Schlagwort-Archiv: Jugendliche

Johann Amos Comenius (1592 – 1670): Der erste neuzeitliche Pädagoge

Johann Amos Comenius (geboren am 28.03.1592 – gestorben am 15.11.1670) kann zurecht als der erste Pädagoge bezeichnet werden, der neuzeitlich dachte und handelte (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 29).

Er wollte als Christ die Welt durch Erziehung und Bildung in Form von Schulen für „die gesamte Jugend beiderlei Geschlechts ohne jede Ausnahme“ (zitiert nach KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 30) verbessern. Denn  durch einen verbesserten Unterricht sollte zugleich die Christenheit besser auf die nahende Wiederkunft des Herrn vorbereitet werden.  Da er als gläubiger Christ annahm, dass sich Gott der Schwächsten bedient, um an ihnen seine Größe und Herrlichkeit zu zeigen, war Comenius wichtig, besonders die Kinder und Jugendlichen der Landbevölkerung zu beschulen. Zudem wollte er Mädchen und auch besonders arme Jugendliche unterrichten.

Comenius wuchs im Mährischen in der Nähe von Prerov (Prerau) auf, wo er verschiedene Kulturen kennenlernte, und zwar die tschechische, die slowakische, polnische, ungarische, deutsche und österreichische Kultur. Er selbst hat tschechische Wurzeln (daher lautet sein nicht latinisierter Name auch Komensky). Der Vater war Müller und erzogen wurde Comenius gemäß einer protestantischen Gemeinschaft, die sich die „Böhmischen Brüder“ nannte.  Sie versuchten, dem Urchristlichen in ihrer Lebensart sehr nahe zu kommen. Früh verstarben Comenius‘ Eltern und zwei Geschwister. Erst mit 16 Jahren wurde trat er in eine Lateinschule in Prerau ein und siedelte später über in den Westen des damaligen Deutschen Reiches (Herborn / Nassau, dann nach Heidelberg).  Comenius machte früh Karriere und leitete bereits mit 22 Jahren die Prerauer Lateinschule. Sein Leben wurde jedoch stark durch den Dreißigjährigen Krieg (1618 – 2648) beeinflusst. Seine Frau und Kinder starben durch Seuchen, seine mühsam aufgebaute Bibliothek wurde stark beschädigt und  1627 wurde er als Protestant als „böhmischer Exulant“ ausgewiesen. In polnischen Exil Leszno (Lissa) stabilisierte sich sein Leben ein wenig, sodass er erneut heiratete und in seiner böhmischen Gemeinschaft eine bedeutende Rolle einnahm. Zudem wurde er dort Lehrer und als respektierter pädagogischer Schriftsteller tätig.  Inzwischen wurde er international beachtet und eingeladen. Am Stockholmer Hof wurde er fest beschäftigt und arbeitete weiter an seinen pädagogischen Schriften. Nachdem 1648 der sogenannte Friede von Münster und Osnabrück geschlossen wurde, wusste Comenius, dass er als evangelischer Christ weiterin im Exil bleiben musste. Daher zog er zurück nach Lissa, wo er Bischof wurde. Doch auch seine zweite Frau verstarb. Als er als Bischof in Ungarn und Siebenbürgen unterwegs war, setzte er als Pädagoge Schulpläne um.  Er heiratete erneut und arbeitete weiter an pädagogischen Reformen. 1656 wurde jedoch Lissa durch den polnisch-schwedischen Krieg stark getroffen, auch seine Bücherei erlitt dabei großen Schaden. So verbrachte er die letzten 14 Jahren in Holland, wo er noch eine didaktische Gesamtausgabe herausgeben konnte (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 30 – 31).

Interessant ist der Umstand, dass Comenius in einem zerrissenem Europa als Teil einer kleinen christlichen Gemeinschaft stets um Frieden geworben und für eine universaler Schule, Gemeinschaft, Sprache etc. eingetreten ist. Gleichwohl wollte er nicht, wie die Kriege und Schlachten bewiesen, auf Revolution und Gewalt, sondern auf Aufklärung und Erziehung setzen (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 32).

Comenius‘ didaktische Ziel war es, den Lehrern Arbeit zu ersparen und gleichzeitig die Effektivität von Unterricht zu erhöhen durch einen fortschrittlich gestalteten Unterricht.  Dabei geht Comenius im biblischen Sinne davon aus, dass die jungen Menschen lernfähig und auch lernbedürftig sind.  Er plädiert dafür, Jugendliche nicht durch Prügel und Strafe, sondern durch Vernunft zu erziehen. Denn Menschen seien als Ebenbild Gottes mit Vernunft ausgestattet, daher sei z. B. eine Prügelstrafe gleichzeitig mit einer Kränkung Gottes gleichzuetzen (vgl. KNOOP; SCHWAB:  1999, S. 32 – 33).

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Benutzte Literatur:

KNOOP, Karl; SCHWAB, Martin: Einführung in die Geschichte der Pädagogik. Pädagogen-Porträts aus vier Jahrhunderten. Wiebelsheim: Quelle und Meyer Verlag, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, 1999, S. 29 – 41.

Tipp: Paedblog-Artikel:

Johann Amos Comenius – Ein bodenständiger Christ und Pädagoge: http://www.paedblog.de/2010/11/25/johann-amos-comenius-ein-bodenstandiger-christ-und-padagoge/

Pädagogisches Instrument: Zukunftswerkstatt

Auf dieser Seite wird die „Zukunftswerkstatt“ beschrieben. Dieses Instrument kann gut in einer Gruppe eingesetzt werden, um ein Bewusstsein für individuelle Zielsetzungen zu schaffen und darüber hinaus einen Prozess in Gang zu setzen, sich klar zu machen, wie man die selbstgewählten Ziele realistisch erreichen kann:

http://www.schuleundgesundheit.hessen.de/tools/werkzeugnavigator/nutzer/schuelereltern/zukunftswerkstatt.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Verschiedene Lösungsansätze und Förderempfehlungen für Legastheniker/-innen

Viele Schülerinnen und Schüler leiden unter der Legasthenie. Sie meinen nach einigen Jahren der Frustration nicht selten, dass es daher keinen Zweck habe, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu trainieren. Oft haben solche Schüler bereits resigniert.

Über die Ursachen der Zunahme von Legasthenikerinnen und Legasthenikern ist die Fachwelt noch uneins. So heißt es hier z. B. in einem Artikel:

„Neben genetischer Disposition werden psychologische und vor allem soziale Faktoren genannt: «erhöhter Fernsehkonsum und Sprachverarmung in den Familien».“

Quelle:  http://www.erziehungstrends.de/Legasthenie

Eine Möglichkeit, solche Schüler ggf. dafür zu gewinnen, doch ihre Rechtschreibung oder ihre Lesefähigkeit zu verbessern, besteht darin, ihnen das anzubieten, was sie zuhause auch gerne in Anspruch nehmen. Hier gibt es die Chance, den Schülerinnen und Schülern entsprechende Games bzw. Lernsoftware anzubieten, die ihnen spielerisch helfen, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu verbessern: http://www.legasthenie-software.de/game/game.htm.

Freilich wird auch dieser Ansatz, Legasthenikerinnen und Legastheniker mit Lernsoftware und weiteren Pc-Trainings zu fördern, kritisiert. Alternativ wird eine andere Strategie vorgeschlagen, dass Kinder und Jugendliche den Fernsehkonsum und die Arbeit am Monitor reduzieren bzw. vermeiden, dafür vermehrt primäre Erfahrungen in ihrem Umfeld (Freispiele , Spiele in  der Natur, auf der Straße, in körperlicher Aktivität etc.) sammeln, da die Legasthenie womöglich auch damit zusammenhängt, dass ein Mangel an (räumlicher) Orientierung und ein Defizit an der eigenen, körperlichen Wahrnehmung vorherrscht.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. schlägt nach mehrjähriger Erfahrung eine andere Förderung vor:

„Legastheniker müssen lernen, konsequent ihr Defizit aufzuarbeiten, die Lesekompetenz zu stärken und die Rechtschreibung Schritt um Schritt logisch aufzubauen.“

Quelle: http://bvl-legasthenie.de/foerderung/legasthenie

Daher hat der Bundesverband hier eine informative Broschüre im Pdf-Format zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt, die diese logisch aufgebaute Förderung beschreibt:  Die Auswahl geeigneter Therapieansätze und Förderprogramme in der Behandlung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten: http://bvl-legasthenie.de/sites/default/files/Förderung__auf_was_sollte_man_achten.pdf

Pädagogisch-psychologische Fachinstitute stellen einen eigenen Ratgeber ins Netz und verweisen hier auf ihre Erfahrung, Kinder nicht länger als 15 – 20 Minuten mehrmals wöchentlich üben zu lassen: http://www.legasthenie-therapie.de/download/Ratgeber-LRS.pdf.

Die Thematik macht deutlich, dass es hierzu viele ungeklärte Fragen und daher unterschiedliche Antworten bzw. Förderempfehlungen auf die Legasthenie gibt. Legasthenikerinnen und Legastheniker sollten dennoch nicht resignieren, sondern weiterhin versuchen, mithilfe der vielen, zum Teil unterschiedlichen Empfehlungen eine individuelle Möglichkeit zu finden, die ihnen angemessen hilft, in der Rechtschreibung, in der Syntaxbildung, Interpunktion und Lesekompetenz stetig sicherer und damit besser zu werden.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Mittelalterliche Erziehung

Allen Paedblogleserinnen und Paedbloglesern ein frohes, neues Jahr 2013!

Heute möchte ich gerne auf eine Webseite verweisen, die anschaulich beschreibt, wie Kinder und Jugendliche im Mittelalter erzogen wurden. Schön zu lesen und nett bebildert. Am Ende erfährt man von einer interessanten These, die davon ausgeht, dass die  Zwergen-Darstellungen z. B. in Legenden und Märchen in Wirklichkeit auf arbeitende Kinder zurückzuführen sind: http://www.deutschland-im-mittelalter.de/kinder.php

Ebenfalls ist hier zu empfehlen der Artikel über den Minnsesang: http://www.deutschland-im-mittelalter.de/minnesang.php

Weitere Paedblog-Artikel zum Thema:

Der Minnesang Teil der ritterlichen Erziehung:

http://www.paedblog.de/2012/12/04/der-minnesang-teil-der-ritterlichen-erziehung/

Märchenpädagogische Materialien:

http://www.paedblog.de/2012/05/23/maerchenpaedagogische-materialien/“

Die pädagogische Bedeutung des Märchens:

http://www.paedblog.de/2012/05/18/die-paedagogische-bedeutung-des-maerchens-des-mythos
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kinder- und Jugendhilfe – 80 Folien zur Übersicht downloaden

Eine gute Übersicht über die Kinder- und Jugendhilfe erhalten Sie auf einer Webseite mit den Ergebnissen der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.  (IJAB) , die 80 Präsentations-Folien zum kostenlosen Download anbietet.

Diese Informationen sind nicht nur für Studierende, für Erzieherinnen und Erzieher, für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen, Lehrerinnen und Lehrer etc., sondern auch für Eltern und natürlich Jugendliche interessant:

http://www.kinder-jugendhilfe.info

Weiterer Link-Tipp:

Die eigentliche Webseite der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.  (IJAB)

http://www.ijab.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Auf zur Datenparty

Jugendliche und Kinder veröffentlichen via Facebook und Co. bereits viele Details aus ihrem Privatleben. Häufig posten sie  über ihre Gefühle oder stellen eigene Bilder und Handyfotos ins Netz, laden Diebe ein, in ihr Haus oder in ihre Wohnung einzusteigen oder ärgern sich über ihre Lehrer oder Ausbilder. Sie stellen auch häufig Bilder und Namen von anderen Mitmenschen ungefragt ins Netz,  Daten, die selbst nach nachträglicher Löschung oft quasi nie mehr aus dem Internet zu entfernen sind. Und zudem glauben sie oft, dass die Daten gut bei den sozialen Netzwerken aufgehoben sind. Gleichzeitig meinen sie, dass es das Normalste der Welt sei, täglich online zu sein. Dass manche Facebook-Nutzer/-innen bereits teuer für eine  unbedachte Party-Einladungen bezahlen mussten, hat sich aber auch unter jungen Leuten bereits herumgesprochen, weswegen ich an dieser Stelle gerne auf eine ganz besondere Datenparty verweisen möchte, die voll und ganz der Generation 3.0 (vgl. http://www.direktzu.de/unternehmen/blog/posts/kind-der-web3.0-generation) (und ihren „Analog-Eltern“) gewidmet ist:

http://www.datenparty.de/

Medienpädagogisch und datenschutzpädagogisch unbedingt wertvoll!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hilfe gegen sexualisierte Gewalt

„Wenn jemand Dich auf eine Weise berührt oder anspricht, die Dir unangenehm ist, Dich dazu bringt, bei sexuellen Handlungen zuzusehen oder mitzumachen, dann nennt man das sexuelle Gewalt …“ 

Quelle: http://www.zornrot.de/index.php?option=com_content&task=view&id=15&Itemid=32

Diese Definition von sexualisierter Gewalt finden Sie auf der Webseite von Zornrot: http://www.zornrot.de.

Opfer sexualisierter Gewalt erhalten nach telefonischer Anmeldung kostenlose Beratung: http://www.zornrot.de/index.php?option=com_content&task=view&id=17&Itemid=36

Seit 1988 hilft der eingetragene Verein Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die indirekt oder direkt durch sexualisierte Gewalt betroffen sind, mithilfe eines Teams aus Sozialpädagoginnen/-en, Pädagogen/-innen, Therapeuten/-innen und Jugendpsychotherapeuten /-innen.

Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, Lehrerinnen und Lehrer und viele andere finden in der Rubrik: „Infomaterial und Broschüren“ lesenswerte Flyer, aber auch ganze Fachartikel, wie z. B. die 41-seitige Pdf-Datei mit dem Titel: „Pädosexualität. Arbeitsgrundlage für den Umgang mit dem gesellschaftlichen Phänomen. Möglichkeiten der Prävention.“ – Erstellt im Juni 1998 von Zornrot e.V. – Beratungsstelle bei sexueller Gewalt gegen Mädchen und Jungen, Vierlandenstraße 38, 21029 Hamburg Bergedorf: http://www.zornrot.de/images/stories/Broschuere_Paedosexualitaet.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Cannabis-Check für Kiffer

Es gibt viele junge Leute, die schon mal gekifft haben. Um herauszufinden, wie hoch das Kiffer-Risiko bzw. der  Cannabis-Konsum ist, können Sie sich hier selbst (kostenlos) einschätzen:

http://www.drugcom.de/selbsttests/cannabis-check-wie-riskant-ist-dein-cannabiskonsum-selbsttest-fuer-kiffer/

Solche Tests sind auch pädagogisch wichtig, um einen ersten Anhaltspunkt zu erhalten, ob bereits eine ernsthafte Gefährdung vorliegt. Das Gute daran ist, am Ende auf jeden Fall eine Empfehlung zu bekommen, was ggf. zu tun ist. Gut geeignet für einen Selbsttest bzw. für die Schüler- bzw. Gruppenarbeit.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ein Video zur Inklusion und mehr…

In der Mediathek der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm) gibt es sehenswerte, pädagogisch relevante Videos, u. a. ein Video mit dem Titel:

„Ich bin nicht kaputt – Josia und die Inklusion“ von Michael Bernstein:
http://www.abm-medien.de/index.php?view=382&video=1

Weitere Videos in der abm-Mediathek: http://www.abm-medien.de/index.php?/mediathek/&menue=6&PHPSESSID=8e922827976b009802c8f53f1e25af80

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

WDR-Wissens-Videos

Interessante und spannende Videos für Wissenshungrige gibt es auf der folgenden WDR-Webseite zu sehen: http://www.wdr.de/tv/quarks/videos/uebersicht.jsp

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der konstruktive Umgang mit Kritik und mit Konflikten und gewaltfreie, wertschätzende Kommunikation

Eckhard Syltemeier hat eine hilfreiche Pdf-Datei veröffentlicht, die in Form einer Checkliste zusammenfasst, wie eine gewaltfreie und konstruktive Kommunikation klappen kann. Ideal für Pädagogen und Lehrer für die Gruppenarbeit oder für den Unterricht zum kostenlosen Download:

http://www.eckhard-sueltemeyer.de/downloads/konfliktmanagement.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gruppenstunden & Freizeitspiele

Freizeitpädagogische (und kostenlose) Spieleangebote gibt es auf der folgenden Webseite: http://www.gruppenstunden-freizeit-programme.de/index.html

Weitere Spiele für Kinder und Jugendliche finden Sie auch in meinem Naturpaedblog:

http://www.natur.paedblog.de/2012/04/18/spielesammlung-fuer-das-gelaende/

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Informelle und nonformale Bildung

Vor der Schule und außerhalb der Schule lernen Kinder und Jugendliche in ihren Familien, in Freundeskreisen und auch alleine. In einem Bildungsbericht aus dem Jahr 2004 wird beschrieben, wie „Bildung in der Kinder- und Jugendhilfe, in Familie und mit Peers, durch Medien und in der Nutzung kommerzieller Angebote“ geschieht und gestaltet wird:

Bildungsreform Band 6
Konzeptionelle Grundlagen für einen Nationalen Bildungsbericht –
Non-formale und informelle Bildung im Kindes- und Jugendalter:

http://www.bmbf.de/pub/nonformale_und_informelle_bildung_kindes_u_jugendalter.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Fingeralphabet zum Download & Grundzüge der Gehörlosenpädagogik

Auf der folgenden Webseite können sich Erzieher/-innen, Pädagoginnen und Pädagogen und Interessierte ein Fingeralphabet herunterladen: http://www.fingeralphabet.org/2012/03/19/germany/

Hier geht es auch direkt zu den einzelnen Pdf-Dateien:

http://www.fingeralphabet.org/alphabets/germany-v02/

Des Weiteren sollten gehörlose und ertaubte Mitmenschen die Webseite Taubenschlag http://www.taubenschlag.de kennen.  Diese Seite bietet u. a. anhand einer anzuklickenden Weltkarte eine gute Möglichkeit an, weitere Links zu finden, die für Schwerhörige oder Gehörlose interessant sein könnten: http://www.deaflink.de/

Des Weiteren finden Gehörlosenpädagoginnen und -pädagogen auch eine Diplomarbeit von Anja Gentes mit dem Titel „Grundzüge der Gehörlosenpädagogik unter besonderer Berücksichtigung des sprachlichen Aspekts“:

http://www.taubenschlag.de/cms_pics/grundzuege.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Justbesmokefree.de – Mach‘ den Rauchertest!

Rauchende Menschen haben es nicht leicht. Überall gibt es besserwissende Nichtraucherinnen und Nichtraucher. Schlauer ist es, sich selbst bewusst zu machen, wie es um einen steht. Wer mutig ist, kann sein eigenes Rauchverhalten selbst online testen:

Weitere Testmöglichkeiten gibt es auf der DAK-Gesundheit-Webseite:

https://www.justbesmokefree.de/mach-den-test/werde-experte

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Alkohol – Spaß- oder Miesmacher?

Diese Frage versucht die DAK Jugendlichen auf Ihrer Webseite verschiedentlich zu beantworten: http://www.dak.de/content/aktionglasklar/downloads_jugend_ag_2012.html

Mitmachen und gewinnen!

Auch für Eltern, Erzieher, Lehrer und Pädagogen interessant!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

mediaculture-online.de – Medienpädagogische Bildung

Wer sich medienpädagogisch bilden will oder nach kostenlosen Podcasts (Audio-Beiträgen) oder Videos und Unterrichtsmaterialien zur Medienpädagogik sucht, kann auf mediaculture-online.de schnell fündig werden:

http://www.mediaculture-online.de

Der folgende Link führt beispielsweise auf eine Mediaculture-Seite, die kostenlose Unterrichtsbausteine bzw. Module für die medienpädagogische Gruppenarbeit zur Thematik anbietet, dass Audiobeiträge, z. B. Radio-Interviews, ganz einfach gefälscht werden können: http://www.mediaculture-online.de/Haupt-Werkrealschule.573+M5be3f65c794.0.html Jugendliche (oder Ältere) sollen also sensibel gemacht werden dafür, quasi ihren Sinnen (= Ohren) zu misstrauen.

Viele, nach Schularten und Jahrgängen sortierte medienpädagogische Unterrrichtsmodule können Sie sich auch hier herunterladen:

Quelle: http://www.mediaculture-online.de/Unterrichtsmodule.558.0.html

Des Weiteren finden Sie sehr viele, pädagogisch wertvolle Beiträge rund um Computer und Internet:

http://www.mediaculture-online.de/Computer-Internet.1289.0.html

…Beiträge über das Filmen (einschließlich einer riesigen Filmdatenbank (Film-Lexikon) mit Filmbeschreibungen):

http://www.mediaculture-online.de/Film-Video.1291.0.html

…einen Bereich über das Fotografieren:

http://www.mediaculture-online.de/Foto.1288.0.html

…eine Rubrik über Unterrichtsmodule etc. zum Handy:

http://www.mediaculture-online.de/Handy.1549.0.html

…Handreichungen und Informationen für Eltern etc. in Bezug auf den Jugendschutz:

http://www.mediaculture-online.de/Jugendmedienschutz.880.0.html

…für Erzieher/-innen und (Medien-) Pädagogen/-innen wichtige Fachliteratur zur Medienpädagogik:

http://www.mediaculture-online.de/Medienbildung.354.0.html

Schließlich gibt es noch viele, weitere medienpädagogische Themen-Bereiche, die Sie sich allesamt auf der (linken) Sidebar der Hauptseite http://www.mediaculture-online.de anschauen können!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildungsvideos auf Bildungsklick.de

Zahlreiche Videos zur Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Schule, Kindergarten etc. gibt es auf Bildungsklick.de:


Viele, weitere Bildungsvideos sehen Sie hier:
http://bildungsklick.de/topic/videos
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Suizid (DVD „Hallo Jule, ich lebe noch“)

Suizidgefährdete Menschen gibt es im Prinzip überall. Oft steckt eine Depression dahinter. Auf der Webseite des U25-Team können Sie einen Test machen, um abzuschätzen, ob evtl. eine Depression vorliegen könnte:

http://u25-freiburg.de/depressionstest.html

In einer älteren WDR-Reportage aus der Reihe „Menschen hautnah“ ist in 5 Teilen eine Reportage zum Suizid unter Youtube zu sehen, hochgeladen hat sie „kreylonebelwind“. Der Titel lautet: „Hallo Jule, ich lebe noch“. Wer den Film für die (sozial-) pädagogische Arbeit erwerben möchte, kann sich den Film, der von der Ethik-Kommission des Landesmedienzentrums empfohlen wurde, hier bestellen:
http://www.umbreit-film.de/filme/jule.htm
bzw. http://u25-freiburg.de/u25-shop.html

Weitere Informationen zum Film auch auf http://www.umbreit-film.de/

Teil 1/5

Teil 2/5

Teil 3/5

Teil 4/5

Teil 5/5

Link-Tipp:
Wikipedia-Artikel „Suizid“:
http://de.wikipedia.org/wiki/Suizid

Silvio Ströver,Diplom-Pädagoge