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Strövers Paedblog » Aufklärung

Artikel mit ‘Aufklärung’ getagged

Video: Meinungen zur Sexualpädagogik an Schulen

Samstag, 29. Oktober 2011

Essstörungen bei Jugendlichen

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Leider sind Essstörungen unter Jugendlichen häufig zu beoachten. Im folgenden Online-Test (ANAD e.V., München) können Sie herausfinden, ob evtl. Anzeichen einer Essstörung bei Ihnen vorliegen:

http://www.anad.de/de/11/test_01.html

Eine Checkliste der Cinderella-Beratungsstelle gibt ebenfalls erste Anhaltspunkte für das eventuelle Vorliegen einer Essstörung: http://cinderella-rat-bei-essstoerungen.de/checklist.html

Weitere Links zu diesem Thema gibt es hier:

www.ab-server.de

http://www.anad.de/de/n/essstoerung-tipps-fuer-lehrer.html

www.bundesfachverbandessstoerungen.de

www.bzga-essstoerungen.de

http://www.hungrig-online.de/cms/index.php/adressverzeichnis

http://www.hungrig-online.de

www.magersucht.de

http://magersucht.de/allgemein/links.php

http://ess-stoerungen.net
www.a-g-a.de

Eine kostenlose Broschüre (Leitfaden für Eltern…) für Eltern, Sozialpädagogen & Sozialarbeiter, Erzieher und Lehrer gibt es hier zum Herunterladen: www.hungrig-online.de/cms/index.php/linkverzeichnis-essstoerungen/168-unterrichtsmaterialien/203-essstoerungen-leitfaden-fuer-eltern-angehoerige-und-lehrkraefte-der-bzga

Eine weitere Publikation, ebenfalls zum kostenlosen Download, will über Verherrlichungen von Essstörungen aufklären. Der Hintergrund ist der Umstand, dass es offenbar zahlreiche Webseiten und Foren gibt, auf denen Essgestörte ihre Essstörung anpreisen und andere u. a. ermuntern, es ihnen gleichzutun: http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationen,did=120110.html oder auch:  http://www.jugendschutz.net/selbstgefaehrdung/pro_ana/index.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Portal zur Medienbildung: Medienpädagogische Texte und Unterrichtsmodule downloaden

Montag, 26. September 2011

Viele nützliche Informationen (http://www.lmz-bw.de/startseite.html), Unterrichtsmodule (z. B. hier über den Handyeinsatz, über Volumenberechnungen, religionspädagogische Themen etc.:  http://unterrichtsmodule-bw.de/index.php?id=54)

…und wissenschaftliche medienpädagogische Aufsätze und Artikel (z. B. über Elternarbeit, Geschichte der Medienpädagogik, medienpädagogischer Schuleinsatz, über den Terminus Medienkompetenz, über Seniorinnen und Senioren im Umgang mit Computer und Internet, über Migrantinnen und Migranten, über geschlechtsspezifische Medienpädagogik etc.)

…finden Sie auf der Webseite des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg:

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Mit dem Handy sinnvoll umgehen können

Sonntag, 25. September 2011

Auf einer Webseite finden Sie Tipps & Hilfen, Jugendlichen den sinnvollen Umgang mit ihrem Handy beizubringen. Das Portal http://handywissen.at klärt Eltern und Jugendliche über Handykosten, Datenschutz, über technische Möglichkeiten der Handy-Nutzung und über vieles mehr auf.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Deutsche Literaturgeschichte und Literaturepochen vom Barock bis heute

Sonntag, 04. September 2011

Deutsch-Schülerinnen und -schüler aufgepasst! Auf der folgenden Webseite gibt es eine sehr gute (grafische) Übersicht über die deutsche Literaturgeschichte: Dort kann man sich interaktiv die verschiedenen Epochen (Barock, Aufklärung, Sturm und Drang, Klassik, Romantik, Vormärz, Biedermeier,  Realismus, etc. bis zur Gegenwart) anschauen, einzelne Zeit-Abschnitte anklicken und Informationen über einzelne Autorinnen und Autoren nachlesen. Auch für Studentinnen und Studenten ist diese Webseite sicher eine Hilfe, um sich einen Überblick über wichtige Epochen und AutorInnen zu verschaffen:

http://xlibris.de/Epochen

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kinderrechte in der Gesetzgebung, Verwaltung und in Bildungseinrichtungen berücksichtigen

Sonntag, 26. Juni 2011

Wo fängt es an, dass man Kinderrechte ernst nimmt?

Offenbar ist es dringend notwendig, dass der Gesetzgeber, die Verwaltung, die Hochschulen und Fachhochschulen neue Impulse benötigen, um die Menschenrechte von Kindern neu wahrzunehmen bzw. entsprechend zu berücksichtigen.

Das “Forum Menschenrechte” hat daher in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission eine 80-seitige Broschüre (Pdf-Broschüre hier zum Download: http://www.unesco.de/fileadmin/medien/Dokumente/Bibliothek/FMR_fruehkindliche_Bildung_2011.pdf) mit wichtigen Empfehlungen herausgegeben.

Zu bestellen ist diese Broschüre hier:

http://www.unesco.de/5759.html?L=0

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp:

Wissensstest zu den Kinderrechten auf der folgenden Paedblogseite zu finden:

http://www.paedblog.de/2011/05/13/wissenstests-fuer-maedchen-jungen-auf-geolinod/

Pädagogische Geschichte gegen das pädagogische Vergessen

Samstag, 14. Mai 2011

Immer wieder gibt es Kontroversen, wie Kinder zu erziehen seien. Ab und zu erscheinen Bestseller, die als Ratgeber in Sachen Erziehung oder Schulpädagogik vorgeben, die “wahre” Erziehungsmethode gefunden zu haben. Hier und da tauchen manche “Reformer” auf, die glauben, die “neue” Erziehung beschreiben zu können. Immer wieder gibt es jemanden, der plötzlich Rousseau bejubelt oder die Theorien von Ellen Key, Ludwig Gurlitts oder Alexander Sutherland Neills (vgl. MÄRZ: 1998, S. 17). Dabei wird oft das “pädagogische Rad” quasi neu erfunden. Häufig fehlt das geschichtliche Bewusstsein, was dazu führt, dass manche Utopien und Ideale aus alter Zeit wieder neu ausgedacht und als neu “verkauft” werden. Und somit wiederholen sich manche Fehler der Vergangenheit: “derjenige, der die Geschichte grundsätzlich ignoriert, (…), ist dazu verdammt, sie wiederholen zu müssen (zitiert von MÄRZ: 1998, S. 17). Interessanterweise gibt es offenbar auch in der Pädagogik eine Tendenz, sich von der Tradition und von geschichtlichen Fakten zu entfernen. Es ist scheinbar nicht vorstellbar, dass auch zu früheren Zeiten Menschen kritisch gedacht, gehandelt und aus Fehlern gelernt haben. Die Gefahr liegt auf der Hand: In der Ignoranz des bereits Geschehenen wird oft das scheinbar neu ausgedachte Gute nicht als das erkannt, was bereits in der Vergangenheit sich als fehlerhaft und illusionär herausgestellt hat. Eine irrige Annahme lautet oft, man lebe im Zeitalter des Fortschritts, jedoch ist lediglich ein technischer Fortschritt erkennbar (mit allen Risikofaktoren, wie z. B. dem sogenannten Restrisiko bei der angeblich sauberen und sicheren “Kernenergie“), nicht jedoch ein Fortschritt im Bereich der Humanität etwa oder im Bereich des menschlichen Nachdenkens. So gibt es auch in der Pädagogik keinen geradlinigen Weg von unten nach oben, sondern lediglich einige Zickzack-Kurven in beide Richtungen. Spannend ist zu beoachten, dass gerade die scheinbar aufgeklärten Pädagogen (und Theologen und Philosophen) marktschreierisch ihre gegenwartsbezogene Pädagogik anpriesen und pädagogische Geschichte links liegen ließen. Manch ein pädagogisch formulierter Gedanke war sehr rückständig, überhaupt nicht modern und wird auch heute noch als aktuelle Wunderwaffe gegen zappelige Schüler oder unerzogene Kinder etc. wie neu gefeiert (vgl. MÄRZ: 1998, S. 7-22). Daneben gab und gibt es immer wieder Leute,  die sich ernsthaft um historisches Faktenwissen bemüht haben, um wirklich neuartige pädagogische Ansätze und Ideen zu formulieren. Es ist sicher folglich nicht verkehrt, die pädagogischen Wurzeln zu kennen und darauf aufzubauen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Quelle:

Fritz März: Personengeschichte der Pädagogik. Ideen – Initiativen – Illusionen. Bad Heilbrunn / Obb.: Verlag Julius Klinkhardt, 1998, S. 7-22.

Quellen zur Geschichte Thüringens – “daß bei der Erziehung kein Teil von dem anderen unabhängig ist” – Pädagogik im 18. und 19. Jahrhundert

Dienstag, 10. Mai 2011

Thomas Neumann hat die folgende 251-seitenstarke Pdf-Datei kostenlos unter http://www.thueringen.de/imperia/md/content/text/lzt/44.pdf veröffentlicht.

Inhalt ist die Pädagogik der frühen Aufklärung, die Mädchenerziehung im 17. Jahrhundert, die Pädagogik Campes (Robinson, der Jüngere), die Schnepfenthaler Erziehung (Andre, Salzmann), erläutert werden  die Aussagen von Johann Gottfried Herder zur Begründung einer wissenschaftlichen Pädagogik, erwähnt wird die Pädagogik mithilfe von Realien (Bertuchs Bilderbuch), widergegeben werden Friedrich Schillers Gedanken “Über Erziehung”, berichtet wird von der Phase der romantischen Pädagogik (Hülsen, Fröbel), von den Anfängen der Sozialpädagogik (Falk), beschrieben wird die Volksbildung und Volkserziehung im 19. Jahrhundert, erwähnt werden die Bildungsreisen nach Italien (Goethe, Hohnbaum, Barth), Goethes Faust wird als Möglichkeit einer Formulierung des pädagogischen Leitgedankens des 19. Jahrhunderts genannt, die Universitätsbildung (Fries) wird erläutert und schließlich werden – bezogen auf Schopenhauer und Nietzsche – die damaligen Bildungsanstalten thematisiert.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Projekte, Neuigkeiten, Unterrichtsmaterialien und Kritisches zur Jugendsexualität und Sexualpädagogik

Dienstag, 15. Februar 2011

Diverse Informationen zur Jugendsexualität und zur Sexualpädagogik können Sie u. a.  in der entsprechenden Rubrik der Seite Bildungsklick.de abrufen:

http://bildungsklick.de/topic/sexualkunde

Eine weitere, gute Informationsquelle zu diesem Thema bietet der Deutsche Bildungsserver:

http://www.bildungsserver.de/metasuche/

qsuche.html?mtz=20&feldinhalt1=Sexualp%E4dagogik&bool1

=AND&finden=finden&searchall=ja&datenbanken%5B%5D=

dbs_seiten&DBS=1&art=einfach

Falls Sie für Ihr Kind Aufklärungsmaterial suchen, können Sie sich kostenlos z. B. das Heft  “Gesund und munter – Heft 5 – Dem Leben auf der Spur” bestellen.” (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) Klicken Sie dazu auf den folgenden Link:

http://www.sexualaufklaerung.de/index.php?docid=189

Weitere Materialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu diesem Thema gibt es hier:

http://www.sexualaufklaerung.de/index.php?mid=39

Ansonsten gibt es hier noch einen Link-Tipp, der auf die Webseite der Gesellschaft für Sexualpädagogik führt, dort erhalten Sie einen Überblick über wissenschaftliche Publikationen zu diesem Thema:

http://www.gsp-ev.de

Das Dortmunder Institur für Sexualpädagogik (iSp) bietet ebenfalls eine Liste mit wissenschaftlicher Literatur und weitere Informationen und Veranstaltungstipps zur Sexualpädagogik an:

http://www.isp-dortmund.de

Laden Sie sich hier kostenlose Vorträge und Fachtexte etc. des Dortmunder Instituts herunter:

http://www.isp-dortmund.de/download/#

Schließlich ein Lese-Link-Tipp: Orchideenfach Sexualpädagogik. Kann man Sex studieren? – Ein Spiegel-Online-Artikel von Marion Schmidt (vom 24.04.2002):

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,193169,00.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildung für wenige?

Sonntag, 21. November 2010

Wer ein Ziel hat, gibt sich selbst eine Richtung. Vor einem Jahrzehnt haben sich gleich 164 Länder auf dem sogenannten Weltbildungsforum 2000 mehrere Ziele gesteckt, die sie bis 2015 erreicht haben wollen. Die UNESCO hat dieses Programm “Bildung für alle” (Education for all / EFA) konzipiert, um weltweit etwas für die Bildung von Kindern zu tun. Die sechs wichtigsten Bildungsziele lauten:

“Ziel 1: Die frühkindliche Bildung soll ausgebaut und verbessert werden, insbesondere für benachteiligte Kinder.

Ziel 2: Bis 2015 sollen alle Kinder – insbesondere Mädchen, Kinder in schwierigen Lebensumständen und Kinder, die zu ethnischen Minderheiten gehören – Zugang zu unentgeltlicher, obligatorischer und qualitativ hochwertiger Grundschulbildung erhalten und diese auch abschließen.

Ziel 3: Die Lernbedürfnisse von Jugendlichen und Erwachsenen sollen durch Zugang zu Lernangeboten und Training von Basisqualifikationen (life skills) abgesichert werden.

Ziel 4: Die Alphabetisierungsrate unter Erwachsenen, besonders unter Frauen, soll bis 2015 um 50 Prozent erhöht werden. Der Zugang von Erwachsenen zu Grund- und Weiterbildung soll gesichert werden.

Ziel 5: Bis 2005 soll das Geschlechtergefälle in der Primar- und Sekundarbildung überwunden werden. Bis 2015 soll Gleichberechtigung der Geschlechter im gesamten Bildungsbereich erreicht werden, wobei ein Schwerpunkt auf der Verbesserung der Lernchancen für Mädchen liegen muss.

Ziel 6: Die Qualität von Bildung muss verbessert werden.”

Quelle: http://www.unesco.de/efa.html

Doch leider sind die Ziele offenbar nicht zu erreichen, so jedenfalls steht es im aktuellen Zwischenbericht der UNESCO für 2010: “…Doch insgesamt erfolgen die Fortschritte zu langsam, um das Ziel der Grundschulbildung für alle Kinder bis zum Jahr 2015 erreichen zu können…”

Quelle: http://www.unesco.de/efareport.html

So wird Roland Bernecker auf http://www.kindergarten-heute.de wie folgt zitiert: „Die große Bedeutung der frühkindlichen Bildung wird weltweit nach wie vor unterschätzt. (…) Weltweit nehmen Angebote frühkindlicher Bildung nur langsam zu.”

Quelle: http://www.kindergarten-heute.de/aktuelles/nachrichten/nachrichten.html

Man darf gespannt sein, ob die Ziele überhaupt erreicht werden.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge