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Strövers Paedblog » Theorie

Artikel mit ‘Theorie’ getagged

Zeitlose Pädagogik?

Dienstag, 17. Januar 2012

Das Buch “Zeitlose Probleme der Pädagogik – Pädagogik als zeitloses Problem?” von Thomas Mikhail (2011) behandelt grundlegende pädagogische Probleme.

Stichworte sind u. a. das Theorie-Praxis-Problem, der Widerspruch zwischen Freiheit und Determination, die Diskussion zwischen Erziehung und Sozialisation, Bildung als Verteilungsgut und Menschheitspflicht, das Lehrer-Schüler-Verhältnis und weitere Themen.

Das Fachbuch können sich Pädagoginnen und Pädagogen bzw. an pädagogischer Fachliteratur Interessierte hier kostenlos komplett herunterladen:

http://uvka.ubka.uni-karlsruhe.de/shop/download/1000024489

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Wikipedia-Portal zur Pädagogik

Samstag, 29. Oktober 2011

Ein Wikipedia-Portal zur Pädagogik vereinigt anschaulich die wichtigsten Pädagogik-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:P%C3%A4dagogik

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Herbert Gudjons Standard-Werk

Mittwoch, 21. September 2011


Pädagogisches Grundwissen – Prof. Gudjons im Interview: Die Hintergründe eines pädagogischen Bestsellers – Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge”

Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Montag, 19. September 2011

Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung beschreibt sich selbst wie folgt als

“…eine wissenschaftliche Einrichtung, die Forschung und Praxis im Bildungsbereich durch wissenschaftliche Infrastruktur unterstützt und zugleich selbst Forschung betreibt. Zwei miteinander vernetzte Schwerpunkte bestimmen die Arbeit des Instituts: Bildungsinformation und Bildungsforschung. Das DIPF ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft.”

Quelle: http://www.dipf.de

Dort können Sie sich u. a.  wissenschaftliche Bildungsprojekte anschauen und sich ganz zentrale Bildungsportale anzeigen lassen.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Fachportal Pädagogik

Sonntag, 18. September 2011

Dieses Fachportal Pädagogik sollten alle Pädagoginnen und Pädagogen kennen und nutzen:

http://www.fachportal-paedagogik.de

Verschiedene Datenbankgruppen stehen dort zur Verfügung, folgende Rubriken werden zur gezielten Recherche angeboten:
Literatur
Internet-Ressourcen
Fakten
Medienkataloge
Bildungsgeschichte
Internationales

Nach der Eingabe von geeigneten Suchbegriffen können Sie schnell fündig werden.

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Unesco: Perspektiven der Welterbepädagogik

Donnerstag, 30. Juni 2011

Neue Weiterbildungskonzepte werden mithilfe eines Arbeitskreises (zusammengesetzt aus dem Fachbereich Geografie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Fachbereich Kunst der Universität Paderborn & der Deutschen UNESCO-Kommission) im Rahmen der Welterbepädagogik entwickelt.

Ziel ist es u. a., dass die vielen verschiedenen Weltkulturstätten, egal ob es sich um russische Sakralbauten, digitale Spiele oder um die Kunst rund um die Nordsee geht, miteinander virtuell (besser) vernetzt werden und längerfristig eine stärkere Rolle in der Wertevermittlung und in der Kulturbildung spielen sollen (vgl. http://www.unesco.de/uho_0611_welterbebildung.html).

Erste interessante Publikationen (“World Heritage and Arts Education” -Internetzeitschrift) können Sie sich hier bereits herunterladen:

http://groups.uni-paderborn.de/stroeter-bender/WHAE/index.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Viele Pädagogik-Bücher gratis downloaden

Dienstag, 28. Juni 2011

Einfach ein Stichwort, z. B. “Pädagogik” eingeben und eine Auswahl treffen und die gewünschten Bücher entweder online lesen oder z. B. im Pdf-Format kostenlos downloaden:

http://www.archive.org/search.php?query=P%C3%A4dagogik

Weitere eingescannte Bücher gibt es in diesem Online-Archiv:

http://www.archive.org/

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Gedanken zur Pädagogik von Johann Friedrich Herbart (1776 – 1841)

Mittwoch, 20. April 2011

Hat die Wissenschaft ihre Bedeutung in der generellen Vorbereitung auf die Praxis?  Oft werfen die Praktiker den Theoretikern vor, nichts von der Wirklichkeit zu verstehen. Umgekehrt gehen viele Theoretiker davon aus, dass Praktiker sich nur auf ihre subjektiven Eindrücke und individuellen Erfahrungen verlassen wollen und glauben, damit ihre (wenigen) Erfahrungen pauschal als allgemeingültig betrachten zu können. Oft ist es auch so, dass es innerhalb einer Disziplin wie der Pädagogik mal eine Tendenz gibt, den Schwerpunkt auf Theoriebildung zu legen, um danach Platz für einen stärkeren Praxisbezug zu machen. Seit den 1970ern gibt es einen stärkeren Bezug zur Lebenswirklichkeit (“Alltagswende” / “realistische Wende”). Doch schließen sich Theorie und Praxis eigentlich nicht aus, sondern können sich gegenseitig ergänzen. Schließlich versteht sich die Theorie nicht als Abbild der Realität, sondern eher als Konstrukt (vgl. GUDJONS, 1997, S. 50). Die Theorie ist auch kein Rezeptbuch für Praktiker. Das heißt jedoch nicht, dass in der Praxis Tätige auf jede Form von Theorie verzichten könnten. Herbarts Konzeption eines stufenartigen Unterrichts ist ein Paradebeispiel dafür, wie aus an sich klugen pädagogischen Ideen ein starres Schulsystem wurde.  Eifrig wurde das Stufenmodell gänzlich auf die Gestaltung des Schulunterrichts rigoros angewandt. Schüler der entstehenden bürgerlichen Gesellschaft erfuhren bis ins 20. Jahrhundert hinein Schule als langweilig und spießig. Formalisierter, stets gleich ablaufender Unterricht wurde häufig als inhaltsleer und sinnlos empfunden. Man lernte auswendig, gehorchte und hielt aus. Doch an sich sah Herbarts Modell im Wesentlichen vor, dass Schüler über die Wissensaufnahme sittlich(er) werden. Denn eine andere Möglichkeit der schulischen Erziehung sah Herbart nicht,  Schule könne lediglich über den eher – man könnte auch sagen:- kognitiven Weg erzieherisch auf Kinder einwirken. Daher entwarf er die Stufen der Klarheit (Wissensinhalte verstehbar vermitteln), der Assoziation (die einzelnen neu erlernten Inhalte werden im Zusammenhang begriffen), des Systems (das neu erworbene Wissen wird in bekannte Denkstrukturen eingefügt) und schließlich die Stufe der Methode (Erlerntes wird angewendet, Transfer auf andere Bereiche ist möglich) (vgl. GUDJONS, 1997, S. 100-101).

Gerade seit PISA reisst die Kritik nicht ab, die deutsche Bildungslandschaft neuzugestalten. Neue Ideen sind gefragt, Neues soll erprobt und getestet werden. Doch sicher muss bei aller berechtigten Kritik nicht alles über Bord geworfen werden. Hier stimme ich KNOOP und SCHWAB zu, die in ihrer Einführung (KNOOP; SCHWAB: 1999, S. 126) in die Geschichte der Pädagogik darauf verweisen, dass manche Fehler vermieden werden können, wenn man dazu einen Blick in die Historie wirft. Gerade der Kampf der Reformbewegung gegen die “Alte Schule”, gegen die Schule als eine Einrichtung, in der “Wissensmast” betrieben wird, macht schön deutlich, dass Herbart schon zu Lebzeiten oft falsch verstanden wurde, zumal Seiler, Asmus, Nohl, Caselmann in Aufsätzen, Reden und Büchern belegen konnten, dass Herbart einige Ziele der Reformbewegung vorweggenommen hatte und an (päd.) Aktualität nichts verloren hat (KNOOP; SCHWAB: 1999, S. 127-129) . Wer sich weiter über Johann Friedrich Herbart informieren möchte, kann dies auf der Seite der Arbeitsstelle der Internationalen Herbartianismusforschung tun: http://www.uni-due.de/herbartianismus-forschungsstelle/Start.shtml

Alternativ gibt es natürlich auch einen kurzen Überblick über den Pädagogen auf der Wikipedia-Seite:

http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Friedrich_Herbart

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Benutzte Literatur:

GUDJONS, Herbert: Pädagogisches Grundwissen. Bad Heilbrunn: Verlag Julius Klinkhardt, 5., durchgesehene und ergänzte Auflage.

KNOOP, Karl; SCHWAB, Martin: Einführung in die Geschichte der Pädagogik: Pädagogen-Porträts aus vier Jahrhunderten. Wiebelsheim: Quelle und Meyer, 4., durchgesehene und ergänzte Auflage, 1999 (UTB für Wissenschaft: Uni-Taschenbücher; 1100: Pädagogik)

Martin Luther und die Pädagogik – Versuch einer Re-konstruktion (Henning Schluß)

Montag, 18. April 2011

Ich acht auch, das unter den eusserlichen sunden die wellt fur Gott von keyner so hoch beschweret ist und so grewliche strafe verdienet, alls eben von diser, die wyr an den kindern thun, das wyr sie nicht zihen.

Martin Luther, An die Ratherren aller Städte deutsches Lands, daß sie christliche Schulen aufrichten und erhalten sollen. (1524), S.33

Zitiert aus: http://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/Publikationen/wissart/004lutherpa.htm

Einen interessanten Text über die Frage, ob Martin Luther als Mensch eher mittelalterlich gedacht und gehandelt hat oder bereits schon neuzeitlich, hat Henning Schluß aus pädagogischer Sicht hier veröffentlicht:

http://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/Publikationen/wissart/004lutherpa.htm

bzw. in Form einer Pdf-Datei auch hier:

http://homepage.univie.ac.at/henning.schluss/Publikationen/wissart/004lutherpa.pdf

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge

Begriff der Pädagogischen Psychologie

Dienstag, 01. Februar 2011

Hier zwei Links, um die den Begriff der Pädagogischen Psychologie näherzubringen:

In der Kürze liegt die Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dagogische_Psychologie

Und eine ausführlichere theoretische Darstellung des Begriffs finden Sie hier:

http://www.zwisler.de/scripts/Gage.html

Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge