Schlagwort-Archiv: 2009

52-seitige Pdf-Datei zum Download: Juleica-Baustein Rechtsextremismus. Für Demokratie, Vielfalt und Zivilcourage

Der Hessische Jugendring ist Herausgeber einer Arbeitshilfe mit dem folgenden Titel: Juleica-Baustein Rechtsextremismus. Für Demokratie, Vielfalt und Zivilcourage.

Diese demokratiepädagogische Schrift können Sie sich hier kostenlos downloaden:

http://www.hessischer-jugendring.de/fileadmin/user_upload/pdf/Arbeitshilfen/arbeitshilfe_juleica_Rechtsextremismus_09.pdf

Zusätzlicher Linktipp: http://www.juleica.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

5. Familienstudie von VORWERK zum „Familienmanagement“

Eine interessante Studie zur deutschen Familien-Situation von der Firma Vorwerk. Das bekannte Allensbacher Institut für Demoskopie schreibt dazu: Vorwerk Familienstudie 2009 In der fünften Familienstudie für das Wuppertaler Unternehmen VORWERK hat das Allensbacher Institut erneut Fragen rund um das Thema „Familienmanagement“ gestellt. Im Vordergrund stehen dabei Fragen zur gesellschaftlichen Anerkennung der Familienarbeit, zur Beteiligung der Partner, der Kinder sowie der Großeltern. Obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass sich in der aktuellen Wirtschaftskrise viele Familien finanziell stark einschränken müssen, sind persönlich nur 7 Prozent ernsthafter von der Krise betroffen.

Quelle: http://ifd-allensbach.de Die Studie können Sie hier finden: http://www.vorwerk.com/de/html/pressethemenmappe,4.html (Weitere Studien listet das Allensbacher Institut für Demoskopie übrigens unter der Rubrik „Aktuelle Studien“ auf.)

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Baumgartner: Dissertationen zum Download

Auf der Webseite von Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner  können Sie sich u. a. kostenfrei Dissertationen downloaden:

http://www.peter.baumgartner.name/dissertationen

Des Weiteren bloggt Baumgartner, sein großes Thema ist das eLearning (vgl. Baumgartners Bibliographie):

http://www.peter.baumgartner.name/weblog

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der Situationsansatz

Dieser pädagogische Ansatz ist ein sehr zentraler in der Pädagogik der Frühen Kindheit (früher auch “Vorschulpädagogik” genannt).

Wer sich in aller Kürze über den Situationsansatz informieren möchte, kann dies nicht nur auf der Wikipedia-Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Situationsansatz, sondern auch auf der Webseite des Instituts für den Situationsansatzes in der Internationalen Akademie gGmbH (FU Berlin) tun:

Dort heißt es u. a.:

“Zu den handlungsorientierenden Grundsätzen gehört (…),

  • die Lebenssituationen von Kindern und Familien, also den Erfahrungsschatz und den Erwartungshorizont, die Erlebnisse, Wünsche und Visionen der Kinder zum Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit zu machen,
  • den Kindern vielfältige Zugänge zu Wissen und Erfahrungen in realen Lebenssituationen zu verschaffen,
  • jüngeren und älteren Kindern im gemeinsamen Tun vielseitige Lernerfahrungen zu ermöglichen,
  • Voraussetzungen zu schaffen, dass Kinder ihr Leben in der Kindertageseinrichtung aktiv mit gestalten können und Werte und Normen des Zusammenlebens im Alltag erleben,
  • die besonderen Bildungschancen in einer Gesellschaft zu nutzen, die durch verschiedene Kulturen geprägt ist,
  • die Eltern an der Erziehung und Bildung ihrer Kinder in der Kindertageseinrichtung zu beteiligen, und die Arbeit transparent zu machen,
  • enge Beziehungen zum sozial-räumlichen Umfeld zu entwickeln,
  • die pädagogische Arbeit nach den vier Planungsschritten des Situationsansatzes mit den Kindern zu planen und zu dokumentieren, und schließlich
  • die Organisationsstruktur der Einrichtung entsprechend dem Konzept Situationsansatz zu gestalten.”

Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.ina-fu.org/ista/content/quasi/index.html

bzw. unter

http://www.ina-fu.org/ista/content/situationsansatz.html

Ein fünfseitiges Konzept dazu finden Sie hier:

http://www.ina-fu.org/ista/content/pdf/konzeptionelle_grundsaetze.pdf

Das dazugehörige Leitbild können Sie sich hier downloaden:

http://www.ina-fu.org/ista/content/pdf/leitbild.pdf

Der Situationsansatz richtete sich überwiegend gegen frühere funktionsorientierte Ansätze, die versucht haben, bestimmte Kompetenzen (z. B. Sprachkompetenz) zu fördern und Gefahr liefen, Kinder in einer Art Vortraining auf Schule vorzubereiten. Kinder sollten möglichst viele unterschiedliche Aufgaben beherrschen und gut vorbereitet in den nächsten Lebensabschnitt gehen. Im Unterschied dazu war der Situationsansatz bemüht, die für das Kind wesentlichen Lebenssituationen (z. B. Trauer) zu erfassen bzw. diese gemeinsam mit den Kindern zu erarbeiten und anzubieten. Das Kind sollte nicht länger von Erwachsenen bestimmte Aufgaben vorgesetzt bekommen, sondern die Chance haben, gleichberechtigt und demokratisch die ihm wichtigen Themen zu nennen und – im Rahmen des Möglichen – mit vorzubereiten. Daher wird im Situationsansatz ein besonderer Schwerpunkt auf die genaue Beobachtung und Dokumentation gelegt, um zu verhindern, dass für Kinder bedeutsame Gegenstände bzw. Themen übersehen werden. Dabei geriet jedoch das Soziale Lernen zu sehr in den Vordergrund und verdrängte andere Bereiche – insbesondere sachbezogene Themen, wie z. B. naturwissenschaftliche oder mathematische Bereiche. Erst in letzer Zeit werden viele KITA- / Kindergarten-Programme aufgelegt, die versuchen, diesen Missstand zu beheben (z. B. “Kinder als Forscher”).

Zusätzliche Artikel zum Situationsansatz finden Sie im bekannten – und sehr empfehlenswerten – Kindergartenpädagogik-Online Handbuch:

http://www.kindergartenpaedagogik.de/936.html

und

http://www.kindergartenpaedagogik.de/596.html

Ein Beispiel: In diesem Artikel wird u. a. anhand der religiösen Erziehung beschrieben, wie versucht wird, “Sinnverbundenheit” zu erreichen:

“Dies geschieht allerdings nicht als eine isolierte religiöse Erziehung i.S. einer Glaubensvermittlung auf dem Hintergrund einer missionarisch-diakonischen Überzeugungsarbeit, sondern im Verständnis der Erfahrung eines lebendigen, personbezogenen, religiösen Werteerlebens.

Unbestritten muß und sollten Kindergärten unter kirchlicher Trägerschaft das Recht und die Pflicht haben, eine Theologie des Kindes (Menschen) zu bestreiten, basierend auf den Werten des Neuen Testaments.

(…)

Um es noch deutlicher auf den Punkt zu bringen: das religiöse Erleben steht sicherlich in einem Widerspruch zu den Anforderungen einer “Unterweisung im Glauben”, einem “Anbieten von religiösen Zusatzprogrammen” oder einer geforderte Einübung in kultisch-rituelle Frömmigkeits- und Konfessionsriten”. Vielmehr schenkt eine lebendige Religionspädagogik den Kindern das Gefühl, sich in einer für sie immer fremder werdenden Welt aufgehoben und verstanden zu werden, erfahrbar durch die Integration des Evangeliums in alltägliche Erfahrungen, Erlebnisse und Situationen.”

Quelle: http://www.kindergartenpaedagogik.de/596.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ergänzte Link-Tipps zum Situationsansatz:

Susanne Rosenberg – Kindergarten-Workshop – Feuerdornstraße 81- 46487 Wesel
Kindergarten-Workshop – Pädagogischer Ansatz:

http://www.kindergarten-workshop.de/index.html?/paedagogik/konzeption/konzeption13.htm

.

Kindergartenpädagogik – Online-Handbuch – Herausgeber: Martin R. Textor
Konzeptionsentwicklung in Kindertageseinrichtungen
Martin R. Textor:

http://www.kindergartenpaedagogik.de/17.html

Frohe Weihnachten!

Auch Schülerinnen und Schüler brauchen Ferien. Sie sollten die Möglichkeit haben, sich ausreichend zu erholen. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder auch dahingehend unterstützen.

Daher allen Schülern unbeschwerte (http://bildungsklick.de/pm/71469/kinder-brauchen-ferien-sie-leiden-unter-druck-und-anspannung/) Weihnachtsferien!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Unartige Kinder durch Geschenke-Entzug bestrafen?

Was meinen Sie?  Sollten Eltern, die mit dem Verhalten ihrer Kinder unzufrieden sind, konsequent vorgehen, indem sie ihre Kinder am Heiligabend nicht beschenken?

Eine spannende Frage, die Sie hier diskutieren können:

http://www.das-tut-man-nicht.de/index.php?id=68&tx_uoout_pi1[questionid]=100&back=59&pnr=

Eine interessante “Webseite, auf der Menschen in ethischen oder moralischen Konflikten ihre Frage stellen können” (vgl. http://www.das-tut-man-nicht.de/wir-ueber-uns/portrait)

Allen Bloglesern und Blogleserinnen einen gesegneten Heiligabend und ein frohes Weihnachtsfest!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die konzeptionelle Entwicklung der Erziehungswissenschaft im Überblick

Eine empfehlenswerte Übersicht über die Entwicklung der erziehungswissenschaftlichen Konzepte erhalten Sie auf der Webseite von Prof. Dr. Koring, Leiter des Lehrstuhls für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz-Zwickau: http://neibecker.wiwi.uni-karlsruhe.de/breiter/fertig/chemnitz/inhalt.htm#men%C2%B3

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Das Theorie- und Praxisproblem aus Sicht der Studierenden

Professor Vogel (Technische Universität Dortmund) geht auf das Problem der Studierenden ein, die meinen:

“Alles, was ich für die berufliche Praxis brauche, lerne ich im Studium; und: Alles. Was im Studium an Theorien angeboten bzw. verlangt wird, muß auch berufsrelevant sein.”

Und umgekehrt scheint aus Sicht der Dozenten ein gravierendes Problem erkennbar:

“Studierende ignorieren konsequent die Theorien, die die Hochschullehrer für unbedingt wichtig halten; zwischen Veranstaltungen im Grund- und Hauptstudium sind keine Niveauunterschiede hinsichtlich des Wissens der studentischen Klientel festzustellen;…”

Vogel weist darauf hin, dass es dreierlei Arten von Wissen in der Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft gibt:

“Pädagogisches Alltagswissen, das z. B. Eltern brauchen, um ihre Kinder zu erziehen; pädagogisches Professionswissen, das der Praktiker im Beruf braucht, um kompetent handeln zu können und das erziehungswissenschaftliche Wissen, das in Wissenschaft und Forschung an der Universität erzeugt und verwaltet wird.”

Daraus ergibt sich, dass erziehungswissenschaftliches Wissen, das an der Universität gelehrt wird, nicht mit dem Professionswissen zu verwechseln ist. Es ist strukturell unmöglich, zu verlangen, dass erziehungswissenschaftliches Wissen den Anforderungen des Professionswissen entspricht. Anders formuliert: Erziehungswissenschaftliches Wissen kann niemals den Erwartungen der Studierenden genügen, die sich etwas “Handfestes” für ihren Beruf oder gar für ihre eigene Erziehungskompetenz wünschen.

Als Ursache für solche Erwartungshaltungen sieht Vogel den Prozess der Verwissenschaftlichung der Pädagogik. So habe man in der Aufklärung versucht, Menschen durch Erziehung und Bildung nach den Idealen der Vernunft zu verbessern. Das Verständnis setzte sich fatalerweise durch, dass die junge Disziplin der Pädagogik die Aufgabe habe, den Lehrern das passende “Rüstzeug” mitzugeben. Noch in den 1920ern setzte sich dieser Gedanke fort, als sich an den Universitäten eine praxisorientierte “hermeneutisch-pragmatische Pädagogik” etablierte und sich gleichzeitig Pädagogische Akademien bildeten, die der Auffassung waren, Pädagogik müsse sich allein den Bedürfnissen des Lehrerberufs unterordnen.

Daher sei den Pädagogik-Studierenden kein Vorwurf zu machen, da sie eine Erwartungshaltung übernommen haben, die den früheren Standards entsprechen. Doch gleichzeitig verweist Vogel darauf, dass doch auch professionsbezogenes Wissen an erziehungswissenschaftlichem Wissen anknüpft und sich eben nicht allein aus einer pädagogischen Zunft heraus entwickelt habe.  Im Unterschied dazu steht jedoch das erziehungswissenschaftliche Studium, das Pädagoginnen und Pädagogen in die Lage versetzen soll, professionelles Wissen kritisch zu hinterfragen und prinzipiell weiter zu entwickeln. Diese Kompetenz von erziehungswissenschaftlich ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen rechtfertige im Übrigen, so Vogel, eine höhere Einstufung hinsichtlich “Kompetenz, Status und schließlich auch
Bezahlung”
.

Demzufolge schlussfolgert Vogel, dass den Studierenden von Anfang an klar gemacht werden müsse, wo die Grenzen und Möglichkeiten der verschiedenen Wissensarten liegen und welche Chance sich im erziehungswissenschaftlichen Wissen verbirgt im Unterschied zum Professions- und Alltagswissen.  Vogel zeigt auf, dass deswegen die verschiedenen Wissensbereiche nicht isoliert nebeneinander stünden, so als ob sie nichts miteinander zu tun hätten. Ganz im Gegenteil sind doch solche Bereiche stets miteinander verknüpft. Studierende der Erziehungswissenschaft können natürlich so viele Therapieformen etc. zusätzlich lernen, doch sollten sie nicht vergessen, dass sie von ihrem Studium her prinzipiell befähigt sind, solche Therapieformen zu unterscheiden und kritisch zu beurteilen.

Vogel schließt seinen Artikel mit der Forderung, dass das erziehungswissenschaftliche Grundstudium ein Mindestbestand an erziehungswissenschaftlichen Theorien, Wissensbeständen und Problemdefinitionen” enthalten soll. Eine absolute Freiheit bei der Auswahl an pädagogischen Seminaren und Kursen führe häufig dazu, dass manch elementares erziehungswissenschaftliche Wissen am Ende des Studiums nicht vorhanden sei.

Ein – wie ich finde – sehr guter Artikel, der trotz seiner Veröffentlichung vor zehn Jahren , wesentlich dazu beiträgt, zu verstehen, was Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen von ihrer Ausbildung her eigentlich auszeichnet und widerspiegelt, welche Missverständnisse auch in den eigenen Reihen noch vorherrschen.

Hier geht es zum lesenswerten (5-seitigen Pdf-) Artikel:

Peter Vogel
Der Theorie-Praxis-Konflikt in der Pädagogik als Deutungsmuster im Studienalltag – oder: Was lernt man eigentlich im erziehungswissenschaftlichen Studium?

http://www.oase.udk-berlin.de/~erdmann/lehr/06vorl/Vogel1999.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Öffentlich geförderte Forschung für die Öffentlichkeit transparent gestalten!

Wenn Sie etwas bezahlen, haben Sie normalerweise auch einen Anspruch darauf. Leider ist das nicht überall der Fall: Tatsächlich ist es (noch) so, dass Steuerzahler viele Forschungsprojekte finanzieren, aber leider keinen Anspruch darauf haben, Einblick in die Forschungsergebnisse zu bekommen. Und damit sich dieser Missstand ändert, haben Sie bis zum 22.12.2009 die Möglichkeit, eine Petition zu unterschreiben.

Hier ein Auszug aus dem Text der Petition:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.“

Quelle: Siehe Link oben! Sorgen Sie bitte mit dafür, dass öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse auch für jeden Bürger frei zugänglich gemacht werden! Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildung auf Katholisch.de

Auch auf Katholisch.de gibt es gute Bildungsangebote für interessierte Surfer: Informationen über den katholischen Religionsunterricht, katholische Internate, Studiengänge, Institute u. s. w.  finden Sie beispielsweise hier:

Daneben gibt es interessante Informationen aus den folgenden Bereichen:

Auch an die Kinder hat man mit der folgenden Seite gedacht: http://katholisch.de/40.html Es gibt zudem ein katholisches Internet-Fernsehen mit der Bezeichnung web-tv.katholisch. Auf katholisch.de erfahren Sie nicht nur eine Menge über den Glauben und über den Aufbau und Struktur der Katholischen Kirche, sondern erhalten auch eine gute Übersicht darüber, wo und wie die Katholiken unsere Gesellschaft verantwortlich mitgestalten. Klicken Sie sich einfach mal durch!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Evangelisch.de: Wissen und mehr!

Auf der Seite evangelisch.de gibt es die gute Möglichkeit, sich in den unten genannten Rubriken quasi “über Gott und die Welt” zu informieren:

Evangelisch.de beantwortet selbstverständlich auch – und das ist ebenfalls sehr spannend – Fragen rund um den Glauben. Wer also mehr über den biblischen Glauben erfahren will und so manche Bildungslücke schließen möchte, sollte sich hier durchklicken:

http://www.evangelisch.de/kompass/glauben-und-leben

Ganz aktuell kann der wissensbegierige Leser auch erfahren, was es mit dem Weihnachtsmann und dem Christkind auf sich hat: http://www.evangelisch.de/kompass/glauben-und-leben/was-hat-der-weihnachtsmann-mit-dem-christkind-zu-tun7668

Viel Spaß bei der Mehrung manch neuer Erkenntnisse!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Definition der Frühen Hilfen

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe “Begriffsbestimmung Frühe Hilfen“ im Wissenschaftlichen Beirat des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen definieren den Terminus „Frühe Hilfen“ u. a. wie folgt:

Frühe Hilfen bilden (…) Unterstützungssysteme mit (…) Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen (vgl. http://www.fruehehilfen.de/index.php?id=4010). “

Ziel ist es, nicht nur die Entwicklung der Kinder, sondern auch die Erziehungskompetenzen der Eltern zu verbessern. Dabei ist das Angebot der Frühen Hilfen sehr breit gefächert: Diese Hilfe hat präventiven und ergänzenden Charakter. Bereits werdende Eltern können vorsorglich Frühe Hilfen in Anspruch nehmen, erst recht Familien mit ihren jeweiligen, konkreten Problemen. Letzten Endes dienen diese Maßnahmen dem Kindeswohl.  Frühe Hilfen werden praktisch durch verschiedene Experten, aber auch durch verantwortliche Bürger ermöglicht. Es gilt, soziale Netzwerke zu stärken, die sich für Kinder und Familien einsetzen. Konkret ist eine „enge Vernetzung und Kooperation von Institutionen und Angeboten aus den Bereichen der Schwangerschaftsberatung, des Gesundheitswesens, der interdisziplinären Frühförderung, der Kinder- und Jugendhilfe und weiterer sozialer Dienste“ (vgl. http://www.fruehehilfen.de/index.php?id=4010) nötig.

Neben der quantitativen Ausweitung der Frühen Hilfen wird auch an deren qualitativen Verbesserung gearbeitet.

Weitere Informationen auch auf der Hauptseite: http://www.fruehehilfen.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pädagogik und Erziehungswissenschaft, Kompetenzen von Pädagogen, Disziplinen, Bereiche und Aufgaben und Funktionen der Erziehung

Eine gute Übersicht über die…

Pädagogik und Erziehungswissenschaft

Kompetenzen von Pädagogen

Arbeitsfelder und Disziplinen der EW

Bereiche allgemeiner Pädagogik

Aufgaben und Funktionen der Erziehung

…gibt Professor Dr. Rudolf Tippelt.

Diese Übersicht können Sie sich hier als Pdf-Datei herunterladen:

http://www.paed.uni-muenchen.de/~paed/paed2/lehre/WiSe0607/Tippelt/VL1.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kinder lernen naturwissenschaftliches Denken

Einen Blogeintrag über den kindlichen Erwerb naturwissenschaftlichen Denkens können Sie in meinem Naturpaedblog nachlesen:

http://natur.paedblog.de/2009/11/21/wenn-kinder-naturwissenschaftlich-denken-lernen

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp von lehrer-online.de: hoerspielland.de

Über Lehrer-online.de kommt diesmal eine Link-Empfehlung rein!

Wer sich für Hörspiele aus alten (= analogen) Zeiten begeistern kann,

sollte sich diesen Link-Tipp durchlesen:

http://www.lehrer-online.de/801169.php

bzw. direkt:

http://hoerspielland.de/

Viel Spaß dabei!

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Lernsender – Der Lernsender aus Nordrhein-Westfalen

Gerade in der heutigen Zeit, in der neuerdings Überlegungen auftauchen, dass der TV-Konsument für private Sender ebenfalls löhnen soll, lohnt es sich (für den Verbaucher), nach Alternativen Ausschau zu halten.

Umso erfreulicher, über  das neue Angebot informiert zu werden, dass das Dortmunder Institut für Journalistik dem gebeutelten Gebührenzahler ein „nichtkommerzielles Fernsehprogramm“ zur Verfügung stellt:

http://www.tv-lernsender.de

Auf der Webseite heißt es:

Weiterhin steht dort geschrieben:

  • „Wir wollen experimentieren  mit neuen TV-Formaten und Sendeformen! Unser Ziel: Ein vielfältiges, attraktives und relevantes Programm!
  • Wir wollen eine neue Plattform für Fernsehausbildung in NRW werden! Unser Ziel: Ein landesweites Netzwerk von Profi-Ausbildern, Lehrredaktionen und Redaktionsgruppen!
  • Wir wollen Medienkompetenz fördern: Unser Team entwickelt praxisnahe Konzepte für die journalistische, audiovisuelle und crossmediale Qualifizierung und Weiterbildung“

Quelle: http://www.tv-lernsender.de/das-projekt/die-vision.html Experimente sind prima, ein reger Austausch in Sachen (Fernseh-) Ausbildung stets unterstützungswert, auf diese Weise kann man die Medienkompetenz praxisnah vermitteln.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kommission: Pädagogik der frühen Kindheit

Ein Link-Tipp für Pädagoginnen & Pädagogen, die sich wissenschaftlich mit Kollegen der Pädagogik der frühen Kindheit austauschen wollen:

http://www.pdfk.de

Auf der Webseite der „Kommission“ heißt es: ‚Die Kommission “Pädagogik der frühen Kindheit“ (PdfK) in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) versteht sich als Knotenpunkt von Theoriebildung, Forschung und Praxisentwicklung im Bereich der Pädagogik der frühen Kindheit (…)

Die Mitglieder der Kommission PdfK befassen sich in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit Bedingungen und Verläufen frühkindlicher Bildungs- und Lernprozesse, mit Merkmalen und Wirkungen familiärer Umwelten, institutioneller Bildungs-, Erziehungs- und Betreuungskontexte, pädagogischer Interventionen sowie ihrer vielfältigen Wechselbeziehungen. Die kindliche Lebensphase von 0 bis 8 Jahren wird dabei in den Mittelpunkt gestellt.

Quelle: http://www.pdfk.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wirkung in der Pädagogik

Die Wirkung pädagogischen Handelns ist kaum messbar, umso wichtiger ist es, die Kernkompetenzen von PädagogInnen herauszuarbeiten.

Welch professionelle Rolle die Pädagogin bzw. der Pädagoge bei der Förderung von z. B. Jugendlichen einnimmt, können Sie in der nachfolgenden Pdf-Datei (der „Gemeinschaft der Studierenden im Wintersemester 2008/09) gut nachlesen:

http://www.puwendt.de/files/2009-07-13_Def_Wirkung.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildungswüste Deutschland?

Wie bereits am 23. Mai 2009 angeklungen ist, gibt es hierzulande viele Menschen, die (immer noch) den Bildungsnotstand ausrufen. Nun veröffentlichten die Wirtschaftsjunioren Deutschlands (WJD) am 3. September 10 Forderungen, wonach die deutsche “Bildungswüste” zu einer blühenden “Bildungslandschaft” werden soll:

1. Eine Richtlinienkompetenz für die Bundesregierung in Sachen Bildung

2. Die Kultusministerkonferenz muss als echte Koordinationsstelle für  Schulpolitik agieren und das Schulsystem neu organisieren

3. Die Bundesländer müssen gleichwertige Bildungs- und Lebenschancen für alle Schüler und vergleichbare Qualität der Schulen schaffen

4. Durch Schulrankings für mehr Wettbewerb und Orientierung an Bestleistungen sorgen

5. Vergleichbare Schulformen in allen Bundesländern für eine messbar hohe Qualität und Mobilität im Bildungswesen

6. Festlegung von Bildungsstandards für Schulabschlüsse und Allgemeinbildung

7. Zentrale Prüfungen für Transparenz und Vergleichbarkeit von Abschlüssen

8. Mindeststandards für Lehrerbildung, Berufsvorbereitung und Schulevaluationen sowie eine Aufwertung der Berufe Lehrer und Erzieher

9. Ganztagsschulen und Pflichtvorschuljahr für alle zur Schaffung gleicher – sprich: fairer – Voraussetzungen

10. Eine engere Vernetzung von Schulen und Wirtschaft durch Betriebspraktika für Schüler wie Lehrer zur Berufsorientierung und -vorbereitung

Quelle:

http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/meldungen/meldung011840.html

Die dazugehörige Pressemeldung der WJD können Sie sich hier downloaden:

http://www.wjd.de/struktur/org_cms/presse_get.php?id=1952&WJDSESSID=ef04cb84e58d9c3f5eb4b11f47edb6b5

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

In der Diskussion: Erziehungsbegriff der Gegenwart

Eine Lehramtsstudentin, Lina Behrendt aus Engelschoff, hat im Rahmen eines Seminars (Koller) den gegenwärtigen Erziehungsbegriff ein wenig beschrieben. Dabei geht es einführend um die Gegenüberstellung des normativen (Kron) und deskriptiven (Brezinka) Ansatzes:

http://linabehrendt.files.wordpress.com/2009/06/doc-protokoll-brezinka-mit-bild-fur-cfp4.doc

Alternativ dazu ein Link von Tina und Richard Leinstein, die Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft kurz beschreiben wollen:

http://www.google.de/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=48&url=http%3A%2F%2Fwww.leinstein.de%2Fmedia%2F1844%2Fweber_grundfragen_

und_grundbegriffe.pdf&ei=N8aiSs-RPJPu-Abb9bjRDw&rct=j&q=normative+Erziehung&usg=AFQjCNGYnJ4h1Y4GpXsPlGs6SwzXT4q-1A

Schließlich ein weiterführender Link zu Werner Stangls bekannten Arbeitsblättern, diesmal über verschiedene Erziehungsstile:

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/ERZIEHUNG/Erziehungsstile.shtml

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge