Schlagwort-Archiv: Krise

LehrerInnengesundheit schützen

Auf der folgenden schweizer Webseite der Pädagogischen Hochschule  Luzern (Zentrum Gesundheitsförderung) erhalten Sie kostenlose Präsentationen und Anregungen, die sich um die Gesundheit(sförderung) von LehrerInnen drehen:

http://www.schulklima-instrumente.com/5-vernetzung-unterlagen/

Und hier finden Sie auf derselben Webseite weitere Erklärungen und Konzeptionen zur Gesundheitsförderung: http://www.schulklima-instrumente.com/praxishandbuch-gesunde-schule/

SchulsozialarbeiterInnen und (Dipl.) PädagogInnen sollten sich ebenfalls um diese Thematik bemühen, sofern sie z. B. in der Schulsozialarbeit eingesetzt sind und mit LehrerInnen zusammenarbeiten. Denn erfahrungsgemäß kommen sie in einem großen Lehrerkollegium immer wieder mit einzelnen LehrerInnen in Kontakt, die selbst mit psychischen Problemen zu kämpfen haben und einen Ansprechpartner suchen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Datenschutz Adieu: Grusel-Video „Take this Lollipop“

Stellen Sie sich vor, dass anhand Ihrer Internet-Daten jemand genau wüsste, wo Sie sich derzeit aufhalten und was sie gerade tun: Ein spannender Film mit Ihrem Profilfoto von Facebook soll verdeutlichen, welch gruselige Folgen ein achtloser Umgang mit Ihren Sozialdaten für Sie(!) haben könnte. Also, passen Sie auf Ihre Identität auf, sosehr auch Facebook, StudiVZ, SchülerVZ & andere soziale Netzwerke Sie locken mögen:

http://www.takethislollipop.com/

Lesen Sie zusätzlich einen Blogartikel von Jürgen Vielmeier zum Thema: Horrorfilm mit dir als Opfer: Social Movie “Take this Lollipop” http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/19/horrorfilm-mit-dir-als-opfer-social-movie-take-this-lollipop/

Ein thematisch ähnlich gelagerter Artikel über leichtsinnige Bewerberinnen und Bewerber finden Sie hier: Bewerberfalle Facebook (http://berufe.paedblog.de/2011/11/11/bewerberfalle-facebook/)

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Anonyme Hilfe & Beratung für gestresste Jugendliche: Youth-life-line.de

Wer Stress und Kummer in der Schule oder in der Familie hat, kann hier schnell seinen Frust loswerden oder diesen zumindest etwas reduzieren. Einfach online, anonym, pädagogisch kompetent und dennoch gratis:

http://www.youth-life-line.de/

Laut der Webseite ist  Youth-Life-Line (…) die Online Jugendberatung des Arbeitskreis Leben e.V. (AKL)  Reutlingen / Tübingen (vgl. http://www.youth-life-line.de).

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Kontradiktische Beratung

Die Qualität der pädagogischen Beratung misst sich daran, ob die Beraterin bzw. der Berater selbst pädagogisch qualifiziert ist und wie beraten wird. Pädagogische Beratung muss inhaltlich unbedingt pädagogisch gefüllt sein. So gilt es zu beachten, dass medizinische oder psychologische Themen nicht entsprechend versucht werden, medizinisch oder psychologisch zu beantworten. Die pädagogische Beratung sollte die jeweiligen Problemlagen stets unter der Prämisse sehen, dem Ratsuchenden bzw. der Ratsuchenden bei einem Lernprozess behilflich zu sein (vgl. http://www.kontradiktische-beratung.de/paedagogik-in-der-beratung.html). Prof. Dr. Stephan Ellinger formuliert somit das Ziel jeder pädagogischen Beratung wie folgt:

„Ziel jeder pädagogischen Beratung muss sein, für den Ratsuchenden grundsätzlich mehr Mündigkeit und Handlungsfähigkeit zu erreichen und Probleme als Orte des Lernens und der Bildung optimal zu nutzen.“

Zitiert aus: http://www.kontradiktische-beratung.de/paedagogik-in-der-beratung/prinzipien-der-erziehung.html

Die pädagogische Beratung kann anthropologisch, teleologisch oder methodologisch ausgerichtet sein. Die erste Beratungsform meint, von den menschlichen Stärken und Fähigkeiten her ausgehend nach Lösungen zu suchen. Die teleologische Ausrichtung beinhaltet eine konkrete Zielsetzung, den Ratsuchenden ins Gesellschaftliche integrieren zu wollen (z. B. als „arbeitsfähigen“ oder „vollwertigen“ Bürger etc.). Schließlich meint die teleologische Beratungsform, die Frage zu beantworten, wie denn am besten geholfen werden soll (vgl. http://www.kontradiktische-beratung.de/paedagogik-in-der-beratung/prinzipien-der-erziehung.html).

Weiterhin heißt es:

Pädagogische Beratung als eine Spielart der Erziehung bedeutet:

  1. dass der Berater eine Autorität im positiven Sinne gegenüber dem Ratsuchenden innehaben soll,
  2. dass dieser den ratsuchenden Menschen zur Selbständigkeit ermuntert,
  3. dass Probleme als Chancen wahrgenommen werden, sich neu zu entwickeln, zu wachsen,
  4. dass die oder der Ratsuchende schließlich erlebt, der Situation gewachsen zu sein, genug Potenziale zu haben, gestärkt aus einer Krise hervorzugehen, was hier mit der Bestärkung der Situationsüberlegenheit gemeint ist.

Quelle: http://www.kontradiktische-beratung.de/paedagogik-in-der-beratung/prinzipien-der-erziehung.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Notfallseelsorge, Feuerwehrseelsorge & Polizeiseelsorge

Ergänzend zum vorherigen Blogbeitrag möchte ich an dieser Stelle auf die Webseite der Notfallseelsorge

http://www.notfallseelsorge.de

(Material zum Download: http://www.notfallseelsorge.de/mateinsatz.htm)

…auf die Feuerwehrseelsorge

http://www.feuerwehrseelsorge.de

…und auf die Polizeiseelsorge hinweisen:

http://www.polizeiseelsorge.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge & ausgeb. Notfallseelsorger

Fachliteratur zur Notfallpädagogik

Eine für die Notfallpädagogik sehr wesentliche Webseite stellt die folgende dar:  http://www.notfallpaedagogik.de

Kostenlos erhältliche Fachliteratur zur Notfallpädagogik können Sie sich hier downloaden:

http://www.notfallpaedagogik.de/index.php?article_id=48

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Handout gegen Burnout

Ein „Handout“ (http://www.schulklima-instrumente.com/app/download/4625852114/Handout+Lehrergesundheit+Wien+2011.pdf) von Titus Bürgisser (Pädagogische Hochschule Zentralschweiz PHZ, Luzern) gibt Auskunft darüber, wie man erfolgreiche Strategien gegen das Burnout von Lehrern entwickeln kann.  U. a. heißt es:

Interventionen, (…) sollten…
•  den Aufbau sowohl personaler als auch sozialer Ressourcen fördern,
•  das Bewältigungsverhalten stärken,
•  Stressoren nicht ausblenden, sondern diese in eine auf deren Bewältigung
ausgerichtete Analyse integrieren,
•  situative Bedingungen individuellen Handelns berücksichtigen und
•  das Handeln im Lichte der jeweiligen Berufsbiografie und der aktuellen
Zeitereignisse betrachten.“

(vgl. BÜRGISSER, http://www.schulklima-instrumente.com/app/download/4625852114/Handout+Lehrergesundheit+Wien+2011.pdf, S. 5)

Kölner Stadtanzeiger: Wenn Kinder ihre Eltern verlieren

Wenn ca. 1000 Kinder in Deutschland jährlich ihre Eltern durch Suizid, Unfall oder Krankheit verlieren, muss ein Gericht erst mal entscheiden, wie die weitere Betreuung aussehen wird. Denn Verwandte haben kein automatisches Recht auf die Pflege der verwaisten Kinder, es sei denn, ein Testament sollte zufällig vorliegen. Wichtig ist es also für Eltern, bereits frühzeitig die Betreuung ihrer Kinder per Testament zu regeln – für den schlimmen Fall der Fälle.

Dieses ernste Thema hat der Kölner Stadtanzeiger in dem Artikel „Wenn Kinder ihre Eltern verlieren“ (datiert mit dem 10.06.2011) aufgegriffen:

http://www.ksta.de/html/artikel/1307180048381.shtml

…oder auch:

http://leonie-wichmann.blogspot.com/2011/06/wenn-kinder-ihre-eltern-verlieren.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Schuldenfrei bleiben

Auf der folgenden Webseite des Hessischen Rundfunks sind anhand kleiner Videos und Texte 7 goldene Regeln beschrieben, die vor dem finanziellen Ruin bewahren sollen:

Krisenintervention aus psychotherapeutischer Sicht

Die Webseite von Dr. Pil. Dorrmann http://www.krisen-intervention.de ist zwar augenscheinlich seit 2004 nicht mehr aktualisiert worden, dennoch finden Sie dort viel Wissenswertes zur Krisenintervention.

Er hat aus psychotherapeutischer Sicht einige Links zur Thematik des Suizids zusammengetragen:

http://www.krisen-intervention.de/suiz-lnk.html

Zudem Bücher und sonstige Informationen zur Präventionsarbeit:

http://www.krisen-intervention.de/Suizidprophylaxe.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ähnliche Beiträge zur Krisenpädagogik im Naturpaedblog:

http://natur.paedblog.de/category/krisenpaedagogik

Arbeitslosigkeit unter Diplom-PädagogInnen

Wie ich jetzt in einem alten Artikel (Quelle leider unbekannt), der sich auf Zahlen bis 1999 stützte, las, gab es in den letzten Jahren eine Anzahl von ca. 3300 bis 3600 arbeitslose Diplom-Pädagoginnen und Pädagogen pro Kalenderjahr.

Ein Großteil der Stellen wurde bisher durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen finanziert. Der Artikel weist darauf hin, dass bei zunehmenden Engpässen der öffentlichen Kassen mit einem Ansteigen der Arbeitslosenquote bei Dipl.-PädagogInnen gerechnet werden müsse. Daher sei es  für päd. BewerberInnen wichtig, verstärkt private Unternehmen und wirtschaftliche Betriebe zu kontaktieren bzw.  sich dort zu bewerben. Zusatzqualifikationen seien ebenfalls ein Pluspunkt, die Arbeitslosigkeit zu überwinden.

Neuere Zahlen habe ich nun in einer Pdf-Datei gefunden. Diese Broschüre wurde von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht: http://www.uni-bielefeld.de/erziehungswissenschaft//app/Arbeitsmarkt_Kompakt_2006.pdf (darin: Seite 11).

Die Zahl der arbeitslosen Pädagogen steigt demnach aktuell an. Verträge sind oftmals befristet bzw.  projektgebunden, oft wird sogar erwartet, dass eine unentgeltliche Vorarbeit von (sozial-) pädagogischen Bewerbern geleistet wird.  Das sind keine guten Voraussetzungen für professionelle, pädagogische Arbeit.

Linktipp für arbeitssuchende Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen:

http://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?t=8289

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge