Schlagwort-Archiv: Sozialarbeit

Die Finanzen im Griff haben

Nach dem letzten Schuldneratlas, den die Creditreform jährlich veröffentlicht (siehe: http://www.creditreform.de/Deutsch/Creditreform/Aktuelles/Creditreform_Analysen/SchuldnerAtlas/index.jsp), ist die Verschuldung von Bürgerinnen und Bürgern wieder angestiegen. So waren demnach ca. 6,6 Millionen Privatpersonen in Deutschland überschuldet.

Oft beginnt die Verschuldung im Jugendalter, weswegen es wichtig ist, hier bereits in der Schule oder im Ausbildungsbetrieb präventiv zu arbeiten bzw. schnell zu helfen.

Erzieher/-innen, Schulsozialarbeiter/-innen, Ausbilder/-innen oder Lehrer/-innen können hier mit Jugendlichen mithilfe eines informativen Arbeitsbogens den angemessenen Umgang mit Geld thematisieren und ihnen anhand eines Einnahmen- und Ausgabeplans zeigen, wie sie ihr Geld so einteilen können, dass sie sich nicht verschulden. Eine kostenlose Pdf-Datei des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) können Sie sich hier (kostenlos) herunterladen: http://www.jugend-und-finanzen.de/fb.nsf/890E882ED7E4A785C1257A9C004919FB/$FILE/Arbeitsblatt_PlusstattMinus_10-12_final.pdf

Weitere, kostenlose Materialien (Universität Mannheim)  zum Thema erhalten Sie auch auf der Webseite der „Start frei!“-Kampagne, ein Präventionsprogramm gegen Jugendüberschuldung: http://www.frei-starten.de/?q=node/142. Sehen Sie hierzu ein Video, das ins Thema einleitet: http://www.rnf.de/video-portal/sendung/videos/show/zur-sache-jugendliche-in-der-schuldenfalle.html?no_cache=1&cHash=64378e9175e653c2d4d5be56bffe12fd.

Hier gibt es auch einen Selbsttest für die Gruppenarbeit, den Jugendliche selbst ausfüllen können: http://www.frei-starten.de/?q=taxonomy/term/63.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

 

Aufgabe der Jugendsozialarbeit: Jugendlichen zur selbsterschaffenen Identität verhelfen

Schon der Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson hat in den 1940ern die Jugendphase als spannungsgeladenes Feld gesehen, das die Bildung einer festen Identität zum Ziel hat. Im Ergebnis wird ein Jugendlicher kriminell oder passt sich gesellschaftlich an.  Ziel war in diesem Modell also stets die Bildung einer festen Identität.

Doch inzwischen gilt dieses Ziel aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche (z. B. häufigere Arbeitslosigkeit, allgemeiner Zerfall einst gesellschaftlich bindender Normen und Werte, damit zusammenhängend:  Zwang zur Wahl in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Berufswahl etc.) als veraltet. Daher ist eine „flexible“ Persönlichkeitsentwicklung gefragt. Ziel der Jugendsozialarbeit muss es also sein, Jugendlichen zu helfen, eine Persönlichkeit entwickeln zu können, die flexibel genug ist, sich an gesellschaftliche Änderungen anpassen zu können.

Lesen Sie hier nach, was Anton Schlittmaier vor ca. einem Jahr auf  der Webseite Sozialnet veröffentlicht hat: http://www.socialnet.de/materialien/134.php

Quelle:

Anton Schlittmaier: Jugend im Wandel der Zeiten – alte und neue Probleme der Identität. Veröffentlicht am 30.01.2012 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/134.php, Datum des Zugriffs 12.01.2013.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Sozialpädagogische Methoden

Die Webseite „Die Sozialarbeiter“ listet in der folgenden Rubrik diverse Methoden der Sozialarbeit auf: http://www.behaveblog.de/?cat=66

So werden hier z. B. die Impact-Techniken, die Fallbesprechung nach Balint, die Veränderungsbilanzierung, Online-Tools VRAG & SORAG zur Risikoeinschätzung, die Grundlagen der motivierenden Gesprächsführung oder auch aufklärende Comics für Jugendliche mit unterschiedlichsten sozialen Problemlagen beschrieben.

Weitere Informationen gibt es natürlich auch von der Startseite aus: http://www.behaveblog.de

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Hilfe für gemobbte Schülerinnen und Schüler

Wirst Du an Deiner Schule gemobbt?

Posten andere über Dich in Facebook & Co?

Lässt man Dich nicht in Ruhe?

In diesem Flyer stehen wichtige Adressen, um sich schnell und kompetent beraten zu lassen:

http://www.dortmund.de/media/downloads/pdf/news_pdf/opfer_schlampe_hurensohn.pdf

Weitere Informationen auch auf der Webseite:

http://www.handysektor.de/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Portal zur Medienbildung: Medienpädagogische Texte und Unterrichtsmodule downloaden

Viele nützliche Informationen (http://www.lmz-bw.de/startseite.html), Unterrichtsmodule (z. B. hier über den Handyeinsatz, über Volumenberechnungen, religionspädagogische Themen etc.:  http://unterrichtsmodule-bw.de/index.php?id=54)

…und wissenschaftliche medienpädagogische Aufsätze und Artikel (z. B. über Elternarbeit, Geschichte der Medienpädagogik, medienpädagogischer Schuleinsatz, über den Terminus Medienkompetenz, über Seniorinnen und Senioren im Umgang mit Computer und Internet, über Migrantinnen und Migranten, über geschlechtsspezifische Medienpädagogik etc.)

…finden Sie auf der Webseite des Landesmedienzentrums Baden-Württemberg:

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Mit dem Handy sinnvoll umgehen können

Auf einer Webseite finden Sie Tipps & Hilfen, Jugendlichen den sinnvollen Umgang mit ihrem Handy beizubringen. Das Portal http://handywissen.at klärt Eltern und Jugendliche über Handykosten, Datenschutz, über technische Möglichkeiten der Handy-Nutzung und über vieles mehr auf.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Pädagogischer Umgang mit homosexuellen Mitmenschen

Sexualpädagogisch wertvoll ist sicher ein – anfänglich umstrittenes – Handbuch mit dem Titel „Mit Vielfalt umgehen: Sexuelle Orientierung und Diversity in Erziehung und Beratung“, das nicht nur die verschiedenen sexuellen Facetten pädagogisch darstellt, sondern auch unterschiedliche kulturell bedingte Zusammenhänge miteinbezieht. So heißt es u. a. auf der Webseite

http://www.diversity-in-europe.org/einleitung/ix_einleitung.htm:

Das Team, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus fünf Ländern, hat sich zum Ziel gesetzt ein Handbuch zu entwickeln, das aufzeigen soll, wie man mit den Themen Lesbisch- bzw. Schwulsein und Bisexualität in multiethnischen Kontexten umgehen kann.

Quelle: http://www.diversity-in-europe.org/einleitung/ix_einleitung.htm

Inwieweit dies gelungen ist, können Sie selbst feststellen:

Hier gibt es die einzelnen Kapitel zum kostenlosen (Pdf-) Download:

http://www.diversity-in-europe.org/sub/download.htm

Und hier können Sie sich das gesamte Handbuch  (bislang kostenlos) bestellen:

https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mgepa/mit-vielfalt-umgehen-sexuelle-orientierung-und-diversity-in-erziehung-und-beratung/410

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jugendsozialarbeit – wiki.bildungsserver.de

Sozialpädagogen und Sozialarbeiter arbeiten oft im Bereich der Jugendhilfe und Jugendarbeit. Auf der Webseite des Bildungsservers findet sich eine gute Definition der Jugendsozialarbeit:

http://wiki.bildungsserver.de/index.php/Jugendsozialarbeit

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Jugendgewalt als Thema der nächsten Tatort-Folge

Die anstehende Tatort-Folge „Vergeltung“ beschäftigt sich mit der aktuellen Problematik der Jugendgewalt. Eine spannende Folge, die wie folgt beschrieben wird:

„…Doch jetzt überschattet ein brandaktuelles Problem alles Andere. Dieses Verbrechen im Umfeld schwerster Jugendkriminalität weist auf einen äußerst kaltblütigen Serientäter hin.
Es ist bereits der dritte Fall und erneut ist das Opfer, das regelrecht hingerichtet wurde, ein rechtskräftig verurteilter, jugendlicher Gewalttäter. Der genau so umgebracht wurde, wie er früher selbst sein Opfer getötet hatte. Vieles deutet auf das Motiv Rache aus dem Umfeld eines damaligen Opfers hin und eine erste Spur führt zu der therapeutischen Einrichtung „Pro Youth“ von Dr. Jochen Schmitz (Harald Schrott), die sich auf die Resozialisierung Jugendlicher spezialisiert hat.“

Quelle:

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=30C8FA62CEBE516FF9094E87E0FE8211

Mehr Informationen über die am Sonntagabend ausgestrahlte Sendung erfahren Sie auf der Webseite der ARD:

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=30C8FA62CEBE516FF9094E87E0FE8211

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge