar auch anders vorkommen kann, ist hier in einem Posting von 2008 nachzulesen: http://blog.bildungsserver.de/infoboerse/?p=336

    Auf der Webseite http://paedagogik-news.stangl.eu/142/psychologie-news-beitraege-wordpress wird auf den Terminus der „Fehlerfreundlichkeit“ hingewiesen, der wiederum aus einem Artikel  von Dr. Nicole Robering „Der Legastheniebegriff und die Folgen einer einseitig medizinischen Sichtweise“ zitiert wurde: http://www.teachersnews.net/artikel/rubriken/lernstoerungen/005687.php

    Bedenklich erscheint die Annahme, dass eine Pathologisierung der Legasthenie eine sich selbsterfüllende Prophezeiung mit sich bringen kann:  Wird dem Kind mitgeteilt, dass es Legastheniker ist,  akzeptiert es ohnmächtig, dass es diesen „Defekt“ nicht mehr los wird. Die Folge: Legastheniker nehmen diese „Diagnose“ schicksalsergeben hin, das Unheil nimmt seinen Lauf…  Einige Forscher sehen gar eine Pathologisierung auf ganzer Linie:

    „Übergreifend spricht etwa Bühler-Niederberger (1991) von einer Pathologisierung der Kindheit und Felkendorff (2003) von einer Ausweitung der Behindertenzone. Auf diesem Hintergrund stellen sich folgende F(r)agen: Ist es wünschenswert, dass immer mehr Verhaltensweisen, Zustände, Merkmale, Schwierigkeiten oder soziale Probleme als „Krankheit“ oder ‚Behinderung‘ definiert werden?“

    Quelle: http://www.teachersnews.net/artikel/rubriken/lernstoerungen/005687.php

    Es lohnt sich, den eigenen Umgang mit Legasthenikern zu überdenken und ggf. zu korrigieren.

    An dieser Stelle mache ich gerne auf eine heitere Webseite für junge Legastheniker und Eltern aufmerksam:

    http://www.legakids.net/

    Der folgende Link ermöglicht es Ihnen, sich einen kompletten Ratgeber in Buchform (Pdf) kostenlos von Astrid Kopp-Duller „Legasthenie und LRS – Der praktische Ratgeber für Eltern“ (Herder Spektrum) herunterzuladen:

    http://news.legasthenietrainer.com/L_LRS.pdf

    Und wer einen umfassenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand, weitere, empfehlenswerte Broschüren, Texte, Links, Online Portale zum Thema, Ratgeber oder nützliche Medien und Materialien zur Legastheniepädagogik sucht, wird im Fachportal Pädagogik sicher fündig:

    http://www.fachportal-paedagogik.de/themenkatalog/themen.html?seite=8794

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

    Das „A-B-C der guten Schule“

    Eine pädagogisch nette Idee ist das „A-B-C der guten Schule“ von Otto Herz:

    http://www.otto-herz.de/?page_id=266

    Des Weiteren gibt es hier eine Top-10-Liste vom selben Autoren über Kinder-Wünsche: „Was wollen Kinde? Zehn An-Gebote“:

    http://www.magazin-auswege.de/data/2012/01/Herz_Was_wollen_Kinder_Plakat.pdf

    Link-Tipp:

    Wikipedia-Eintrag über den deutschen Reformpädagogen Otto Herz:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Herz

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

    Zeitlose Pädagogik?

    Das Buch „Zeitlose Probleme der Pädagogik – Pädagogik als zeitloses Problem?“ von Thomas Mikhail (2011) behandelt grundlegende pädagogische Probleme.

    Stichworte sind u. a. das Theorie-Praxis-Problem, der Widerspruch zwischen Freiheit und Determination, die Diskussion zwischen Erziehung und Sozialisation, Bildung als Verteilungsgut und Menschheitspflicht, das Lehrer-Schüler-Verhältnis und weitere Themen.

    Das Fachbuch können sich Pädagoginnen und Pädagogen bzw. an pädagogischer Fachliteratur Interessierte hier kostenlos komplett herunterladen:

    http://uvka.ubka.uni-karlsruhe.de/shop/download/1000024489

    Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge