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Strövers Paedblog » Philosophen

Artikel mit ‘Philosophen’ getagged

Weitere Klassiker der Pädagogik

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Hier finden Sie eine sehr informative Lernplattform der Historischen Pädagogik:

http://www.lrz.de/~geschichtepaed/f_start.html

Auf einer der pädagogischen Webseiten von Werner Stangl werden ebenfalls einige pädagogische Klassiker/-innen beschrieben:

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/WISSENSCHAFTPAEDAGOGIK/Anfaenge-Paedagogik.shtml

Die Stadt Jena (Thüringen) präsentiert u. a. einige ihrer Persönlichkeiten, die zum Teil für die pädagogische Geschichte relevant waren :http://www.jena.de/sixcms/detail.php?id=11242

Schließlich können Sie auch auf der Seite der Infostelle des Deutschen Kinderhilfswerkes einige – für Kinderrechte sehr bedeutsame Pädagoginnen und Pädagogen – kennenlernen: http://www.kinderpolitik.de/kinderrechte/uebersicht.php?page_id=unk_wegbereiter

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wikipedias Liste der bedeutendsten Pädagoginnen und Pädagogen

Donnerstag, 06. Oktober 2011

Pädagogik-Studentinnen und -Studenten können sich in der Wikipedia kostenlos und bequem über Klassiker der Pädagogik, über – für die Erziehungswissenschaft zentrale – Pädagoginnen und Pädagogen informieren:

http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bedeutender_P%C3%A4dagogen

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pädagogische Geschichte gegen das pädagogische Vergessen

Samstag, 14. Mai 2011

Immer wieder gibt es Kontroversen, wie Kinder zu erziehen seien. Ab und zu erscheinen Bestseller, die als Ratgeber in Sachen Erziehung oder Schulpädagogik vorgeben, die “wahre” Erziehungsmethode gefunden zu haben. Hier und da tauchen manche “Reformer” auf, die glauben, die “neue” Erziehung beschreiben zu können. Immer wieder gibt es jemanden, der plötzlich Rousseau bejubelt oder die Theorien von Ellen Key, Ludwig Gurlitts oder Alexander Sutherland Neills (vgl. MÄRZ: 1998, S. 17). Dabei wird oft das “pädagogische Rad” quasi neu erfunden. Häufig fehlt das geschichtliche Bewusstsein, was dazu führt, dass manche Utopien und Ideale aus alter Zeit wieder neu ausgedacht und als neu “verkauft” werden. Und somit wiederholen sich manche Fehler der Vergangenheit: “derjenige, der die Geschichte grundsätzlich ignoriert, (…), ist dazu verdammt, sie wiederholen zu müssen (zitiert von MÄRZ: 1998, S. 17). Interessanterweise gibt es offenbar auch in der Pädagogik eine Tendenz, sich von der Tradition und von geschichtlichen Fakten zu entfernen. Es ist scheinbar nicht vorstellbar, dass auch zu früheren Zeiten Menschen kritisch gedacht, gehandelt und aus Fehlern gelernt haben. Die Gefahr liegt auf der Hand: In der Ignoranz des bereits Geschehenen wird oft das scheinbar neu ausgedachte Gute nicht als das erkannt, was bereits in der Vergangenheit sich als fehlerhaft und illusionär herausgestellt hat. Eine irrige Annahme lautet oft, man lebe im Zeitalter des Fortschritts, jedoch ist lediglich ein technischer Fortschritt erkennbar (mit allen Risikofaktoren, wie z. B. dem sogenannten Restrisiko bei der angeblich sauberen und sicheren “Kernenergie“), nicht jedoch ein Fortschritt im Bereich der Humanität etwa oder im Bereich des menschlichen Nachdenkens. So gibt es auch in der Pädagogik keinen geradlinigen Weg von unten nach oben, sondern lediglich einige Zickzack-Kurven in beide Richtungen. Spannend ist zu beoachten, dass gerade die scheinbar aufgeklärten Pädagogen (und Theologen und Philosophen) marktschreierisch ihre gegenwartsbezogene Pädagogik anpriesen und pädagogische Geschichte links liegen ließen. Manch ein pädagogisch formulierter Gedanke war sehr rückständig, überhaupt nicht modern und wird auch heute noch als aktuelle Wunderwaffe gegen zappelige Schüler oder unerzogene Kinder etc. wie neu gefeiert (vgl. MÄRZ: 1998, S. 7-22). Daneben gab und gibt es immer wieder Leute,  die sich ernsthaft um historisches Faktenwissen bemüht haben, um wirklich neuartige pädagogische Ansätze und Ideen zu formulieren. Es ist sicher folglich nicht verkehrt, die pädagogischen Wurzeln zu kennen und darauf aufzubauen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Quelle:

Fritz März: Personengeschichte der Pädagogik. Ideen – Initiativen – Illusionen. Bad Heilbrunn / Obb.: Verlag Julius Klinkhardt, 1998, S. 7-22.

Quellen zur Geschichte Thüringens – “daß bei der Erziehung kein Teil von dem anderen unabhängig ist” – Pädagogik im 18. und 19. Jahrhundert

Dienstag, 10. Mai 2011

Thomas Neumann hat die folgende 251-seitenstarke Pdf-Datei kostenlos unter http://www.thueringen.de/imperia/md/content/text/lzt/44.pdf veröffentlicht.

Inhalt ist die Pädagogik der frühen Aufklärung, die Mädchenerziehung im 17. Jahrhundert, die Pädagogik Campes (Robinson, der Jüngere), die Schnepfenthaler Erziehung (Andre, Salzmann), erläutert werden  die Aussagen von Johann Gottfried Herder zur Begründung einer wissenschaftlichen Pädagogik, erwähnt wird die Pädagogik mithilfe von Realien (Bertuchs Bilderbuch), widergegeben werden Friedrich Schillers Gedanken “Über Erziehung”, berichtet wird von der Phase der romantischen Pädagogik (Hülsen, Fröbel), von den Anfängen der Sozialpädagogik (Falk), beschrieben wird die Volksbildung und Volkserziehung im 19. Jahrhundert, erwähnt werden die Bildungsreisen nach Italien (Goethe, Hohnbaum, Barth), Goethes Faust wird als Möglichkeit einer Formulierung des pädagogischen Leitgedankens des 19. Jahrhunderts genannt, die Universitätsbildung (Fries) wird erläutert und schließlich werden – bezogen auf Schopenhauer und Nietzsche – die damaligen Bildungsanstalten thematisiert.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge