Suizidgefährdete Menschen gibt es im Prinzip überall. Oft steckt eine Depression dahinter. Auf der Webseite des U25-Team können Sie einen Test machen, um abzuschätzen, ob evtl. eine Depression vorliegen könnte:
In einer älteren WDR-Reportage aus der Reihe “Menschen hautnah” ist in 5 Teilen eine Reportage zum Suizid unter Youtube zu sehen, hochgeladen hat sie “kreylonebelwind”. Der Titel lautet: “Hallo Jule, ich lebe noch”. Wer den Film für die (sozial-) pädagogische Arbeit erwerben möchte, kann sich den Film, der von der Ethik-Kommission des Landesmedienzentrums empfohlen wurde, hier bestellen: http://www.umbreit-film.de/filme/jule.htm
bzw. http://u25-freiburg.de/u25-shop.html
Ein Jugendlicher namens Tim in der Rolle eines (SWR3-Kinder-) Reporters befragt Tom Buhrow von den ARD-Tagesthemen zu wichtigen Themen. Die Interviews können Sie hier nachlesen:
Darüberhinaus kann ich Ihnen die Webseite http://www.kindernetz.de/minitz/ nur sehr empfehlen! Dort können sich Jugendliche und Kinder – mit oder ohne ihre Eltern – Nachrichten anschauen und anhören.
In der Hattinger Henrichshütte wurde über ein Jahrhundert Eisen geschmolzen, mehr als 10.000 Arbeiter fanden einst Beschäftigung. Nun ist auch das leider längstens Geschichte. Immerhin wurde diese Hütte in ein spannendes Museum (vergleiche dazu: http://www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/hattingen/ort/) umgewandelt. Heute können u. a. Gruppen oder Schulklassen interessante Führungen mitmachen und sich hautnah mit einem Stückchen Industriegeschichte im Herzen des Kohlenpotts auseinandersetzen.
Aber auch online gibt es Einiges über die Arbeit an den Hochöfen zu erfahren:
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet Sozialpädagogen und Lehrern viele Medien an, die im Unterricht oder in der Gruppenarbeit benutzt werden können, oftmals gibt es diese Medien auch kostenfrei. So können sich Lehrer – leider keine Sozialpädagogen (warum eigentlich nicht?) – sich kostenfrei ein Buch für den Unterricht bestellen. Allen anderen bleibt wenigstens die Möglichkeit, sich kostenlos die Pdf-Datei mit dem gesamten Buchinhalt herunterzuladen. Wenigstens etwas:
In diesem Buch geht es um die Begriffe “Anerkennung” und “Achtsamkeit”: Hier sollen Kinder und Jugendliche dahingehend geschult werden, miteinander respektvoll und angemessen umzugehen (einige Schlagworte lauten hier: soziales Lernen, Teamfähigkeit, Toleranz, Mobbing etc.).
Wenn Jugendliche -so meine Erfahrung – eines können, dann ist es das Chatten. Doch welche Risiken diese beliebte Kommunikationsform mit sich bringt, können Sie in einer kostenlosen, 36-seitigen Pdf-Datei nachlesen: Chatten ohne Risiko? Sicher kommunizieren im Chat, Messenger und Community. (Stand: 01.09/2009): http://www.jugendschutz.net/pdf/chatten_ohne_Risiko.pdf
Wenn Forscher und Forscherinnen in der Lage sind, sich dem interessierten Publikum ansprechend mitzuteilen, kann durchaus ein Dialog entstehen: http://www.wissenschaft-im-dialog.de
Für Schülerinnen und Schüler wurde die folgende Rubrik eingerichtet:
…das geht z. B. anhand der (kostenlosen) Aufgabenblätter von Klaus Zeugner, der aus pädagogischer Sichtweise Material erstellt bzw. zusammengetragen hat, um z. B. Schüler zu fördern. U. a. hat er diese Pdf-Dokumente zur Verfügung gestellt, die man im Unterricht oder in der Gruppenarbeit zum Training der Argumentation gut einsetzen kann:
Mobbing sind Handlungen negativer Art, die vorsätzlich durch einen oder mehrere Personen gegen eine Mitschülerin oder einen Mitschüler gerichtet sind.
Mobbing kommt über einen längeren Zeitraum vor.
Mobbing erfordert, dass zwischen dem Opfer und dem Täter (oder der Gruppe von Tätern) ein Ungleichgewicht der Kräfte herrscht, das sich auf körperliche oder psychische Stärke beziehen kann.
Es handelt sich nicht um Mobbing, wenn zwei gleich starke Schüler miteinander streiten
U. a. wird in der folgenden Pdf-Datei von pädagogischer Seite aus beschrieben, wie Schule präventiv für ein mobbingfreies Lernen eintreten kann: Schule hat mit dafür zu sorgen, dass Gemobbte, sich nicht sozial isolieren bzw. fest im Klassenverband integriert sind, dabei eine feste Beszugsperson haben, und Schule hat mit dafür zu sorgen, dass die gemobbte Schülerin bzw. der gemobbte Schüler sich selbst in schwierigen Situation als kontrolliert handelnde Person erleben und gleichzeitig spüren kann, selbst etwas (Positives) ausrichten bzw. bewirken zu können (keine Ohnmachtsgefühle zu entwickeln). Quelle:http://www.wellenbrecher.de/pdf/MobbingDoku.pdf
Auf einer Webseite finden Sie Tipps & Hilfen, Jugendlichen den sinnvollen Umgang mit ihrem Handy beizubringen. Das Portal http://handywissen.at klärt Eltern und Jugendliche über Handykosten, Datenschutz, über technische Möglichkeiten der Handy-Nutzung und über vieles mehr auf.
Hier habe ich einige pädagogisch relevante Links recherchiert, die auf Webseiten und Weblogs verweisen, die sich thematisch um die folgenden Begriffe drehen:
Extinktion(Recht auf Leben wird verwehrt, Tötung von Behinderten und “Andersartigen”, Euthanasie),
Exklusion(Recht auf Leben wird gewährt, jedoch die gesellschaftliche Teilhabe ausgeschlossen, kein Recht auf Bildung, Verstecken von Behinderten),
Sepparation & Segregation(behinderte Menschen werden beschult, jedoch in eigenen Schulen, getrennt von nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen),
Integration(Behinderte werden aus den Sonder- und Förderschulen herausgenommen und als “nicht normale” Schüler/-innen passiv in die “normale” Schule aufgenommen, die sich (scheinbar) aktiv und einseitig um die optimale Förderung der Behinderten bemüht) bis hin zur
Inklusion(Grundgedanke: Vielfalt ist normal, alle Menschen werden gemeinsam beschult, je nach Begabung und Fähigkeiten, unabhängig vom Behindertenstatus):
WERNSTEDT, Rolf; JOHN-OHNESORG, Marei (Hrsg.): Inklusive Bildung. Die UN-Konvention und ihre Folgen. Schriftenreihe des Netzwerk Bildung. Friedrich Ebert Stiftung, Berlin, 2010: http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/07621.pdf
Auf dieser Seite hat Christina König (FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) zahlreiche interessante Links zum Thema recherchiert und kommentiert. Neben einer “Kinderzeitmaschine” gibt es auch Materialien zum Download für den Geschichtsunterricht. Prima!
Deutsch-Schülerinnen und -schüler aufgepasst! Auf der folgenden Webseite gibt es eine sehr gute (grafische) Übersicht über die deutsche Literaturgeschichte: Dort kann man sich interaktiv die verschiedenen Epochen (Barock, Aufklärung, Sturm und Drang, Klassik, Romantik, Vormärz, Biedermeier, Realismus, etc. bis zur Gegenwart) anschauen, einzelne Zeit-Abschnitte anklicken und Informationen über einzelne Autorinnen und Autoren nachlesen. Auch für Studentinnen und Studenten ist diese Webseite sicher eine Hilfe, um sich einen Überblick über wichtige Epochen und AutorInnen zu verschaffen:
Der richtige Umgang mit Alkohol will gelernt sein. Eine weitere Aktion – eine Initiative der Polizei gegen das sogenannte “Komasaufen”- will Jugendliche, Kinder und Eltern erreichen:
Auf der Webseite von Phoenix können sich Interessierte (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) gut (z. B. interaktiv) über die diverse Themen [Weltwirtschaft, Religionen, Natur, Klima, biologische Vielfalt, Verbrechen, Länder, Politik, (deutsche) Geschichte, Wahlen, Revolutionen, Deutsche Wiedervereinigung, Porträts etc.] informieren:
Aus der Berufspraxis heraus finde ich einige Fragen durchaus interessant, die dort an die Leserschaft gerichtet sind, wie z. B. “Brockhaus oder Wikipedia – mit welchen Informationsquellen müssen Kinder heute umgehen können?” oder auch: “Wie und durch wen könnten Lehrerinnen und Lehrer bei der Vermittlung von Medienkompetenz in weiterführenden Schulen am besten unterstützt werden?” bzw.: “Die Berufswelt erfordert von Auszubildenden häufig fundierte Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogrammen. Inwieweit ist Schule in der Pflicht, solche Kenntnisse zu vermitteln?”
Generell befürworte ich es, dass Schulen sich um die Medienerziehung kümmern und dieses Feld nicht allein den oft desinteressierten oder hilflosen Eltern überlassen. Und schließlich sollte es auch selbstverständlich sein, dass Kinder und Jugendliche lerrnen, mit Büchern etc. sinnvoll umzugehen. Manchmal meine ich aber, dass Schüler sich heute weder mit den “neuen” Medien noch mit den “traditionellen” Medien besonders gut auskennen. Anders kann ich mir nicht erklären, warum viele Jugendliche z. B. keine Email mit Anhang versenden können oder – Stichwort Plagiat (zu Guttenberg & Koch-Mehrin lassen grüßen) – “übersehen”, dass Internet-Texte nicht einfach Kopiervorlagen für die eigene Ausarbeitung sind, dass auch Quellen genannt werden müssen. Die Kompetenzen sind doch sehr partiell und nach dem Spaßfaktor (Chatten = “Chatt-Kompetenz”?) ausgerichtet entwickelt, weniger in der Hinsicht, sich auch in der Breite ein wenig besser mit Medien auseinandersetzen zu können.
Mein Eindruck ist insgesamt jedoch der, dass am Ende ein irgendwie gearteter Ordner entsteht, der dem Schüler /der Schülerin – in welcher Form auch immer – in die Hand gedrückt wird, damit diese/dieser immer mehr zum Sammler/zur Sammlerin vermeintlich wertvoller Zertifikate wird , die belegen sollen, welche Fähigkeit wann und wie, wo und warum erworben wurde. Das Leben wird weiter in Phasen zerlegt, die dokumentiert und belegt sein wollen. Es stellt sich die Frage, welche Lebensbereiche noch in der Weise erfasst werden können und, ob diejenigen, die den Wert des Rechners nicht so hoch einschätzen, zukünftig (gesellschaftlich, beruflich etc.) noch dieselben Chancen haben (sofern man dies überhaupt so sagen kann), wie alle anderen.