Schlagwort-Archiv: Elternpädagogik

Aufgabe der Jugendsozialarbeit: Jugendlichen zur selbsterschaffenen Identität verhelfen

Schon der Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson hat in den 1940ern die Jugendphase als spannungsgeladenes Feld gesehen, das die Bildung einer festen Identität zum Ziel hat. Im Ergebnis wird ein Jugendlicher kriminell oder passt sich gesellschaftlich an.  Ziel war in diesem Modell also stets die Bildung einer festen Identität.

Doch inzwischen gilt dieses Ziel aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche (z. B. häufigere Arbeitslosigkeit, allgemeiner Zerfall einst gesellschaftlich bindender Normen und Werte, damit zusammenhängend:  Zwang zur Wahl in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Berufswahl etc.) als veraltet. Daher ist eine „flexible“ Persönlichkeitsentwicklung gefragt. Ziel der Jugendsozialarbeit muss es also sein, Jugendlichen zu helfen, eine Persönlichkeit entwickeln zu können, die flexibel genug ist, sich an gesellschaftliche Änderungen anpassen zu können.

Lesen Sie hier nach, was Anton Schlittmaier vor ca. einem Jahr auf  der Webseite Sozialnet veröffentlicht hat: http://www.socialnet.de/materialien/134.php

Quelle:

Anton Schlittmaier: Jugend im Wandel der Zeiten – alte und neue Probleme der Identität. Veröffentlicht am 30.01.2012 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/134.php, Datum des Zugriffs 12.01.2013.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Auf zur Datenparty

Jugendliche und Kinder veröffentlichen via Facebook und Co. bereits viele Details aus ihrem Privatleben. Häufig posten sie  über ihre Gefühle oder stellen eigene Bilder und Handyfotos ins Netz, laden Diebe ein, in ihr Haus oder in ihre Wohnung einzusteigen oder ärgern sich über ihre Lehrer oder Ausbilder. Sie stellen auch häufig Bilder und Namen von anderen Mitmenschen ungefragt ins Netz,  Daten, die selbst nach nachträglicher Löschung oft quasi nie mehr aus dem Internet zu entfernen sind. Und zudem glauben sie oft, dass die Daten gut bei den sozialen Netzwerken aufgehoben sind. Gleichzeitig meinen sie, dass es das Normalste der Welt sei, täglich online zu sein. Dass manche Facebook-Nutzer/-innen bereits teuer für eine  unbedachte Party-Einladungen bezahlen mussten, hat sich aber auch unter jungen Leuten bereits herumgesprochen, weswegen ich an dieser Stelle gerne auf eine ganz besondere Datenparty verweisen möchte, die voll und ganz der Generation 3.0 (vgl. http://www.direktzu.de/unternehmen/blog/posts/kind-der-web3.0-generation) (und ihren „Analog-Eltern“) gewidmet ist:

http://www.datenparty.de/

Medienpädagogisch und datenschutzpädagogisch unbedingt wertvoll!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

77.000 € schenkt ein Kind

…durchschnittlich der Gesellschaft, so ist es auf der ARD-Webseite (ARD-Themenwoche „Kinder sind Zukunft“ aus dem Jahr 2007) noch zu lesen. Es lohnt sich, dort die vielen Artikel rund um das Kind nachzulesen, die heute angesichts der Debatte um die „Herdprämie“ und des demographischen Wandels nach wie vor aktuell sind:

http://www.ard.de/-/id=524958/1okgtyz/index.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

BZgA: Eltern sein – Die erste Zeit zu dritt

An dieser Stelle möchte ich auf eine weitere Broschüre der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung verweisen, die an Eltern gerichtet ist, die u. a.  ermutigt werden sollen, ihr Kind auf ihre individuelle Weise zu erziehen:

„Eltern sein – Die erste Zeit zu dritt.“

Hier geht es zur Zusammenfassung: http://www.bzga.de/infomaterialien/familienplanung/eltern-sein-die-erste-zeit-zu-dritt/

…und hier direkt zum Download der Broschüre: www.bzga.de/pdf.php?id=de0a1214543ed6d78bbb2b81dcdd9345

Schließlich mache ich auf folgende elternpädagogische Links aufmerksam:

Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendsozialarbeit in Niedersachsen (LAG JAW): „Junge Mütter und junge Väter in der Jugendberufshilfe“ (Themenheft 3 2010): http://nord.jugendsozialarbeit.de/fileadmin/Bilder/Themenhefte/Themenheft_3_Junge_Muetter__junge_Vaeter_01.pdf

http://www.familienplanung.de/ ist eine Webseite, die sehr umfassend und (erziehungs-) wissenschaftlich über diverse Themen in Bezug auf die Familienplanung publiziert. Hier eine kurze Selbstbeschreibung:

„Familienplanung.de ist ein Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu allen wichtigen Themen der Familienplanung. Das Onlineportal richtet sich an Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebenssituationen. Je nach Interesse finden sie ihre Themen in vier verschiedenen Themenkanälen: „Schwangerschaft/ Geburt“, „Kinderwunsch“, „Verhütung“ und „Beratung“. Der fünfte Kanal „Schwanger unter 20“ richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene.

Quelle:  http://www.familienplanung.de/service/wir-ueber-uns/

Weitere Info-Materialien: http://www.bzga.de/infomaterialien/familienplanung/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge