Wer beruflich mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat, weiß, dass man häufig auch ernährungspädagogisch arbeiten muss. Oft müssen die Jugendlichen erst wieder neu lernen, zu schmecken. Ein Arbeitsblatt hierzu hilft, dass die Jugendlichen ihre Geschmackserfahrungen sinnvoll dokumentieren lernen:
Eine Broschüre klärt kurz und übersichtlich über “ADHS” auf. “ADHS” steht für das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Inzwischen scheinen immer mehr Kinder darunter zu leiden. Um diese Störung besser zu verstehen und Frühzeichen in Gruppen bzw. Schulklassen schneller zu erkennen, hilft es, diese Broschüre zu lesen. Sie können diese kostenlos auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) downloaden (oder bestellen): http://www.bzga.de/infomaterialien/kinder-und-jugendgesundheit/hyperaktivitaetssyndrom-was-bedeutet-das/
Natürlich – darauf wird auch auf der BZgA-Webseite klar hingewiesen – leidet nicht jedes bewegungsfreudige und unaufmerksame Kind an dem ADHS-Syndrom.
Doch so informativ diese Broschüre auch sein mag, verweise ich auch auf auf eine völlig konträre Sichtweise auf diese Problematik. Nicht wenige Fachleute sehen in der ADHS lediglich die wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie bedient. Störende Kinder werden demnach mithilfe von Psychopharmaka quasi ruhiggestellt. Wer sich mit ADHS beruflich auseinanderzusetzen hat, sollte auch die Gegenpositionen kennen.
Auf einer ADHS-Kritik-Webseite finden Sie Fachartikel und sonstige Publikationen (unter: http://www.adhs-kritik.de/aufsaetze/Aufsaetze.html) , die aufzeigen, dass viele Experten die Existenz der ADHS bezweifeln:
“ADHS ist eine erfundene Krankheit, deren bloße Existenz in der Wissenschaft umstritten ist. Dennoch werden auf der Grundlage von fragwürdigen Diagnosekriterien psychiatrische Drogen verabreicht, die in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Lebensprobleme von Kindern werden zur psychiatrischen Krankheit umfunktioniert und ermöglichen so Teilen der Pharmaindustrie enorme Gewinne.”
Das Buch “Zeitlose Probleme der Pädagogik – Pädagogik als zeitloses Problem?” von Thomas Mikhail (2011) behandelt grundlegende pädagogische Probleme.
Stichworte sind u. a. das Theorie-Praxis-Problem, der Widerspruch zwischen Freiheit und Determination, die Diskussion zwischen Erziehung und Sozialisation, Bildung als Verteilungsgut und Menschheitspflicht, das Lehrer-Schüler-Verhältnis und weitere Themen.
Das Fachbuch können sich Pädagoginnen und Pädagogen bzw. an pädagogischer Fachliteratur Interessierte hier kostenlos komplett herunterladen:
Wer sich medienpädagogisch bilden will oder nach kostenlosen Podcasts (Audio-Beiträgen) oder Videos und Unterrichtsmaterialien zur Medienpädagogik sucht, kann auf mediaculture-online.de schnell fündig werden:
Der folgende Link führt beispielsweise auf eine Mediaculture-Seite, die kostenlose Unterrichtsbausteine bzw. Module für die medienpädagogische Gruppenarbeit zur Thematik anbietet, dass Audiobeiträge, z. B. Radio-Interviews, ganz einfach gefälscht werden können: http://www.mediaculture-online.de/Haupt-Werkrealschule.573+M5be3f65c794.0.html Jugendliche (oder Ältere) sollen also sensibel gemacht werden dafür, quasi ihren Sinnen (= Ohren) zu misstrauen.
Viele, nach Schularten und Jahrgängen sortierte medienpädagogische Unterrrichtsmodule können Sie sich auch hier herunterladen:
Schließlich gibt es noch viele, weitere medienpädagogische Themen-Bereiche, die Sie sich allesamt auf der (linken) Sidebar der Hauptseite http://www.mediaculture-online.de anschauen können!
Die niedersächsische Regierung hat bereits zwischen 2002 – 2004 ein Projekt gegen das Schulschwänzen („ProgeSs“) durchgeführt. Die dazugehörige Projekt-Webseite stellt sämtliche Dokumente (Studie, Evaluation, Dokumente für Polizei, Schule, Faltblätter für Eltern etc.) zum kostenlosen Download bereit.
Ziel ist es, das unentschuldige Fernbleiben von Schülerinnen und Schülern durch ein einheitliches Vorgehen und durch eine gute Kommunikation zwischen Eltern, Schule und Behörden (Polizei, Jugendamt etc.) zu reduzieren bzw. möglichst sofort zu unterbinden.
Das Phänomen Schulabsentismus zeigt offenbar auf, dass es
- eine hohe Verbreitung von Schulabsentismus gibt,
- viele massiv schuleschwänzende Schülerinnen und Schüler stark mehrfach belastet sind,
- es offenbar zu wenig Kontrollinstanzen für diese Schüler/-innen gibt, ebensowenig zu wenige (z. B. schulsozialarbeiterische) Maßnahmen für diese Schulschwänzer/-innen auf schulischer Seite,
- Schulabsentismus und Deliquenz oft in einem Kontext stehen.
Eltern und schuleschwänzende Schülerinnen und Schüler sollten sich deswegen darauf einstellen, dass sich Schule, Jugendbehörde und Polizeistelle rechtzeitig austauschen, um zeitnahe Maßnahmen gegen den Schulabsentismus und für den betreffenden schuleschwänzenden Schüler zu ergreifen.
In einem hier veröffentlichten Fach-Aufsatz heißt es:
“…darf das System Schule nicht mehr nur bloßer Bildungsvermittler bleiben. Schule muss ein stabiles System aus Vertrauen, Verlässlichkeit, Hilfen und Wissensvermittlung bieten. (…) Im Schulabsentismus wird meist erst erkennbar, wie dringend ein Sich-Kümmern um die Betroffenen notwendig ist. (…) Darum gilt es sowohl die Kommunikationsstrukturen zwischen Elternhaus und Schule, als auch das Beratungs- und Hilfesystem in den Schulen auszuweiten, zu spezifizieren und zu verbessern.”
Schließlich wird geschlussfolgert:
“Bei massiven Verstößen gegen die Schulpflicht sind in der Regel zusätzliche Hilfen notwendig. In Zusammenarbeit mit kommunalen Stellen, freien Trägern der Jugendhilfe sowie mit der Polizei ist ein gezielt arbeitende Ansprechpartnersystem für alle Beteiligten zu entwickeln. Kinder und Jugendliche können in bestimmten Fällen durch aufsuchende Formen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit angesprochen und durch abgestimmte Aktivitäten mit der Schule in deren Bezüge integriert werden. “
Eine wissenschaftliche Studie listet auf, was die Schule bzw. die beteiligten Behörden überhaupt unternehmen können, um den Schulabsentismus zu verhindern:
Kurzfristige Prävention:
-Reduzierung von Gelegenheitsstrukturen -Vermeidung der Etablierung delinquenter Subkulturen -Erlernen von Normgeltung und Normrelevanz -Vermeidung negativer Etikettierungsprozesse in der Schule -Identifikation von Problem- und Risikokindern, gezielte Hilfen für Kinder und deren Familien
Längerfristige Prävention:
-Vermeidung von negativen Bildungskarrieren -Erhöhung sozialer und beruflicher Partizipationschancen
In der Evaluationsstudie stellt sich heraus, dass es immer häufiger vorkam, dass Bußgelder in Niedersachsen (Hannover, Friesland, Delmenhorst, Osnabrück) verhängt wurden. Zudem zeigte sich, dass die Rate der Schuleschwänzer schulformabhängig ist: Je niedriger der Schulabschluss ausfällt, desto höher die Quote.
Interessant ist vor allen Dingen, dass in Schulen mit vielen Schulschwänzern offenbar ein mangelnder, lehrerinterner Austausch existierte. Nur selten informierten sich Lehrer gegenseitig über das Fehlen einer Schülerin bzw eines Schülers. Entsprechend gab es eine nur sehr schwache Rückmeldung an die betreffenden Eltern. Auch stimmten die Selbstberichte der Schuleschwänzer/-innen seltener mit den Angaben der Lehrer/-innen in diesem Falle überein (vgl. http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539 S. 31-32).
Relativ schnell wurde in diesem Projekt erreicht, dass schulabsente Schüler/-innen wieder verstärkt am Unterricht teilnahmen, jedoch bringt dieser Erfolg (logischerweise) eine neue, schulsozialpädagogische Anforderung mit sich: Die verbesserte schulische Anbindung von “schwierigen”, “problembelasteten” Schülern kann danach mit dem Preis verbunden sein, dass die Belastung der Lehrkräfte durch eine etwas größere Anzahl gewalttätiger oder aggressiver Schüler steigt. “Im Zuge der Durchführung solcher Modellmaßnahmen wie ProgeSs können somit die Anforderungen an Konfliktschlichtung und Gewaltprävention in der Schule zunehmen. Daher sollte bei künftigen Maßnahmeimplementationen in Rechnung gestellt werden, dass Erfolge bei der Prävention des Schulschwänzens einen Preis haben können: steigende Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer. Hier ist ein höherer Bedarf an Konfliktschlichtung und Gewaltprävention in Rechnung zu stellen. “ Quelle:http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539, S. 40.
Die zunehmenden, jedoch noch zaghafte Kooperationen der Schulen mit Schulsozialarbeitern scheint sehr gut zu funktionieren:
“Interessant ist, dass die wenigen Lehrer, die über eine tatsächliche Kooperation mit einem Helferteam berichten, eine besonders gute Bewertung der Qualität dieser Kooperation abgeben (die Bewertung erfolgte mit Schulnoten). Ebenfalls sehr positiv wurden Schulsozialarbeiter bewertet. Gute Bewertungen erhielt auch die Polizei. Demgegenüber fiel die Bewertung der Qualität der Kooperation mit Jugendamt/KSD, im Einklang mit den kritischen Stimmen aus den Intensivinterviews, deutlich schlechter aus. ” Quelle:http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539, S. 44.
Stellen Sie sich vor, dass anhand Ihrer Internet-Daten jemand genau wüsste, wo Sie sich derzeit aufhalten und was sie gerade tun: Ein spannender Film mit Ihrem Profilfoto von Facebook soll verdeutlichen, welch gruselige Folgen ein achtloser Umgang mit Ihren Sozialdaten für Sie(!) haben könnte. Also, passen Sie auf Ihre Identität auf, sosehr auch Facebook, StudiVZ, SchülerVZ & andere soziale Netzwerke Sie locken mögen:
Suizidgefährdete Menschen gibt es im Prinzip überall. Oft steckt eine Depression dahinter. Auf der Webseite des U25-Team können Sie einen Test machen, um abzuschätzen, ob evtl. eine Depression vorliegen könnte:
In einer älteren WDR-Reportage aus der Reihe “Menschen hautnah” ist in 5 Teilen eine Reportage zum Suizid unter Youtube zu sehen, hochgeladen hat sie “kreylonebelwind”. Der Titel lautet: “Hallo Jule, ich lebe noch”. Wer den Film für die (sozial-) pädagogische Arbeit erwerben möchte, kann sich den Film, der von der Ethik-Kommission des Landesmedienzentrums empfohlen wurde, hier bestellen: http://www.umbreit-film.de/filme/jule.htm
bzw. http://u25-freiburg.de/u25-shop.html
Ein Jugendlicher namens Tim in der Rolle eines (SWR3-Kinder-) Reporters befragt Tom Buhrow von den ARD-Tagesthemen zu wichtigen Themen. Die Interviews können Sie hier nachlesen:
Darüberhinaus kann ich Ihnen die Webseite http://www.kindernetz.de/minitz/ nur sehr empfehlen! Dort können sich Jugendliche und Kinder – mit oder ohne ihre Eltern – Nachrichten anschauen und anhören.