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Strövers Paedblog » Pädagogik der Frühen Kindheit

Artikel mit ‘Pädagogik der Frühen Kindheit’ getagged

Beobachtungsbogen für Erzieherinnen und Erzieher empfohlen

Sonntag, 26. Juni 2011

Auf der sehr empfehlenswerten Webseite der Bertelsmann-Stiftung http://www.keck-atlas.de/kompik/ können sich Kindergärten, Schulen, Heime und ähnliche Einrichtungen einen Beobachtungsbogen herunterladen, der helfen soll, Kinder nach wissenschatlich abgesicherten Methoden unter Berücksichtigung wesentlicher Kriterien einzuschätzen.

Hierbei werden die Bereiche Motorik, Sprache, Emotionen, Selbstbehauptung, Kooperation, Sozialkompetenz, Empathiefähigkeit, Motivationale Kompetenz, die mathematische, naturwissenschaftliche, künstlerische und musikalische Kompetenz und die auf Gesundheit und Körperhygiene bezogene Kompetenzen berücksichtigt.

In der professionellen Arbeit mit Kindern ist es wichtig, Beobachtungen nach erziehungswissenschaftlich abgesicherten Erkenntnissen und regelmäßig (anlassbezogen und z. B. einmal jährlich) durchzuführen, zu dokumentieren und  natürlich entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipp:

Bibernetz.de: Individuelle Förderung: Neues Beoachtungsinstrument für KITAS: http://www.bibernetz.de/wws/fragebogen-entwicklung.php

Wann einschulen?

Dienstag, 19. April 2011

Eltern können sich anhand der folgenden Pdf-Datei einen guten Überblick verschaffen darüber, ob ihr Kind fit für die Einschulung ist: http://www.schulpsychologie.de/ww3ee/bin/445514-445770-1-einschulung_1.pdf Wichtig ist es, sowohl die körperliche als auch geistige Entwicklung gut abschätzen zu können. Zudem wird betont, dass es nicht darum geht, dass das Kind beispielsweise wie dressiert sinnlose Zahlenreihen bis 20 aufsagen kann, sondern auch begreift, was es damit auf sich hat.

Hier die wichtigsten Tipps kurz und knapp im Überblick:
Ihr Kind sollte in der Lage sein, in vollständigen Sätzen und folgerichtig zu erzählen und zu
beschreiben. Dazu genügt, wenn es Ihnen einen üblichen Vorgang aus dem Kindergarten (zum
Beispiel einen Streit um ein Spielzeug) so erzählen kann, dass Sie verstehen, was los gewesen ist.
«Vollständiger Satz» heißt nicht perfekte Grammatik, aber es sollte auch keine «Kindersprache»
mehr sein.

Wenn Sie Ihrem Kind eine altersgemäße Alltagsgeschichte erzählen (―Ich kam gerade bei Ikea auf
den Parkplatz, da passte jemand nicht auf und fuhr dem Vordermann hinten drauf…‖), sollte es
sie verstehen, eventuell nachfragen und auch ungefähr wiedergeben können.

Auf Fragen von Ihnen zu konkreten Dingen sollte Ihr Kind so antworten können, dass sich die
Antwort auch wirklich auf die Frage bezieht. Wenn Sie nach den Beteiligten einer Streiterei im
Kindergarten fragen, sollte es die Kinder benennen können und nicht nur erzählen, dass die
Erzieherin geschimpft hat.

 

 

 

Ihr Kind sollte in der Lage sein, Symbole zu unterscheiden, zu vergleichen und in unterschied-
lichen Zusammenhängen wiederzuerkennen, denn das ist eine Voraussetzung zum Erlernen des
Lesens. Was sind Symbole? Die rote und die grüne Figur auf der Fußgängerampel, aber auch ein
Stoppschild, ein gängiges Markenzeichen oder Ähnliches. Versuchen Sie es mal an einem ganz
konkreten Beispiel: Zeigen Sie Ihrem Kind anhand geparkter Autos einen «Mercedes-Stern» und
ein «Volkswagen-Logo», beide rund, aber deutlich unterscheidbar  -  und dann lassen Sie Ihr Kind
auf dem Spaziergang die nächsten zehn Volkswagen und Mercedes-Benz finden.

Quelle:

http://www.schulpsychologie.de/ww3ee/bin/445514-445770-1-einschulung_1.pdf

Weitere Links zum Thema auf den Seiten von http://www.test.de:

Special Einschulung

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Informationsquellen der frühkindlichen Pädagogik

Freitag, 18. Februar 2011

Hier haben Sie verschiedene Möglichkeiten, sich über die frühkindliche Pädagogik zu informieren:

Bibernetz.de – Netzwerk frühkindliche Bildung

http://www.bibernetz.de/wws/biber-aktuell.php?sid=17065174832467379529806710690940

Bildungsbericht/ Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung – DIPF:

http://www.bildungsbericht.de/zeigen.html?seite=4326

Bertelsmann Stiftung – Bildung – Frühkindliche Bildung:

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-9FE81773-96345524/bst/hs.xsl/335.htm

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – Frühe Chancen:

http://www.vorteil-kinderbetreuung.de/allgemein/dok/6.php

Das Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik (IFP):

http://www.familienhandbuch.de

Deutscher Bildungsserver: Elementarbildung – Bildung und Erziehung in Kindertagesbetreuung:

http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=1658

Kultusministerkonferenz – Frühkindliche Bildung:

http://www.kmk.org/bildung-schule/allgemeine-bildung/fruehkindliche-bildung.html

UNESCO – Frühkindliche Bildung als Stichwort:

http://www.unesco.de/suche.html?L=0

Wikipedia: Frühkindliche Bildung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChkindliche_Bildung

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Der Situationsansatz

Sonntag, 27. Dezember 2009

Dieser pädagogische Ansatz ist ein sehr zentraler in der Pädagogik der Frühen Kindheit (früher auch “Vorschulpädagogik” genannt).

Wer sich in aller Kürze über den Situationsansatz informieren möchte, kann dies nicht nur auf der Wikipedia-Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Situationsansatz, sondern auch auf der Webseite des Instituts für den Situationsansatzes in der Internationalen Akademie gGmbH (FU Berlin) tun:

Dort heißt es u. a.:

“Zu den handlungsorientierenden Grundsätzen gehört (…),

  • die Lebenssituationen von Kindern und Familien, also den Erfahrungsschatz und den Erwartungshorizont, die Erlebnisse, Wünsche und Visionen der Kinder zum Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit zu machen,
  • den Kindern vielfältige Zugänge zu Wissen und Erfahrungen in realen Lebenssituationen zu verschaffen,
  • jüngeren und älteren Kindern im gemeinsamen Tun vielseitige Lernerfahrungen zu ermöglichen,
  • Voraussetzungen zu schaffen, dass Kinder ihr Leben in der Kindertageseinrichtung aktiv mit gestalten können und Werte und Normen des Zusammenlebens im Alltag erleben,
  • die besonderen Bildungschancen in einer Gesellschaft zu nutzen, die durch verschiedene Kulturen geprägt ist,
  • die Eltern an der Erziehung und Bildung ihrer Kinder in der Kindertageseinrichtung zu beteiligen, und die Arbeit transparent zu machen,
  • enge Beziehungen zum sozial-räumlichen Umfeld zu entwickeln,
  • die pädagogische Arbeit nach den vier Planungsschritten des Situationsansatzes mit den Kindern zu planen und zu dokumentieren, und schließlich
  • die Organisationsstruktur der Einrichtung entsprechend dem Konzept Situationsansatz zu gestalten.”

Weitere Informationen finden Sie unter

http://www.ina-fu.org/ista/content/quasi/index.html

bzw. unter

http://www.ina-fu.org/ista/content/situationsansatz.html

Ein fünfseitiges Konzept dazu finden Sie hier:

http://www.ina-fu.org/ista/content/pdf/konzeptionelle_grundsaetze.pdf

Das dazugehörige Leitbild können Sie sich hier downloaden:

http://www.ina-fu.org/ista/content/pdf/leitbild.pdf

Der Situationsansatz richtete sich überwiegend gegen frühere funktionsorientierte Ansätze, die versucht haben, bestimmte Kompetenzen (z. B. Sprachkompetenz) zu fördern und Gefahr liefen, Kinder in einer Art Vortraining auf Schule vorzubereiten. Kinder sollten möglichst viele unterschiedliche Aufgaben beherrschen und gut vorbereitet in den nächsten Lebensabschnitt gehen. Im Unterschied dazu war der Situationsansatz bemüht, die für das Kind wesentlichen Lebenssituationen (z. B. Trauer) zu erfassen bzw. diese gemeinsam mit den Kindern zu erarbeiten und anzubieten. Das Kind sollte nicht länger von Erwachsenen bestimmte Aufgaben vorgesetzt bekommen, sondern die Chance haben, gleichberechtigt und demokratisch die ihm wichtigen Themen zu nennen und – im Rahmen des Möglichen – mit vorzubereiten. Daher wird im Situationsansatz ein besonderer Schwerpunkt auf die genaue Beobachtung und Dokumentation gelegt, um zu verhindern, dass für Kinder bedeutsame Gegenstände bzw. Themen übersehen werden. Dabei geriet jedoch das Soziale Lernen zu sehr in den Vordergrund und verdrängte andere Bereiche – insbesondere sachbezogene Themen, wie z. B. naturwissenschaftliche oder mathematische Bereiche. Erst in letzer Zeit werden viele KITA- / Kindergarten-Programme aufgelegt, die versuchen, diesen Missstand zu beheben (z. B. “Kinder als Forscher”).

Zusätzliche Artikel zum Situationsansatz finden Sie im bekannten – und sehr empfehlenswerten – Kindergartenpädagogik-Online Handbuch:

http://www.kindergartenpaedagogik.de/936.html

und

http://www.kindergartenpaedagogik.de/596.html

Ein Beispiel: In diesem Artikel wird u. a. anhand der religiösen Erziehung beschrieben, wie versucht wird, “Sinnverbundenheit” zu erreichen:

“Dies geschieht allerdings nicht als eine isolierte religiöse Erziehung i.S. einer Glaubensvermittlung auf dem Hintergrund einer missionarisch-diakonischen Überzeugungsarbeit, sondern im Verständnis der Erfahrung eines lebendigen, personbezogenen, religiösen Werteerlebens.

Unbestritten muß und sollten Kindergärten unter kirchlicher Trägerschaft das Recht und die Pflicht haben, eine Theologie des Kindes (Menschen) zu bestreiten, basierend auf den Werten des Neuen Testaments.

(…)

Um es noch deutlicher auf den Punkt zu bringen: das religiöse Erleben steht sicherlich in einem Widerspruch zu den Anforderungen einer “Unterweisung im Glauben”, einem “Anbieten von religiösen Zusatzprogrammen” oder einer geforderte Einübung in kultisch-rituelle Frömmigkeits- und Konfessionsriten”. Vielmehr schenkt eine lebendige Religionspädagogik den Kindern das Gefühl, sich in einer für sie immer fremder werdenden Welt aufgehoben und verstanden zu werden, erfahrbar durch die Integration des Evangeliums in alltägliche Erfahrungen, Erlebnisse und Situationen.”

Quelle: http://www.kindergartenpaedagogik.de/596.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ergänzte Link-Tipps zum Situationsansatz:

Susanne Rosenberg – Kindergarten-Workshop – Feuerdornstraße 81- 46487 Wesel
Kindergarten-Workshop – Pädagogischer Ansatz:

http://www.kindergarten-workshop.de/index.html?/paedagogik/konzeption/konzeption13.htm

.

Kindergartenpädagogik – Online-Handbuch – Herausgeber: Martin R. Textor
Konzeptionsentwicklung in Kindertageseinrichtungen
Martin R. Textor:

http://www.kindergartenpaedagogik.de/17.html

Didacta im Februar 2009

Samstag, 20. Dezember 2008

Der “Bildungsgipfel im Flachland”, wie es etwas platt heißt, kann bald (10.02. – 14.02.2009) wieder erklommen werden: Vom Kindergarten, Schule, Hochschule bis zur Weiterbildung werden Ideen formuliert, Zusammenhänge aufgezeigt, Inhalte und Methoden vorgestellt und “aktuelle(…) Entwicklungen, Aussichten und Lösungen des Bildungswesens präsentiert” (vgl. http://www.didacta-hannover.de/profil).

Webseite:

http://www.didacta-hannover.de

Preise für Tickets:

http://www.didacta-hannover.de/tickets

Online-Ticket-Kauf:

http://www.didacta-hannover.de/suche/popup/messeplaner.html?myMesseTab=shop&vst_jahr=2009&vst_nummer=037&sprache=1

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge