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Strövers Paedblog » 2010

Artikel mit ‘2010’ getagged

Verschiedene Begriffe für eine Pädagogik, die für Menschen mit Behinderungen da sein will

Mittwoch, 24. November 2010

Die – positiv formuliert – Begriffsvielfalt der Pädagogik, die Menschen mit Behinderungen in besonderer Weise behandelt, ist im folgenden Artikel aus dem Jahr 1996 immer noch recht gut beschrieben:

http://www.uni-koblenz.de/~proedler/was_tun.htm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bidok

Dienstag, 23. November 2010

Wer auf der Suche nach Literatur ist und etwas aus dem Bereich der Behindertenpädagogik sucht, kann in der “bidok” fündig werden. Hierbei handelt es sich um eine virtuelle Bibliothek zur “integrativen Pädagogik” mit kostenlosen, vollständig veröffentlichten Texten.

Auf der bidok-Startwebseite heißt es:

“Sie befinden sich im Herz von bidok, der digitalen Bibliothek zur Integrativen /inklusiven Pädagogik. In unserer Volltextbibliothek finden Sie Texte zu verschiedenen Themenbereichen, aber auch Zeitschriften und Rezensionen.”

Quelle: http://bidok.uibk.ac.at/bibliothek/index.html

Weiter wird erklärt:

“bidokbehinderung inklusion dokumentation – ist ein Internet-Projekt zum Thema der integrativen/ inklusiven Pädagogik und Disability Studies am Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck.”

Quelle: http://bidok.uibk.ac.at/ueberuns/index.html

“Theoretische Grundlagen” gibt es z. B. hier: http://xims.uibk.ac.at/gopublic/content/bidok/library?subject=1;subject_id=3

…und verschiedene, weitere Themenbereiche werden dort aufgelistet: http://bidok.uibk.ac.at/library/q?subjects=1

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der “richtige” Erziehungsstil?

Montag, 22. November 2010

…eine sehr interessante Webseite rund um alternative Erziehung, um kindliche Entwicklungsstufen, Erziehungsstile, Lerntheorien, Medien, Spielzeug etc.

U. a. wird hier die “richtige” Erziehung beschrieben, es handelt sich hierbei um die demokratische Erziehungsform:

http://www.kindererziehung.com/Paedagogik/Erziehungsstile/Richtige-Kindererziehung.php

Silvio Ströver

Bildung für wenige?

Sonntag, 21. November 2010

Wer ein Ziel hat, gibt sich selbst eine Richtung. Vor einem Jahrzehnt haben sich gleich 164 Länder auf dem sogenannten Weltbildungsforum 2000 mehrere Ziele gesteckt, die sie bis 2015 erreicht haben wollen. Die UNESCO hat dieses Programm “Bildung für alle” (Education for all / EFA) konzipiert, um weltweit etwas für die Bildung von Kindern zu tun. Die sechs wichtigsten Bildungsziele lauten:

“Ziel 1: Die frühkindliche Bildung soll ausgebaut und verbessert werden, insbesondere für benachteiligte Kinder.

Ziel 2: Bis 2015 sollen alle Kinder – insbesondere Mädchen, Kinder in schwierigen Lebensumständen und Kinder, die zu ethnischen Minderheiten gehören – Zugang zu unentgeltlicher, obligatorischer und qualitativ hochwertiger Grundschulbildung erhalten und diese auch abschließen.

Ziel 3: Die Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen sollen durch Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen (life skills) abgesichert werden.

Ziel 4: Die Alphabetisierungsrate unter Erwachsenen, besonders unter Frauen, soll bis 2015 um 50 Prozent erhöht werden. Der Zugang von Erwachsenen zu Grund- und Weiterbildung soll gesichert werden.

Ziel 5: Bis 2005 soll das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarbildung überwunden werden. Bis 2015 soll Gleichberechtigung der Geschlechter im gesamten Bildungsbereich erreicht werden, wobei ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Lernchancen für Mädchen liegen muss.

Ziel 6: Die Qualität von Bildung muss verbessert werden.”

Quelle: http://www.unesco.de/efa.html

Doch leider sind die Ziele offenbar nicht zu erreichen, so jedenfalls steht es im aktuellen Zwischenbericht der UNESCO für 2010: “…Doch insgesamt erfolgen die Fortschritte zu langsam, um das Ziel der Grundschulbildung für alle Kinder bis zum Jahr 2015 erreichen zu können…”

Quelle: http://www.unesco.de/efareport.html

So wird Roland Bernecker auf http://www.kindergarten-heute.de wie folgt zitiert: „Die große Bedeutung der frühkindlichen Bildung wird weltweit nach wie vor unterschätzt. (…) Weltweit nehmen Angebote frühkindlicher Bildung nur langsam zu.”

Quelle: http://www.kindergarten-heute.de/aktuelles/nachrichten/nachrichten.html

Man darf gespannt sein, ob die Ziele überhaupt erreicht werden.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Konsumware Bildung

Mittwoch, 10. November 2010

Spätestens seit dem berühmt-berüchtigten Buch von Dietrich Schwanitz: “Bildung, alles, was man wissen muss” 1999; gibt es – so mein Eindruck – eine Schwemme von Büchern und CDs mit ziemlich ähnlichen Titeln: z.B. “Allgemeinbildung. Das muss man wissen” von Martin Zimmermann (Erstauflage 2002), “Die andere Bildung. Was man von den Naturwissenschaften wissen sollte.” von Ernst Peter Fischer (2003) und vieles mehr.

Verlockend sind solche “Bildungspakete”, da sie suggerieren, man “müsse” oder “sollte” lediglich ein paar hundert Seiten konsumieren, um gebildet zu sein.  Selbstverständlich schaden solche Bücher nicht, da sie einen guten Einstieg bieten bzw. Appetit auf “mehr” machen können. Gerade für jüngere Leserinnen und Leser sind die zum Teil recht günstigen Schmöker (d. h. unter 10,- €) hilfreich, einen Überblick über wichtige Themen zu gewinnen.

Da reicht die Wikipedia oft nicht, denn selbst breit diskutierte Themen garantieren nicht, dass alle wesentlichen Aspekte eines Gegenstands tatsächlich behandelt werden. Wichtig ist daher, sich nie auf nur eine Quelle zu verlassen. 

Eltern können ihren Kindern bei der geistigen Entwicklung helfen. Viele Jugendliche kennen die Bibliothek nicht von innen, haben ihre Eltern nie lesend erlebt und ahnen nicht, dass Bücher viel aufregender sein können als vielleicht die Schulbücher, die sie nur widerwillig im Unterricht aufschlagen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Fragen aus der Medienpädagogik

Montag, 01. November 2010

…werden in der folgenden Ausarbeitung von einigen Studentinnen und Studenten versucht, zu beantworten:

http://pead0809.files.wordpress.com/2009/03/paed0809_final.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wozu die pädagogische Geschichte kennen?

Sonntag, 31. Oktober 2010

Dr. Choroschewa N. W. [Lehrstuhl für die Fremdsprachen an der WGPU (Wolgograd)] wird Ihnen diese Frage selbst beantworten, und zwar in einem 26-seitigem Pdf-Dokument. Ein Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Pädagogik mit einem Aufgabenteil:

“Geschichte der Pädagogik von der Antike bis Gegenwart

Lehrmittel in der deutschen Sprache”

Um den Text zu lesen, klicken Sie bitte auf den folgenden Link:

http://vspu.ru/kafedra-inostrannyh-yazykov/dopolnitelnje%20materialj

/nemeckii-yazyk/uchebno-metodicheskie-posobiya/geschichte-

der-paedagogik-istoriya-pedagogiki-sbornik-tekstov-na-nemeckom-

yazyke-sostavitel-horosheva-n.v

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Info über den heutigen Reformationstag

Sonntag, 31. Oktober 2010

Eine knappe, einfach gehaltene Übersicht über den heutigen Reformationstag können Sie sich hier in Form einer Pdf-Datei herunterladen:

http://www.taubenschlag.de/cms_pics/Sebastian_Reformationstag.pdf

Gerade für diejenigen, die mit Halloween bereits aufgewachsen sind, ein gewiss wichtiger Bildungshinweis!

Und hier ein Link der Evangelischen Kirche zum Reformationstag:

http://www.reformationstag.de/

oder auch direkt hierhin:

Nachtrag:

Weitere kirchenpädagogische Links:

Bundesverband Kirchenpädagogik e. V.:

http://www.bvkirchenpaedagogik.de/

Wikipedia-Artikel: Kirchenraumpädagogik:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenraump%C3%A4dagogik

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Eine Einführung in die Pädagogik von Werner Sesink

Freitag, 29. Oktober 2010

335 Pdf-Seiten ist diese Einführung – ein Skript von Werner Sesink zu seinen Vorlesungen aus den Jahren 1998 bis 2000 (Institut für Pädagogik der TU Darmstadt) – schwer.  Dennoch ganz leicht zu lesen, hier der Link dazu:

http://www1.abpaed.tu-darmstadt.de/arbeitsbereiche/bt/material/EinfPaed.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was wissen Pädagogen über ihr Können?

Donnerstag, 28. Oktober 2010

“Professionstheoretische Überlegungen zum Theorie-Praxis-Problem in der Pädagogik” finden Sie in einem Artikel von Bernd Dewe und Frank Olaf Radtke (aus Oelkers, Tenorth: “Pädagogisches Wissen”, Weinheim, 1993, S. 154-161) bzw. hier als Pdf-Datei zum Download:

http://amor.cms.hu-berlin.de/~h33750jw/seminare/043-Theorie-und-Praxis/Texte/04dewe-radtke.pdf

Wehrfritz

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Wehrfritz, eine über 70jährige Firma, die vor allen Dingen Produkte für den Bildungssektor entwickelt, hat ein interessantes naturwissenschaftliches Labor für Kinder(gärten) neu im Angebot:

Laut Bildungsklick.de können die folgenden sechs Bereiche anhand der neu konzipierten Laborstation experimentell erkundet werden:

  • Magnetismus
  • Wiegen / Volumen
  • Optik
  • Mikrokosmos
  • Laborküche
  • Farbexperimente

Quelle: http://bildungsklick.de/pm/75639/wehrfritz-forscherturm-das-mini-labor-fuer-den-kindergarten/

Weitere Informationen im Naturpaedblog: http://natur.paedblog.de/2010/10/27/wehrfritz/

Gruß,

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Auf den Spuren der mittelalterlichen Salzstraße in Ratzeburg (Schleswig-Holstein)

Samstag, 03. Juli 2010

Sommerzeit – Urlaubszeit:

Als pädagogischer Mitarbeiter werde ich Kinder in einem Sommerlager betreuen. Das Ganze wird im schönen Ratzeburg stattfinden (siehe auch: http://www.hlms.de oder: http://de.wikipedia.org/wiki/Ratzeburg), thematisch geht es um die “Alte Salzstraße“. Einst brachten Kauf- und Fuhrleute das wertvolle Salz auf dem Landweg von der Saline in Lüneburg bis in die Hansestadt Lübeck. Später transportierte man das “weiße Gold” dann per Schiff.

Falls auch Sie Lust haben, sich in Schleswig-Holstein auf die mittelalterlichen Spuren des Salzweges  zu begeben, können Sie z. B. mit dem Fahrrad die Gegend erkunden. Auf der folgenden Webseite erhalten Sie nützliche Informationen: http://www.hlms.de/de/b4912dd2-c8c3-8a74-9fa8-91fe96482a7b.html
Der frühere Handelsweg führt an alte Wasserschleusen und an schöne Dörfer vorbei, ebenso können Sie Feldsteinkirchen besichtigen.  Wer sich u. a. für die kulturelle Bedeutung des Salzes interessiert, findet auf den folgenden Webseiten Wissenswertes zum Thema:

Nora Sell: Die Alte Salzstraße von Lüneburg nach Lübeck.

http://www.lueneburger-salzstrasse.de

Verein für Heimatkunde e.V. Bad Sooden-Allendorf: Allgemeines zum Salz.

http://www.salzmuseum.heimatkunde-bsa.de/salz.shtml

Planet Wissen: Salz.

http://www.planet-wissen.de/alltag_gesundheit/essen/salz/index.jsp

Margarethe Greiner: Die Salzstraße von Hall in Tirol über Ellbögen bis Matrei am Brenner
Kulturgeschichte zur Salzstraße.

http://www.uibk.ac.at/klassische-archaeologie/Institut/Diplomarbeiten/GreinerDipl.html

Wikipedia: Hellweg.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hellweg

Heimatverein Mortelgrund – Alte Salzstraße e.V.:  Silber und Salz.

http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=493&L=2

Martin-Luther-Schule Hauptschule der Stadt Hamm: Salzstraßen – Die ältesten Handelswege.

http://www.mls.schulnetz.hamm.de/Schulchronik/2001_02/intel-salz/geschichte%202.htm

Lukas Czarnecki: Steinsalz.

http://www.hpwt.de/Mineral.htm

Arbeitskreis Bergbau im Sauerland: Bleivorkommen und Salzquellen im Herzogtum Westfalen. (Karte) http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=302&url_tabelle=tab_karte&url_zaehler_blaettern=1

bzw.  http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/anzeigen.php?verzeichnis=kar&dateiname=kar302.jpg&bild_id=301

Allen Blogleser/-innen einen erholsamen Sommerurlaub!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachtrag:

Link-Tipp zur Pfadfinderpädagogik: Diplomarbeit von Christian Hofer:

Pfadfinderpädagogik  
ein ganzheitliches handlungsorientiertes Erziehungskonzept.
Auseinandersetzung auf der Grundlage von
…Gemeinsamkeiten und Unterschieden in aktuellem Scoutismus und moderner Erlebnispädagogik.
…Gegenüberstellung der historischen Erziehungsentwürfe und dem Leben der jeweils zentralen Personen, Kurt Hahn und Robert Baden-Powell.

www.dpsg-weil-der-stadt.de/pdf/DiplomarbeitCH_klein.pdf

Neuer christlicher Feiertag ganz im Zeichen der Schöpfung

Donnerstag, 13. Mai 2010

Auch der Bereich der Ökologie und Umwelterziehung erhält bekanntlich immer wieder neue Impulse aus basisdemokratischen Bewegungen. Vermutlich wird die Einführung des “ökumenischen Schöpfungstags”, der Dank des orthodoxen Einflusses erstmalig hierzulande in diesem Jahr gefeiert werden wird, religionspädagogische und umweltpädagogische Bemühungen noch stärker als bisher miteinander verknüpfen. Über diese spannende Neuerung berichte ich in meinem Naturpaedblog:

http://natur.paedblog.de/2010/05/13/hier-beruehren-sich-himmel-und-erde

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit

Donnerstag, 22. April 2010

Eine wichtige Einrichtung im Bereich der Sozialen Arbeit stellt die

Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit dar:

http://www.klinische-sozialarbeit.de/

Dort heißt es u. a.:

‘Klinische Sozialarbeit ist eine gesundheitsspezifische Fachsozialarbeit

(“klinisch” bedeutet “behandelnd”). Ihr generelles Ziel ist die Einbeziehung der sozialen und psycho-sozialen Aspekte in die Beratung, (sozio-) therapeutische Behandlung und psycho-pädagogische Unterstützung von gesundheitlich gefährdeten, erkrankten und (vorübergehend oder dauerhaft) behinderten Menschen.”

Quelle:

http://www.klinische-sozialarbeit.de/hintergund.htm

Unter der Rubrik:

Schriftenreihe zur psychosozialen Gesundheit können Sie sich derzeit eine 50-seitige Pdf-Datei herunterladen mit dem Titel: Ethische Grundlagen Klinischer Sozialarbeit – Anton Schlittmaier (2004).

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Linktipp: Ein Erklärungsmodell zur “Festhaltetherapie” nach Jirina Prekop

Mittwoch, 07. April 2010

Auf der folgenden Webseite der Universität Würzburg können Sie sich eine Seminararbeit von Monika Krenner (1999 / Grundstudium / Seminar: Eine Einführung in die Geistigbehindertenpädagogik) durchlesen. Es handelt sich dabei um Ein Erklärungsmodell zur ‘Festhaltetherapie
nach Jirina Prekop’
, das mit einem schaurigen Märchen (=”Das eigensinnige Kind”) der Gebrüder Grimm endet.

Wenn Sie selbst mit autistischen Kindern arbeiten und sich ein wenig über die sogenannte Festhaltetherapie informieren möchten, tun Sie
das doch einfach hier:

http://www.sonderpaedagogik-g.uni-wuerzburg.de/mixed/work/mkrenner1.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

“Lehrer-Blogs haben keine Zukunft”

Dienstag, 06. April 2010

Der bloggende Lehrer, die bloggende Lehrerin…

Man sollte meinen, dass Leute in Schulen viel zu erzählen haben und obendrein auch noch viel Publikum finden.

Warum aber ausgerechnet Lehrer-Weblogs keine Zukunft haben sollen, das versucht Ihnen Rick Noack Artikel in einem Spiegel-Online-Artikel zu erklären: http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,575038,00.html

 

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Höchste Vorsicht auf dem Nachhilfe-Markt!

Donnerstag, 01. April 2010

Leider kein Aprilscherz:

Auf der Seite

http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=114&Itemid=1

wird eindrücklich davor gewarnt, Kinder bedenkenlos in Nachhilfeinstitute zu schicken.

Generell sollten Eltern folgende Punkte (sachlich) kritisch prüfen:

.

.

“Kriterien zur Beurteilung von Nachhilfe-Anbietern:

  • Ziele und Methoden

Überprüfen Sie die Ziele und die Methoden, die in dem Nachhilfeinstitut angewendet werden. Versichern Sie sich, dass die vom Institut vorgestellten Unterrichtsziele auch realistisch sind. Auffällig ist vor allem, wenn im Institut hohe Erfolgsaussichten auf Grundlage einer neuen, einzigartigen Methode in Aussicht gestellt werden.

  • Ihr Eindruck von der Nachhilfeschule

Schauen Sie sich die Nachhilfeschule genau an. Fällt Ihnen in der Einrichtung oder im Sprachgebrauch der Mitarbeiter Ungewöhnliches auf? Stoßen Sie auf Ihnen völlig unbekannte Begriffe, die Sie nicht einordnen können? Fallen Begriffe, die in den weltanschaulichen Bereich gehören, oder religiöse Motive im Wortschatz auf? Oder gibt es vertragliche Klauseln, die Ihnen bedenklich vorkommen? So wäre z.B. die Verpflichtung zur Teilnahme an Seminaren, die kaum etwas mit dem Thema Lernen zu tun haben, ein Warnsignal. Generell gilt: In einer Nachhilfeschule sollten nur Aktionen stattfinden, die etwas mit Lernen oder mit den Schülern zu tun haben.

  • Der Unterricht

Wie ist der Unterricht? Lassen Sie sich genau über die Unterrichtsinhalte und Methoden aufklären. Achten Sie darauf, wie die Gruppen zusammengestellt sind und ob Materialien verwendet werden, die dem aktuellen Unterrichtsstoff entsprechen.
Achten Sie auf die Unterrichtsfächer, die angeboten werden. Wenn Fragen der Ethik oder Weltanschauung im Nachhilfeunterricht erörtert werden, kann dies ein Hinweis darauf sein, dass neben der Nachhilfe noch andere Inhalte transportiert werden sollen.

  • Die Lehrkräfte

Wie ist der Background, der weltanschauliche Hintergrund der Lehrkräfte? Ist sichergestellt, dass Fachkräfte, die nachweislich nicht Mitglied einer Sekte sind, die Schüler unterrichten? Achten Sie auch darauf, ob die Nachhilfeschule gewährleistet, dass beim Lehrpersonal keine Vorstrafen zu Buche stehen.

  • Der gute Ruf

Vertrauen entsteht immer dann, wenn die Schule einen guten Ruf in ihrer Umgebung hat. Hören Sie sich um, wie andere Eltern über die Nachhilfeschule reden, wie deren Erfahrungen sind und ob diese den Unterricht empfehlen.”

Quelle:

http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=114&Itemid=1

Nicht jede Nachhilfe ist echte Hilfe, doch prüfen Sie selbst!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

“Der evangelische Osterhase bringt allen Kindern Ostereier!”

Mittwoch, 31. März 2010

Weil Katholiken einst während der Fastenzeit auch keine Eier essen durften, sammelten sich bis Ostern viele Eier an. Diese wurden allerdings ab Ostern erst mit dem Segen des Priesters gegessen. Damit man noch wusste, welche Eier nun für den Verzehr “freigegeben” waren und welche noch ungesegnet im Körbchen lagen, malte man – erfinderisch, wie man war – gesegnete Eier einfach rot an. Die rote Farbe stellte dabei das Blut Christi dar.  Die Evangelischen übernahmen den Brauch, Eier einzufärben und erfanden wohl auch den Osterhasen. Nach und nach wurde es dann immer bunter… Wer sich einmal die geschichtlichen Hintergründe des christlichen Fests durchlesen möchte, sei hier auf die Webseite der Katholischen Kirche hingewiesen: http://katholisch.de/19927.html

Auch auf der Webseite der Evangelischen Kirche finden sich viele Informationen rund um das höchste, christliche Fest: Ostern – Wie der Hase zum Ei kam und die Eier in die Kirche.  Kleine Geschichte der Osterbräuche. Von Sabine Damaschke (epd) http://www.ekd.de/glauben/feste/ostern/hase_ei_kirche.html Und schließlich einen Auszug der orthodoxen Kirche, die beschreibt, welche Speisen sie am Ostersonntag segnet:

“Im Volke lebt seit alter Zeit der Brauch, dem Artos entsprechend zum Ostertage ein kugelähnliches Brot, den Kulitsch, zu backen. Außer dem Kulitsch finden wir noch andere österliche Speisen auf den Tischen der Gläubigen, die Pas”cha, eine Speise aus Quark. Ei, Sahne und Zucker bereitet, und rotgefärbte Ostereier. Kulitsch, Pas”cha und die gefärbten Eier, bringt man am Ostersonntag nach der Liturgie oder am ersten Ostertage in die Kirche, und sie werden geweiht durch Besprengung mit heiligem Wasser bei Lesung des Gebetes, welches Quark und Ei segnet.

Für die Laien wird am Ostertage außerdem noch Fleisch in die Kirche zum Weihen gebracht…”

Quelle: http://www.russische-kirche-l.de/kalender/kalender-frame.htm Osterbräuche hin oder her. Wer sich in christlichen Ländern bewegt, sollte über christliche Bräuche auch Bescheid wissen. Entscheidend ist aber sicher, inwieweit man persönlich noch einen Bezug zu diesem Fest herstellen kann. Pädagogisch relevant ist es sicher, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, dass sie an solchen Feierlichkeiten teilhaben können, um sich kulturell heimisch zu fühlen, um eine eigene, kulturelle Identität bilden zu können, was gerade in einer pluralen Welt- und Wertgegemeinschaft wichtig ist.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Multimediale Bildgestaltung pädagogisch sinnvoll

Dienstag, 30. März 2010

Der pädagogische Sinn von Bildern lässt sich mithilfe des angeführten Comics ganz gut nachvollziehen, wenn man auf die folgende, lustige Webseite klickt:

http://www-user.tu-chemnitz.de/~storl/index.html

:-D

Zusätzlicher Linktipp (Nachtrag: NOvember 2010):

 Pädagogische Bildwelten und Bilder von Pädagogik

Prof. Dr. Andreas Gruschka

Dr. Sieglinde Jornitz

http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb04/forschung/bild.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sicher(er) im Netz unterwegs

Montag, 29. März 2010

Regine Bachmaier weist in ihrem Blog blog.medpaed.de auf eine medienpädagogisch interessante Webseite hin, die Jugendliche vor virtuellen Gefahren bewahren und gleichzeitig auf Chancen aufmerksam machen will: http://blog.medpaed.de/2010/03/17/658/ Hier geht es auch direkt hin zu den bereits veröffentlichten Dateien:

Medienliste zu “Web 2.0 – Chancen und Gefahren” Medienliste_Web_Chancen_Gefahren.pdf, Größe:54 kB
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge