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Montag, 28. Dezember 2009
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Europäischen Kommission ist die IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (ehemals: Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V.) “auf den Gebieten der internationalen Jugendpolitik, Jugendarbeit und Jugendinformation tätig. Aufgabe ist die Förderung der internationalen Jugendarbeit und der jugendpolitischen Zusammenarbeit, um das gegenseitige Verständnis junger Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen zu erweitern, ihre Beziehungen zueinander zu festigen und um Vorurteile abzubauen.”
Diese informative Webseite sollten Fachleute, Pädagogen, Eltern und Jugendliche kennen, daher folgt hier der entsprechende Link-Tipp:
http://www.ijab.de
Dort finden Jugendliche nicht nur wichtige Links,…:
…sondern auch Experten können sich auf den genannten Links zahlreiche Informationen besorgen:
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags:2009, Au pair, Ausbildung, Ausland, Beruf, Bildung, Bundesministerium für Familie, Europäische Kommission, Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesre, fair, Frauen und Jugend, http://ec.europa.eu, http://www.ijab.de, IJAB, Informationen, interkulturelle Bildung, Internet, Jugend, Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland, Senioren, Sprachen, Strövers Paedblog, Studium, Wissen
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Sonntag, 27. Dezember 2009
Dieser pädagogische Ansatz ist ein sehr zentraler in der Pädagogik der Frühen Kindheit (früher auch “Vorschulpädagogik” genannt).
Wer sich in aller Kürze über den Situationsansatz informieren möchte, kann dies nicht nur auf der Wikipedia-Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Situationsansatz, sondern auch auf der Webseite des Instituts für den Situationsansatzes in der Internationalen Akademie gGmbH (FU Berlin) tun:
Dort heißt es u. a.:
“Zu den handlungsorientierenden Grundsätzen gehört (…),
- die Lebenssituationen von Kindern und Familien, also den Erfahrungsschatz und den Erwartungshorizont, die Erlebnisse, Wünsche und Visionen der Kinder zum Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit zu machen,
- den Kindern vielfältige Zugänge zu Wissen und Erfahrungen in realen Lebenssituationen zu verschaffen,
- jüngeren und älteren Kindern im gemeinsamen Tun vielseitige Lernerfahrungen zu ermöglichen,
- Voraussetzungen zu schaffen, dass Kinder ihr Leben in der Kindertageseinrichtung aktiv mit gestalten können und Werte und Normen des Zusammenlebens im Alltag erleben,
- die besonderen Bildungschancen in einer Gesellschaft zu nutzen, die durch verschiedene Kulturen geprägt ist,
- die Eltern an der Erziehung und Bildung ihrer Kinder in der Kindertageseinrichtung zu beteiligen, und die Arbeit transparent zu machen,
- enge Beziehungen zum sozial-räumlichen Umfeld zu entwickeln,
- die pädagogische Arbeit nach den vier Planungsschritten des Situationsansatzes mit den Kindern zu planen und zu dokumentieren, und schließlich
- die Organisationsstruktur der Einrichtung entsprechend dem Konzept Situationsansatz zu gestalten.”
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.ina-fu.org/ista/content/quasi/index.html
bzw. unter
http://www.ina-fu.org/ista/content/situationsansatz.html
Ein fünfseitiges Konzept dazu finden Sie hier:
http://www.ina-fu.org/ista/content/pdf/konzeptionelle_grundsaetze.pdf
Das dazugehörige Leitbild können Sie sich hier downloaden:
http://www.ina-fu.org/ista/content/pdf/leitbild.pdf
Der Situationsansatz richtete sich überwiegend gegen frühere funktionsorientierte Ansätze, die versucht haben, bestimmte Kompetenzen (z. B. Sprachkompetenz) zu fördern und Gefahr liefen, Kinder in einer Art Vortraining auf Schule vorzubereiten. Kinder sollten möglichst viele unterschiedliche Aufgaben beherrschen und gut vorbereitet in den nächsten Lebensabschnitt gehen. Im Unterschied dazu war der Situationsansatz bemüht, die für das Kind wesentlichen Lebenssituationen (z. B. Trauer) zu erfassen bzw. diese gemeinsam mit den Kindern zu erarbeiten und anzubieten. Das Kind sollte nicht länger von Erwachsenen bestimmte Aufgaben vorgesetzt bekommen, sondern die Chance haben, gleichberechtigt und demokratisch die ihm wichtigen Themen zu nennen und – im Rahmen des Möglichen – mit vorzubereiten. Daher wird im Situationsansatz ein besonderer Schwerpunkt auf die genaue Beobachtung und Dokumentation gelegt, um zu verhindern, dass für Kinder bedeutsame Gegenstände bzw. Themen übersehen werden. Dabei geriet jedoch das Soziale Lernen zu sehr in den Vordergrund und verdrängte andere Bereiche – insbesondere sachbezogene Themen, wie z. B. naturwissenschaftliche oder mathematische Bereiche. Erst in letzer Zeit werden viele KITA- / Kindergarten-Programme aufgelegt, die versuchen, diesen Missstand zu beheben (z. B. “Kinder als Forscher”).
Zusätzliche Artikel zum Situationsansatz finden Sie im bekannten – und sehr empfehlenswerten – Kindergartenpädagogik-Online Handbuch:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/936.html
und
http://www.kindergartenpaedagogik.de/596.html
Ein Beispiel: In diesem Artikel wird u. a. anhand der religiösen Erziehung beschrieben, wie versucht wird, “Sinnverbundenheit” zu erreichen:
“Dies geschieht allerdings nicht als eine isolierte religiöse Erziehung i.S. einer Glaubensvermittlung auf dem Hintergrund einer missionarisch-diakonischen Überzeugungsarbeit, sondern im Verständnis der Erfahrung eines lebendigen, personbezogenen, religiösen Werteerlebens.
Unbestritten muß und sollten Kindergärten unter kirchlicher Trägerschaft das Recht und die Pflicht haben, eine Theologie des Kindes (Menschen) zu bestreiten, basierend auf den Werten des Neuen Testaments.
(…)
Um es noch deutlicher auf den Punkt zu bringen: das religiöse Erleben steht sicherlich in einem Widerspruch zu den Anforderungen einer “Unterweisung im Glauben”, einem “Anbieten von religiösen Zusatzprogrammen” oder einer geforderte Einübung in kultisch-rituelle Frömmigkeits- und Konfessionsriten”. Vielmehr schenkt eine lebendige Religionspädagogik den Kindern das Gefühl, sich in einer für sie immer fremder werdenden Welt aufgehoben und verstanden zu werden, erfahrbar durch die Integration des Evangeliums in alltägliche Erfahrungen, Erlebnisse und Situationen.”
Quelle: http://www.kindergartenpaedagogik.de/596.html
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Ergänzte Link-Tipps zum Situationsansatz:
Susanne Rosenberg – Kindergarten-Workshop – Feuerdornstraße 81- 46487 Wesel
Kindergarten-Workshop – Pädagogischer Ansatz:
http://www.kindergarten-workshop.de/index.html?/paedagogik/konzeption/konzeption13.htm
.
Kindergartenpädagogik – Online-Handbuch – Herausgeber: Martin R. Textor
Konzeptionsentwicklung in Kindertageseinrichtungen
Martin R. Textor:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/17.html
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Donnerstag, 24. Dezember 2009
Was meinen Sie? Sollten Eltern, die mit dem Verhalten ihrer Kinder unzufrieden sind, konsequent vorgehen, indem sie ihre Kinder am Heiligabend nicht beschenken?
Eine spannende Frage, die Sie hier diskutieren können:
http://www.das-tut-man-nicht.de/index.php?id=68&tx_uoout_pi1[questionid]=100&back=59&pnr=
Eine interessante “Webseite, auf der Menschen in ethischen oder moralischen Konflikten ihre Frage stellen können” (vgl. http://www.das-tut-man-nicht.de/wir-ueber-uns/portrait)
Allen Bloglesern und Blogleserinnen einen gesegneten Heiligabend und ein frohes Weihnachtsfest!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags:2009, bestrafen, böse, Eltern, Erziehung, Geschenke, Heiligabend, Kind, Kinder, Kindergarten, Konsequenzen, Lehrer, Pädagogik, Strafe, unartig, Weihnachten
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Montag, 21. Dezember 2009
Professor Vogel (Technische Universität Dortmund) geht auf das Problem der Studierenden ein, die meinen:
“Alles, was ich für die berufliche Praxis brauche, lerne ich im Studium; und: Alles. Was im Studium an Theorien angeboten bzw. verlangt wird, muß auch berufsrelevant sein.”
Und umgekehrt scheint aus Sicht der Dozenten ein gravierendes Problem erkennbar:
“Studierende ignorieren konsequent die Theorien, die die Hochschullehrer für unbedingt wichtig halten; zwischen Veranstaltungen im Grund- und Hauptstudium sind keine Niveauunterschiede hinsichtlich des Wissens der studentischen Klientel festzustellen;…”
Vogel weist darauf hin, dass es dreierlei Arten von Wissen in der Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft gibt:
“Pädagogisches Alltagswissen, das z. B. Eltern brauchen, um ihre Kinder zu erziehen; pädagogisches Professionswissen, das der Praktiker im Beruf braucht, um kompetent handeln zu können und das erziehungswissenschaftliche Wissen, das in Wissenschaft und Forschung an der Universität erzeugt und verwaltet wird.”
Daraus ergibt sich, dass erziehungswissenschaftliches Wissen, das an der Universität gelehrt wird, nicht mit dem Professionswissen zu verwechseln ist. Es ist strukturell unmöglich, zu verlangen, dass erziehungswissenschaftliches Wissen den Anforderungen des Professionswissen entspricht. Anders formuliert: Erziehungswissenschaftliches Wissen kann niemals den Erwartungen der Studierenden genügen, die sich etwas “Handfestes” für ihren Beruf oder gar für ihre eigene Erziehungskompetenz wünschen.
Als Ursache für solche Erwartungshaltungen sieht Vogel den Prozess der Verwissenschaftlichung der Pädagogik. So habe man in der Aufklärung versucht, Menschen durch Erziehung und Bildung nach den Idealen der Vernunft zu verbessern. Das Verständnis setzte sich fatalerweise durch, dass die junge Disziplin der Pädagogik die Aufgabe habe, den Lehrern das passende “Rüstzeug” mitzugeben. Noch in den 1920ern setzte sich dieser Gedanke fort, als sich an den Universitäten eine praxisorientierte “hermeneutisch-pragmatische Pädagogik” etablierte und sich gleichzeitig Pädagogische Akademien bildeten, die der Auffassung waren, Pädagogik müsse sich allein den Bedürfnissen des Lehrerberufs unterordnen.
Daher sei den Pädagogik-Studierenden kein Vorwurf zu machen, da sie eine Erwartungshaltung übernommen haben, die den früheren Standards entsprechen. Doch gleichzeitig verweist Vogel darauf, dass doch auch professionsbezogenes Wissen an erziehungswissenschaftlichem Wissen anknüpft und sich eben nicht allein aus einer pädagogischen Zunft heraus entwickelt habe. Im Unterschied dazu steht jedoch das erziehungswissenschaftliche Studium, das Pädagoginnen und Pädagogen in die Lage versetzen soll, professionelles Wissen kritisch zu hinterfragen und prinzipiell weiter zu entwickeln. Diese Kompetenz von erziehungswissenschaftlich ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen rechtfertige im Übrigen, so Vogel, eine höhere Einstufung hinsichtlich “Kompetenz, Status und schließlich auch
Bezahlung”.
Demzufolge schlussfolgert Vogel, dass den Studierenden von Anfang an klar gemacht werden müsse, wo die Grenzen und Möglichkeiten der verschiedenen Wissensarten liegen und welche Chance sich im erziehungswissenschaftlichen Wissen verbirgt im Unterschied zum Professions- und Alltagswissen. Vogel zeigt auf, dass deswegen die verschiedenen Wissensbereiche nicht isoliert nebeneinander stünden, so als ob sie nichts miteinander zu tun hätten. Ganz im Gegenteil sind doch solche Bereiche stets miteinander verknüpft. Studierende der Erziehungswissenschaft können natürlich so viele Therapieformen etc. zusätzlich lernen, doch sollten sie nicht vergessen, dass sie von ihrem Studium her prinzipiell befähigt sind, solche Therapieformen zu unterscheiden und kritisch zu beurteilen.
Vogel schließt seinen Artikel mit der Forderung, dass das erziehungswissenschaftliche Grundstudium ein “Mindestbestand an erziehungswissenschaftlichen Theorien, Wissensbeständen und Problemdefinitionen” enthalten soll. Eine absolute Freiheit bei der Auswahl an pädagogischen Seminaren und Kursen führe häufig dazu, dass manch elementares erziehungswissenschaftliche Wissen am Ende des Studiums nicht vorhanden sei.
Ein – wie ich finde – sehr guter Artikel, der trotz seiner Veröffentlichung vor zehn Jahren , wesentlich dazu beiträgt, zu verstehen, was Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen von ihrer Ausbildung her eigentlich auszeichnet und widerspiegelt, welche Missverständnisse auch in den eigenen Reihen noch vorherrschen.
Hier geht es zum lesenswerten (5-seitigen Pdf-) Artikel:
Peter Vogel
Der Theorie-Praxis-Konflikt in der Pädagogik als Deutungsmuster im Studienalltag – oder: Was lernt man eigentlich im erziehungswissenschaftlichen Studium?
http://www.oase.udk-berlin.de/~erdmann/lehr/06vorl/Vogel1999.pdf
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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Samstag, 19. Dezember 2009
Wenn Sie etwas bezahlen, haben Sie normalerweise auch einen Anspruch darauf. Leider ist das nicht überall der Fall: Tatsächlich ist es (noch) so, dass Steuerzahler viele Forschungsprojekte finanzieren, aber leider (noch) keinen Anspruch darauf haben, Einblick in die Forschungsergebnisse zu haben. Und damit sich dieser Missstand ändert, haben Sie bis zum 22.12.2009 die Möglichkeit, eine Petition zu unterschreiben, auf die mich mein alter Freund Alexander König (kreetrapper) in seinem heutigen Gedankenblasen-Weblog-Eintrag aufmerksam gemacht hat:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922
Hier ein Auszug aus dem Text der Petition:
“Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.”
Quelle: Siehe Link oben!
Sorgen Sie bitte mit dafür, dass öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse auch für jeden Bürger frei zugänglich gemacht werden!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
P.s.:
Um die Petition unterzeichnen zu können, müssen Sie sich zuvor hier anmelden:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=register
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Samstag, 12. Dezember 2009
Auf der Seite evangelisch.de gibt es die gute Möglichkeit, sich in den unten genannten Rubriken quasi “über Gott und die Welt” zu informieren:
Evangelisch.de beantwortet selbstverständlich auch – und das ist ebenfalls sehr spannend – Fragen rund um den Glauben. Wer also mehr über den biblischen Glauben erfahren will und so manche Bildungslücke schließen möchte, sollte sich hier durchklicken:
http://www.evangelisch.de/kompass/glauben-und-leben
Ganz aktuell kann der wissensbegierige Leser auch erfahren, was es mit dem Weihnachtsmann und dem Christkind auf sich hat: http://www.evangelisch.de/kompass/glauben-und-leben/was-hat-der-weihnachtsmann-mit-dem-christkind-zu-tun7668
Viel Spaß bei der Mehrung manch neuer Erkenntnisse!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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Freitag, 27. November 2009
Eine gute Übersicht über die…
Pädagogik und Erziehungswissenschaft
•
Kompetenzen von Pädagogen
•
Arbeitsfelder und Disziplinen der EW
•
Bereiche allgemeiner Pädagogik
•
Aufgaben und Funktionen der Erziehung
…gibt Professor Dr. Rudolf Tippelt.
Diese Übersicht können Sie sich hier als Pdf-Datei herunterladen:
http://www.paed.uni-muenchen.de/~paed/paed2/lehre/WiSe0607/Tippelt/VL1.pdf
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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Samstag, 21. November 2009
Einen Blogeintrag über den kindlichen Erwerb naturwissenschaftlichen Denkens können Sie in meinem Naturpaedblog nachlesen:
http://natur.paedblog.de/2009/11/21/wenn-kinder-naturwissenschaftlich-denken-lernen
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags:2009, altersgerecht, Bildung, Biologie, Chemie, entdecken, Erlebnis, Erlebnispädagogik, Erziehungswissenschaft, Geist, Kind, Kinder, kindlich, kognitiv, Naturbildung, Naturpädagogik, Naturwissenschaft, naturwissenschaftlich denken, Pädagogik, Physik, Strövers Naturpaedblog, Strövers Paedblog, Umweltbildung, Umweltpädagogik
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Sonntag, 06. September 2009
Wie bereits am 23. Mai 2009 angeklungen ist, gibt es hierzulande viele Menschen, die (immer noch) den Bildungsnotstand ausrufen. Nun veröffentlichten die Wirtschaftsjunioren Deutschlands (WJD) am 3. September 10 Forderungen, wonach die deutsche “Bildungswüste” zu einer blühenden “Bildungslandschaft” werden soll:
1. Eine Richtlinienkompetenz für die Bundesregierung in Sachen Bildung
2. Die Kultusministerkonferenz muss als echte Koordinationsstelle für Schulpolitik agieren und das Schulsystem neu organisieren
3. Die Bundesländer müssen gleichwertige Bildungs- und Lebenschancen für alle Schüler und vergleichbare Qualität der Schulen schaffen
4. Durch Schulrankings für mehr Wettbewerb und Orientierung an Bestleistungen sorgen
5. Vergleichbare Schulformen in allen Bundesländern für eine messbar hohe Qualität und Mobilität im Bildungswesen
6. Festlegung von Bildungsstandards für Schulabschlüsse und Allgemeinbildung
7. Zentrale Prüfungen für Transparenz und Vergleichbarkeit von Abschlüssen
8. Mindeststandards für Lehrerbildung, Berufsvorbereitung und Schulevaluationen sowie eine Aufwertung der Berufe Lehrer und Erzieher
9. Ganztagsschulen und Pflichtvorschuljahr für alle zur Schaffung gleicher – sprich: fairer – Voraussetzungen
10. Eine engere Vernetzung von Schulen und Wirtschaft durch Betriebspraktika für Schüler wie Lehrer zur Berufsorientierung und -vorbereitung
Quelle:
http://www.dihk.de/inhalt/informationen/news/meldungen/meldung011840.html
Die dazugehörige Pressemeldung der WJD können Sie sich hier downloaden:
http://www.wjd.de/struktur/org_cms/presse_get.php?id=1952&WJDSESSID=ef04cb84e58d9c3f5eb4b11f47edb6b5
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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Samstag, 05. September 2009
Eine Lehramtsstudentin, Lina Behrendt aus Engelschoff, hat im Rahmen eines Seminars (Koller) den gegenwärtigen Erziehungsbegriff ein wenig beschrieben. Dabei geht es einführend um die Gegenüberstellung des normativen (Kron) und deskriptiven (Brezinka) Ansatzes:
http://linabehrendt.files.wordpress.com/2009/06/doc-protokoll-brezinka-mit-bild-fur-cfp4.doc
Alternativ dazu ein Link von Tina und Richard Leinstein, die Grundbegriffe der Erziehungswissenschaft kurz beschreiben wollen:
http://www.google.de/url?sa=t&source=web&ct=res&cd=48&url=http%3A%2F%2Fwww.leinstein.de%2Fmedia%2F1844%2Fweber_grundfragen_
und_grundbegriffe.pdf&ei=N8aiSs-RPJPu-Abb9bjRDw&rct=j&q=normative+Erziehung&usg=AFQjCNGYnJ4h1Y4GpXsPlGs6SwzXT4q-1A
Schließlich ein weiterführender Link zu Werner Stangls bekannten Arbeitsblättern, diesmal über verschiedene Erziehungsstile:
http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/ERZIEHUNG/Erziehungsstile.shtml
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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