Schlagwort-Archiv: Schulpädagogik

SchülerInnen richtig motivieren

Nach einer Vodafone-Studie zu urteilen, bedarf es drei Dinge (aus der „Trickkiste“ der Verhaltensforschung),  um SchülerInnen zum Lernen zu motivieren:

Man sollte das Selbstbild der SchülerInnen dahingehend thematisieren, dass sie begreifen, dass es nicht starr, sondern veränderbar und trainierbar ist.

Zudem sei es wichtig, die innere Einstellung immer wieder zu reflektieren, um Vorurteile und eingefahrene Denkschienen zu erkennen und zugunsten neuer Denkweisen zu verändern.

Als Drittes spielt das Umfeld eine entscheidende Rolle. Selbst die Gestaltung des Schulgebäudes und des Schulhofes kann dazu beitragen, dass sich SchülerInnen wohler fühlen und effektiver lernen.

Eine Zusammenfassung mit praktischen Tipps für Pädagogen und Schulleitern und Lehrern gibt es hier:

http://cms.partner-fuer-schule.nrw.de/stiftung/news-und-termine/news/nachrichtendetails/schueler-richtig-motivieren.html

….oder hier in Form einer Pdf-Datei:

www.lehrerdialog.net/meta_downloads/63811/studie_schueler_richtig_motivieren.pdf

Zum Weiterlesen:

Lexikoneintrag zur Verhaltensforschung: http://lexikon.stangl.eu/5719/ethologie-verhaltensforschung/

Recherche-Tipp zur Verhaltensforschung / Ethologie:  Ergebnisse der Stichwortsuche im Fachportal Pädagogik: „Verhaltensforschung“

http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/fis_list.html?feldname1=Schlagw%F6rter&feldinhalt1=Verhaltensforschung&ckd=yes&mtz=200

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge

Nachlese zur „Kevin-Studie“

Die berühmt-berüchtigte „Kevin-Studie“ zeigte auf, dass bestimmte Vornamen offenbar bereits ausreichen, um schulischen Misserfolg zu haben (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index, http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882, http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/ungerechte-grundschullehrer-auch-der-intelligente-kevin-ist-dumm-dran-a-649736.html oder auch: http://www.sueddeutsche.de/leben/studie-kindernamen-und-vorurteile-schlaue-marie-dummer-kevin-1.40882). Auch auf einer soziologischen Webseite werden zu diesem Thema einige Artikel dokumentiert: http://www.soziologie-etc.com/ps/namengebung.html.

Trotz des Umstands, dass der Name „Kevin“ offenbar doch nicht so gravierende Folgen für den schulischen Werdegang haben muss (siehe: http://eltern.t-online.de/vornamen-studie-schlechtere-schulnoten-fuer-kevin/id_42639538/index), wie zunächst angenommen, so ist offenbar erneut zur Kenntnis zu nehmen, dass es höchstens hier objektiven Zensuren gibt: http://www.fachportal-paedagogik.de/fis_bildung/suche/fis_set.html?FId=415023.

Soziologisch interessant ist übrigens auch, dass ostdeutsche Kinder bis zum Ende der DDR eher westliche bzw. amerikanische Namen wie „Mandy“ oder „Robby“ erhielten, während die westdeutschen Eltern skandinavische Namen wie „Jan“ oder „Sören“ für ihren Nachwuchs bevorzugten (siehe: http://www.n-tv.de/wissen/Kevin-ist-nicht-so-schlimm-article7612591.html).

Lesen Sie hier ein aktuelles Interview auf der Webseite der Süddeutschen Zeitung mit einem Lehrer, der berichtet, dass er eigentlich nur subjektiv benoten kann: http://www.sueddeutsche.de/bildung/zensuren-in-schulzeugnissen-noten-sind-ungerecht-und-subjektiv-1.1286734-2.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Oberprima: Statt teurer Nachhilfe selbst lernen

Ein wirklich tolles Angebot für Schülerinnen und Schüler – oder auch für ältere Lernende: Auf der Webseite http://oberprima.com/ werden viele Unterrichtsfächer anhand von Videos anschaulich (und kostenlos) erklärt.

Wer beispielsweise Hilfe für eine anstehende Mathematikarbeit benötigt, wird hier gewiss fündig: http://oberprima.com/doku/mathematik/olafs-mathe-uebersichten/.

Physik-Videos gibt es dagegen hier: http://oberprima.com/doku/physik/grosse-physik-uebersicht/.

Hier werden Deutsch-Themen erläutert: http://oberprima.com/deutsch/.

Geschichtliche Videos sind hier veröffentlicht worden: http://oberprima.com/geschichte/.

Für Naturfreunde gibt es hier Biologie-Videos: http://oberprima.com/biologie/.

Auch das Fach Chemie wird hier erklärt: http://oberprima.com/chemie/.

Wer die französische Sprache lernt, kann sich hier entsprechende Filme anschauen: http://oberprima.com/franzoesisch/.

Angehende Informatiker bzw. an Informatik Interessierte können sich hier fortbilden: http://oberprima.com/informatik/.

EDV-Inhalte werden hier erklärt: http://oberprima.com/edv/.

Elektrotechnik wird hier anhand von Videos beschrieben: http://oberprima.com/elektrotechnik/.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Ruhrnachrichten.de: So macht Schule Spaß!

Die Zeitung Ruhrnachrichten aus dem Ruhrgebiet gibt in ihrer Rubrik  „So macht Schule Spaß“  Tipps für einen gelingenden Schulalltag. Dort können Eltern erfahren, wie fit ihr Kind ist, wie Kinder mit elterlicher Ermutigung möglichst stressfrei lernen, was ein Schulkind während des Schultags in den Pausen essen sollte oder wie schwer der Schulranzen maximal sein darf. Auch erhalten Eltern Informationen darüber, dass private Schulen laut einer Studie nicht immer die bessere Wahl ist und wie stark man dem Nachwuchs bei der Erledigung der Hausaufgaben helfen sollte. Auf einer weiteren Seite werden einige Online-Portale für Schüler beschrieben, die Eltern kennen sollten: http://www.ruhrnachrichten.de/so+macht+schule+spa%DF./Online-lernen-So-machen-Hausaufgaben-Spass;art361,1719726

Diese Tipps, Checklisten und viele weitere Ratschläge rund um den gelingenden Schulalltag gibt es hier: http://www.ruhrnachrichten.de/so+macht+schule+spa%DF./

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Schulabsentes Verhalten aus psychiatrischer und neurologischer Sicht

Psychiater und Neurologen beschäftigen sich ebenfalls mit schulschwänzenden Jugendlichen. Sie vertreten u. a. die Auffassung, dass es sich hierbei um Schüler handelt, die ein gestörtes Sozialverhalten aufweisen.

Abgesehen davon, dass ein erstes Fernbleiben vom Unterricht durchaus andere Motive haben kann, wie z. B. eine gewisse Protesthaltung oder gar eine Art von Abenteuer-Empfindung, so steckt hinter regelmäßigem Schulschwänzen eher eine Vermeidungsstrategie dahinter, einer unangenehmen Schulsituation auszuweichen bzw. diese zu vermeiden. Wer derart den Unterricht verweigert, drückt damit im Kern offenbar aus, dass er die allgemeinen Normen und Werte einer Leistungsgesellschaft nicht akzeptiert.

Besonders Hauptschüler und Förderschüler in den 8. Klassen scheinen anfällig zu sein, gefolgt von Grundschülern. Insgesamt gibt es ca. 1 bis 2 % der Schülerinnen und Schüler, die zum „harten Kern“ gezählt werden müssen, insgesamt ist die Quote von Schwänzern jedoch höher.  Während im Norden die Quote mit ca. 10 % relativ hoch ist, beträgt die Schwänzerquote in Süddeutschland eher 6-7 %.

Ursachen gibt es viele: Einerseits führen familiäre Konflikte, elterliche Arbeitslosigkeit,  elterliches Desinteresse am Kind, Verwahrlosungserscheinungen, fehlende (schulische und berufliche) Perspektiven bei den Kindern, Eltern ohne Vorbildfunktion (Kinder ahmen unzuverlässiges Verhalten der Eltern nach), aber auch das Vorhandensein einer nur durchschnittlichen bis eher niedrigen Intelligenz bei den Schülern und vieles mehr begünstigen, dass aus zufälligen Schulschwänzern notorische werden.

Die hier formulierten Angaben sind der folgenden Quelle entnommen: Lesen Sie hier mehr über das Phänomen aus neurologischer und psychiatrischer Sicht: http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin/npincontent/show.php3?id=181&nodeid=28.

In einem weiteren Artikel der genannten Webseite www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de wird herausgestellt, welche Ursachen vorliegen können, die dazu führen, dass Schüler dem Unterricht fernbleiben: „Schulangst, Schulphobie und Schulschwänzen“ (Quelle: http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?id=160&nodeid=28).

Hier wird betont, dass Schulverweigerer im Vergleich zu Studierenden ein siebenfach erhöhtes Risiko haben, später arbeitslos und psychisch krank zu werden.  Eltern wird hier http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?w=%281%3D1%29%20&o=priority&og=&cur=7&nodeid=28 geraten,  vom Schulpsychologischen Dienst oder von Erziehungs- und  Beratungsstellen Gebrauch zu machen.  Die Beratung erfolgt kostenlos und Berater unterliegen auch gegenüber der Schule der Schweigepflicht. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich an einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie zu wenden.

In der Regel wird versucht, neben einer Therapie an einem Rückkehrplan zu arbeiten, der es erlaubt, dass alle Beteiligten daran mitwirken, dass der bzw. die Jugendliche wieder den Unterricht besucht. Gestützt wird der Unterrichtsbesuch mittels eines Belohnungssystems (vgl. http://www.npin.de/npin/npincontent/show.php3?w=%281%3D1%29%20&o=priority&og=&cur=7&nodeid=28).

Die Webpräsenz beinhaltet weitere Themen, die besonders an Eltern gerichtet ist. Informieren Sie sich hier über entsprechende Problemfelder, die ebenfalls bei Kindern und Jugendlichen vorkommen können und machen Sie sich ein Bild, wie Sie notfalls richtig reagieren können: http://www.npin.de/npin/show.php3?id=25&nodeid=

Paedblog-Link-Tipp:

Paedblog-Artikel vom 23.02.2008: Links zur Schulmüdigkeit und Schulangst:  http://www.paedblog.de/2008/02/23/links-zur-schulmuedigkeit-schulangst/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Aufgabe der Jugendsozialarbeit: Jugendlichen zur selbsterschaffenen Identität verhelfen

Schon der Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson hat in den 1940ern die Jugendphase als spannungsgeladenes Feld gesehen, das die Bildung einer festen Identität zum Ziel hat. Im Ergebnis wird ein Jugendlicher kriminell oder passt sich gesellschaftlich an.  Ziel war in diesem Modell also stets die Bildung einer festen Identität.

Doch inzwischen gilt dieses Ziel aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche (z. B. häufigere Arbeitslosigkeit, allgemeiner Zerfall einst gesellschaftlich bindender Normen und Werte, damit zusammenhängend:  Zwang zur Wahl in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Berufswahl etc.) als veraltet. Daher ist eine „flexible“ Persönlichkeitsentwicklung gefragt. Ziel der Jugendsozialarbeit muss es also sein, Jugendlichen zu helfen, eine Persönlichkeit entwickeln zu können, die flexibel genug ist, sich an gesellschaftliche Änderungen anpassen zu können.

Lesen Sie hier nach, was Anton Schlittmaier vor ca. einem Jahr auf  der Webseite Sozialnet veröffentlicht hat: http://www.socialnet.de/materialien/134.php

Quelle:

Anton Schlittmaier: Jugend im Wandel der Zeiten – alte und neue Probleme der Identität. Veröffentlicht am 30.01.2012 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/134.php, Datum des Zugriffs 12.01.2013.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) bietet allen Bürgerinnen und Bürgern jede Menge Wissenswertes aus der Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr, Energie, Sicherheit und Raumfahrtmanagement an: http://www.dlr.de/.

So werden z. B. konkret die Fragen beantwortet, warum Lärm mit Lärm bekämpft werden kann, doch es gibt zudem weitere, unterhaltsame Einblicke in die Welt der Forschung und Wissenschaft. Das DLR-Next-Jugendportal wird vorgestellt, fantastische Weltraum-Bilder zweier Sateliten werden gezeigt und vieles mehr wird auf der DLR-Webseite präsentiert:

DLR-Nachrichten: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10002/#/DLR/News

DLR-Magazin (als Pdf-Datei zum Download): http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10002/#/DLR/Media/Magazin

DLR-Videos: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10002/#/DLR/Media/Videos

DLR-Animationen: http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10002/#/DLR/Media/Animationen

DLR-Podcasts (Hörbeiträge): http://raumzeit-podcast.de/

DLR-Audios (weitere Hörbeiträge): http://www.dlr.de/media/desktopdefault.aspx/tabid-4999/

DLR-Multimedia (unterschiedliche DLR-Medien im Überblick): http://www.dlr.de/media/

DLR-Bilder (Fotos etc.): http://www.dlr.de/media/desktopdefault.aspx/tabid-4984/

So können Schülerinnen und Schüler beispielsweise die DLR School Labs besuchen: http://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-7253/12152_read-28783/, auf der Webseite heißt es u. a.:  „Da kann man einen Tag lang selbst Experimente durchführen und Forscher spielen – und so auch mehr über die vielen spannenden Berufe in Wissenschaft und Technik erfahren.“

Weitere Informationen rund um DLR-Bildungsangebote gibt es für Jugendliche auf der Webseite DLR-Next: http://www.dlr.de/next/.

Es lohnt sich auch für Bewerberinnen und Bewerber, sich dort über Job- und Ausbildungsangebote  zu informieren.  Schüler können als Praktikanten im DLR arbeiten und Schulklassen können wichtige Grundlagen z. B. über die Struktur und Aufbau unseres Universums erlernen. Ein Besuch im DLR  ist immer lohnenswert

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

www.englisch-hilfen.de – Englische Grammatik üben

Kostenlose Übungsmaterialien gibt es für Schülerinnen und Schüler bzw. für all diejenigen, die die englische Grammatik trainieren wollen, auf der folgenden Webseite:

http://www.englisch-hilfen.de/exercises_list/alle_grammar.htm

Weitere Übungen, Spiele und Tipps gibt es auf der Hauptseite: http://www.englisch-hilfen.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Auf zur Datenparty

Jugendliche und Kinder veröffentlichen via Facebook und Co. bereits viele Details aus ihrem Privatleben. Häufig posten sie  über ihre Gefühle oder stellen eigene Bilder und Handyfotos ins Netz, laden Diebe ein, in ihr Haus oder in ihre Wohnung einzusteigen oder ärgern sich über ihre Lehrer oder Ausbilder. Sie stellen auch häufig Bilder und Namen von anderen Mitmenschen ungefragt ins Netz,  Daten, die selbst nach nachträglicher Löschung oft quasi nie mehr aus dem Internet zu entfernen sind. Und zudem glauben sie oft, dass die Daten gut bei den sozialen Netzwerken aufgehoben sind. Gleichzeitig meinen sie, dass es das Normalste der Welt sei, täglich online zu sein. Dass manche Facebook-Nutzer/-innen bereits teuer für eine  unbedachte Party-Einladungen bezahlen mussten, hat sich aber auch unter jungen Leuten bereits herumgesprochen, weswegen ich an dieser Stelle gerne auf eine ganz besondere Datenparty verweisen möchte, die voll und ganz der Generation 3.0 (vgl. http://www.direktzu.de/unternehmen/blog/posts/kind-der-web3.0-generation) (und ihren „Analog-Eltern“) gewidmet ist:

http://www.datenparty.de/

Medienpädagogisch und datenschutzpädagogisch unbedingt wertvoll!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Cannabis-Check für Kiffer

Es gibt viele junge Leute, die schon mal gekifft haben. Um herauszufinden, wie hoch das Kiffer-Risiko bzw. der  Cannabis-Konsum ist, können Sie sich hier selbst (kostenlos) einschätzen:

http://www.drugcom.de/selbsttests/cannabis-check-wie-riskant-ist-dein-cannabiskonsum-selbsttest-fuer-kiffer/

Solche Tests sind auch pädagogisch wichtig, um einen ersten Anhaltspunkt zu erhalten, ob bereits eine ernsthafte Gefährdung vorliegt. Das Gute daran ist, am Ende auf jeden Fall eine Empfehlung zu bekommen, was ggf. zu tun ist. Gut geeignet für einen Selbsttest bzw. für die Schüler- bzw. Gruppenarbeit.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gesundheitliche Chancengleichheit

Chancengleichheit ist ein zentrales pädagogisches Ziel. In der Regel denkt man hier an schulische Bildung, die zum Teil erheblich dazu beiträgt, dass bestehende gesellschaftliche Ungleichheiten sich auch im Bildungsgeschehen in Form entsprechender Schulabschlüsse abbilden. Größtenteils sind sozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger auch gesundheitlich oft schlechter dran als sozial Bessergestellte: „Insbesondere sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche haben im Hinblick auf die soziale Lage ihrer Familien deutlich geringere Gesundheitschancen…“ – zitiert aus: http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/gesundheitsfoerderung-bei-kindern-und-jugendlichen/hintergruende-daten-materialien/

Daher verweise ich hier gerne auf diese Webpräsenz, die „auf Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gegründet“ wurde und damit versucht, für gesundheitliche Chancengleichheit einzutreten.

Erfahren Sie hier mehr über dieses Projekt: http://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hefte zum Download: Präventive Konzepte, praktische Hilfen, Adressen

Das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung bietet verschiedene, informative Broschüren und Hefte kostenlos zum Download an, die präventive Ansätze und praktische Hilfen im Umgang mit Gewalt beschreiben:

http://li.hamburg.de/bsg/material/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Unterricht.de – Mathematik online (und zu 80 % kostenlos) lernen

Schülerinnen und Schüler (Jahrgang 10 – 12) haben ab sofort die gute Möglichkeit, Mathematik online (und selbständig)  zu üben:

http://www.unterricht.de/

Mathematikaufgaben für Abiturientinnen und Abiturienten gibt es  zudem hier:

http://www.abiturloesung.de/

Weitere Informationen auch unter http://bildungsklick.de/pm/83020/unterrichtde-mathe-statt-facebook/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

TeachersNews

Auf der Webseite http://www.teachersnews.net/artikel/nachrichten finden Sie u. a. Nachrichten rund um Bildung, Erziehung, Schule und Weiterbildung.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Das „A-B-C der guten Schule“

Eine pädagogisch nette Idee ist das „A-B-C der guten Schule“ von Otto Herz:

http://www.otto-herz.de/?page_id=266

Des Weiteren gibt es hier eine Top-10-Liste vom selben Autoren über Kinder-Wünsche: „Was wollen Kinde? Zehn An-Gebote“:

http://www.magazin-auswege.de/data/2012/01/Herz_Was_wollen_Kinder_Plakat.pdf

Link-Tipp:

Wikipedia-Eintrag über den deutschen Reformpädagogen Otto Herz:

http://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Herz

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Was tun gegen unentschuldigtes Fehlen in der Schule?

Eine gute Antwort gibt u. a. die Seite des Bundeslandes Niedersachsen: http://www.mk.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=1925&article_id=5980&_psmand=8

Die niedersächsische Regierung hat bereits zwischen 2002 – 2004 ein Projekt gegen das Schulschwänzen („ProgeSs“) durchgeführt. Die dazugehörige Projekt-Webseite stellt sämtliche Dokumente (Studie, Evaluation, Dokumente für Polizei, Schule, Faltblätter für Eltern etc.) zum kostenlosen Download bereit.

Ziel ist es, das unentschuldige Fernbleiben von Schülerinnen und Schülern durch ein einheitliches Vorgehen und durch eine gute Kommunikation zwischen Eltern, Schule und Behörden (Polizei, Jugendamt etc.) zu reduzieren bzw. möglichst sofort zu unterbinden.

Das Phänomen Schulabsentismus zeigt offenbar auf, dass es

– eine hohe Verbreitung von Schulabsentismus gibt,

– viele massiv schuleschwänzende Schülerinnen und Schüler stark mehrfach belastet sind,

– es offenbar zu wenig Kontrollinstanzen für diese Schüler/-innen  gibt, ebensowenig zu wenige (z. B. schulsozialarbeiterische) Maßnahmen für diese Schulschwänzer/-innen auf schulischer Seite,

– Schulabsentismus und Deliquenz oft in einem Kontext stehen.

Quelle:  http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539

Eltern und schuleschwänzende Schülerinnen und Schüler sollten sich deswegen darauf einstellen, dass sich Schule, Jugendbehörde und Polizeistelle rechtzeitig austauschen, um zeitnahe Maßnahmen gegen den Schulabsentismus und für den betreffenden schuleschwänzenden Schüler zu ergreifen.

In einem hier veröffentlichten Fach-Aufsatz heißt es: 

„…darf das System Schule nicht mehr nur bloßer Bildungsvermittler bleiben.  Schule muss ein stabiles System aus Vertrauen, Verlässlichkeit, Hilfen und Wissensvermittlung bieten. (…) Im Schulabsentismus wird meist erst erkennbar, wie dringend ein Sich-Kümmern um die Betroffenen notwendig ist. (…) Darum gilt es sowohl die Kommunikationsstrukturen zwischen Elternhaus und Schule, als auch das Beratungs- und Hilfesystem in den Schulen auszuweiten, zu spezifizieren und zu verbessern.“

Schließlich wird geschlussfolgert:

„Bei massiven Verstößen gegen die Schulpflicht sind in der Regel zusätzliche Hilfen notwendig. In Zusammenarbeit mit kommunalen Stellen, freien Trägern der Jugendhilfe sowie mit der Polizei ist ein gezielt arbeitende Ansprechpartnersystem für alle Beteiligten zu entwickeln. Kinder und Jugendliche können in bestimmten Fällen durch aufsuchende Formen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit angesprochen und durch abgestimmte Aktivitäten mit der Schule in deren Bezüge integriert werden. „

Quelle: www.mk.niedersachsen.de/download/4206

Eine wissenschaftliche Studie listet auf, was die Schule bzw. die beteiligten Behörden überhaupt unternehmen können, um den Schulabsentismus zu verhindern:

Kurzfristige Prävention:

-Reduzierung von Gelegenheitsstrukturen
-Vermeidung der Etablierung delinquenter Subkulturen
-Erlernen von Normgeltung und Normrelevanz
-Vermeidung negativer Etikettierungsprozesse in der Schule
-Identifikation von Problem- und Risikokindern, gezielte Hilfen für Kinder und deren Familien

Längerfristige Prävention:

-Vermeidung von negativen Bildungskarrieren
-Erhöhung sozialer und beruflicher Partizipationschancen

Quelle:  http://www.mk.niedersachsen.de/download/4219

In der Evaluationsstudie stellt sich heraus, dass es immer häufiger vorkam, dass Bußgelder in Niedersachsen (Hannover, Friesland,  Delmenhorst, Osnabrück) verhängt wurden.  Zudem zeigte sich, dass die Rate der Schuleschwänzer schulformabhängig ist: Je niedriger der Schulabschluss ausfällt, desto höher die Quote.

Interessant ist vor allen Dingen, dass in Schulen mit vielen Schulschwänzern offenbar ein mangelnder, lehrerinterner Austausch existierte. Nur selten informierten sich Lehrer gegenseitig über das Fehlen einer Schülerin bzw eines Schülers.  Entsprechend gab es eine nur sehr schwache Rückmeldung an die betreffenden Eltern. Auch stimmten die Selbstberichte der Schuleschwänzer/-innen seltener mit den Angaben der Lehrer/-innen in diesem Falle überein (vgl. http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539 S. 31-32).
Relativ schnell wurde in diesem Projekt erreicht, dass schulabsente Schüler/-innen wieder verstärkt am Unterricht teilnahmen, jedoch bringt  dieser Erfolg (logischerweise) eine neue, schulsozialpädagogische Anforderung mit sich:
Die verbesserte schulische Anbindung von „schwierigen“, „problembelasteten“  Schülern kann  danach mit dem Preis verbunden sein, dass die Belastung der Lehrkräfte durch eine etwas größere Anzahl gewalttätiger  oder aggressiver Schüler steigt.
„Im  Zuge  der Durchführung solcher Modellmaßnahmen wie ProgeSs können somit die Anforderungen an Konfliktschlichtung und Gewaltprävention in der Schule zunehmen.  Daher  sollte  bei künftigen Maßnahmeimplementationen in Rechnung gestellt werden, dass Erfolge bei der Prävention des Schulschwänzens einen Preis  haben können: steigende Anforderungen an Lehrerinnen und Lehrer. Hier ist ein höherer Bedarf an Konfliktschlichtung  und Gewaltprävention in Rechnung zu stellen. „
Quelle: http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539,  S. 40.

Die zunehmenden, jedoch noch zaghafte Kooperationen der Schulen mit Schulsozialarbeitern scheint sehr gut zu funktionieren:

„Interessant ist, dass die wenigen Lehrer, die über eine tatsächliche Kooperation mit einem Helferteam berichten, eine besonders gute Bewertung der Qualität dieser Kooperation abgeben (die Bewertung erfolgte mit Schulnoten). Ebenfalls sehr  positiv  wurden Schulsozialarbeiter bewertet. Gute Bewertungen erhielt auch die Polizei. Demgegenüber fiel  die Bewertung der Qualität der Kooperation  mit Jugendamt/KSD, im Einklang mit den kritischen Stimmen aus den Intensivinterviews, deutlich schlechter aus.
Quelle: http://www.mk.niedersachsen.de/download/4539,  S. 44.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

„Altersvorsorge macht Schule“

Die Bundesregierung möchte den jungen Bürgern Wege aufzeigen, Vermögen zu bilden und zu sparen. Gerade in diesem Alter ist es sicher wichtig, dem jugendlichen Konsumverhalten das effektive Sparen entgegen zu halten:

So soll beispielsweise die Altersvorsorge Einzug ins Klassenzimmer halten. Mehr Informationen über dieses Vorhaben gibt es hier:

http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Magazine/01MagazinSozialesFamilie/11/s-c-es-ist-nie-zu-frueh.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Video: Meinungen zur Sexualpädagogik an Schulen

Bildung im Stresstest

In einem interessanten „16 vor“-Interview äußert Juliane Hellhammer sich über gestresste Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten. Ein womöglich wichtiger Faktor scheint zu sein, dass man heute mehr über Stress weiß und daher eher darüber spricht und Stress auch stärker wahrnimmt, andererseits, dass in Einzelkinder immer mehr an Erwartungen und Wünschen elterlicherseits hineinprojiziert wird. Es stellt sich die Frage, ob Kinder bzw. junge Menschen heute im deutschen Bildungswesen überfordert werden

Lesen Sie hier das vollständige Interview: http://www.16vor.de/index.php/2011/08/09/viele-eltern-uberfordern-ihr-kind/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge