Schlagwort-Archiv: Schülerin

Verschiedene Lösungsansätze und Förderempfehlungen für Legastheniker/-innen

Viele Schülerinnen und Schüler leiden unter der Legasthenie. Sie meinen nach einigen Jahren der Frustration nicht selten, dass es daher keinen Zweck habe, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu trainieren. Oft haben solche Schüler bereits resigniert.

Über die Ursachen der Zunahme von Legasthenikerinnen und Legasthenikern ist die Fachwelt noch uneins. So heißt es hier z. B. in einem Artikel:

„Neben genetischer Disposition werden psychologische und vor allem soziale Faktoren genannt: «erhöhter Fernsehkonsum und Sprachverarmung in den Familien».“

Quelle:  http://www.erziehungstrends.de/Legasthenie

Eine Möglichkeit, solche Schüler ggf. dafür zu gewinnen, doch ihre Rechtschreibung oder ihre Lesefähigkeit zu verbessern, besteht darin, ihnen das anzubieten, was sie zuhause auch gerne in Anspruch nehmen. Hier gibt es die Chance, den Schülerinnen und Schülern entsprechende Games bzw. Lernsoftware anzubieten, die ihnen spielerisch helfen, ihre schriftsprachlichen Fähigkeiten zu verbessern: http://www.legasthenie-software.de/game/game.htm.

Freilich wird auch dieser Ansatz, Legasthenikerinnen und Legastheniker mit Lernsoftware und weiteren Pc-Trainings zu fördern, kritisiert. Alternativ wird eine andere Strategie vorgeschlagen, dass Kinder und Jugendliche den Fernsehkonsum und die Arbeit am Monitor reduzieren bzw. vermeiden, dafür vermehrt primäre Erfahrungen in ihrem Umfeld (Freispiele , Spiele in  der Natur, auf der Straße, in körperlicher Aktivität etc.) sammeln, da die Legasthenie womöglich auch damit zusammenhängt, dass ein Mangel an (räumlicher) Orientierung und ein Defizit an der eigenen, körperlichen Wahrnehmung vorherrscht.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. schlägt nach mehrjähriger Erfahrung eine andere Förderung vor:

„Legastheniker müssen lernen, konsequent ihr Defizit aufzuarbeiten, die Lesekompetenz zu stärken und die Rechtschreibung Schritt um Schritt logisch aufzubauen.“

Quelle: http://bvl-legasthenie.de/foerderung/legasthenie

Daher hat der Bundesverband hier eine informative Broschüre im Pdf-Format zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt, die diese logisch aufgebaute Förderung beschreibt:  Die Auswahl geeigneter Therapieansätze und Förderprogramme in der Behandlung von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten: http://bvl-legasthenie.de/sites/default/files/Förderung__auf_was_sollte_man_achten.pdf

Pädagogisch-psychologische Fachinstitute stellen einen eigenen Ratgeber ins Netz und verweisen hier auf ihre Erfahrung, Kinder nicht länger als 15 – 20 Minuten mehrmals wöchentlich üben zu lassen: http://www.legasthenie-therapie.de/download/Ratgeber-LRS.pdf.

Die Thematik macht deutlich, dass es hierzu viele ungeklärte Fragen und daher unterschiedliche Antworten bzw. Förderempfehlungen auf die Legasthenie gibt. Legasthenikerinnen und Legastheniker sollten dennoch nicht resignieren, sondern weiterhin versuchen, mithilfe der vielen, zum Teil unterschiedlichen Empfehlungen eine individuelle Möglichkeit zu finden, die ihnen angemessen hilft, in der Rechtschreibung, in der Syntaxbildung, Interpunktion und Lesekompetenz stetig sicherer und damit besser zu werden.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

ZEIT: Texte, Videos und Links für den Unterricht

Die ZEIT bietet in ihrem Weblog nicht nur Karriere-Tipps, sondern auch reichlich Unterrichtsmaterialien für Schulen an: http://blog.zeit.de/schueler/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Medienpädagogische Materialien von „Studio im Netz e. V.“ (SIN)

Informative, medienpädagogische  Materialien bietet u. a.  die Plattform „Studio im Netz e. V.“:

http://www.sin-net.de/

(Einige Materialien sind kostenpflichtig!)

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Unterricht.de – Mathematik online (und zu 80 % kostenlos) lernen

Schülerinnen und Schüler (Jahrgang 10 – 12) haben ab sofort die gute Möglichkeit, Mathematik online (und selbständig)  zu üben:

http://www.unterricht.de/

Mathematikaufgaben für Abiturientinnen und Abiturienten gibt es  zudem hier:

http://www.abiturloesung.de/

Weitere Informationen auch unter http://bildungsklick.de/pm/83020/unterrichtde-mathe-statt-facebook/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Alkohol – Spaß- oder Miesmacher?

Diese Frage versucht die DAK Jugendlichen auf Ihrer Webseite verschiedentlich zu beantworten: http://www.dak.de/content/aktionglasklar/downloads_jugend_ag_2012.html

Mitmachen und gewinnen!

Auch für Eltern, Erzieher, Lehrer und Pädagogen interessant!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Alkohol-Einheitenrechner

Möchtest Du wissen, welche Auswirkungen Dein Alkoholkonsum auf Dich hat? So klicke einfach auf den Alkohol-Einheiten-Rechner und gib Dein Getränk und Dein Alter ein:

https://www.kenn-dein-limit.info/index.php?id=41

Auch für nicht mehr ganz so jugendliche Leute gewiss informativ.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Punkt, Punkt, Komma, Strich…

…fertig ist das Bildungs-Videoportal der Leuphana Universität noch lange nicht. Auf der folgenden Webseite werden wissenschaftlich fundierte Comic-Filme von Berufsanfängern und Studenten für Bildungsinteressierte und Schüler  präsentiert, die gesellschaftliche, komplexe  Themen, wie z. B.  Themen zur Außenpolitik,  zu Europathemen, zur Weltwirtschaft etc. auf einfache Weise darstellen:

http://www.youtube.com/explainity

Weitere Informationen zu diesem Bildungsprojekt auch unter:

Auswege. Perspektiven für den Erziehungsalltag:
http://www.magazin-auswege.de/2012/02/erklaerfilme-fuer-den-unterricht/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Das „A-B-C der guten Schule“

Eine pädagogisch nette Idee ist das „A-B-C der guten Schule“ von Otto Herz:

http://www.otto-herz.de/?page_id=266

Des Weiteren gibt es hier eine Top-10-Liste vom selben Autoren über Kinder-Wünsche: „Was wollen Kinde? Zehn An-Gebote“:

http://www.magazin-auswege.de/data/2012/01/Herz_Was_wollen_Kinder_Plakat.pdf

Link-Tipp:

Wikipedia-Eintrag über den deutschen Reformpädagogen Otto Herz:

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Herz

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was tun gegen unentschuldigtes Fehlen in der Schule?

Eine gute Antwort gibt u. a. die Seite des Bundeslandes Niedersachsen: http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1925&article_id=5980&_psmand=8

Die niedersächsische Regierung hat bereits zwischen 2002 – 2004 ein Projekt gegen das Schulschwänzen („ProgeSs“) durchgeführt. Die dazugehörige Projekt-Webseite stellt sämtliche Dokumente (Studie, Evaluation, Dokumente für Polizei, Schule, Faltblätter für Eltern etc.) zum kostenlosen Download bereit.

Ziel ist es, das unentschuldige Fernbleiben von Schülerinnen und Schülern durch ein einheitliches Vorgehen und durch eine gute Kommunikation zwischen Eltern, Schule und Behörden (Polizei, Jugendamt etc.) zu reduzieren bzw. möglichst sofort zu unterbinden.

Das Phänomen Schulabsentismus zeigt offenbar auf, dass es

– eine hohe Verbreitung von Schulabsentismus gibt,

– viele massiv schuleschwänzende Schülerinnen und Schüler stark mehrfach belastet sind,

– es offenbar zu wenig Kontrollinstanzen für diese Schüler/-innen  gibt, ebensowenig zu wenige (z. B. schulsozialarbeiterische) Maßnahmen für diese Schulschwänzer/-innen auf schulischer Seite,

– Schulabsentismus und Deliquenz oft in einem Kontext stehen.

Quelle:  http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539

Eltern und schuleschwänzende Schülerinnen und Schüler sollten sich deswegen darauf einstellen, dass sich Schule, Jugendbehörde und Polizeistelle rechtzeitig austauschen, um zeitnahe Maßnahmen gegen den Schulabsentismus und für den betreffenden schuleschwänzenden Schüler zu ergreifen.

In einem hier veröffentlichten Fach-Aufsatz heißt es: 

„…darf das System Schule nicht mehr nur bloßer Bildungsvermittler bleiben.  Schule muss ein stabiles System aus Vertrauen, Verlässlichkeit, Hilfen und Wissensvermittlung bieten. (…) Im Schulabsentismus wird meist erst erkennbar, wie dringend ein Sich-Kümmern um die Betroffenen notwendig ist. (…) Darum gilt es sowohl die Kommunikationsstrukturen zwischen Elternhaus und Schule, als auch das Beratungs- und Hilfesystem in den Schulen auszuweiten, zu spezifizieren und zu verbessern.“

Schließlich wird geschlussfolgert:

„Bei massiven Verstößen gegen die Schulpflicht sind in der Regel zusätzliche Hilfen notwendig. In Zusammenarbeit mit kommunalen Stellen, freien Trägern der Jugendhilfe sowie mit der Polizei ist ein gezielt arbeitende Ansprechpartnersystem für alle Beteiligten zu entwickeln. Kinder und Jugendliche können in bestimmten Fällen durch aufsuchende Formen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit angesprochen und durch abgestimmte Aktivitäten mit der Schule in deren Bezüge integriert werden. „

Quelle: www.mk.niedersachsen.de/download/4206

Eine wissenschaftliche Studie listet auf, was die Schule bzw. die beteiligten Behörden überhaupt unternehmen können, um den Schulabsentismus zu verhindern:

Kurzfristige Prävention:

-Reduzierung von Gelegenheitsstrukturen
-Vermeidung der Etablierung delinquenter Subkulturen
-Erlernen von Normgeltung und Normrelevanz
-Vermeidung negativer Etikettierungsprozesse in der Schule
-Identifikation von Problem- und Risikokindern, gezielte Hilfen für Kinder und deren Familien

Längerfristige Prävention:

-Vermeidung von negativen Bildungskarrieren
-Erhöhung sozialer und beruflicher Partizipationschancen

Quelle:  http://www.mk.niedersachsen.de/download/4219

In der Evaluationsstudie stellt sich heraus, dass es immer häufiger vorkam, dass Bußgelder in Niedersachsen (Hannover, Friesland,  Delmenhorst, Osnabrück) verhängt wurden.  Zudem zeigte sich, dass die Rate der Schuleschwänzer schulformabhängig ist: Je niedriger der Schulabschluss ausfällt, desto höher die Quote.

Interessant ist vor allen Dingen, dass in Schulen mit vielen Schulschwänzern offenbar ein mangelnder, lehrerinterner Austausch existierte. Nur selten informierten sich Lehrer gegenseitig über das Fehlen einer Schülerin bzw eines Schülers.  Entsprechend gab es eine nur sehr schwache Rückmeldung an die betreffenden Eltern. Auch stimmten die Selbstberichte der Schuleschwänzer/-innen seltener mit den Angaben der Lehrer/-innen in diesem Falle überein (vgl. http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539 S. 31-32).
Relativ schnell wurde in diesem Projekt erreicht, dass schulabsente Schüler/-innen wieder verstärkt am Unterricht teilnahmen, jedoch bringt  dieser Erfolg (logischerweise) eine neue, schulsozialpädagogische Anforderung mit sich:
Die verbesserte schulische Anbindung von „schwierigen“, „problembelasteten“  Schülern kann  danach mit dem Preis verbunden sein, dass die Belastung der Lehrkräfte durch eine etwas größere Anzahl gewalttätiger  oder aggressiver Schüler steigt.
„Im  Zuge  der Durchführung solcher Modellmaßnahmen wie ProgeSs können somit die Anforderungen an Konfliktschlichtung und Gewaltprävention in der Schule zunehmen.  Daher  sollte  bei künftigen Maßnahmeimplementationen in Rechnung gestellt werden, dass Erfolge bei der Prävention des Schulschwänzens einen Preis  haben können: steigende Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer. Hier ist ein höherer Bedarf an Konfliktschlichtung  und Gewaltprävention in Rechnung zu stellen. „
Quelle: http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539,  S. 40.

Die zunehmenden, jedoch noch zaghafte Kooperationen der Schulen mit Schulsozialarbeitern scheint sehr gut zu funktionieren:

„Interessant ist, dass die wenigen Lehrer, die über eine tatsächliche Kooperation mit einem Helferteam berichten, eine besonders gute Bewertung der Qualität dieser Kooperation abgeben (die Bewertung erfolgte mit Schulnoten). Ebenfalls sehr  positiv  wurden Schulsozialarbeiter bewertet. Gute Bewertungen erhielt auch die Polizei. Demgegenüber fiel  die Bewertung der Qualität der Kooperation  mit Jugendamt/KSD, im Einklang mit den kritischen Stimmen aus den Intensivinterviews, deutlich schlechter aus.
Quelle: http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539,  S. 44.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Datenschutz Adieu: Grusel-Video „Take this Lollipop“

Stellen Sie sich vor, dass anhand Ihrer Internet-Daten jemand genau wüsste, wo Sie sich derzeit aufhalten und was sie gerade tun: Ein spannender Film mit Ihrem Profilfoto von Facebook soll verdeutlichen, welch gruselige Folgen ein achtloser Umgang mit Ihren Sozialdaten für Sie(!) haben könnte. Also, passen Sie auf Ihre Identität auf, sosehr auch Facebook, StudiVZ, SchülerVZ & andere soziale Netzwerke Sie locken mögen:

http://www.takethislollipop.com/

Lesen Sie zusätzlich einen Blogartikel von Jürgen Vielmeier zum Thema: Horrorfilm mit dir als Opfer: Social Movie “Take this Lollipop” http://www.basicthinking.de/blog/2011/10/19/horrorfilm-mit-dir-als-opfer-social-movie-take-this-lollipop/

Ein thematisch ähnlich gelagerter Artikel über leichtsinnige Bewerberinnen und Bewerber finden Sie hier: Bewerberfalle Facebook (http://berufe.paedblog.de/2011/11/11/bewerberfalle-facebook/)

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Suizid (DVD „Hallo Jule, ich lebe noch“)

Suizidgefährdete Menschen gibt es im Prinzip überall. Oft steckt eine Depression dahinter. Auf der Webseite des U25-Team können Sie einen Test machen, um abzuschätzen, ob evtl. eine Depression vorliegen könnte:

http://u25-freiburg.de/depressionstest.html

In einer älteren WDR-Reportage aus der Reihe „Menschen hautnah“ ist in 5 Teilen eine Reportage zum Suizid unter Youtube zu sehen, hochgeladen hat sie „kreylonebelwind“. Der Titel lautet: „Hallo Jule, ich lebe noch“. Wer den Film für die (sozial-) pädagogische Arbeit erwerben möchte, kann sich den Film, der von der Ethik-Kommission des Landesmedienzentrums empfohlen wurde, hier bestellen:
http://www.umbreit-film.de/filme/jule.htm
bzw. http://u25-freiburg.de/u25-shop.html

Weitere Informationen zum Film auch auf http://www.umbreit-film.de/

Teil 1/5

Teil 2/5

Teil 3/5

Teil 4/5

Teil 5/5

Link-Tipp:
Wikipedia-Artikel „Suizid“:
http://de.wikipedia.org/wiki/Suizid

Silvio Ströver,Diplom-Pädagoge

Tim fragt Tom

Ein Jugendlicher namens Tim in der Rolle eines (SWR3-Kinder-) Reporters befragt Tom Buhrow von den ARD-Tagesthemen zu wichtigen Themen. Die Interviews können Sie hier nachlesen:

http://www.kindernetz.de/minitz/timFragtTom/fragen

Darüberhinaus kann ich Ihnen die Webseite http://www.kindernetz.de/minitz/ nur sehr empfehlen! Dort können sich Jugendliche und Kinder – mit oder ohne ihre Eltern – Nachrichten anschauen und anhören.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sozialpädagogische Gruppenarbeit: Buch kostenlos downloaden „Achtsamkeit und Anerkennung – Klassen 5-9“

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet Sozialpädagogen und Lehrern viele Medien an, die im Unterricht oder in der Gruppenarbeit benutzt werden können, oftmals gibt es diese Medien auch kostenfrei. So können sich Lehrer – leider keine Sozialpädagogen (warum eigentlich nicht?) – sich kostenfrei ein Buch für den Unterricht bestellen. Allen anderen bleibt wenigstens die Möglichkeit, sich kostenlos die Pdf-Datei mit dem gesamten Buchinhalt herunterzuladen. Wenigstens etwas:

http://www.bzga.de/infomaterialien/unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien/achtsamkeit-und-anerkennung-klassen-5-9/

In diesem Buch geht es um die Begriffe „Anerkennung“ und „Achtsamkeit“: Hier sollen Kinder und Jugendliche dahingehend geschult werden, miteinander respektvoll und angemessen umzugehen (einige Schlagworte lauten hier: soziales Lernen, Teamfähigkeit, Toleranz, Mobbing etc.).

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sicheres Chatten lernen

Wenn Jugendliche -so meine Erfahrung – eines können, dann ist es das Chatten. Doch welche Risiken diese beliebte Kommunikationsform mit sich bringt, können Sie in einer kostenlosen, 36-seitigen Pdf-Datei nachlesen: Chatten ohne Risiko? Sicher kommunizieren im Chat, Messenger und Community. (Stand: 01.09/2009): http://www.jugendschutz.net/pdf/chatten_ohne_Risiko.pdf

Weitere Informationen auf: http://www.chatten-ohne-risiko.net/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Forschung im Dialog & Wissenschaftspädagogik

Wenn Forscher und Forscherinnen in der Lage sind, sich dem interessierten Publikum ansprechend mitzuteilen, kann durchaus ein Dialog entstehen: http://www.wissenschaft-im-dialog.de

Für Schülerinnen und Schüler wurde die folgende Rubrik eingerichtet:

http://www.wissenschaft-im-dialog.de/kinderbereich/schueler.html

Spannende Links für Kinder und Jugendliche zeigen Wege in die Wissenschaften auf.

Erzieher, Lehrer, Sozialpädagogen, Pädagogen, Sozialarbeiter etc. können sich dagegen in dieser Rubrik informieren:

http://www.wissenschaft-im-dialog.de/schnelleinstieg/lehrerinnen.html

Dort werden u. a. schulpädagogische Projekte und Neuigkeiten vorgestellt.

Wissenschaftler und Forscher dagegen werden ebenfalls in einer eigenen Rubrik angesprochen:

http://www.wissenschaft-im-dialog.de/schnelleinstieg/wissenschaftlerinnen.html

Dort finden an Wissenschaft Interessierte u. a. diese Links:

ScienceTV

Science Audio

Science Blogs

Die weiteren Link-Tipps befassen sich mit der Wissenschaftspädagogik:

Auf Bio-pro.de wurde bereits 2010 auf Scientix.eu als neue, wissenschaftspädagogische Webseite hingewiesen:

http://www.bio-pro.de/schule/index.html?lang=de&artikelid=/artikel/05272/index.html bzw. auch auf http://www.kooperation-international.de/eu/themes/info/detail/data/48706/ oder auf http://www.teachpapers.de/magazin/unterrichtsmaterial/artikel/d/-e62713a349.html

Klicken Sie direkt auf die oben genannte (natur-) wissenschaftspädagogische Webseite:

http://www.scientix.eu/web/guest

Laut der WIKIPEDIA war Albert Schatz ein Wissenschaftspädagoge:

http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Schatz

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum hat eine wissenschaftspädagogische Information für seine Besucherinnen und Besucher:

http://web.rgzm.de/709.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Von der Extinktion zur Inklusion

Hier habe ich einige pädagogisch relevante Links recherchiert, die auf Webseiten und Weblogs verweisen, die sich thematisch um die folgenden Begriffe drehen:

Extinktion (Recht auf Leben wird verwehrt, Tötung von Behinderten und „Andersartigen“, Euthanasie),

Exklusion (Recht auf Leben wird gewährt, jedoch die gesellschaftliche Teilhabe ausgeschlossen, kein Recht auf Bildung, Verstecken von Behinderten),

Sepparation & Segregation (behinderte Menschen werden beschult, jedoch in eigenen Schulen, getrennt von nichtbehinderten Kindern und Jugendlichen),

Integration (Behinderte werden aus den Sonder- und Förderschulen herausgenommen und als „nicht normale“ Schüler/-innen passiv in die „normale“ Schule aufgenommen, die sich (scheinbar) aktiv und einseitig um die optimale Förderung der Behinderten bemüht) bis hin zur

Inklusion (Grundgedanke: Vielfalt ist normal, alle Menschen werden gemeinsam beschult, je nach Begabung und Fähigkeiten, unabhängig vom Behindertenstatus):

Link-Sammlung zur Inklusionspädagogik:

AKTION-MENSCH.DE: Ein großer Schritt nach vorn. http://www.aktion-mensch.de/media/UN-Konvention.pdf bzw. Inklusion. http://www.aktion-mensch.de/aktion/inklusion/un-konvention.php

BEAUFTRAGTER DER BUNDESREGIERUNG FÜR BELANGE BEHINDERTER MENSCHEN: Suchergebnisse für „Inklusion“: http://www.behindertenbeauftragter.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Servicesuche_Formular.html

BILDUNGSKLICK.DE: Inklusion. Eine Verpflichtung zum Systemwechsel. http://bildungsklick.de/a/67548/inklusion-eine-verpflichtung-zum-systemwechsel

BILDUNGSSERVER: Braucht Deutschland eine Pädagogik der Inklusion? http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/bildungplus.html?artid=458

BILDUNGSSERVER: Suchergebnisse für „Inklusion“ (Weitere wissenschaftliche Texte zur Inklusionspädagogik bei Eingabe des Begriffs „Inklusion“): http://www.bildungsserver.de/innovationsportal/metasuche/qsuche.html

BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES: Suchergebnisse für „Inklusion“: http://www.bmas.de/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html?resourceId=5266&input_=5244&pageLocale=de&csrftoken=EDF06ECA9EA628E7D1E8DCD88E6DA540&templateQueryString=Inklusion&themen=Teilhabe-behinderter-Menschen&themen.GROUP=1&docType=Basepage&docType=Law&docType=PBBook&docType=Publication%2CPBHandout&docType=Video&docType.GROUP=1&dateafter=tt.mm.jjjj&datebefore=tt.mm.jjjj&sortString=-score_&sortString.GROUP=1&searchArchive=0&searchArchive.HASH=9ed12692a6140ae8d6e4&searchIssued=0&searchIssued.HASH=80da22c7a6140ebdd0e4&submit=Senden#suchanker

LANDSCHAFTSVERBAND WESTFALEN-LIPPE (LWL): UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen – Inklusive Schule – http://www.lwl.org/LWL/Jugend/Schulen/UN_Konvention_fuer_die_Rechte_von_Menschen_mit_Behinderungen_Inklusion

STUGA: StugA – Inklusive Pädagogik (Universität Bremen): Was bedeutet eigentlich Inklusion? …und wie unterscheidet sie sich von der Integration? (02.12.2009) http://inklusive-paedagogik.blogspot.com/2009/12/was-bedeutet-eigentlich-inklusion.html bzw. http://inklusive-paedagogik.blogspot.com/

UNITED NATIONS ENABLE:  http://www.un.org/disabilities

WERNSTEDT, Rolf; JOHN-OHNESORG, Marei (Hrsg.): Inklusive Bildung. Die UN-Konvention und ihre Folgen. Schriftenreihe des Netzwerk Bildung. Friedrich Ebert Stiftung, Berlin, 2010: http://library.fes.de/pdf-files/studienfoerderung/07621.pdf

WIKIPEDIA: Inklusion (Soziologie). http://de.wikipedia.org/wiki/Inklusion_%28Soziologie%29

WIKIPEDIA: Sonderpädagogik http://de.wikipedia.org/wiki/Sonderp%C3%A4dagogik

WIKIPEDIA: Stufen schulischer Integration: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Stufen_Schulischer_Integration.svg&filetimestamp=20110604122759

WOCKEN, Hans: Vortrag zur Entwicklung der Qualitätsstufen der Behindertenpolitik und- pädagogik von Prof. Dr. Hans Wocken (Universität Hamburg):http://www.ev-akademie-boll.de/fileadmin/res/otg/501909-Wocken.pdf

ZEITSCHRIFT FÜR INKLUSION: http://www.inklusion-online.net/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Nachtrag:

Weitere Links zur Inklusion:

GEMEINSAM LEBEN – gemeinsam lernen Olpe plus e.V.: Für Inklusion in der Region. http://www.inklusion-olpe.de bzw. http://www.inklusion-olpe.de/inklusion.php

MONTAG-Stiftung: Kommunaler Index für Inklusion – Vielfalt erkennen, wertschätzen und nutzen. http://www.montag-stiftungen.de/jugend-und-gesellschaft/jugend-gesellschaft-projekte/kommunaler-index-fuer-inklusion/kommunenundinklusion-konzept.html

DEFINITIVINKLUSIV: http://www.definitiv-inklusiv.org/

UNSESCO:Inklusive Bildung. http://www.unesco.de/inklusive_bildung.html bzw. MItglieder des Expertenkreises http://www.unesco.de/4842.html

Deutsche Literaturgeschichte und Literaturepochen vom Barock bis heute

Deutsch-Schülerinnen und -schüler aufgepasst! Auf der folgenden Webseite gibt es eine sehr gute (grafische) Übersicht über die deutsche Literaturgeschichte: Dort kann man sich interaktiv die verschiedenen Epochen (Barock, Aufklärung, Sturm und Drang, Klassik, Romantik, Vormärz, Biedermeier,  Realismus, etc. bis zur Gegenwart) anschauen, einzelne Zeit-Abschnitte anklicken und Informationen über einzelne Autorinnen und Autoren nachlesen. Auch für Studentinnen und Studenten ist diese Webseite sicher eine Hilfe, um sich einen Überblick über wichtige Epochen und AutorInnen zu verschaffen:

http://xlibris.de/Epochen

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Handout gegen Burnout

Ein „Handout“ (http://www.schulklima-instrumente.com/app/download/4625852114/Handout+Lehrergesundheit+Wien+2011.pdf) von Titus Bürgisser (Pädagogische Hochschule Zentralschweiz PHZ, Luzern) gibt Auskunft darüber, wie man erfolgreiche Strategien gegen das Burnout von Lehrern entwickeln kann.  U. a. heißt es:

Interventionen, (…) sollten…
•  den Aufbau sowohl personaler als auch sozialer Ressourcen fördern,
•  das Bewältigungsverhalten stärken,
•  Stressoren nicht ausblenden, sondern diese in eine auf deren Bewältigung
ausgerichtete Analyse integrieren,
•  situative Bedingungen individuellen Handelns berücksichtigen und
•  das Handeln im Lichte der jeweiligen Berufsbiografie und der aktuellen
Zeitereignisse betrachten.“

(vgl. BÜRGISSER, http://www.schulklima-instrumente.com/app/download/4625852114/Handout+Lehrergesundheit+Wien+2011.pdf, S. 5)

Unterrichtsmaterial für Lehrer und Übungsblätter für Schüler an Grund-, Haupt- oder Sonderschulen

Viele Übungs- und Aufgabenblätter (mit Lösungen) zum Üben und Lernen in diversen Fächern gibt es kostenlos zum Download auf dieser Webseite:

http://www.arbeitsblatt.eu

Sehr empfehlenswert!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Beliebiger Medienpass NRW?

Eine gewisse Beliebigkeit beklagt der Bochumer Stefan Laurin in seinem Blog Ruhrbarone.de  http://www.ruhrbarone.de/nrw-diskutierten-uber-den-medienpass/ bei der Diskussion um den  „Medienpass“ (vgl. https://medienpass.nrw.de/). Er begründet dies mit dem Fehlen von kontroversen Texten.

Aus der Berufspraxis heraus finde ich einige Fragen durchaus interessant, die dort an die Leserschaft gerichtet sind, wie z. B. „Brockhaus oder Wikipedia – mit welchen Informationsquellen müssen Kinder heute umgehen können?“ oder auch: „Wie und durch wen könnten Lehrerinnen und Lehrer bei der Vermittlung von Medienkompetenz in weiterführenden Schulen am besten unterstützt werden?“ bzw.: „Die Berufswelt erfordert von Auszubildenden häufig fundierte Kenntnisse in Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationsprogrammen. Inwieweit ist Schule in der Pflicht, solche Kenntnisse zu vermitteln?“

Generell befürworte ich es, dass Schulen sich um die Medienerziehung kümmern und dieses Feld nicht allein den oft desinteressierten oder hilflosen Eltern überlassen. Und schließlich sollte es auch selbstverständlich sein, dass Kinder und Jugendliche lerrnen, mit Büchern etc. sinnvoll umzugehen. Manchmal meine ich aber, dass Schüler sich heute weder mit den „neuen“ Medien noch mit den „traditionellen“ Medien besonders gut auskennen.  Anders kann ich mir nicht erklären, warum viele Jugendliche z. B. keine Email mit Anhang versenden können oder – Stichwort Plagiat (zu Guttenberg & Koch-Mehrin lassen grüßen) – „übersehen“, dass Internet-Texte nicht einfach Kopiervorlagen für die eigene Ausarbeitung sind, dass auch Quellen genannt werden müssen.  Die Kompetenzen sind doch sehr partiell und nach dem Spaßfaktor (Chatten = „Chatt-Kompetenz“?) ausgerichtet entwickelt, weniger in der Hinsicht, sich auch in der Breite ein wenig besser mit Medien auseinandersetzen zu können.

Mein Eindruck ist insgesamt jedoch der, dass am Ende ein irgendwie gearteter Ordner entsteht, der dem Schüler /der Schülerin – in welcher Form auch immer – in die Hand gedrückt wird, damit diese/dieser immer mehr zum Sammler/zur Sammlerin vermeintlich wertvoller Zertifikate wird , die belegen sollen, welche Fähigkeit wann und wie, wo und warum erworben wurde. Das Leben wird weiter in Phasen zerlegt, die dokumentiert und belegt sein wollen. Es stellt sich die Frage, welche Lebensbereiche noch in der Weise erfasst werden können und, ob diejenigen, die den Wert des Rechners nicht so hoch einschätzen, zukünftig (gesellschaftlich, beruflich etc.) noch dieselben Chancen haben (sofern man dies überhaupt so sagen kann), wie alle anderen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Link-Tipps:

Chaos Computer Club:

http://www.ccc.de/

Downloads – JFF Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

http://www.jff.de/?RUB_ID=9&NAV_ID=13

Test zur Internet-Sucht (Palverlag):

http://www.palverlag.de/Internetsucht.php

Jugendquiz zur Internetsicherheit in mehreren Sprachen:

https://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/presse/pressemitteilungen/jugend-quiz-zur-internetsicherheit-in-mehreren-sprachen.html

Schöne neue Computerwelt.

(Schöne Erinnerungen aus früheren Zeiten finden Sie hier:)

http://seventies.twoday.net/stories/computer/