Schlagwort-Archiv: Studenten

Mediathek der Technischen Universität Dortmund

Auf der Seite der Technischen Universität Dortmund https://www.nrwision.de/programm/sendungen/themen/wissen.html können  Sie in der Mediathek des TV-Lernsenders für NRW verschiedene Beiträge der Wissens-Rubrik sehen.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche, interessante, weitere Beiträge (Lokales, Reiseberichte, „Städte von A-Z“, Talk, Interviews, Sport, Video-Charts…) im Programm:

https://www.nrwision.de/programm/sendungen.html

Gruß

Silvio Ströver, Dipl.-Päd.

Aufgabe der Jugendsozialarbeit: Jugendlichen zur selbsterschaffenen Identität verhelfen

Schon der Psychoanalytiker Erik Homburger Erikson hat in den 1940ern die Jugendphase als spannungsgeladenes Feld gesehen, das die Bildung einer festen Identität zum Ziel hat. Im Ergebnis wird ein Jugendlicher kriminell oder passt sich gesellschaftlich an.  Ziel war in diesem Modell also stets die Bildung einer festen Identität.

Doch inzwischen gilt dieses Ziel aufgrund gesellschaftlicher Umbrüche (z. B. häufigere Arbeitslosigkeit, allgemeiner Zerfall einst gesellschaftlich bindender Normen und Werte, damit zusammenhängend:  Zwang zur Wahl in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. Berufswahl etc.) als veraltet. Daher ist eine „flexible“ Persönlichkeitsentwicklung gefragt. Ziel der Jugendsozialarbeit muss es also sein, Jugendlichen zu helfen, eine Persönlichkeit entwickeln zu können, die flexibel genug ist, sich an gesellschaftliche Änderungen anpassen zu können.

Lesen Sie hier nach, was Anton Schlittmaier vor ca. einem Jahr auf  der Webseite Sozialnet veröffentlicht hat: http://www.socialnet.de/materialien/134.php

Quelle:

Anton Schlittmaier: Jugend im Wandel der Zeiten – alte und neue Probleme der Identität. Veröffentlicht am 30.01.2012 in socialnet Materialien unter http://www.socialnet.de/materialien/134.php, Datum des Zugriffs 12.01.2013.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Komplettes Mathematik-Buch für Schüler und Studenten

Lernende müssen hier kein Geld ausgeben. Hier können sich angehende Mathematikerinnen und Mathematiker ein komplettes Wiki-Buch (kostenlos) downloaden:

http://de.wikibooks.org/wiki/Mathematik:_Inhalts%C3%BCbersicht

Weitere Wiki-Bücher habe ich Ihnen auch hier empfohlen:

http://www.paedblog.de/2012/05/30/kostenlose-fachbuecher-fuer-bildungshungrige/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bildung im Stresstest

In einem interessanten „16 vor“-Interview äußert Juliane Hellhammer sich über gestresste Kinder, Jugendliche, Schüler und Studenten. Ein womöglich wichtiger Faktor scheint zu sein, dass man heute mehr über Stress weiß und daher eher darüber spricht und Stress auch stärker wahrnimmt, andererseits, dass in Einzelkinder immer mehr an Erwartungen und Wünschen elterlicherseits hineinprojiziert wird. Es stellt sich die Frage, ob Kinder bzw. junge Menschen heute im deutschen Bildungswesen überfordert werden

Lesen Sie hier das vollständige Interview: http://www.16vor.de/index.php/2011/08/09/viele-eltern-uberfordern-ihr-kind/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Studienplatzbörse wieder neu eröffnet!

Angehende Studentinnen & Studenten aufgepasst! Wer zum Winter einen Studienplatz sucht, kann hier seit dem 01.09.2011 fündig werden:

http://www.freie-studienplaetze.de/

Schnell reinschauen, bevor die Börse mit Beginn des Wintersemesters wieder geschlossen wird!

Informativ ist zudem die rechte Sidebar, auf der man die länderspezifischen Studienbedingungen nachlesen kann.

Wer jedoch noch unentschlossen ist, was die Wahl des zukünftigen Studiums anbetrifft, sollte sich vorher auf der folgenden Webseite beraten lassen: http://www.hochschulkompass.de/

Schließlich ein weiterer Linktipp zur Hochschulpädagogik:

http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Hochschulp%E4dagogik.html

und zur Hochschuldidaktik: http://de.wikipedia.org/wiki/Hochschuldidaktik

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die Kultur der Inka – 100 Jahre Wiederentdeckung von Machu Picchu

Wer an Geschichte interessiert ist, kann sich hier auf der Seite des Deutschen Bildungsservers sehr gut über die Kultur der Inka informieren:

http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=9432

Auf dieser Seite hat Christina König (FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) zahlreiche interessante Links zum Thema recherchiert und kommentiert. Neben einer „Kinderzeitmaschine“ gibt es auch Materialien zum Download für den Geschichtsunterricht. Prima!

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Bertelsmann Stiftung: Online-Videos über Bildungsthemen

Auf der Webseite der bekannten Bertelsmann-Stiftung können Sie sich Videos anschauen, die pädagogische und bildungspolitische Themen ansprechen:

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-CAF2C924-B9A2B2EF/bst/hs.xsl/media.htm?suchrubrik=bildung&submit.x=37&submit.y=2

Außerdem gibt es Podcasts, also Audio (= „Hör“)-Dateien zum Download:

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-B4CBF4ED-1ED9DF97/bst/hs.xsl/podcast.htm

Zusätzlich gibt es noch weitere pädagogisch relevante Rubriken auf der Webseite, die Sie in der Sidebar anklicken können, z. B. die Kategorie „Bildung„: http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-72B7E013-157BFADE/bst/hs.xsl/273.htm

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Baumgartner: Dissertationen zum Download

Auf der Webseite von Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner  können Sie sich u. a. kostenfrei Dissertationen downloaden:

http://www.peter.baumgartner.name/dissertationen

Des Weiteren bloggt Baumgartner, sein großes Thema ist das eLearning (vgl. Baumgartners Bibliographie):

http://www.peter.baumgartner.name/weblog

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Die konzeptionelle Entwicklung der Erziehungswissenschaft im Überblick

Eine empfehlenswerte Übersicht über die Entwicklung der erziehungswissenschaftlichen Konzepte erhalten Sie auf der Webseite von Prof. Dr. Koring, Leiter des Lehrstuhls für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz-Zwickau: http://neibecker.wiwi.uni-karlsruhe.de/breiter/fertig/chemnitz/inhalt.htm#men%C2%B3

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Das Theorie- und Praxisproblem aus Sicht der Studierenden

Professor Vogel (Technische Universität Dortmund) geht auf das Problem der Studierenden ein, die meinen:

“Alles, was ich für die berufliche Praxis brauche, lerne ich im Studium; und: Alles. Was im Studium an Theorien angeboten bzw. verlangt wird, muß auch berufsrelevant sein.”

Und umgekehrt scheint aus Sicht der Dozenten ein gravierendes Problem erkennbar:

“Studierende ignorieren konsequent die Theorien, die die Hochschullehrer für unbedingt wichtig halten; zwischen Veranstaltungen im Grund- und Hauptstudium sind keine Niveauunterschiede hinsichtlich des Wissens der studentischen Klientel festzustellen;…”

Vogel weist darauf hin, dass es dreierlei Arten von Wissen in der Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft gibt:

“Pädagogisches Alltagswissen, das z. B. Eltern brauchen, um ihre Kinder zu erziehen; pädagogisches Professionswissen, das der Praktiker im Beruf braucht, um kompetent handeln zu können und das erziehungswissenschaftliche Wissen, das in Wissenschaft und Forschung an der Universität erzeugt und verwaltet wird.”

Daraus ergibt sich, dass erziehungswissenschaftliches Wissen, das an der Universität gelehrt wird, nicht mit dem Professionswissen zu verwechseln ist. Es ist strukturell unmöglich, zu verlangen, dass erziehungswissenschaftliches Wissen den Anforderungen des Professionswissen entspricht. Anders formuliert: Erziehungswissenschaftliches Wissen kann niemals den Erwartungen der Studierenden genügen, die sich etwas “Handfestes” für ihren Beruf oder gar für ihre eigene Erziehungskompetenz wünschen.

Als Ursache für solche Erwartungshaltungen sieht Vogel den Prozess der Verwissenschaftlichung der Pädagogik. So habe man in der Aufklärung versucht, Menschen durch Erziehung und Bildung nach den Idealen der Vernunft zu verbessern. Das Verständnis setzte sich fatalerweise durch, dass die junge Disziplin der Pädagogik die Aufgabe habe, den Lehrern das passende “Rüstzeug” mitzugeben. Noch in den 1920ern setzte sich dieser Gedanke fort, als sich an den Universitäten eine praxisorientierte “hermeneutisch-pragmatische Pädagogik” etablierte und sich gleichzeitig Pädagogische Akademien bildeten, die der Auffassung waren, Pädagogik müsse sich allein den Bedürfnissen des Lehrerberufs unterordnen.

Daher sei den Pädagogik-Studierenden kein Vorwurf zu machen, da sie eine Erwartungshaltung übernommen haben, die den früheren Standards entsprechen. Doch gleichzeitig verweist Vogel darauf, dass doch auch professionsbezogenes Wissen an erziehungswissenschaftlichem Wissen anknüpft und sich eben nicht allein aus einer pädagogischen Zunft heraus entwickelt habe.  Im Unterschied dazu steht jedoch das erziehungswissenschaftliche Studium, das Pädagoginnen und Pädagogen in die Lage versetzen soll, professionelles Wissen kritisch zu hinterfragen und prinzipiell weiter zu entwickeln. Diese Kompetenz von erziehungswissenschaftlich ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen rechtfertige im Übrigen, so Vogel, eine höhere Einstufung hinsichtlich “Kompetenz, Status und schließlich auch
Bezahlung”
.

Demzufolge schlussfolgert Vogel, dass den Studierenden von Anfang an klar gemacht werden müsse, wo die Grenzen und Möglichkeiten der verschiedenen Wissensarten liegen und welche Chance sich im erziehungswissenschaftlichen Wissen verbirgt im Unterschied zum Professions- und Alltagswissen.  Vogel zeigt auf, dass deswegen die verschiedenen Wissensbereiche nicht isoliert nebeneinander stünden, so als ob sie nichts miteinander zu tun hätten. Ganz im Gegenteil sind doch solche Bereiche stets miteinander verknüpft. Studierende der Erziehungswissenschaft können natürlich so viele Therapieformen etc. zusätzlich lernen, doch sollten sie nicht vergessen, dass sie von ihrem Studium her prinzipiell befähigt sind, solche Therapieformen zu unterscheiden und kritisch zu beurteilen.

Vogel schließt seinen Artikel mit der Forderung, dass das erziehungswissenschaftliche Grundstudium ein Mindestbestand an erziehungswissenschaftlichen Theorien, Wissensbeständen und Problemdefinitionen” enthalten soll. Eine absolute Freiheit bei der Auswahl an pädagogischen Seminaren und Kursen führe häufig dazu, dass manch elementares erziehungswissenschaftliche Wissen am Ende des Studiums nicht vorhanden sei.

Ein – wie ich finde – sehr guter Artikel, der trotz seiner Veröffentlichung vor zehn Jahren , wesentlich dazu beiträgt, zu verstehen, was Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen von ihrer Ausbildung her eigentlich auszeichnet und widerspiegelt, welche Missverständnisse auch in den eigenen Reihen noch vorherrschen.

Hier geht es zum lesenswerten (5-seitigen Pdf-) Artikel:

Peter Vogel
Der Theorie-Praxis-Konflikt in der Pädagogik als Deutungsmuster im Studienalltag – oder: Was lernt man eigentlich im erziehungswissenschaftlichen Studium?

http://www.oase.udk-berlin.de/~erdmann/lehr/06vorl/Vogel1999.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Lernsender – Der Lernsender aus Nordrhein-Westfalen

Gerade in der heutigen Zeit, in der neuerdings Überlegungen auftauchen, dass der TV-Konsument für private Sender ebenfalls löhnen soll, lohnt es sich (für den Verbaucher), nach Alternativen Ausschau zu halten.

Umso erfreulicher, über  das neue Angebot informiert zu werden, dass das Dortmunder Institut für Journalistik dem gebeutelten Gebührenzahler ein „nichtkommerzielles Fernsehprogramm“ zur Verfügung stellt:

http://www.tv-lernsender.de

Auf der Webseite heißt es:

Weiterhin steht dort geschrieben:

  • „Wir wollen experimentieren  mit neuen TV-Formaten und Sendeformen! Unser Ziel: Ein vielfältiges, attraktives und relevantes Programm!
  • Wir wollen eine neue Plattform für Fernsehausbildung in NRW werden! Unser Ziel: Ein landesweites Netzwerk von Profi-Ausbildern, Lehrredaktionen und Redaktionsgruppen!
  • Wir wollen Medienkompetenz fördern: Unser Team entwickelt praxisnahe Konzepte für die journalistische, audiovisuelle und crossmediale Qualifizierung und Weiterbildung“

Quelle: http://www.tv-lernsender.de/das-projekt/die-vision.html Experimente sind prima, ein reger Austausch in Sachen (Fernseh-) Ausbildung stets unterstützungswert, auf diese Weise kann man die Medienkompetenz praxisnah vermitteln.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

“Von der Stagnation zur Bildungsexpansion”

Von der Stagnation  zur Bildungsexpansion” –

Eine pädagogische Studie zur deutschen Hochschulbildung„:

http://paedblog.de/onlineversion_stroever_bildungsexpansion_.pdf

Die Qualität der deutschen Hochschulbildung ist auch heute ein wichtiges pädagogisches Thema in der Bildungsdebatte. Wer sich einen kurzen geschichtlichen Überblick verschaffen möchte,  lade sich die oben angegebene Pdf-Datei herunter.

Silvio Ströver, Dipl.-Pädagoge