Pädagogisches Weblog:http://www.paedblog.de schon seit dem 01.11.2006

Sozialpädagogisches Weblog für Bewerberinnen & Bewerber: http://www.berufe.paedblog.de

Naturpädagogisches Weblog: http://natur.paedblog.de seit dem 01.07.2008

Strövers Paedblog » Historie

Artikel mit ‘Historie’ getagged

Geschichte des Nationalsozialismus’

Dienstag, 25. Oktober 2011

Auf der folgenden Webseite können Sie geschichtliche Angaben über die Zeit des Nationalsozialismus‘ vorfinden. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, sich Tondokumente anzuhören und Videos anzuschauen. Recherchieren Sie auf dieser Webseite. Diese Webseite ist gerade für diejenigen interessant, die sich intensiv mit der dunklen, deutschen Geschichte befassen wollen:

http://www.nationalsozialismus.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Geschichte der deutschen Sprache kennenlernen

Sonntag, 23. Oktober 2011

Die deutsche Sprache wird weltweit gesprochen (vgl. http://www.hausderdeutschensprache.eu/index.php?option=com_content&task=view&id=13&Itemid=9). Es scheint jedoch so, als ob der Einfluss des Deutschen gesunken ist (vgl. auch http://www.7thesenwissenschaftssprache.de/ oder http://www.hausderdeutschensprache.eu). Galt das Deutsche einst als ideale Wissenschaftssprache, liest man heute u. a. kritische Artikel wie z. B. http://www.welt.de/politik/article2038479/EU_diskriminiert_die_deutsche_Sprache.html.

Es ist daher vielleicht ganz interessant, zu wissen, wie die deutsche Sprache entstanden ist, hierzu ein Link: http://www.udoklinger.de/Deutsch/Grammatik/Gesch.htm

Ein weiterer Link derselben Webseite führt auch zur Geschichte der deutschen Literatur:

http://www.udoklinger.de/Deutsch/Gesch/inhalt.html

Auch die Universität Kiel hat entsprechende Materialien veröffentlicht, die helfen, die geschichtlichen Prozesse der deutschen Sprache zu verstehen:

http://www.linguistik-online.uni-kiel.de/germanistik_I.htm

Ebenso können Sie sich hier eine Pdf-Datei der Webseite zur deutschen Sprachentwicklung  http://www.rhetorik-netz.de/rhetorik/deutsch.htm herunterladen: http://www.rhetorik-netz.de/rhetorik/PDF/Die_Entstehung_der_Deutschen_Sprache.pdf

Schließlich gibt es hier einen Link zur Sprachpädagogik:

http://www.ingrid-biermann.de/138/IGP_Weiterbildungen/Sprachp%C3%A4dagogik.html

…und hier einen Link zur Universität Hannover:

http://www.ifs.phil.uni-hannover.de/sprachpaedagogik-therapie.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Weitere Klassiker der Pädagogik

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Hier finden Sie eine sehr informative Lernplattform der Historischen Pädagogik:

http://www.lrz.de/~geschichtepaed/f_start.html

Auf einer der pädagogischen Webseiten von Werner Stangl werden ebenfalls einige pädagogische Klassiker/-innen beschrieben:

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/WISSENSCHAFTPAEDAGOGIK/Anfaenge-Paedagogik.shtml

Die Stadt Jena (Thüringen) präsentiert u. a. einige ihrer Persönlichkeiten, die zum Teil für die pädagogische Geschichte relevant waren :http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=11242

Schließlich können Sie auch auf der Seite der Infostelle des Deutschen Kinderhilfswerkes einige – für Kinderrechte sehr bedeutsame Pädagoginnen und Pädagogen – kennenlernen: http://www.kinderpolitik.de/kinderrechte/uebersicht.php?page_id=unk_wegbereiter

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gedanken zur Pädagogik von Johann Friedrich Herbart (1776 – 1841)

Mittwoch, 20. April 2011

Hat die Wissenschaft ihre Bedeutung in der generellen Vorbereitung auf die Praxis?  Oft werfen die Praktiker den Theoretikern vor, nichts von der Wirklichkeit zu verstehen. Umgekehrt gehen viele Theoretiker davon aus, dass Praktiker sich nur auf ihre subjektiven Eindrücke und individuellen Erfahrungen verlassen wollen und glauben, damit ihre (wenigen) Erfahrungen pauschal als allgemeingültig betrachten zu können. Oft ist es auch so, dass es innerhalb einer Disziplin wie der Pädagogik mal eine Tendenz gibt, den Schwerpunkt auf Theoriebildung zu legen, um danach Platz für einen stärkeren Praxisbezug zu machen. Seit den 1970ern gibt es einen stärkeren Bezug zur Lebenswirklichkeit (“Alltagswende” / “realistische Wende”). Doch schließen sich Theorie und Praxis eigentlich nicht aus, sondern können sich gegenseitig ergänzen. Schließlich versteht sich die Theorie nicht als Abbild der Realität, sondern eher als Konstrukt (vgl. GUDJONS, 1997, S. 50). Die Theorie ist auch kein Rezeptbuch für Praktiker. Das heißt jedoch nicht, dass in der Praxis Tätige auf jede Form von Theorie verzichten könnten. Herbarts Konzeption eines stufenartigen Unterrichts ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus an sich klugen pädagogischen Ideen ein starres Schulsystem wurde.  Eifrig wurde das Stufenmodell gänzlich auf die Gestaltung des Schulunterrichts rigoros angewandt. Schüler der entstehenden bürgerlichen Gesellschaft erfuhren bis ins 20. Jahrhundert hinein Schule als langweilig und spießig. Formalisierter, stets gleich ablaufender Unterricht wurde häufig als inhaltsleer und sinnlos empfunden. Man lernte auswendig, gehorchte und hielt aus. Doch an sich sah Herbarts Modell im Wesentlichen vor, dass Schüler über die Wissensaufnahme sittlich(er) werden. Denn eine andere Möglichkeit der schulischen Erziehung sah Herbart nicht,  Schule könne lediglich über den eher – man könnte auch sagen:- kognitiven Weg erzieherisch auf Kinder einwirken. Daher entwarf er die Stufen der Klarheit (Wissensinhalte verstehbar vermitteln), der Assoziation (die einzelnen neu erlernten Inhalte werden im Zusammenhang begriffen), des Systems (das neu erworbene Wissen wird in bekannte Denkstrukturen eingefügt) und schließlich die Stufe der Methode (Erlerntes wird angewendet, Transfer auf andere Bereiche ist möglich) (vgl. GUDJONS, 1997, S. 100-101).

Gerade seit PISA reisst die Kritik nicht ab, die deutsche Bildungslandschaft neuzugestalten. Neue Ideen sind gefragt, Neues soll erprobt und getestet werden. Doch sicher muss bei aller berechtigten Kritik nicht alles über Bord geworfen werden. Hier stimme ich KNOOP und SCHWAB zu, die in ihrer Einführung (KNOOP; SCHWAB: 1999, S. 126) in die Geschichte der Pädagogik darauf verweisen, dass manche Fehler vermieden werden können, wenn man dazu einen Blick in die Historie wirft. Gerade der Kampf der Reformbewegung gegen die “Alte Schule”, gegen die Schule als eine Einrichtung, in der “Wissensmast” betrieben wird, macht schön deutlich, dass Herbart schon zu Lebzeiten oft falsch verstanden wurde, zumal Seiler, Asmus, Nohl, Caselmann in Aufsätzen, Reden und Büchern belegen konnten, dass Herbart einige Ziele der Reformbewegung vorweggenommen hatte und an (päd.) Aktualität nichts verloren hat (KNOOP; SCHWAB: 1999, S. 127-129) . Wer sich weiter über Johann Friedrich Herbart informieren möchte, kann dies auf der Seite der Arbeitsstelle der Internationalen Herbartianismusforschung tun: http://www.uni-due.de/herbartianismus-forschungsstelle/Start.shtml

Alternativ gibt es natürlich auch einen kurzen Überblick über den Pädagogen auf der Wikipedia-Seite:

http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_Herbart

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Literatur:

GUDJONS, Herbert: Pädagogisches Grundwissen. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, 5., durchgesehene und ergänzte Auflage.

KNOOP, Karl; SCHWAB, Martin: Einführung in die Geschichte der Pädagogik: Pädagogen-Porträts aus vier Jahrhunderten. Wiebelsheim: Quelle und Meyer, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, 1999 (UTB für Wissenschaft: Uni-Taschenbücher; 1100: Pädagogik)

Geschichte für Kinder kindgerecht erklärt

Donnerstag, 17. Februar 2011

Lilipuz ist eine Webseite des Westdeutschen Rundfunks (WDR 5). Diese Seite steht für das Hörfunk-Kinderprogramm des WDR. Das Kinderradio vermittelt auch im Internet auf gute Weise, was in der Welt gerade geschieht und bietet viele Informationen, Kultur-, Freizeit- und Spieletipps. Eine Rubrik, die ich besonders spannend fand, ist der “Zeitkreisel”: Geschichte. Spannendes aus der Vergangenheit.” Klicken Sie auf den folgenden Link, um mehr Geschichte zu erleben:

http://www.lilipuz.de/wissen/zeitkreisel/liste

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge