Schlagwort-Archiv: 2010

Ist Gender-Pädagogik sinnvoll?

Das fragte sich jedenfalls die Journalistin und Mutter zweier Kinder Michèle Binswanger bereits 2010 in diesem Artikel:

http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/10721/ist-gender-padagogik-sinnvoll/

Auch weitere, aktuelle Blogbeiträge rund um die Erziehung finden Sie auf den Seiten Ihres Weblogs:

http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ingrid von Husen: Weihnachten in der Kindheit

„Wenn ich an die Weihnachten meiner Kindheit denke…“

Lesen Sie die Erinnerungen älterer Menschen in der „Erinnerungswerkstatt“ nach. Dort können Sie erfahren, wie die Zeit z. B. zwischen 1900 – 1939 erlebt wurde:

Aus aktuellem Anlass habe ich hier einen Link für Sie, der auf eine der drei Weihnachtsgeschichten führt, die von Ingrid von Husen verfasst wurde: „Weihnachten in der Kindheit“

Hierzu auch ein Link, um auf die Seite zu gelangen, auf der alle übrigen Autoren aufgelistet sind. Dort haben Sie eine Übersicht über die jeweils geschriebenen Texte und können sich durch ganze Erzählungen zu unterschiedlichen Themen durchklicken:

http://www.erinnerungswerkstatt-norderstedt.de/autoren.htm

Quelle:

http://www.erinnerungswerkstatt-norderstedt.de/artikel/307_vh.htm

Achim Leschinsky – Freie Schulwahl?

Achim Leschinsky
Freie Schulwahl
und staatliche Steuerung
Neue Regelungen des Übergangs
an weiterführende Schulen

http://edoc.hu-berlin.de/humboldt-vl/leschinsky-achim/PDF/Leschinsky.pdf

Welche Auswirkungen und Fehlentwicklungen es mit sich brachte, dass neue Gesetze für den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule verabschiedet wurden, beschreibt Prof. Leschinsky kritisch in dem oben angegebenen Text.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kindheit und Jugend vor und nach der Wende

Vor über einem Jahrzehnt berichtete die Deutsche Forschungsgemeinschaft von einer Studie, die Professor Rainer K. Silbereisen (Entwicklungspsychologe) durchführte. Die Studie verglich die Kindheit und Jugend in Ost- und Westdeutschland vor und nach dem Mauerfall. U. a. heißt es in diesem Artikel vom 19.05.1999 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG):

„Der Prozeß des Zusammenwachsens scheint für die jüngere Generation einfacher zu sein als für ihre Eltern. Derzeit ist gerade bei Erwachsenen eine Renaissance der Familie und die bewußte Betonung einer ostdeutschen Identität zu beobachten…“

Und weiter:

„Die Übereinstimmung der Wertvorstellungen ist bei den Jugendlichen in Ost und West offenbar groß.“

Der ganze Artikel ist hier zu finden:

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/49570/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Einführung in die Grundbegriffe der Pädagogik

Eine ganze Reihe lehrreicher Folien zu den pädagogischen Grundbegriffen habe ich auf einer Webseite der Humboldt-Universität zu Berlin entdeckt:

Dort beschreibt Prof. Tenorth seine Vorlesung wie folgt:

„In der Vorlesung werden grundlegende Fragestellungen der Erziehungswissenschaft behandelt, v. a. solche, die es erlauben, Erziehung und Bildung als öffentliche Aufgabe zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen deshalb die folgenden Themen: Bildung als Funktion von Gesellschaft, Schule als Form institutionalisierten Lernens, Vielfalt und Differenz pädagogisch gestalteter Lernwelten, pädagogische Interaktion als Medium professionellen Handelns, Normierung und Standardisierung als Referenzen der Leistungserbringung im Bildungssystem Varianz und Alternativen öffentlich-staatlicher Bildungsangebote.“

Quelle:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf

Kapitel 01: HIer die Planung, die Themen bzw. der Ablauf:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap2berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap1

Kapitel 02: I. Lernwelten: pädagogische Intentionen, Formen und Wirkungen.
Schulen – und die pädagogische Intention: „Bildung“:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap2

Kapitel 03: I. Lernwelten: pädagogische Intentionen, Formen und Wirkungen.
Schulen und die lebensweltliche Bedeutung: „Sozialisation“:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap3

Kapitel 04: I. Lernwelten: pädagogische Intentionen, Formen und Wirkungen.
Schulen und die Modi der Gestaltung: „Erziehung“:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap4

Kapitel 05: Lernwelten – und die Einheit von Bildung, Sozialisation und Erziehung

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap5

Kapitel 06: Lernwelten – und die Handlungsräume der pädagogischen Profession:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap6

Kapitel 7: II. Prämissen pädagogischer Arbeit
Adressaten: „Kinder“ und „Lerner“ – ihre „Natur“, ihre „Bildsamkeit“ und „Begabung“:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap7

Kapitel 08: Prozesse: Erziehen, Lehren, Lernen:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap8

Kapitel 09: Themen: Lehrplan, Kanon, Unterrichtsinhalt:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap9

Kapitel 10: III. Interventionsformen: Technologie von Bildung und Erziehung
Interaktion – Methode:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap10

Kapitel 11: Organisation – Norm:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap11

Kapitel 12: Gesellschaft – Reform:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap12

Kapitel 13: IV. Möglichkeiten und Grenzen der Erziehung.
Pädagogisierung oder die Risiken des Professionalismus.
Utopien und das Gegebene: Zeit der Erziehung – Zeit der Gesellschaft:

http://www.erziehungswissenschaften.hu-berlin.de/historische/lehre/sose2010/einf/folien/kap13

Weblogs & Co in der Pädagogik

Offenbar sind die zunehmende Anzahl pädagogischer Weblogs ein Ausdruck dafür, dass besonders jüngere Pädagogen beginnen, eine neue Dimension der Netzwerkarbeit zu entwickeln:

„Unsere These: Das Internet verändert die Vernetzungsarbeit von pädagogischen Professionals fundamental.“

Quelle:

http://www.strukturnetz.de/blog/2008/05/27/netzwerkarbeit-20/

Biographisch-narrative Gesprächsführung im pädagogischen Alltag

Einen Vortrag (gehalten 2006 auf einer Fachtagung „Das Leben entfalten“: Biografisch lernen – biografisch lehren / Universität Flensburg) über die biographisch-narrative Gesprächsführung im pädagogischen Alltag hat Reinhard Völzke auf der folgenden Webseite veröffentlicht:

http://www.strukturnetz.de/download//Vortraege/voelzke_biografisch_narrative_gespraechsfuehrung_flensburg_okt2006.pdf

Weiter Vorträge, insbesondere über berufliche Weiterbildung, finden Sie hier:

voelzke_bildungsscheck_nrw_060530.pdf

voelzke_instrumente_kompetenzerfassung_mainz_051130.pdf

voelzke_kompetenzerfassung_kobi_tako_bielefeld_051216.pdf

voelzke_talentkompass_nrw_einfuehrung_maerz06.pdf

voelzke_talentkompass_nrw_transfertagung_meine_region_feb07.pdf

voelzke_talentkompass_nrw_vortrag_uni_frankfurt_060601.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Anknüpfung an Bernfeld

Und warum es sinnvoll erscheint, sich im Rahmen der Schultheorie mit Bernfeld (http://www.paedblog.de/2010/12/15/grundfragen-von-erziehung-bildung-und-schule/ ) theoretisch zu beschäftigen, begründet Prof. Leschinsky in seinem Redemanuskript „Theorie der Schule I“:

http://www2.informatik.hu-berlin.de/~prang/page7/page2/files/Theorie%20der%20Schule%20I.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sicher im Netz unterwegs

Im bekannten blog.medpaed.de gibt es einen guten Linktipp für geplagte Eltern und Lehrer, die wissen wollen, wie man den Nachwuchs vor den virtuellen Gefahren beschützen kann:

http://blog.medpaed.de/2010/11/08/neue-broschure-spielregeln-im-internet/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachtrag:

Siehe auch:

http://www.paedblog.de/2006/12/05/klassenfotos-im-internet-erlaubt/

Neustart des Paedblogs

In Kürze geht es auch hier wieder los! Alte Beiträge werden nach und nach neu eingepflegt, doch werden die Kategorien etc. reduziert. Neue Links werden ebenfalls schrittweise wieder aufgenommen.

Soweit erst einmal dazu,

Silvio Ströver

Der 3. Pädagoge

Wer gewinnbringend die Sinne vor der Vernunft und die Wahrnehmung vor dem Denken ansprechen will, sollte an den „dritten Pädagogen„, den Raum denken. Die Frage stellt sich, wie man es schafft, aus linearen, kargen, öden Räumen lebendige, anregende und spannende Orte des Lernens und Entdeckens zu gestalten.

Hierzu einige einleitende Sätze zum „dritten Pädagogen„:

„Der Raum ist der dritte Pädagoge«, sagte der 1994

verstorbene Begründer der Reggiopädagogik,

Loris Malaguzzi. In den kommunalen Vorschulen der

norditalienischen Reggio Emilia Romagna begann

man schon in den 80er Jahren, Kinder als Forscher

und Dichter anzusehen. Respekt und Neugier

wurden als kognitive und moralische Tugenden

entdeckt.“

Es empfiehlt sich, den oben zitierten Text auf der folgenden Webseite weiter zu lesen:

Quelle: http://www.reinhardkahl.de/veranstaltung151.html

Ansonsten hier ein informativer Film zum „3. Pädagogen“ auf Youtube:

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Warum Schule krank machen kann

Dass Schule krank macht, und welche Lösungen es dafür geben kann, wird hier thematisiert:

Skript zum FIL-Vortrag von Herrn Dr. Vogt: “Schule gefährdet Ihre Gesundheit?” vom 11.06.08

Quelle:

http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/PPF/fachgebiete/Paedagogik/lehrstuehle/grundschulpaed/Download/HF_sections/content/Skript%20Lehrergesundheit.pdf

Ansonsten gibt es weitere interessante, pädagogische Texte:

Prof. Dr. Schultheis: Hablilitationsschrift “Leiblichkeit – Kultur – Erziehung”. Zur Theorie der elementaren Erziehung.

Flyer zum Vorleseprojekt an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Neuburg

Skript zum FIL-Vortrag “Autistische Kinder in der Regelschule” vom 11.11.2008

Skript zum FIL-Vortrag von Herrn Dr. Hitzler “Finnland – ein Schulparadies” vom 08.01.09

Handout zum FIL-Vortrag von Herrn Dr. Thoma am 23.06.09: “Die inklusive Schule”

Präsentation zum Vortrag Medienpädagogik von Frau Fröhlich vom 13.01.2010

Skript zum Vortrag von Herrn Prof. Dr. Paulig anlässlich der Einweihung der FIL-Lernwerkstatt am 27.01.2010

Bericht vom 23.03.2010 zum Kooperationsprojekt mit der Montessorischule Ingolstadt

Quelle:

http://www.ku-eichstaett.de/Fakultaeten/PPF/fachgebiete/Paedagogik/lehrstuehle/grundschulpaed/Download.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ulrike Hentschel: Ästhetische Bildung

Einen interessanten Beitrag zur ästhetischen Bildung hat Ulrike Hentschel nicht nur 2005 in einem Wörtberbuch der Theaterpädagogik (Koch/Streisand), sondern auch hier veröffentlicht:

http://www.udk-berlin.de/sites/theaterpaedagogik/content/e348/e26341/infoboxContent26349/AesthetischeBildungUlrikeHentschel,2005_ger.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Erziehungstheorie

Dr. G. Litsche verfasste 1978 den Text “Zur Theorie der Erziehung. Grundzüge einer theoretischen Rekonstruktion der pädagogischen Tätigkeit“”. Inzwischen ist diese Untersuchung als 73-seitiges Pdf-Dokument hier veröffentlicht worden:

http://www.subjekte.de/AlteTexte/Erziehungstheorie.pdf

Inhaltlich geht es u.a. um das Verhältnis der Pädagogik zu anderen Forschungsgebieten, um den Begriff der Tätigkeit, um Identität, Bildung, Erziehung, Persönlichkeit, um den pädagogischen Prozess, um Assoziation und Umerziehung.

Weitere Texte, zum Teil noch in der Entstehung, können Sie sich hier downloaden:

http://www.subjekte.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildungstheorie & Biografieforschung

Die Wikepedia beinhaltet eine Übersicht über die Bildungstheorie: Kurz und knapp beschrieben, macht neugierig auf mehr:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bildungstheorie

Ansonsten gibt es hier noch eine Zusammenfassung von Ivanka Somborski (Referat/2005) mit dem Titel: ‘Winfried Marotzki: „Bildungstheorie und Allgemeine Biographieforschung’. Dort geht es stichpunktartig um den Zusammenhang zwischen Biografieforschung und Bildungstheorie:

http://www.erzwiss.uni-halle.de/gliederung/paed/allgew/material/ss05/marotzki.doc

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Theorien der Erziehung und Sozialisation: Interaktionismus & Kognitivismus

Prof. Dr. Rudolf Tippelt (Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung / LMU München) hat eine 16-seitige Pdf-Datei veröffentlicht, die einen Überblick über die interaktionistische (Mead) und  kognitivistische (Piaget) Theorie zur Erziehung und Sozialisation gibt:

http://www.paed.uni-muenchen.de/~paed/paed2/lehre/WiSe0607/Tippelt/VL3.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Islam & Schulpädagogik

Das oft sehr angespannte Verhältnis zwischen muslimischen Schülern und zumeist nichtmuslimischen Lehrer/-innen wird in “Islam und Schule”, einer “Handreichung für Lehrerinnen und Lehrer an Berliner Schulen”, thematisiert. Dabei wird versucht, pragmatische Antworten auf ganz konkrete Fragen zu geben, wie z. B. die Frage, ob man während des Ramadans auf eine Mathematik-Klausur verzichten solle.

Hier der Link zur 26-seitigen Pdf-Datei mit der oben genannten “Handreichung”: http://www.berlin.de/imperia/md/content/sen-bildung/politische_bildung/islam_und_schule.pdf?start&ts=1284645378&file=islam_und_schule.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Johann Amos Comenius – Ein bodenständiger Christ und Pädagoge

Comenius verlor früh seine Eltern, Verwandte und später nacheinander seine Ehefrauen und zum Teil auch Kinder. Es war ein Leben voller Umbrüche, Not und Verfolgung in schwierigen Zeiten, die den Übergang vom Mittelalter in die Neuzeit ausmachten. Ein wichtiger Halt in seinem Leben war der christliche Glaube. Dabei gehört er einer Brüdergemeinde an, die den Laiendienst und nicht etwa das Kirchenamt betonte. Ihm war es wichtig, dass Menschen in Gottes Nähe sind und so innerlich zur Ruhe kommen können. Eine “Einübung ins Christentum” und die Konzeption einer “Natürlichen Pädagogik”standen daher an erster Stelle. Diese Pädagogik sollte anschaulich, beispielhaft und lebendig aufgebaut sein. Über das “natürliche” Verstehen sollte das zwanghafte Belehren gemieden werden.  Schließlich entwickelte Comenius den Gedanken eines ganzheitlichen Wissens (Pansophie) mit dem Ziel, den Menschen allumfassend zu bilden und ihm die Möglichkeit zu geben, sein jenseitiges Leben schon auf Erden gut vorzubereiten. Comenius wollte aus der theoriebelasteten “Tretmühle Schule” einen gewaltfreien, spielerischen, praxisnahen Ort machen, musste aber erkennen, dass dies gesellschaftlich nicht gewollt war. Nach Comenius sollten alle (!) (Menschen) auf umfassende Weise in allen Dingen anschaulich unterrichtet werden. Prinzipiell sei jeder(!) Mensch in der Lage, alles zu verstehen. Der Stoff sei je nach Alter etc. graduell unterschiedlich zu vermitteln, jedoch zähle die eigene Einsicht, nicht die Autorität der Lehrer. Die Schulqualität soll verbessert, die Unterrichtszeit verkürzt werden. Anschaulich und lebensnah soll der Unterricht sein, für die Sinne anregend gestaltet sein. Die Begründung für dieses Verständnis zieht Comenius aus der Bibel, wo der Mensch – Mann und Frau – mit Gottes Ebenbild verglichen wird. Im Auftrag Gottes solle der Mensch versuchen, schöpferische Ordnung ins irdische Chaos herzustellen. Zwar bestimmt der Glaube grundsätzlich die menschliche Handlung, doch gründet diese auf Vernunft. Doch überhöht Comenius die Vernunft keineswegs, indem er sie über alles andere stellt, sondern betont, dass die eigene Wahrnehmung durch die Sinne ebenfalls wesentlich sind. Comenius selbst äußerte sich wie folgt: “Wie geartet die Kinder geboren werden, liegt in keines Hand. Aber dass sie durch richtige Erziehung gute (Menschen) werden, das steht in unserer Macht.” Comenius, ein Mensch, der selbst durch Höhen und Tiefen ging und im Glauben Halt gewann. Er war mehr als nur der erste “Kinderbuchautor.” Wer seine Pädagogik verstehen will, ahnt, wie wertvoll sie noch heute ist.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Quelle:

Regina Bojack, Barbara Bojack:

Comenius, ein moderner Pädagoge.

Wismar Discussion Papers / Heft 03/2008 (Kramer Hrsg.)

http://www.wi.hs-wismar.de/~wdp/2008/0803_BojackBojack.pdf

Fußballpädagogen

Interessant, nun gibt es also auch schon Fußball-Pädagogen:

Motivator und Pädagoge 10.11.2010 – MAINZ

Von Dennis RinkFUSSBALL Trainer im Blick der Uni-Reihe „Psychologie:

Hautnah“ / 05-Profi berichtet

Der Artikel der Allgemeinen Zeitung ist hier zu finden:

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/mainz/meldungen/9616860.htm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge