Schlagwort-Archiv: Heilpädagogik

Schreberplätze und Schrebergärten

Die pädagogische Idee des Schrebergartens kam nicht vom Arzt Moritz Schreber selbst, der bereits zu seinen Lebzeiten die negativen Folgen der Verstädterung bei Kindern und Familien beobachtete und sich Gedanken machte, wie er Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung fördern konnte. Und zudem entstanden auch nicht zuerst die allseits bekannten Schrebergärten, sondern erst einmal Schreberplätze. Was es damit auf sich hatte, erfahren Sie im Naturpaedblog: http://www.natur.paedblog.de/2014/03/09/schreberplatz-schrebergarten/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Aufgabe der Jugendsozialarbeit: Jugendlichen zur selbsterschaffenen Identität verhelfen

Schon der Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson hat in den 1940ern die Jugendphase als spannungsgeladenes Feld gesehen, das die Bildung einer festen Identität zum Ziel hat. Im Ergebnis wird ein Jugendlicher kriminell oder passt sich gesellschaftlich an.  Ziel war in diesem Modell also stets die Bildung einer festen Identität.

Doch inzwischen gilt dieses Ziel aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche (z. B. häufigere Arbeitslosigkeit, allgemeiner Zerfall einst gesellschaftlich bindender Normen und Werte, damit zusammenhängend:  Zwang zur Wahl in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Berufswahl etc.) als veraltet. Daher ist eine „flexible“ Persönlichkeitsentwicklung gefragt. Ziel der Jugendsozialarbeit muss es also sein, Jugendlichen zu helfen, eine Persönlichkeit entwickeln zu können, die flexibel genug ist, sich an gesellschaftliche Änderungen anpassen zu können.

Lesen Sie hier nach, was Anton Schlittmaier vor ca. einem Jahr auf  der Webseite Sozialnet veröffentlicht hat: http://www.socialnet.de/materialien/134.php

Quelle:

Anton Schlittmaier: Jugend im Wandel der Zeiten – alte und neue Probleme der Identität. Veröffentlicht am 30.01.2012 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/134.php, Datum des Zugriffs 12.01.2013.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pädagogisches Portal

Ein pädagogisches Portal http://www.paedagogik-klick.de bietet für Studierende, für PädagogInnen etc. die Möglichkeit, sich online auszutauschen. Dieses Onlinepräsenz versteht sich als Fachportal:

„Paedagogik-Klick ist ein Fachportal für ErzieherInnen, KinderpflegerInnen, Pädagogen/-innen, LehrerInnen, Studierende (Soziale Arbeit, Heilpädagogik, Pädagogik, ..), Tagespflegepersonen, Eltern und alle pädagogisch Interessierte.“

Quelle: http://www.paedagogik-klick.de/forum/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gesundheitliche Chancengleichheit

Chancengleichheit ist ein zentrales pädagogisches Ziel. In der Regel denkt man hier an schulische Bildung, die zum Teil erheblich dazu beiträgt, dass bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten sich auch im Bildungsgeschehen in Form entsprechender Schulabschlüsse abbilden. Größtenteils sind sozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger auch gesundheitlich oft schlechter dran als sozial Bessergestellte: „Insbesondere sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche haben im Hinblick auf die soziale Lage ihrer Familien deutlich geringere Gesundheitschancen…“ – zitiert aus: http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/gesundheitsfoerderung-bei-kindern-und-jugendlichen/hintergruende-daten-materialien/

Daher verweise ich hier gerne auf diese Webpräsenz, die „auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet“ wurde und damit versucht, für gesundheitliche Chancengleichheit einzutreten.

Erfahren Sie hier mehr über dieses Projekt: http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ein Video zur Inklusion und mehr…

In der Mediathek der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm) gibt es sehenswerte, pädagogisch relevante Videos, u. a. ein Video mit dem Titel:

„Ich bin nicht kaputt – Josia und die Inklusion“ von Michael Bernstein:
http://www.abm-medien.de/index.php?view=382&video=1

Weitere Videos in der abm-Mediathek: http://www.abm-medien.de/index.php?/mediathek/&menue=6&PHPSESSID=8e922827976b009802c8f53f1e25af80

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Zirkuspädagogik, Zauberpädagogik, Klinikpädagogik & Clownpädagogik

Wer sich über die Zirkuspädagogik, Zauberpädagogik und Clownpädagogik informieren möchte, kann dies z. B. im Berufepaedblog tun:

http://berufe.paedblog.de/2012/01/19/so-ein-zirkus/

Dort habe ich für Sie einige Links bereitgestellt, die auf entsprechende Webseiten führen. Darüberhinaus habe ich hier für Sie noch einen weiteren Link zur Zauberpädagogik, es handelt sich hierbei um eine österreichische Schul-Plattform:

http://www.schule.at/index.php?url=kategorien&kthid=12388

Ein Fachartikel beschreibt, warum eine ernstzunehmende Clownpädagogik  besonders in den Kliniken (Klinikpädagogik) vonnöten ist: http://www.medien-buehne-film.de/theater/internetquellen/titel/?id=17607  bzw. http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set_e.html?FId=889599

Und zum Schluss noch ein Literatur-Tipp:

„Lebenskandidaten. „Wir lassen uns nicht begraben, ehe wir tot sind.“ Grenzerfahrungen und Alltägliches von jungen Menschen mit Krankheit und Behinderung.“

Quelle: http://www.medizin.uni-tuebingen.de/kinder/de/betreuung-und-beratung/klinikschule/Lebenskandidaten.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Von der Extinktion zur Inklusion

Hier habe ich einige pädagogisch relevante Links recherchiert, die auf Webseiten und Weblogs verweisen, die sich thematisch um die folgenden Begriffe drehen:

Extinktion (Recht auf Leben wird verwehrt, Tötung von Behinderten und „Andersartigen“, Euthanasie),

Exklusion (Recht auf Leben wird gewährt, jedoch die gesellschaftliche Teilhabe ausgeschlossen, kein Recht auf Bildung, Verstecken von Behinderten),

Sepparation & Segregation (behinderte Menschen werden beschult, jedoch in eigenen Schulen, getrennt von nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen),

Integration (Behinderte werden aus den Sonder- und Förderschulen herausgenommen und als „nicht normale“ Schüler/-innen passiv in die „normale“ Schule aufgenommen, die sich (scheinbar) aktiv und einseitig um die optimale Förderung der Behinderten bemüht) bis hin zur

Inklusion (Grundgedanke: Vielfalt ist normal, alle Menschen werden gemeinsam beschult, je nach Begabung und Fähigkeiten, unabhängig vom Behindertenstatus):

Link-Sammlung zur Inklusionspädagogik:

AKTION-MENSCH.DE: Ein großer Schritt nach vorn. http://www.aktion-mensch.de/media/UN-Konvention.pdf bzw. Inklusion. http://www.aktion-mensch.de/aktion/inklusion/un-konvention.php

BEAUFTRAGTER DER BUNDESREGIERUNG FÜR BELANGE BEHINDERTER MENSCHEN: Suchergebnisse für „Inklusion“: http://www.behindertenbeauftragter.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Servicesuche_Formular.html

BILDUNGSKLICK.DE: Inklusion. Eine Verpflichtung zum Systemwechsel. http://bildungsklick.de/a/67548/inklusion-eine-verpflichtung-zum-systemwechsel

BILDUNGSSERVER: Braucht Deutschland eine Pädagogik der Inklusion? http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=458

BILDUNGSSERVER: Suchergebnisse für „Inklusion“ (Weitere wissenschaftliche Texte zur Inklusionspädagogik bei Eingabe des Begriffs „Inklusion“): http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/metasuche/qsuche.html

BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES: Suchergebnisse für „Inklusion“: http://www.bmas.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?resourceId=5266&input_=5244&pageLocale=de&csrftoken=EDF06ECA9EA628E7D1E8DCD88E6DA540&templateQueryString=Inklusion&themen=Teilhabe-behinderter-Menschen&themen.GROUP=1&docType=Basepage&docType=Law&docType=PBBook&docType=Publication%2CPBHandout&docType=Video&docType.GROUP=1&dateafter=tt.mm.jjjj&datebefore=tt.mm.jjjj&sortString=-score_&sortString.GROUP=1&searchArchive=0&searchArchive.HASH=9ed12692a6140ae8d6e4&searchIssued=0&searchIssued.HASH=80da22c7a6140ebdd0e4&submit=Senden#suchanker

LANDSCHAFTSVERBAND WESTFALEN-LIPPE (LWL): UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Inklusive Schule – http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Schulen/UN_Konvention_fuer_die_Rechte_von_Menschen_mit_Behinderungen_Inklusion

STUGA: StugA – Inklusive Pädagogik (Universität Bremen): Was bedeutet eigentlich Inklusion? …und wie unterscheidet sie sich von der Integration? (02.12.2009) http://inklusive-paedagogik.blogspot.com/2009/12/was-bedeutet-eigentlich-inklusion.html bzw. http://inklusive-paedagogik.blogspot.com/

UNITED NATIONS ENABLE:  http://www.un.org/disabilities

WERNSTEDT, Rolf; JOHN-OHNESORG, Marei (Hrsg.): Inklusive Bildung. Die UN-Konvention und ihre Folgen. Schriftenreihe des Netzwerk Bildung. Friedrich Ebert Stiftung, Berlin, 2010: http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/07621.pdf

WIKIPEDIA: Inklusion (Soziologie). http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_%28Soziologie%29

WIKIPEDIA: Sonderpädagogik http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderp%C3%A4dagogik

WIKIPEDIA: Stufen schulischer Integration: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stufen_Schulischer_Integration.svg&filetimestamp=20110604122759

WOCKEN, Hans: Vortrag zur Entwicklung der Qualitätsstufen der Behindertenpolitik und- pädagogik von Prof. Dr. Hans Wocken (Universität Hamburg):http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/501909-Wocken.pdf

ZEITSCHRIFT FÜR INKLUSION: http://www.inklusion-online.net/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachtrag:

Weitere Links zur Inklusion:

GEMEINSAM LEBEN – gemeinsam lernen Olpe plus e.V.: Für Inklusion in der Region. http://www.inklusion-olpe.de bzw. http://www.inklusion-olpe.de/inklusion.php

MONTAG-Stiftung: Kommunaler Index für Inklusion – Vielfalt erkennen, wertschätzen und nutzen. http://www.montag-stiftungen.de/jugend-und-gesellschaft/jugend-gesellschaft-projekte/kommunaler-index-fuer-inklusion/kommunenundinklusion-konzept.html

DEFINITIVINKLUSIV: http://www.definitiv-inklusiv.org/

UNSESCO:Inklusive Bildung. http://www.unesco.de/inklusive_bildung.html bzw. MItglieder des Expertenkreises http://www.unesco.de/4842.html

Linktipp: Ein Erklärungsmodell zur „Festhaltetherapie“ nach Jirina Prekop

Auf der folgenden Webseite der Universität Würzburg können Sie sich eine Seminararbeit von Monika Krenner (1999 / Grundstudium / Seminar: Eine Einführung in die Geistigbehindertenpädagogik) durchlesen. Es handelt sich dabei um Ein Erklärungsmodell zur ‚Festhaltetherapie
nach Jirina Prekop‘
, das mit einem schaurigen Märchen (=“Das eigensinnige Kind“) der Gebrüder Grimm endet.

Wenn Sie selbst mit autistischen Kindern arbeiten und sich ein wenig über die sogenannte Festhaltetherapie informieren möchten, tun Sie
das doch einfach hier:

http://www.sonderpaedagogik-g.uni-wuerzburg.de/mixed/work/mkrenner1.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge