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Qumran-Rollen online einsehen

Theologen, Archäologen, Museumspädagogen und Historiker und auch alle anderen können sich nun online die eingescannten Qumran-Rollen anschauen: http://dss.collections.imj.org.il/

Diese 2000 Jahre alten Qumram-Rollen mit biblischen Texten wurden erst 1947 entdeckt, wer mehr über diese einigartigen Pergament-Rollen wissen will, kann sich z. B. über Wikipedia informieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Schriftrollen_vom_Toten_Meer

Die Wüstengegend Qumran  (vgl. dazu auch http://de.wikipedia.org/wiki/Qumran) kann hier virtuell besichtigt werden:

http://www.3disrael.com/dead_sea/qumran2.cfm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

„Der evangelische Osterhase bringt allen Kindern Ostereier!“

Weil Katholiken einst während der Fastenzeit auch keine Eier essen durften, sammelten sich bis Ostern viele Eier an. Diese wurden allerdings ab Ostern erst mit dem Segen des Priesters gegessen. Damit man noch wusste, welche Eier nun für den Verzehr „freigegeben“ waren und welche noch ungesegnet im Körbchen lagen, malte man – erfinderisch, wie man war – gesegnete Eier einfach rot an. Die rote Farbe stellte dabei das Blut Christi dar.  Die Evangelischen übernahmen den Brauch, Eier einzufärben und erfanden wohl auch den Osterhasen. Nach und nach wurde es dann immer bunter… Wer sich einmal die geschichtlichen Hintergründe des christlichen Fests durchlesen möchte, sei hier auf die Webseite der Katholischen Kirche hingewiesen: http://katholisch.de/19927.html

Auch auf der Webseite der Evangelischen Kirche finden sich viele Informationen rund um das höchste, christliche Fest: Ostern – Wie der Hase zum Ei kam und die Eier in die Kirche.  Kleine Geschichte der Osterbräuche. Von Sabine Damaschke (epd) http://www.ekd.de/glauben/feste/ostern/hase_ei_kirche.html Und schließlich einen Auszug der orthodoxen Kirche, die beschreibt, welche Speisen sie am Ostersonntag segnet:

„Im Volke lebt seit alter Zeit der Brauch, dem Artos entsprechend zum Ostertage ein kugelähnliches Brot, den Kulitsch, zu backen. Außer dem Kulitsch finden wir noch andere österliche Speisen auf den Tischen der Gläubigen, die Pas“cha, eine Speise aus Quark. Ei, Sahne und Zucker bereitet, und rotgefärbte Ostereier. Kulitsch, Pas“cha und die gefärbten Eier, bringt man am Ostersonntag nach der Liturgie oder am ersten Ostertage in die Kirche, und sie werden geweiht durch Besprengung mit heiligem Wasser bei Lesung des Gebetes, welches Quark und Ei segnet.

Für die Laien wird am Ostertage außerdem noch Fleisch in die Kirche zum Weihen gebracht…“

Quelle: http://www.russische-kirche-l.de/kalender/kalender-frame.htm Osterbräuche hin oder her. Wer sich in christlichen Ländern bewegt, sollte über christliche Bräuche auch Bescheid wissen. Entscheidend ist aber sicher, inwieweit man persönlich noch einen Bezug zu diesem Fest herstellen kann. Pädagogisch relevant ist es sicher, Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, dass sie an solchen Feierlichkeiten teilhaben können, um sich kulturell heimisch zu fühlen, um eine eigene, kulturelle Identität bilden zu können, was gerade in einer pluralen Welt- und Wertgegemeinschaft wichtig ist.

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.